kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

ISIS mal anders 4. Dezember 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 09:01

 

 

Seit IS in Irak und in Syrien, von Arabien und dern westlichen Assad-Gegnern aufgerüstet, für islamische Gräueltaten steht und unsere Blicke, die Blicke der „hohen“ Politik, der Kirchen, der Presse und der Satiriker, nun mutig auf die Gewaltaffinität von einigen Muslimen wie der Terroristen und der IS-Kämpfer lenkt, so mehr entsteht bei uns der Eindruck, dass die „normalen“ aber auch ständig gegenwärtigen „kleinen“ Menschenrechtsverletzungen in anderen islamischen Ländern als Marginalität wahrgenommen werden. Sie werden nicht beachtet oder verschwinden hinter den IS-Schlagzeilen.

 

 

Können IS und deren Gräueltaten noch von führenden Muslimen als unislamisch gebrandmarkt werden, so geraten „Volksaggressionen“ gegen Christen in islamischen Ländern medial völlig unter die Räder. IS strahlt auf viele Muslime aus. Junge Leute lassen sich von deren Radikalität anstecken und ziehen in den Dschihad und werden zu Kämpfern ausgebildet, die weitere Gräueltaten an Christen, Juden und Muslimen begehen. Sie sind die Radikalen der Zukunft. Sie werden dort geistlich geprägt und kommen völlig verroht möglicherweise in ihre „Heimatländer“, u. a. nach Europa zurück.

 

Was aber ist mit den „normalen“ islamischen Schandtaten wie

https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2014/12/indonesien_loblieder_trotz_gefaengnis/

 

Dort heißt es:

Als Nachfolger Jesu waren sie immer bereit, die Gute Nachricht an jeden weiterzugeben, der dafür offen war. Deshalb sitzen sie seit fast zwei Jahren in Haft. Nach ihrer Verhaftung im März 2013 mussten ihre Ehefrauen Alia und Indana samt den Töchtern Debra und Arti aus dem gemeinsamen Haus fliehen, als ein aufgebrachter Mob die beiden Männer zur Polizei schleppte. Sie haben alles verloren
https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2014/november/islamisten-stuermen-schule/

 

Dort heißt es:

Falsche Anschuldigungen und gezielte Zerstörungen(Open Doors) – Am Morgen des 5. November haben etwa 200 Islamisten eine christliche Schule in der Stadt Konabari/Bangladesch gestürmt. Auslöser der Unruhen war ein Gerücht, in der Schule würden islamische Kinder unter Zwang zum Christentum bekehrt.

https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2014/november/pastor_in_kenia_getoetet/

 

Dort heißt es:

Kirche der Heilsarmee im Zentrum der Spannungen

Im kenianischen Mombasa haben jugendliche Muslime am 17. November mehrere Männer getötet, darunter Pastor Joshua Muteti. Mutmaßlicher Auslöser der Gewalttat war eine Polizeirazzia bei zwei Moscheen. Dabei war ein umfangreiches Waffenarsenal sichergestellt worden. Nach mehreren Morden in den vergangenen Monaten ist die Lage in der Küstenstadt angespannt.

 

 

 

 

„Wir suchen nur die Ungläubigen“

Der Übergriff ereignete sich am Montag gegen acht Uhr abends bei den Kisauni Slums, einem bekannten Brennpunkt islamistischer Aktivitäten. Lokalen Medienberichten zufolge attackierten etwa zehn Jugendliche mit Macheten und anderen einfachen Waffen wartende Passanten an einer Bushaltestelle. Augenzeugen berichteten, die Opfer seien zunächst aufgefordert worden, die „Shahada“ (islamisches Glaubensbekenntnis) aufzusagen. In Richtung der Muslime sei gesagt worden, „Bleibt ruhig, wir suchen nur die Ungläubigen“.

https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2014/november/pakistan_christliches_ehepaar_gelyncht/

Dort heißt es:

Auslöser angebliche Koranverbrennung – Minister setzt Untersuchungskommission ein

Am vergangenen Dienstag hat ein aufgebrachter Mob nahe der pakistanischen Stadt Lahore ein christliches Ehepaar ermordet. Einmal mehr war die angebliche ‚Entweihung des Koran‘ Auslöser der Bluttat. Shahbaz Sharif, Ministerpräsident des Staates Punjab, hat eine Sonderkommission eingesetzt, um den Vorfall zu untersuchen. Der christliche Informationsdienst World Watch Monitor war vor Ort und hat mit Betroffenen gesprochen.

