kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die evangelische Geschenkverpackung der Islamophobie marschiert 17. Dezember 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:40

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Es ist deprimierend, dass nach einem Jahrzehnt, in dem ich über eine christliche Nächstenliebe kaum verkleideter Islamophobie schrieb, sie immer noch existiert.

 

 

Es ist eine ganz einfache Idee. Sie finden einen leeren Schuhkarton, füllen ihn mit Spielzeug, Zahnpasta oder Schulbuntstifte und genehmigen der Operation Christmas Child,  dass dies zu einigen der bedürftigsten Kinder in der Welt fliegt. Es ist die Art, wie Sie es gemeinsam in der Familie machen können. Und es ist eine ziemlich gute Möglichkeit, unseren Kindern zu präsentieren, wie glücklich sie im Vergleich zu anderen sein können – keine schlechte Lektion zu Weihnachten.

 

 

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Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Hunderte von britischen Schulen sich beteiligt haben. Schulen wie Childwall Church of England die Grundschule in Liverpool, die 124 Schuhkartons zusammengestellt hat, bei denen zwei der Kinder  sogar noch £ 25 ihres Taschengeldes zur Deckung der Kosten für das Versenden der Kartons an ihre dankbaren Empfänger  spenden. Letzte Woche schickte ein Lager in Hull  fast 6.000 Kartons weg, bei dem auch einheimische Studenten und Feuerwehrleute halfen, die LKW zu laden. Und sie sind alle Teil einer globalen allgemeinen Bemühung, bei der  mehr als 113m. solcher Boxen, seit OCC im Jahre 1990 startete, verteilt wurden.

 

 

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So weit, so  gut!  Bis auf das,  wie es mit dieser Nächstenliebe scheint. Ja, es geht um die Tatsache, dass es eine Organisation evangelischer Christen ist,  mit einer Mission, die Liebe Jesu mit denen, die nicht an ihn glauben, teilen. Es ist ein wenig gerissen angesichts der Tatsache, dass evangelische Literatur zusammen mit den Boxen – wenn auch nicht wirklich in ihnen – verteilt wird und dass diese Literatur für eine ausschließliche   Version des Christentums in Form harmlos aussehender Comic-Bücher  mit der unheimlichen Botschaft wirbt,  die sie somit einfließen lässt: „Es gibt nur einen Weg, Freundschaft mit Gott zu schließen „an vielen Orten werden diese Kisten verteilt, das sagt ganz eindeutig aus, dass der Islam die falsche Religion ist.

 

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Und hier kommen wir nun zum Herz des Zweckes der OCC. Denn gemäß dem Chef und Führungskraft von OCC, Franklin Graham – Sohn des Evangelisten Billy Graham – ist der Islam nicht nur eine falsche Religion, es ist „eine sehr gefährliche und böse Religion“. Und damit meint er nicht, dass der Islam von gefährlichen Radikalen über- nommen wurde, sondern dass der Islam an sich böse ist . Er sagte kürzlich der britischen Journalistin Ruth Gledhill, dass der Islam der gleiche seit 1500 Jahren ist.  Er „ist nicht von Radikalen entführt worden“, sondern ist im Wesentlichen eine „Religion des Krieges“. Aber das kommt von jemandem, der, den man vor kurzem  zu  dem muslimischen Fundamentalismus befragte, darauf bestand, dass „sie nur auf Gewalt reagieren … Ich denke, es muss militärisch eine viel größere US-Beteiligung  geben“.

 

 

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In der Tat ist das ein Mann, der als politisch giftig anzusehen war, weil er eine Einladung vom Pentagon ablehnte, an der Veranstaltung des National Day of Prayer  zu sprechen. Dies ist auch ein Mann, der denkt, dass die Muslimbruderschaft  „jede Ebene unserer Regierung infiltriert“ hat, und dass Präsident Obamas „Problem“ ist, dass „er als Muslim geboren wurde,  weil sein Vater ein Muslim ist. Der Samen des Islam ist durch den Vater weitergegeben worden.

 

 

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Es stimmt, dass Graham auch bei anderen Religionen einen Knall hat – „Kein Elefant mit hundert Armen kann für mich etwas tun“, war seine durchdringende theologische Kritik des Hinduismus – aber wie viele rechtsstehende Evangelikalen ist er Islam-besessen. Wissen die Kinder und Mitarbeiter dieser Liverpool-Grundschule, dass ihre großzügigen Instinkte bei einem so radikal und spaltenden Anlass mit einbezogen werden?

