kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Malala und die Bildung 12. Dezember 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:26

Malala muss mehr tun: Es reicht nicht nur Bildung zu fordern

 

EuropeNews: Malala wurde von den Taliban angeschossen, weil sie Bildung für sich und die anderen Mädchen im Swat Tal, wo sie lebte, forderte. Am 10. Dezember erhält sie den Friedensnobelpreis – sie ist die Jüngste, die jemals diesen Preis erhalten hat. Sie fordert auf dem Boden der universellen Menschenrechte das gleiche Recht für Bildung für Mädchen wie für Jungen und das predigt sie unermüdlich auf jeder internationalen Bühne. Bildung für Mädchen bedeutet bessere Möglichkeiten für Frauen und weniger Ausbeutung und Unterdrückung.

The Daily Beast schreibt, dass wir eine ehrliche Debatte darüber führen müssen, warum Mädchen eine Ausbildung verwehrt wird. Malala stammt aus Pakistan, ein Land in dem Mädchen nicht zur Schule gehen dürfen. Die Taliban haben seit 2009 von den 1576 Schulen im Swattal 401 zerstört, weil Bildung für Mädchen „westlich“ und gegen den Islam sei. Ähnlich sieht es in Afrika aus, Boko Haram verbietet Bildung allgemein und ruft stattdessen zum Jihad auf. Um etwas zu ändern, muss man die Probleme in diesen extremistischen Kulturen, die Frauen und Mädchen unterdrücken, aktiv ansprechen. Malalas Geschichte ist ein wichtiges Beispiel, dem man folgen sollte. Ihr Nobelpreis ist auch eine Verpflichtung die radikalen Ideologien zu bekämpfen, die den Mädchen die Bildung verweigern.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Zunächst einmal wollen wir klarstellen: Dieses islamische Mädchen hat den Friedensnobelpreis mit Sicherheit mehr verdient als Folterpräsident und Kriegstreiber Obama und EU. Beide haben die Radikalen mit ihren politischen und militärischen Maßnahmen genauso unterstützt wie Saudi Arabien und andere islamische Gottesstaaten, indem sie alle  den Financier der Radikalislamtruppen gegeben haben. Die Taliban wurden durch die USA erst großgemacht, als sie diese gegen Russland im Afghanistankrieg unterstützt haben.

 

http://www.shortnews.de/id/303334/usa-haben-taliban-erschaffen-3-milliarden-dollar-wurden-investiert

 

 

Die Zitierungen aus folgendem Link sprechen eine deutliche Sprache:

http://www.propagandafront.de/129260/afghanen-usa-haben-taliban-erschaffen-und-finanziert.html

 

Die wohl entlarvenste Kurzstellungnahme hieraus leistete sich Herr Brzezinski http://de.wikipedia.org/wiki/Zbigniew_Brzezi%C5%84ski:

 Zbigniew Brzezinski, gestand 1998 ein,

dass die Taliban durch die Vereinigten Staaten geschaffen wurden.

 

 

 

 

„Was ist wichtiger für die Weltgeschichte? Die Taliban oder der Zusammenbruch des sowjetischen Reichs? Einige aufgewühlte Moslems oder die Befreiung Zentraleuropas und das Ende des Kalten Krieges?“ erklärte ein gereizter Brzezinski als er vom Le Nouvel Observateur herausgelockt wurde.

 

 

Aus diesen „einigen aufgewühlten Moslems“, die die US-Administration, die EU und auch die Saudis wohl völlig arrogant und abschätzig nicht nur in Afghanistan völlig ohne jeden politischen Instinkt (Sie sind,  in ihrer Arroganz gefangen,  noch immer der Meinung, dass Politik und Islam nichts miteinander zu tun haben) unterschätzt haben, ist eine weltweit  agierende  u. a. mit saudischem und US-Steuergeld finanzierte Terrortruppe geworden, die sogar die Geldmagnatensymbole Twin-Towers in die Knie gezwungen haben mit 3 000 toten amerikanischen Bürgern. Wer Menschen mit solch koranisch-radikalen Ansichten förmlich heranzüchtet, muss sich nicht über die Auswirkungen wundern. In Afghanistan werden sie nach dem Truppenabzug die Führung im Lande wieder übernehmen können, so unbedeutend sind sie. Ironie off.