https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2014/oktober/13102014tj/

 

 

 

Dort heißt es:

 

Tadschikistan: Christ zu sein, ist eine Schande

Layla* erfährt Gottes Liebe und erlebt Verfolgung durch ihre Familie

Wer nach Tadschikistan kommt, sieht zunächst nur Berge. Die etwa 1% Christen in dem sunnitisch-islamischen Land müssen allerdings noch Berge ganz anderer Art überwinden. Der seit 1992 amtierende Präsident Rahmon ist ein Kommunist alter Prägung. Er lässt alle Aktivitäten von christlichen Kirchen und Gemeinden streng überwachen. In den letzten 10 Jahren wurde keine einzige neue Gemeinde im Land registriert. Kontakte zu Kirchen im Ausland sind verboten. Offiziell herrscht zwar Religionsfreiheit, doch die Abkehr vom Islam hat Bedrohung und Angriffe durch lokale Behörden, und mehr noch durch die eigene Familie und örtliche Mullahs zur Folge. Auf die Unterweisung Minderjähriger im christlichen Glauben stehen lange Haftstrafen.

 

http://www.csi-int.org/ch-de/themen/article/kishan-manocha-menschenrechte-bei-allen-verhandlungen-mit-dem-iran-thematisieren/

Dort heißt es:

Bahai ohne jegliche Rechte

Im Iran seien zwar viele Bevölkerungsgruppen von staatlicher Repression betroffen: Christen, Kurden, Ahwazi, Gewerkschafter, Homosexuelle, Frauenrechtlerinnen, Studierende, Journalisten, Menschenrechtsaktivisten. Die Situation der Bahai sei jedoch «einzigartig»: Im Gegensatz zu anderen religiösen Minderheiten (Christen, Juden und Zoroastriern) werden die Bahai von der iranischen Verfassung nicht geschützt und haben deshalb keinerlei Rechte. Häufig ahnden iranische Gerichte Übergriffe auf Bahais nicht, da diese als «Ungläubige, die keinen rechtlichen Schutz geniessen» betrachtet werden, sagte Manocha. Manocha zeigte die allumfassende Diskriminierung der Bahai auf: Der Besuch weiterführender Schulen wird ihnen verwehrt, staatliche Arbeitsplätze und Heiratsurkunden werden ihnen verweigert, ebenso das Recht, eigene Schulen und Geschäfte zu eröffnen oder Land zu besitzen. Die Kinder werden in der Schule beschimpft und misshandelt, die Häuser von Bahais sind immer wieder Ziel polizeilicher Razzien, Bahai-Friedhöfe werden geschändet oder zerstört. Beinahe die Hälfte – 136 Personen – der bekannten religiösen Gefangen im Iran sind Bahai.

usw. usf.

 

 

 

 

Leider ist die Liste der islamischen Gräueltaten nicht gerade kurz. Dieser Blog hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch hiervon zu berichten. Viele Christen sitzen in islamischen Ländern in Haft, weil sie Christen, weil sie anderen Glaubens sind. Asia Bibi in Pakistan ist das prominenteste Beispiel. In den Medien wird einerseits der Eindruck erweckt, dass die Bekämpfung von IS zwar Gemeinschaftsaufgabe der Welt ist, was auch richtig ist, andererseits werden die Menschenrechtsverletzung der islamischen Staaten in Indonesien, in Pakistan, in Malaysia, auf den Malediven, in Iran, in Saudi Arabien und den Emiraten usw. als nicht existent oder aber als Marginalie hingestellt, nach dem Motto, „So sind sie halt“ und „Das müssen wir hinnehmen“ oder „Das sind eben kulturelle Eigenheiten“ und letztlich „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“. 

 

 

 

Im Gegenteil: Wenn dies zur Sprache gebracht wird, so weisen Medien auf das Totschlagsargument der „Islamophobie“ hin ohne zu berücksichtigen, dass gerade solche islamischen Blasphemie-Gesetzgebungen Phobien wie Christanophobie, die Bahaiophobie, die Zoroastiphobie, die Judophobie oder die Atheistophobie geradezu in Gesetzesform gegossen werden, um diese gezielten Ausgrenzungsregularien des Islams für ewig und 3 Tage aufrecht zu erhalten. 

