kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wiegt eine Karikatur tatsächlich schwerer als 132 ermordete Kinder? 19. Dezember 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:03

Depraved: The Taliban gunmen who slaughtered 148 innocent people, including 132 children, are pictured just hours before the massacre. The white banner they pose in front of is the flag of the Pakistani Taliban and reads: 'There is no God but Allah, and Muhammad is Allah’s Messenger’

Auch in Österreich wird es bald Anti-Islam-Demos geben. Ihre Teilnehmer pauschal als Nazis zu diffamieren wird die ursächlichen Probleme kaum lösen.

 

In disguise: The photographs show the six heavily armed men wearing both traditional clothing of Taliban fighters and the Pakistan military uniforms they wore to avoid suspicion before storming the school 

 

Ein paar Meldungen aus den vergangenen Tagen:

Australien: ein islamischer Extremist ermordet zwei Ungläubige in einem Café

Pakistan: Islamische Extremisten massakrieren über 130 Kinder

Nigeria: islamische Extremisten sprengen 40 Menschen an einer Bushaltestelle in die Luft.

Der Islamische Staat veröffentlicht neue Videos von Massenhinrichtungen und ein Foto, das zeigt, wie ein der Homosexualität bezichtigter Mann darob vom Dach eines Hauses in den Tod gestürzt wird.

 

 

Killers: Photographs of the six men responsible for murdering 132 children were released by the Taliban this morning, along with an emailed statement revealing the terrorists plan more attacks at schools in PakistanKillers: Photographs of the six men responsible for murdering 132 children were released by the Taliban this morning, along with an emailed statement revealing the terrorists plan more attacks at schools in PakistanSicherheitsbehörden warnen, dass Terroranschläge wie in Australien oder jüngst in Kanada auch in Wien jederzeit möglich seien, wo in einer Moschee im zweiten Bezirk „der Weg zum wahren Jihad“ gepredigt wird. In der für ihre besondere Sensibilität bekannten islamischen Welt, wo schon eine einzige Mohammed-Karikatur Millionen von Demonstranten mobilisiert und für gewaltigen globalen Furor sorgt, werden solche Meldungen mit bemerkenswertem Gleichmut hingenommen. Nur wegen 132 bestialisch ermordeter Kinder gehen in diesem Milieu keine wütenden Millionen auf die Straße.

 

 

 

Militants: All six  gunmen were shot dead by Pakistan security officials - but not until they'd killed 132 childrenMilitants: All six  gunmen were shot dead by Pakistan security officials - but not until they'd killed 132 childrenInteressant auch die machtvollen Demonstrationen der muslimischen Gemeinschaft hierzulande gegen die im Namen ihrer Religion begangenen Gräueltaten. Der notorischen Carla Amina Baghajati, die sonst jeden an hiesige Muslime gerichteten Satz sorgfältig auf eine darin möglicherweise verborgene Beleidigung absucht, waren die Blutbäder im Namen Gottes nicht der öffentlichen Rede wert. In der Islamischen Glaubensgemeinschaft band der Streit zwischen dem Chef und einer Gruppe junger Rebellen offenbar alle intellektuellen Kapazitäten.

Da war einfach keine Zeit, auch noch eine Demo empörter Muslime gegen Islamisten auf die Beine zu stellen. So etwas gibt es ja in Europa schließlich auch dann nicht, wenn junge Islamisten Jagd auf Juden machen – warum soll dann ein beliebiges Massaker an Kindern ausreichend Grund für eine kleine Manifestation sein? Klar, wenn der islamistische türkische Regierungschef nach Wien kommt, sind Tausende auf der Straße – aber wegen solcher Petitessen doch nicht.

 

 

 

 

Warped: A cold blooded killer stared menacingly  into the camera before carrying out the massacreWarped: A cold blooded killer stared menacingly  into the camera before carrying out the massacreEinzig der Wiener SPÖ-Gemeinderat Omar Al-Rawi, eine einflussreiche Stimme in der muslimischen Community, die er auch schon einmal bei einer Pro-Hamas-Kundgebung erhebt, vermochte nicht länger zu schweigen – und forderte entschlossen und lautstark von der Bundesregierung die sofortige Anerkennung des sogenannten Palästinenserstaates.

Als Beweis dafür, dass Islam und Islamismus rein gar nichts miteinander zu tun haben – und eine gewisse Skepsis dem Islam gegenüber daher üble fremdenfeindliche Islamophobie ist –, kann diese eher gleichgültige Reaktion der muslimischen Welt auf die im Namen ihrer Religion verübten Gräueltaten nicht eben dienen. Es ist daher auch nicht sehr überraschend, wenn Menschen in Europa nicht so ganz felsenfest überzeugt sind, dass eine stetige Zunahme des muslimischen Bevölkerungsanteils wirklich eine so tolle Bereicherung ihrer Lebensumstände darstellt.

 

 

 

Shoes lie in blood on the auditorium floor at the Army Public School, which was attacked by Taliban gunmen, in Peshawar

 

Noch dazu, da „die Zahl der Muslime in Mittel- und Westeuropa eine signifikante Größe erreicht, in den Schulen unübersehbar. Sie treten zum Teil fordernd, ja anmaßend auf und grenzen sich letztlich von der Mehrheitsgesellschaft ab. Etliche ihrer Werte und Verhaltensweisen sind vormodert“, wie Hans Rauscher im nicht gerade des Rassismus verdächtigen „Standard“ notierte.

„Eine Schande für Deutschland“ hat SPD-Justizminister Heiko Maas die daraus resultierenden anti-islamistischen Demos der rechten Pegida-Bewegung genannt. Österreichs politisch-mediale Klasse wird wohl ganz ähnlich reagieren, sobald es solche Kundgebungen auch hierzulande geben wird. Man kann das freilich auch sehen wie die liberale „Neue Zürcher Zeitung“: „So hoheitsvoll, so paternalistisch haben deutsche Regierende ihr demonstrierendes Volk schon lang nicht mehr beschimpft.“ Was freilich das Problem kaum lösen wird.

{Quelle: http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4622817/Wiegt-eine-Karikatur-tatsaechlich-schwerer-als-132-ermordete-Kinder}

 

{Mehr Bilder unter: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2877174/Radio-Mullah-bloodthirsty-Taliban-leader-planned-Pakistani-school-massacre-ordered-hit-Malala.html}

 

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