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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Australier stolz auf Helden der Geiseldrama 17. Dezember 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:05

Australien feiert getötete Geiseln als Nationalhelden

 

Nach dem blutigen Ende des Geiseldramas in Sydney feiert das Land die beiden getöteten Geiseln als Helden. Der Tatort in Sydney gleicht einem Blumenmeer. Premier Abbott erklärte, der Geiselnehmer sei ein „psychisch labiler“ Extremist gewesen.

 

 

 

Nach dem blutigen Ende des Geiseldramas in Sydney werden die beiden getöteten Geiseln in Australien als Helden gefeiert. Der 34 Jahre alte Manager des Lindt-Cafés, Tori Johnson, und die 38 Jahre alte Rechtsanwältin und dreifache Mutter Katrina Dawson seien bereit gewesen, „ihr Leben zu geben, damit andere leben können“, sagte Erzbischof Anthony Fisher. Australiens Premierminister Tony Abbott beschrieb den Geiselnehmer als einen den Behörden bekannten kriminellen Extremisten, der „psychisch labil“ gewesen sei. Der Tatort in Sydney gleicht einem Blumenmeer.

 

 

 

 

Das Herz Sydneys sei durch den Tod der beiden Unschuldigen gebrochen, sagte Erzbischof Fisher bei einem Gedenkgottesdienst in der St.-Mary-Kathedrale nur 500 Meter von dem Café im Zentrum Sydneys entfernt. Café-Manager Johnson soll Medienberichten zufolge versucht haben, dem Geiselnehmer die Schusswaffe zu entwenden. „Sie ging dabei tragischer Weise los und tötete ihn. Aber sie löste auch die Polizeireaktion aus, und damit die Freiheit für die meisten Geiseln“, sagte Bischof Fisher. Johnsons Eltern zeigten sich stolz auf ihren „wunderbaren Jungen“ und riefen alle auf, für den Weltfrieden zu beten. Dawson stellte sich bei dem Schusswechsel Medienberichten zufolge vor eine schwangere Freundin. Die Polizei bestätigte die Berichte zunächst nicht. Ermittler seien dabei, den Ablauf zu rekonstruieren, sagte die Vizepolizeichefin von New South Wales, Catherine Burn.

 

 

Der 50-jährige Geiselnehmer habe eine „lange Vergangenheit“ gewalttätiger krimineller Taten und sei zudem „vernarrt“ in Extremismus gewesen, sagte Abbott. Als sich die Geiselnahme vom Montag allmählich entwickelt habe, habe er dann versucht, seine Taten mit der „Symbolik des Todeskults“ der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) zu untermauern, sagte der Premier. Der Geiselnehmer, Medienberichten zufolge handelte es sich um den Iraner Man Haron Monis, hatte am Montagvormittag (Ortszeit) in einem Lindt-Café am Martin Place in Sydney 17 Geiseln genommen, von denen Einige später fliehen konnten. Zwischendurch soll er nach einer IS-Flagge verlangt haben, außerdem mussten die Geiseln eine islamische Fahne an ein Fenster halten. In der Nacht zum Dienstag stürmte die Polizei nach über 16 Stunden das Café. Es gab drei Tote, unter ihnen war auch der Geiselnehmer, sowie insgesamt sechs Verletzte.

 

 

Tori Johnson (kl. Bild oben) und Katrina Dawson starben; rechts: Geiselnehmer Man Haron Monis (Bild: APA/EPA/SERGIO DIONISO, APA/EPA/FAMILY HANDOUT, LinkedIn, AP)

 

Abbott lobte die Polizei für ihren Einsatz. Die Australier könnten angesichts der Reaktion der Einsatzkräfte beruhigt sein, sagte er. Natürlich müssten aus der Geiselnahme „Lehren gezogen werden“. Zuvor werde aber detailliert geprüft, was sich am Martin Place abgespielt habe und warum, sagte Abbott. Das allerdings könne einige Zeit dauern. Allerdings stellte Abbott die Frage, wie der Geiselnehmer angesichts seiner schillernden kriminellen Vergangenheit auf freiem Fuß sein konnte.

 

 

 

„Wie konnte jemand, der solch eine lange und kontroverse Vorgeschichte hatte, nicht auf den entsprechenden Beobachtungslisten stehen, und wie konnte so jemand völlig frei in der Gesellschaft unterwegs sein“? Am sonst so belebten Martin Place, wo für gewöhnlich täglich tausende Menschen in alle Richtungen in ihre Büros strömen, herrscht derweil Ausnahmezustand. Schon gegen Mittag glich der Platz einem Blumenmeer, viele Menschen zündeten Kerzen an und trugen sich in die Kondolenzbücher ein, die am Platz vor dem Café auslagen. An Regierungsgebäuden und Sehenswürdigkeiten wehten die australischen Flaggen auf Halbmast.

{Quelle: http://www.donaukurier.de/nachrichten/topnews/Australien-Regierung-Geiselnahmen-Extremismus-Kriminalitaet-Australien-feiert-getoetete-Geiseln-als-Nationalhelden;art154776,2997250}

 

Sydney: Iran verlangte Auslieferung von Geiselnehmer Man Haron Monis

 

Partnerin und Komplizin? Amirah war stets an „Scheich Harons“ Seite

 

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