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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Schweizer Dschihadist stolpert über Homo-Bilder 12. Dezember 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 10:12

Er wollte lieber WC flicken als kämpfen und die Brutalität des IS schockierte ihn: Die Geschichte des Walliser Dschihadisten zeigt, wie naiv viele IS-Anhänger in den Krieg ziehen.

Der Romand Sébastien ist in Lausanne aufgewachsen. Seine Eltern sind katholische Schweizer. Im Jahr 2003 hat er in der Rekrutenschule einen Unfall, erleidet ein Schädel-Hirn-Trauma. Danach hat er Schwierigkeiten, beruflich Fuss zu fassen. Im Mai 2013 besucht er die Moschee in Renens VD – sein erster Besuch – und konvertiert sofort. Dank dem Islam sei er nicht mehr homosexuell, erzählt er darauf. Im Herbst 2013 hat Sébastien bereits einschlägige Kontakte zu bewaffneten islamistischen Gruppen. Mitte Dezember fährt er nach Frankreich und schließt sich dort weiteren potenziellen IS-Kämpfern an. Am 21. Dezember kommt er in der Türkei an, von wo aus er mit einer Gruppe von über einem Dutzend Personen in der Nacht des 23. Dezembers die türkisch-syrische Grenze überquert. Mitte Oktober2014 erzählt er der Rundschau im Westschweizer Fernsehen seine Geschichte. Dabei beschönigt er einiges und erzählt, er sei gegangen, um im Kampf zu sterben. 

 

 

 

Der Dschihadist Sébastien* ist von der Bundesanwaltschaft Ende November mittels Strafbefehl zu 600 Stunden gemeinnütziger Arbeit bedingt verurteilt worden. Das Strafmaß erstaunt, hat sich Sébastien doch einer terroristischen Organisation angeschlossen, die als besonders gefährlich gilt. Den Akten kann man die ganze, etwas absurde Geschichte des Wallisers entnehmen. So ist er am 25. Dezember 2013 im syrischen Ort Kafarjoum, südwestlich von Aleppo, angekommen, nachdem er mit anderen Dschihad-Anhängern über die grüne türkische Grenze gelotst worden war.

 

 

 

Bilder mit homosexuellen Inhalten

 

In Kafarjoum wurde er in einem Trainingscamp des IS untergebracht, in dem – von den anderen abgetrennt – auch Selbstmordattentäter ausgebildet wurden. Sébastien hat dort an theoretischen Ausbildungslehrgängen zum Umgang mit Waffen teilgenommen. Seine Dienste bot der 30-Jährige aber vor allem für sanitäre Arbeiten an. An den Übungen im Gelände nahm er im Gegensatz zu den anderen im Lager nicht teil. Dann wurde er offenbar krank. Anfang Januar wurde er mit einem Konvoi von rund 120 Fahrzeugen zuerst an einen Checkpoint und dann nach Rakka verlegt, der Hochburg des IS. Mitte Januar kam er dort an und wohnte einige Tage in einem Haus am Euphrat, bis er von einem Mitarbeiter des IS-Geheimdienstes befragt und bedroht wurde. Dieser hatte bei ihm offenbar Bilder mit homosexuellen Inhalten gefunden, die Sébastien aus der Schweiz mitgebracht hatte.

 

 

 

 

 

54 Tage in Rakka im Gefängnis

 

Nach dieser Einvernahme wurde Sébastien verhaftet und in Rakka in ein Gefängnis gesteckt und blieb 54 Tage inhaftiert. Mitte März 2014 befahl ein Richter in Rakka seine Freilassung, worauf der Romand sofort in die Türkei floh. Bei seiner Rückkehr in die Schweiz am 17. März wurde er direkt am Flughafen in Genf verhaftet. Zunächst erzählte er den Behörden, er habe in Syrien eine Fotoreportage über das Leben der Bevölkerung machen wollen. Konfrontiert mit seinen Konversationen mit IS-Leuten in sozialen Netzwerken gestand er dann aber alles.