 

 

 

IS kommt die teuflische Rolle zu, die üblichen islamischen, nicht selten durch staatlich gelenkte und geführte Repressalien praktizierte Minderheitendiskriminierung zu verdecken, sie zu marginalisieren und den Unrechtslevel auf die Spitze zu treiben, damit sich das Unrecht in Form von Apostasiegesetz und Blasphemiegesetz einiger islamischer Staaten wohnlich einrichten kann. Neben IS kommen die Taliban wie Musterknaben rüber, selbst Al Kaida verschwindet in deren Schatten, erst recht die alltäglichen Verfolgungen und Diskriminierungen seitens staatlicher Organe und Regierungen in islamischen Ländern.

 

 

 

Wer IS ins Verhältnis zu Pakistans Blasphemiegesetze setzt, wird letztere als menschenrechtsverletzende Peanuts bewerten. Und genau davor müssen wir uns alle hüten. IS hat nur die eine Aufgabe, die Welt an islamische Höchst-Ausgrenzungen zu gewöhnen und sie hoffähig zu machen. IS bereitet in seinem Machtbereich nur das vor, was Saudi Arabien bereits seit Jahrhunderten praktiziert. Mohammed selbst hat dafür gesorgt, dass sich kein christlicher oder jüdischer Bürger mehr in Saudi Arabien aufhält.

 

 

Nicht nur islamische Terroristen, die ja lediglich die Spitze des Gräueleisbergs bilden, sind es, die Morde und Zwangsislamisierungen begehen und so in den Medien erscheinen, sondern auch  die alltäglichen Diskriminierungen von religiösen Minderheiten aufgrund islamischer Vorschriften, die die Länder vieler Regierungen praktisch zur Ausführung bringen, sind es, die auf die politische und religiöse Tagesordnung der Kritik gehören.

 

 

 

Wir erkennen die Missetaten islamischer Regierungen nicht nur an straffen Apostasie- und Blasphemiegesetzten. Die Diskriminierung von religiösen Minderheiten wird oftmals viel subtiler praktiziert.  Straftaten, begangen von Muslimen gegen religiöse Minderheiten werden erst garnicht ausermittelt  und  so unter der Decke gehalten. Auf diese Weise wird der Druck auf diese religiösen Minderheiten durch solch staatliche Untätigkeit  aufrecht erhalten. Solche Staaten demonstrieren damit,  dass diese Minderheiten tatsächlich nicht geschützt werden. Dieses Verhalten  von Polizeiapparat, Justiz und Regierung, zeigt somit, dass dahinter System steckt.

 

 

Die Lynchmorde oder Selbstjustiz, deren Ausführung von ganzen muslimischen Bevölkerungsanteilen in Dörfern oder Städten betrieben wird, die lediglich  Gerüchten folgen, ist nicht zu dulden. Das sind dann Auswirkungen von Blasphemiegesetzen, die z. B. in Pakstan, Indonesien und Saudi Arabien und anderen Staaten Geltung haben.

 

 

 

 

 

 

 

Von diesen staatlich verordneten islamischen Ausgrenzungs- und Ungerechtigkeitsregeln lenkt der mediale Rummel um IS völlig ab. Und das ist eine gefährliche Entwicklung.

Ist den Leserinnnen und Leseren schon aufgefallen, dass es „den Islam“, wenn er kritisiert wird, nicht gibt. Dann müsse selbstverständlich differenziert werden. Wird der Islam jedoch aus positiver Begrifflichkeit heraus erwähnt, wie unser ehemaliger Bundespräsident Wulff dies tat, wird nicht differenziert, denn da gehört „der Islam“ nach Deutschland.

 

 

Das heißt im Klartext: Kritik am Islam bitte nur in Dosen, ansonsten kommt die politkorrekte Nazikeule. Da muss differenziert werden.  Wird der Begriff „Islam“ jedoch positiv besetzt, darf völlig naiv und unkritisch von „dem Islam“ als Ganzem gesprochen werden. Die Sprachverwirrung kennt da keine Grenzen.

 

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