kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Judenvertreibung in den islamischen Ländern 2. Dezember 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 12:34

 Eliyahu Hanavi Synagoge in Alexandria

Israel gedenkt der 850.000 vertriebenen Juden

 

 

Der 30. November ist in Israel per Gesetz zum jährlichen landesweiten Gedenktag der Vertreibung von 850.000 Juden aus den arabischen Länder und dem Iran im 20. Jahrhundert festlegt worden. Juden lebten schon seit Jahrtausenden in den arabischen Ländern und viele der Gemeinden reichten in die vorislamische Zeit zurück. Mit dem Aufstieg des arabischen Nationalismus und dem Konflikt um das historische Palästina begannen die neuen arabischen Regime eine Kampagne gegen die jüdischen Bürger ihrer Länder, wobei deren Menschenrechte massiv verletzt wurden.

 

Die einheimischen Juden wurden enteignet, es wurde ihnen die Staatsbürgerschaft entzogen, sie wurden vertrieben, eingesperrt, gefoltert und viele auch ermordet. Die Berichte der Juden aus den arabischen Ländern unterscheiden sich je nach Land und nach Familienschicksal im Detail, doch im Kern gleichen sie sich. Die jüdische Gemeinde im Irak bestand mehr als 2500 Jahre und war nicht nur als Wiege des Babylonischen Talmuds lange ein kulturelles Zentrum des Judentums. Diese alte Gemeinde wurde im Zuge der Staatsgründung Israels von der irakischen Regierung angegriffen, vertrieben und schließlich, nachdem es zu physischen Angriffen gekommen war, ihres Vermögens und ihres Besitzes enteignet.

 

Aus Anlass des offiziellen Gedenktages wird in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin am 2. Dezember der Film „The Dove Flyer“ (Mafriach ha-Jonim) gezeigt, der sich mit der Geschichte der irakischen Juden auseinandersetzt. Im Anschluss wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema des Films geben. Zu der Veranstaltung lädt die Botschaft des Staates Israel gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ein.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Während der international gut finanziell gepflegte Flüchtlingsstatus der Palästinenser in den Medien, wenn es um den Nahostkonflikt geht, allgegenwärtig ist, so wird nie in den hiesigen Mainstreammedien an die Judenvertreibung erinnert, wie dies jetzt dieser Artikel tut. Nun könnten wir hingehen und diesen Bericht ohne Nachprüfung als israelnützlich und einseitig manipulativ zurückweisen. Aber der Autor, der diesen Artikel verfasst hat, hat völlig Recht.

 

 

 

Judenvertreibung Saudi Arabien:

Laut Wikipedia heißt es kurz und knapp:

„Heute gibt es praktisch keine jüdische Präsenz in Saudi-Arabien. Bevölkerungszählungen erwähnen keine Juden. Jüdische und christliche Gottesdienste sind auf saudi-arabischem Boden nicht genehmigt“.

 

Wer die Judenvertreibung aus Saudi Arabien und den Arabischen Emiraten betrieben hat, waren  Mohammed und seine direkten Nachfolger höchstselbst.

 

 

 

Judenvertreibung im Irak:

Wikipedia:

„Vom Erlass des Emigrationsgesetzes im März 1950 bis zum Jahresende verließen 60.000 Juden den Irak. Neben Verhaftungen und Berufsentlassungen von Juden wirkte eine Reihe von Bombenanschlägen ab April mit zahlreichen Verletzten und auch Toten beschleunigend auf die Abwanderung. Zwei Monate vor Ablauf des Gesetzes, in dessen Frist man etwa 85.000 Juden registriert hatte, forderte ein Anschlag auf die Masuda Schemtob Synagoge jüdische Tote und weitere Verletzte

Im Oktober 2006 verglich Bagdads letzter Rabbiner Rabbi Emad Levy, einer der etwa 12 Mitglieder zählenden jüdischen Gemeinde, sein Leben mit einem „Gefängnisdasein“. Die meisten irakischen Juden würden ihre Häuser nicht verlassen „aus Angst vor Entführungen oder Attentaten“ aus religiös motivierter Gewalt. Nach jüngsten Schätzungen beläuft sich die Zahl der jüdischen Bevölkerung in Bagdad auf sieben oder acht. Unter den im Irak stationierten amerikanischen Streitkräften gibt es drei Rabbiner“.