 

 

Waffenbruderschaft des IS idealisiert

 

Ein psychiatrisches Gutachten attestierte Sébastien daraufhin eine partielle Unzurechnungsfähigkeit, weil er bei zwei Unfällen 2003 und 2008 ein Schädelhirntrauma erlitt und immer noch mit den Folgen zu kämpfen hat. Weil er zudem keine Vorstrafen aufweist und nachweislich alle Kontakte mit radikalen Islamisten abgebrochen hat, kam die Bundesanwaltschaft zu diesem milden Urteil. Sie hält dabei fest, dass Sébastien wohl vor allem aus Naivität, Charakterschwäche und einer Idealisierung der Waffenbruderschaft dieser Männergemeinschaft nach Syrien ging. Sobald er mit der Gewalttätigkeit des IS konfrontiert war und sich seines Irrtums bewusst gewesen sei, habe er zurück in die Schweiz gewollt, so der Strafentscheid.

{Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Schweizer-Dschihadist-stolpert-ueber-Homo-Bilder-11904530}

 

One Response to “Schweizer Dschihadist stolpert über Homo-Bilder”

  1. te'oma Says:

    Das Wort Gottes zeigt uns, daß Krankheiten wie auch Kriege, Hungersnöte, Naturkatastrophen u. a., von
    Gott ausgehen und Wirkungen Seines Gerichtshandelns an den Sündern sind. Unter den gewaltigen und
    herrlichen Selbstoffenbarungen, die Gott im Buch Jesaja gibt, ist auch diese: „Ich bin der HERR, und
    sonst ist keiner, der ich das Licht mache und die Finsternis schaffe, der ich Frieden [od. Heil] gebe
    und Unheil schaffe. Ich, der HERR, vollbringe dies alles“ (Jes 45,6f.; vgl. Jes 46,8-11; Jes 40,21-
    26). Der Prophet Amos bezeugt: „Geschieht auch ein Unglück in der Stadt, das der HERR nicht gewirkt
    hat?“ (Am 3,6).
    Die Krankheit ist also wesentlich ein Wirken Gottes, sie ist im allgemeinen Sinn ein Gericht über die sündigen
    Menschen, bisweilen auch ein konkretes Gericht über ganz bestimmte Sünden. So bezeugt die
    Bibel immer wieder, daß Gott es ist, der mit Krankheit schlägt: „Aber die Hand des HERRN lag schwer
    auf den Einwohnern von Asdod, und er brachte Verderben über sie, und er schlug Asdod und sein
    ganzes Gebiet mit bösen Beulen“ (1Sam 5,6). Gott bezeugt dem Pharao, daß Er es ist, der die Plagen
    unter das Volk der Ägypter sendet (2Mo 9,14-16). Es ist der Engel des HERRN (und nicht etwa Satan),
    der den Herodes schlägt, daß er von Würmern zerfressen wird und stirbt (Apg 12,23). So gilt nach dem
    Zeugnis der Schrift grundsätzlich: „Seht nun, daß Ich, ich allein es bin und kein Gott neben mir ist!
    Ich bin’s, der tötet und lebendig macht, ich zerschlage und ich heile, und niemand kann aus meiner
    Hand erretten!“ (5Mo 32,39).
    Die Tatsache, daß Gott bisweilen den Widersacher als Werkzeug gebraucht, um Krankheiten auszulösen
    (vgl. Hiob; 2Kor 12,7; 1Kor 5,5), bedeutet nicht, daß jede Krankheit als „Werk Satans“ bezeichnet werden
    darf. Bisweilen wird hier Apg 10,38 angeführt, wo von Jesus Christus berichtet wird: „(…) und wie dieser
    umherzog und Gutes tat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren“. Hier wird nicht gesagt,
    daß alle Krankheiten ein Werk des Widersachers seien, sondern daß es sich um Sünder handelte,
    die der Teufel beherrschen konnte, und die sich daher das Gericht der Krankheit aufgrund ihrer Sünden
    zugezogen hatten.


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