 

 

Diese von  den USA und der CIA so geförderten  Taliban haben ein Mädchen namens Malala Yousafzai in ihrem radikalislamischen Wahn in einem Schulbus versucht zu töten.  Dabei wurde sie durch Schüsse in Kopf und Hals schwer verletzt und musste in einem Militärkrankenhaus in Peschawar operiert werden. Anlass für den Anschlag war einem Bekennerschreiben der Taliban zufolge der Einsatz des Mädchens für die schulische Bildung der weiblichen Bevölkerung. Um die Täter mit Hilfe der Bevölkerung zu ergreifen, setzte die pakistanische Regierung eine Prämie von 10 Millionen Rupien (etwa 74.000 Euro) aus.

 

Soweit Wikipedia. Dass Einzelschicksale wie Malala Menschen wie Herrn Bzrezinski und Co. nicht die Bohne interessieren, ist schon lange klar. Diese Typen gehen wie alle Globalisten und Förderer von Islamradikalen über Leichen. Hauptsache, der kalte Krieg wird am Laufen gehalten und die Sandkastenkriegsspiele der sich die Hände in Unschuld waschenden Ideologen in Form von menschenmordenden Zynikern und Kriegstreibern bleiben aufrechterhalten.

 

 

Was interessiert da ein Mädchenopfer, was gottlob überlebt hat?

 

Nun reist dieses Mädchen durch die Welt und prangert zu Recht den Bildungsnotstand für Frauen auf Erden an. Da sie  dies für alle Welt tut und nicht nur für die islamische Welt, kann ihr keinerlei Vorwurf gemacht werden, im Gegenteil, sie sollte von Kritik verschont bleiben.

 

 

 

 

 

Was aber meint daily beast mit: Malala könnte mehr tun?

 

Und dabei meint sie mit Sicherheit – zumindest hoffen wir das – nicht Malala persönlich, die mit ihren jungen Jahren wohl auch überfordert wäre, sondern die islamischen Frauenrechtlerinnen.

 

 

Bekannte Frauenrechtlerinnen, die aus dem Islam stammen – nicht zu verwechseln mit Emanzen der europäischen Couleur, die sich nämlich zynischerweise zu islamischen Verhältnissen und von islamischen Traditionen  kaum äußern –  übersehen gern die durch den Koran selbst so überdeutlich radikale religiöse Abwertung von Frauen in ihren Rechten. Sie operieren in diesem islamischen Rechtsgefüge und wollen – in diesem verbleibend – Rechte für Frauen erkämpfen. Sie sehen den Islam und andere patrirchalische Religionen nicht als Haupthinderungsgrund der echten Gleichberechtigung von Frauen.

 

 

Die Gleichberechtigung ist im Westen auch nicht vom Himmel gefallen. Die griechischen und die römischen Rechtsstrukturen wiesen ebenfalls patriarchalische Denkstrukturen auf, gegen die gekämpft und die auch überwunden werden mussten. Nun hatte im Christentum die Frau zumindest als gleichwertig vor Gott die Frau zu gelten und damit auf Dauer bessere Chancen als in jeder anderen monotheistischen Religion. Die Eheschließung war von ihrer religiösen Aus- und Denkrichtung her kein Rechtsgeschäft, sondern weil sie zum Sakrament erhoben wurde, war sie bereits vor Gott ein Akt der Gleichwertigkeit. Theologisch war somit der Gleichstand aller Menschen gegeben, bereits im Judentum angelegt. Allerdings gab es auch im Christentum Fehlentwicklungen, die die Gleichberechtigung von Frauen jahrhundertelang verhinderten.  Die Unreinheit von Frauen geisterte jahrhundertelang in den Köpfen von religiösen Konservativen, die mit ein Grund war, Frauen geringer zu achten aus männlicher Sicht, nicht aus göttlicher Sicht. Das Wahlrecht für Frauen war bis in die Neuzeit keine Selbstverständlichkeit.

 

 

Frauenrechtlerinnen wie May Elmahdi sind der Meinung, dass der Islam nicht frauenfeindlich ist, sondern emanzipatorisch oder frauenfeindlich interpretiert werden  kann.

http://www.reflect-online.org/publikation/sulserio/zum-scheitern-verurteilt

 

 

Nun, wir fragen, wie wir das koranisch festgelegte Bestrafen(Schlagen)dürfen von Frauen, wie wir das im Koran festgelegte Saatfeldbetreten zu jeder Zeit emanzipatorisch interpretieren sollen? Wir fragen, wie selbst islamisch-theologische Grundsätze, die es Frauen ermöglichen, männliche Gebete unwirksam zu machen zusammen mit Hund und Pferd,  die es aus diesem Grunde verhindern, dass Frauen und Männer zusammen in einem Raum beten dürfen, emanzipatorisch interpretiert werden kann. Umgekehrt sind solche Grundsätze nicht zu finden. Die Kriegsbeute- und Sexsklavenregelung geschaffen von Männern, religiös legitimiert vom islamischen Gott, gegen Frauen, trägt auch nicht gerade zur Erfüllung emanzipatorischer Gleichheit bei. Wir fragen, wie die durch Mohammed selbst durchgeführte Kinderehe, die Muslime noch heute nachahmen, weil sie den Prophten als vollkommenen Menschen ansehen, der Gleichberechtigung Vorschub leisten könnte.