  

 
 
 
 
Um die Sache abzukürzen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Judenvertreibungen_aus_arabischen_und_islamischen_L%C3%A4ndern

 

 

Jüdische Bevölkerung nichtarabischer muslimischer Länder und Gebiete: 1948, 1972, 2000 und 2008

 

Land oder Gebiet

jüdische

Bevölkerung

1948

jüdische

Bevölkerung

1971

jüdische

Bevölkerung

2008

Afghanistan

5.000

500[15]

1 (Zebulon Simentov)[16]

Bangladesch

unbekannt

 

175 bis 3.500[17]

Iran

140.000–150.000[18]

80.000[15]

10.800[19]

Pakistan

2.000–2.500[20]

250[15]

kleine Gemeinde in Karatschi, etwa 200.[17]

Türkei

80.000[21]

30.000[15]

17.800[19]

Gesamt

202.000–282.500

110.750

32.100

 

 

 

 

In Afghanistan gibt es nur noch einen namentlich bekannten Juden

 

Nun, wir finden, dass sich die europäische und westliche Presse sich endlich einmal mit diesem Phänomen beschäftigen sollte, als nur den Opferpalästinensern ihre Sympathien zu bezeugen. Wie wäre es, wenn diese vertriebenen Juden auch einmal ihrer Besitzansprüche in den Ländern geltend machen würden, aus denen sie vertrieben wurden. Gestern die Juden, heute die Christen.

 

Judenvertreibung in Libyen:

Wikipedia:

„Am 10. Oktober 2003 verließ der letzte Jude das Land: Rina Debash, siedelte mit 81 Jahren zu David Gerbi, ihrem Neffen, nach Rom über. Anders als in allen anderen arabischen Ländern war damit das jüdische Leben in Libyen völlig erloschen. Kultur und Bräuche der libyschen Juden aber lebten weiter und bereicherten in vielfacher Hinsicht die neue Heimat der Flüchtlinge. Etwa 200.000 Menschen in Israel und Italien aber auch in Großbritannien, den USA und in anderen Ländern gelten heute als Nachfahren libyscher Juden. Lokale Gruppierungen und vor allem die World Organization of Libyan Jews (WOLJ) versuchen deren Interessen wahrzunehmen und die Erinnerung an die alte Heimat wach zu halten. Dazu dienen unter anderem das Museum in Or Jehuda und eine spezielle Libyenabteilung des jüdischen Museums in Rom“.

 

 

Juden in Ägpten und Tunesien:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43064897.html

 

 

 

Ein aktuellerer Artikel:
http://www.dw.de/juden-in-%C3%A4gypten-und-tunesien-in-sorge/a-16398652

 

 

 

Der Nahostkonflikt sorgt somit nicht nur für Unheil für Palästinenser, sondern das Verhalten der meisten islamischen Staaten sorgt gerade dafür, dass der von ihnen selbst so verhasste Zionismus so richtig an Fahrt aufgenommen hat.

Es ist schon erstaunlich und entlarvend, dass islamische Staaten fast alle Juden vertreiben, die sich dann in Israel sammeln und dann  besonders in islamischen Kreisen den „gefährlichen“ Zionismus als satanische Aktion brandmarken.

Es ist dringend an der Zeit, dass nicht nur der Holocaust, nicht nur die Palästinenserproblematik, sondern auch die Judenvertreibungsorgie, die in islamischen Ländern völlig unkritisiert vom Westen fröhliche Urstände feiern durfte und  darf,  die offenbar in völlig Vergessenheit geraten ist, medial offensiv angeprangert wird.

Wir hoffen, dass dieser Artikel von vielen gelesen wird.

