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Messerattacke im Jobcenter Rothenburg: Mitarbeiter stirbt! 3. Dezember 2014

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 21:16

Rothenburg: 28-Jähriger ersticht Jobcenter-Mitarbeiter

Im Jobcenter Rothenburg hat sich am Mittwochmittag eine Tragödie ereignet: Ein 28-jähriger Mann griff einen externen Gutachter der Behörde mit einem Messer an. Das 61-jährige Opfer starb noch vor Ort. Die Hintergründe sind noch völlig unklar.

 

 

Die Tat ereignete sich kurz vor 12 Uhr in der Ludwig-Siebert-Straße. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 61-jährige externe Gutacher im Jobcenter von einem 28-Jährigen mit einem Messer angegriffen worden. Mehrmals stach der Mann auf ihn ein. Trotz intensiver Wiederbelebungsversuche des Notarztes erlag das Opfer noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Medienberichten zufolge war der Gutachter keiner der sieben festen Mitarbeiter des Jobcenters, sondern wurde nur in manchen Einzelfällen hinzugezogen. Der Täter, der nach dpa-Informationen einen Termin im Jobcenter hatte, konnte durch Beschäftigte der Behörde überwältigt und anschließend von einer Polizeistreife festgenommen werden. Dabei verletzte sich der 28-Jährige an der Hand und wurde zunächst in die Würzburger Universitätsklinik gebracht. Sein Motiv ist noch völlig unklar. Die Staatsanwaltschaft Ansbach beantragte Haftbefehl gegen den Mann, Notfall-Seelsorger kümmerten sich um die Beschäftigten der Rothenburger Einrichtung. Eine Obduktion der Leiche des 61-Jährigen am Rechtsmedizinischen Institut in Erlangen soll am Donnerstag Erkenntnisse über die genauen Tatumstände bringen. Fest steht bislang nur, dass Täter und Opfer aus dem Landkreis Ansbach stammen. Ob sie sich vorher schon einmal begegnet sind, muss noch geklärt werden.

 

Rothenburg: 28-Jähriger ersticht Jobcenter-Mitarbeiter

 

 

 

Bundesweite Bestürzung

 

„Die Tat hat uns fassungslos gemacht“, sagte Rothenburgs Oberbürgermeister Walter Hartl. „Unser Mitgefühl gehört jetzt den Beschäftigten und Angehörigen.“ Auch Landrat Jürgen Ludwig (CSU), dessen Behörde das Jobcenter unterstellt ist, sagte: „Wir sind absolut betroffen und bestürzt“. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zeigte sich ebenso betroffen: „Es schockiert mich zutiefst, dass wir in den letzten Jahren immer wieder Übergriffe auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jobcentern erleben mussten, die nun schon zum dritten Mal sogar ein tödliches Ende genommen haben.“ Sie sicherte zu, alles dafür zu tun, jene zu schützen, die sich dafür einsetzen, dass Menschen den Weg zurück in Arbeit finden. „Es darf nicht sein, dass sie zur Zielscheibe aggressiver Übergriffe werden“.

 

 

Rothenburg: 28-Jähriger ersticht Jobcenter-Mitarbeiter

 

 

 

Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt?

 

Trotz der schrecklichen Tat sprachen sich Hartl und Ludwig gegen verschärfte Sicherheitsmaßnahmen aus. „Man muss aufpassen, dass man die Kunden der Jobcenter nicht unter Generalverdacht stellt“, sagte Hartl. Das Sicherheitsproblem gelte schließlich für alle Behörden, in denen Menschen mit Menschen arbeiten, ergänzte der Landrat. Dennoch müssen die Politiker jetzt auch der Frage nachgehen, ob die Rothenburger Einrichtung ausreichend gegen potenzielle Gewalttäter geschützt war. Die Bundesagentur für Arbeit hatte nach einigen Vorfällen im vergangenen Jahr mit einem verbesserten Sicherheitskonzept darauf reagiert.

 

Dazu gehört beispielsweise eine Weiterentwicklung des IT-gestützten Notrufsystems. Zudem wurden viele Jobcenter-Büros baulich umgestaltet. Mitarbeiter sitzen jetzt häufiger als früher mit dem Rücken zu einer Fluchttür. Sicherheitsschleusen an den Eingängen – wie in Gerichten nach den tödlichen Schüssen im Amtsgericht Dachau im Jahr 2012 üblich – lehnt die Bundesagentur dagegen weiter ab. Bundesweit kommt es immer wieder zu blutigen Gewalttaten in deutschen Amtsstuben: Hass, Rachsucht oder Ärger mit der Justiz – wenn wütende Bürger bei Behörden die Beherrschung verlieren, kann es Verletzte und auch Tote geben.

Hier finden Sie eine Chronik der jüngsten Fälle.

{Quelle: http://www.nordbayern.de/region/rothenburg-o-d-t/messerattacke-im-jobcenter-rothenburg-mitarbeiter-stirbt-1.4050308}

 

5 Responses to “Messerattacke im Jobcenter Rothenburg: Mitarbeiter stirbt!”

  1. te'oma Says:

    Vieleicht sollte unser Rechtssystem auch den Gegebenheiten angepasst werden.

    http://www.20min.ch/panorama/news/story/20964798

  2. Mia Says:

    komisch, beim Wort Messer in Kombination mit anderen Wörtern, löst das bei mir seit einiger Zeit immer so komische Assotiationen aus… zb.
    Messer+Überfall=Migrant=Moslem
    oder Moslem+Messer=Isis
    Isis+Messer=Islam
    Islam=Teufel
    und bei den Medien sehe ich folgendes Bild vor meinem geistigen Auge:
    Medien+Verbrechen+Migrant=Pinochio!?!?!
    Und jetzt frage ich mich, warum bloß nur???!

  3. te'oma Says:

    Und während die Steuerzahler arbeitent ,immer in der Nähe eines Burn Out sind, spielen unsere
    schwarzafrikanischen Aufgezwängten, Zeltlager mit Vollpension ,ausgeruht und gut im Futter kann
    dann, dem germanischen Weibchen nachgestellt werden.

    http://oesterreich.orf.at/m/news/stories/2682793/

    • Mia Says:

      Stimmt, in Wien wurde ich alle 5 Meter von einem Afrikaner angesprochen, und wenn ich ignorierte, kamen so freche Sachen wie: Rassist, you Rassist, … da hab ich sie erst recht ignoriert. Besonders penetrant wars bei den roten Ampeln. „hello, hello, hello, hello, hello, why don’t you speak to me? You Rassist! You rassist!…“ Und etliche von denen waren viel jünger als ich!


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