http://www.katholisches.info/2013/08/16/islamische-fauenrechtlerin-fordert-christliche-sex-sklavinnen-fuer-moslems/

 

 

Solche religiösen Reinheits- und Grundlehrsätze sind es doch, die Frauenrechte aus der islamischen Theologie heraus bereits unterminieren. Und das sind nicht einmal radikalislamische Standpunkte und Ansichten, sondern islamisch-theologische Normalkost. Diese Rechtsvorschriften wie die Polygamie oder das Erbrecht sind doch keine Traditionen, sondern durch den Koran ein für allemal verbindlich festgelegte religiöse Ungleichheitsrechtsvorschriften, die ihre geschlechterungerechte Wirkung innerhalb der islamischen Gesellschaft voll entfalten.

 

 

Diese Grundsätze müssen angeprangert werden und geächtet werden, soll die Frauengleichberechtigung nicht nur in höheren Kreisen, sondern auch  im normalen Volk real ankommen.

 

Denn genau diese religiös rechtliche gelehrte  Minderwertigkeit von Frauen ist es, die Traditionen gebären, nicht umgekehrt, werte Frau Elmahdi.

 

 

Die einzige Tradition, die nicht unbedingt in den Grundsatzkodex des Religiösen im Islam  eingeordnet werden kann, ist die Beschneidung von Mädchen, wobei hier aber auch eine schwacher Hadith des Propheten selbst existiert, der die leichte Beschneidung zulässt und somit den Kampf gegen diese mädchen- und frauenverachtete Verstümmelung sehr erschwert.

 

 

Die Interpretationsmöglichkeiten innerhalb des Islams sind nun einmal mehr als begrenzt.

 

 

Das ist das Problem.

Und welche Denkrichtung im Islam marschiert nach vorn?

Ist es diejenige, die meint interpretieren zu können oder diejenige, die meint, sich radikal an das Wort des Koran halten zu müssen?

Wir glauben zu wissen, welche ungeistige islamische Strömung stark nach vorn drängt.

Der noch sehr jungen Malala wünschen wir bei ihrem Engagement viel Erfolg. Mögen sie und auch die vielen islamischen Frauenrechtlerinnen erkennen, dass gerade die koranischen Lehrsätze die Ursache der Ungleichberechtigung für Frauen ist und diese Ursache erst  ihre unheilvolle  Wirkung,  in islamischen Traditionen manifestiert, entfaltet. Die Ursachen für den Gleichberechtigungsmisstand sind koranische göttliche Regeln, die die Ungleichheit zwischen Mann und Frau – ja selbst im islamischen Paradies – festlegen und leider im religiösen Denken verankern und so zu Traditionen führen, die dann wiederum von den Ursachen ablenken wollen.

 

 

Selbst aufgeklärte Frauenrechterlinnen wie May Elmahdi fallen darauf herein oder wollen   bewusst vom Islam als Problemverursacher ablenken.  Da reicht die rechtliche Ungleichheit im irdischen Bereich ja nicht aus. Sie muss in das islamische Denkjenseitsmodell des Paradieses mit integriert werden.

 

Das Armut und Bildungslosigkeit diese Zustände verschärfen, bestreitet ja niemand. Aber schaffen zumindest im islamischen Raum nicht gerade die koranischen Regeln der Polygamie und der  Kinderehe (Mädchen, die geheiratet werden dürfen, wenn sie ihre erste Regel hatten, drei Monate danach)  genau diese Probleme der Überbevölkerung und damit gerade die Zustände, die angeprangert werden? 

 

 

Hinzu kommen noch islamische Traditionen, die Zwangsehen und Ehrenmorde  fördern, weil bei Ehrenmorden die Apostasieproblematik Pate steht für solche Untaten.

 

Dass Ursache-Wirkungs-Prinzip darf nicht vernachlässigt werden. Das sollte auch für Frauenrechtlerinnen erkennbar sein, die den Islam grundsätzlich nicht als die Ursache für die rechtliche Ungleichstellung der Frauen ansehen.

 

One Response to “KoG: Malala und die Bildung”

  1. gisfie Says:

    Islam = Steinzeit, dunkelzeitalter,Dummheit


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