 

 

 

Auch diese Behandlungsweise von Juden ist es wert als islamisch-koranischer Hass auf Juden hier im Westen erkannt zu werden und Würdigung zu finden.  Das Verhalten islamischer Staaten in dieser Frage muss weltweit geächtet werden. Wer nur Israel die Schuld gibt, muss sich fragen lassen, warum so viele Juden nach Israel eingewandert sind. Der israelische Staat wäre nicht notwendig geworden, wenn Juden überall nicht verfolgt oder zumindest diskriminiert  worden wären. Die politische Vertreibungsstrategien von Juden aus islamischen Ländern ist jedenfalls ein starker und zusätzlicher Grund für die Berechtigung der Existenz und des Erhalts des Staates Israel.

 

 

 

Juden sind unsere älteren Geschwister. Wer über Christenverfolgung jammert, dem dürfen Judenvertreibungen nicht gleichgültig sein. Die Palästinsenser, die sich als Flüchtlinge fühlen,  sollten Aufnahme bei den islamischen Nachbarländern finden. Dann wäre die Flüchtlingsproblematik der Palästinenser (Übrigens ein Ausdruck der im Grunde Juden zukommen müsste, da zum  palästinenischen Gebiet u. a. Judäa und Galiläa, Länder, in denen JESUS, der, als er auf Erde gewandet ist, ein Jude war, der aus einem von GOTT auserwählten Volk stammte,  gepredigt und gewirkt hatte, gehörten.) entschärft und zugleich befriedet. 

 

 

Woran das scheitert, dürfte allen bekannt sein.

 

7 Responses to “Judenvertreibung in den islamischen Ländern”

  1. Von intoleranten mörderoischen Islamistenärschen ist nichts anderes zu erwarten
    von den führendenKöpfen dieser intoleranten MötderischenKriehsreligionsideologie nicht +von dessen hirnlosen pr8mitiven 8ntoleranten mörrder8schen gewaltbereiten Anhängern schon gar nicht.DerPapst steht hoch über mir und mir steht nicht zu ihn zu kritisieren.doch eines steht mir zu!!!: zu sagen das man mitToleranz gegenüber dem islam derdumme istund daneben untergeht wenn maj nicht knallhart gegenüber den islamanhängern ist.egsl ob führende köpfe oder dumme gewaltbereite intolerante mörderischeAnhänger fiser mörderischen intolerantenKriegs religionsideologie.mfg.

    • Trabant Says:

      muss ihre Kritik immer in so einem vulgären Ton daherkommen – dass ist doch hier kein Ottakringer Würstelstandl?! m.f.G.

      • Ps.und sorry fur jemand der andersglàubiige wie vieh abschlachtet ist islamistenarsch noch 1harmloser Ausdruck und für solche pack gibt es keinezivilisierten bezeichnungen. hochachtungsvoll+mfg.AloisEtt8nger

    • GutenAbend!bezugnehmend auf ihre kritik.ich könnte sehr wohl anders schreiben nur würde ich damit dieRealitätkaum auf den punkt bringenkönnen.Siedürften in Wien oder Umgebung wohnen..we ichmich so verhalten und schreiben würde wieSieMeinten wären dieseh. Verbalinjurien kaum wiedergebbar+sicher nicht geeignet für dieWordpress.h….sohn wäreda noch dasharmloseste!! Nur zur info etc.etc.werde mich wieder vermehrtanderen foren wiedmen. Der katholischen kirchesei hinter dieohrem geschrieben.wirverhalten unsgegenüberden islamisten wie schafe die vorder Schlachtbani stehen.unddie musln grinsen sich eins.gegenargumente????bitte gerne.binkeinDiktatator oder möchtegernsultan
      Mfg.alois

      • Trabant Says:

        ich kann ihre Wut durchaus verstehen, wohne quasi um die Ecke. Aber ich werde mich davor hüten, mich verbal auf deren Ebene zu begeben – es sei denn im Direktkontakt!

      • Sg.Hr.wenn quasi Sie um dieEcke wohnen wissen Sie auch wer ich bin und sicher auch andere Ding!!! Bzw.dass meineFeststellungen und Behauptungen auf Tatsachen beruhen!!! bezugl.Ausdrucksweise-habe für dieses hinterfotzige pack keineAnderenBezeichnungen. Und für mich persönlich ist es quasi die einzige zivilisierteArt meineWut loszuwerden.denn auf andere Art käme es wieder zurSchlagerei angefangen von dem pack.mfg.


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