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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gedanken zur zunehmenden Kommerzialisierung der Advents- und Weihnachtszeit 19. Dezember 2014

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 09:49

Advent ist die Zeit der Vorfreude

 

 

„Kerzen und Licht eignen sich sehr gut in der Winterzeit, sie bringen mit ihrer Symbolik Licht in die Dunkelheit“, erklärte die Rektorin am Bonndorfer Bildungszentrum. Noch sei Advent – und nicht Weihnachten – und deshalb werde im Grundschulbereich bewusst auf Adventslieder, -Gedichte und -Kerzen gesetzt. Advent ist die Zeit vor Weihnachten.

 Advent wird landläufig mit „Ankunft“ übersetzt, kommt aus der früheren lateinischen Bezeichnung „adventus domini“, was soviel wie „Ankunft des Herren“ heißt, also auf Weihnachten hindeutet. Automatisch kommt einem die Fülle von Ereignissen in den Sinn, die sich heutzutage auch bei uns und nicht nur in Großstädten in der Zeit vom ersten bis zum vierten Advent abspielen und die eigentlich erst mit dem Weihnachtsfest ab Heilig Abend einen Sinn ergäben. Der legitime Wunsch, aus dem Fest der Liebe und des Friedens ein bisschen, vielleicht auch ein bisschen viel Geld herauszuholen, mag ja ganz in Ordnung sein. Dass dabei aber der eigentliche Anlass völlig bedeutungslos zu werden droht, das ist zunehmend Fakt und ein trauriges Kapitel unseres Wohlstandes.

 

 

 

 

 

 

 

Abwarten, Vorfreude haben, auf etwas hinfiebern?

 

Wer hält das noch aus? Gelebte Bräuche, Traditionen und Festtage, religiöse oder politische Ereignisse sind von Haus aus weder gut noch schlecht. Wenn wir aber so, wie aktuell – und nicht nur an Weihnachten – weitermachen, verlieren wir diese Höhepunkte unseres Jahresrhythmus‘ völlig aus den Augen und den Herzen. Erst danach, wenn wir keine identitätsstiftenden Fixpunkte in unserer Wertegemeinschaft mehr haben werden, wird uns die sich statt dessen breitmachende Leere und Kälte vermutlich auffallen. Wenn also in diesen Adventstagen Kerzen brennen, entzündet werden, gelegentlich auf mehr Ruhe und Stille gesetzt wird, so ist dies zwar wenig spektakulär, aber ein mutiger, feiner Beitrag, Weihnachten wieder ein wenig zu dem zu machen, was es ist (oder mal war): Einer der schönsten, gefühlvollsten Festtage im Jahr, in dem sich Familien über Generationen hinweg zusammenfinden. Schöne Adventszeit.

{Quelle: http://www.badische-zeitung.de/bonndorf/advent-ist-die-zeit-der-vorfreude–97108064.html}

 

One Response to “Gedanken zur zunehmenden Kommerzialisierung der Advents- und Weihnachtszeit”

  1. Augustinus Says:

    Was heisst hier zunehmend! Es ist schon seit Jahr und Tag der absolute und unerträgliche Kommerz,
    der mich jedes Jahr ins Kloster fliehen lässt. Da wird nämlich feierlich und zu 200% die Geburt unseres Herrn Jesus Christus gefeiert. Gott sei Dank gibt es noch diese Rückzugsmöglichkeiten


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