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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bist du Gottes Sohn? 12. Dezember 2014

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 00:39

 

Wenn ich das Wort Gotteskind höre oder lese, denke ich unwillkürlich zuerst an den Gottessohn, an Jesus Christus. Dabei kommt mir das Geschehen am Jordan in den Sinn, als Jesus getauft wurde. Die Evangelien berichten davon, wie der Herr Jesus an den Jordan kam und sich von Johannes dem Täufer im Wasser des Jordans taufen ließ. Als er aus dem Wasser stieg, kam der Heilige Geist auf ihn herab wie eine Taube und eine Stimme vom Himmel, die Stimme Gottes, wurde hörbar: »Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.« So steht es im Markusevangelium.

 

Das ist etwas sehr Interessantes, was der allmächtige Gott hier gesagt hat:

Du bist mein lieber Sohn. Du bist also mein Sohn, den ich liebe„!

 

Die Bibel sagt nichts darüber, wie die Menschen dies aufgenommen haben, welche Reaktionen bei den Menschen aufkamen. Es steht auch nicht geschrieben, wie Jesus selbst darauf reagiert hat, aber ich bin sicher, Jesus hat diese Zusage Gottes tief in seiner Seele aufgenommen. Unmittelbar danach trat der Teufel auf. Der Teufel kam, um Jesus zu versuchen. Und welches Thema hat er aufgegriffen? Die Sohnschaft.

 

 

 

Zweimal ist er an den Herrn herangetreten und hat die Sohnschaft angesprochen, so berichtet es das Matthäusevangelium. Er hat gesagt: »Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden«
Aber Jesus wehrte ab: »Nein, denn es steht in der Heiligen Schrift: ›Der Mensch lebt nicht allein von Brot, sondern von allem, was Gott ihm zusagt!‹«

und: »Bist du Gottes Sohn, so wirf dich herab« von der Zinne des Tempels.
»Du bist doch Gottes Sohn! Und in der Heiligen Schrift steht: ›Gott wird seine Engel schicken. Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein verletzen!‹« 7 Jesus entgegnete ihm: »Es steht aber auch in der Schrift: ›Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht herausfordern!‹«

 

Er wollte offensichtlich, dass der Mensch Jesus an seiner göttlichen Sohnschaft zweifle. Der Böse wollte bewirken, dass Jesus von seinem Vater einen Beweis dafür verlange, dass er, Jesus Christus, Gottes Sohn sei. Der Herr Jesus ist überhaupt nicht darauf eingegangen, ihm genügte die Zusage vom Vater: Du bist mein Sohn, ich hab dich lieb. Und weil er von der Liebe seines Vaters so überzeugt war, konnte er den Teufel zurückweisen …

 

4 Responses to “Bist du Gottes Sohn?”

  1. Andrew Says:

    Den Teufel konnte Jesus zurückweisen, nicht aber die „Trinitarier“?! Nicht aufregen, kleiner polemischer Scherz von mir. Möge der Herr meine Häme verzeihen…

    • Andrew Says:

      GEGENKRTIK zum Thema Alter/Neuer Bund, für welches ich mich von sog. antizionistischen „Christen“ hier im K.O.G.-Forum beschimpfen lassen musste..

      (aus Wiki): Das Neue Testament (NT) repräsentiert die wichtigsten Schriften des Urchristentums, die etwa zwischen 40 und 130 entstanden. Die Autoren waren fast alle Juden und verstanden sich als Angehörige des Judentums. Die NT-Texte setzen die bleibende Erwählung des Volkes Israel zum „Volk Gottes“ (Gen 12,3 EU) voraus und sehen den Juden Jesus von Nazaret als Bestätigung dafür.
      Zugleich behaften sie die damaligen (hauptverantwortlichen) Vertreter des Judentums und die ausführenden Römer mit der Schuld an seiner Kreuzigung. Jesus Christus habe sein Leben zur Versöhnung Gottes mit seinem Volk und mit allen Menschen gegeben.

      Paulus von Tarsus (!), der Begründer der Völkermission, sah Jesu stellvertretende Schuldübernahme als Erfüllung(!) des Bundes Gottes mit dem erwählten Volk Israel. Dieser Bund sei nie gekündigt worden(!) und der unaufgebbare Existenzgrund der Kirche(!). Er warnte judenfeindliche Christen in Rom, diese Wurzel zu leugnen und so ihr eigenes Heil zu verlieren(!). Sein Römerbrief (verfasst um 56) gilt daher als ältestes Zeugnis gegen christlichen Antijudaismus(!).

  2. te'oma Says:

    uND NICH NUR DAS ANDREAS ;IN RÖMER 11 TEILT PAULUS UNS MIT , DAS AM ENDE DER TAGE
    SICH GOTT WIEDER iSRAEL ZUWENDET. DAS IST AUCH DER GRUND FÜR DEN HÄFTIGEN SATANISCHEN WIDERSTAND GEGEN ISRAEL.

    Der herrliche Heilsratschluß Gottes und die Rettung Israels

    → Jer 31,31-40; Hes 36,23-36; Hos 3,4-5; Jes 54,7-10
    25 Denn ich will nicht, meine Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, 27 und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde«.[8]


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