 

 

In diesem Jahr wurden 60.000 OCC Schuhkartons an die vom Islamischen Staat-vertriebenen Kinder im Nordirak ausgeliefert.

 

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Es ist eine unwiderstehliche politische Bewegung für Graham und seine Landsleute. „Diese Kinder werden daran erinnert, dass es einen Gott gibt, der sie liebt“, sagt OCC Hausdirektor  Randy Riddle (was einen deutlichen Kontrast zum muslimischen Gott – Allah – ist,  das absolut nicht der Fall ist). „Das ist der Sinn und Zweck der Operation Christmas Child, die Liebe Jesu Christi zu teilen“.

 

 

 

 

Viel Aufhebens wurde über muslimische Wohltätigkeitsorganisationen wie Islamic Relief gemacht, die die politische Agenda des gewalttätigen religiösen Radikalismus, unterstützt, etwas, das geklärt  wurde. Aber wir scheinen unbekümmert, dass viele unserer Schulen vielleicht etwas bemerkenswert Ähnliches unterstützen –  in  christlicher Form. Vor mehr als einem Jahrzehnt, schrieb ich in diesem Magazin  eine Kolumne, die OCC wegen ihrer „Geschenkverpackung Islamophobie“ kritisiert. Es ist deprimierend festzustellen, dass sich aber seitdem wenig geändert hat.

 

 

Original: The Guardian  – Übersetzung von „Kopten ohne Grenzen

 

3 Responses to “Die evangelische Geschenkverpackung der Islamophobie marschiert”

  1. Erich Foltyn Says:

    ich warte ja schon lang auf eine Erfolgsmeldung beim Zurückdrängen des Islam und ob man mit einer Geschenkpackung das Erreichen kann, weiss ich nicht. Ich habe auch nie etwas dagegen gehabt, etwas Gutes zu tun. Aber der Islam ist eine Weltreligion und die kennt nur Gläubige und Ungläubige.

  2. wolfsattacke Says:

    Laßt bitte solches geschwafel, es gibt keine „Islamophobie“! Dieses von den Rot/ Grünen geprägte Unwort ist eine Herabwürdigung und Kriminalisierung der in jedem Punkt berechtigten Islamkritik.
    Wir freidenkenden Bürger haben keine Lust mehr, uns in dieser Weise mit der „Islamophobie-Keule“ oder der „Nazikeule“ von links-grünen Kulturzerstörern bevormunden zu lassen.
    Nochmal ganz deutlich, der Islam ist seit seinem Erfinder Mohammed, einem blutrünstigen pädophilen Kriegsmann, eine aggressive Polit-„Religion“, welche sich die Unterwerfung, die Islamisierung der gesamten Welt zum Ziel gesetzt hat. Das kann man selbst im Quran nachlesen.
    Es ist arglistig, den Anders- oder Nichtgläubigen einen friedvollen Islam vorzuheucheln. Seit 1400 Jahren unterdrücken und morden Muslime im Namen Allahs und Mohammeds. 400 Jahre haben Muslime bestialisch gemordet, bis endlich mit voller Berechtigung Papst Urban II. zum ersten Kreuzzug gegen diese unhaltbaren Zustände aufrief. Leider, ich betone leider, hat man damals die Wichtigkeit der Vollendung der Kreuzzüge nicht beachtet und hat diese zum Schaden der Nachwelt nicht bis zur Zerschlagung des Islam weitergeführt.
    Wann begreifen endlich alle Menschen, daß der Islam die Loslösung Satans aus der Verbannung ist, welche uns in der Offenbarung des Johannes prophezeit ist? Mohammed der sogenannte „Prophet Allahs“ ist nichts anderes als der Antichrist, welcher sich das alte Testament zur Glaubhaftmachung seines Siegeszugs Satans gestohlen hat. Mohammed ist nicht der Erzengel Gabriel erschienen, sondern Luzifer persönlich.

  3. schwebchen Says:

    Die Argumentation ist mal wieder „klasse“. Islamic Relief wirbt als Wohltätigkeitsorganisation und unterstützt in Wirklichkeit Terror. Die Graham-Aktion dagegen beschenkt Kinder und weist sie mit kleinen Heftchen auf die christliche Botschaft hin. – Wie kann man so etwas nur vergleichen?


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