kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kinderehen-Streit: Vereinte Nationen ächten künftig Kinderehen 30. November 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:30

Jährlich werden etwa 15 Millionen Mädchen weltweit früh- oder zwangsverheiratet, die meisten sind keine 18 Jahre alt.

 

Auf Initiative von Kanada und Sambia liegt jetzt eine Resolution vor: sie kann politischen Druck erhöhen – rechtlich bindend ist sie aber nicht.

 

Die Vereinten Nationen haben eine Resolution zur Beendigung von Kinderehen auf den Weg gebracht. Das UN-Komitee für Menschenrechte nahm per Mehrheitsbeschluss eine Aufforderung an alle Staaten an, gegen Kinderehen, Zwangsehen und Frühverheiratungen vorzugehen. Alle UN-Mitgliedsländer müssten entsprechende Gesetze erlassen, heißt es. Das Papier wird nun an die die 193 Länder umfassende Vollversammlung weitergeleitet, deren Beschluss im Dezember erwartet wird. Dieser wäre rechtlich nicht bindend, kann in den Ländern aber für politischen Druck sorgen.

Den UN zufolge sind pro Jahr etwa 15 Millionen Mädchen von Früh- oder Zwangsverheiratungen betroffen. Weltweit gibt es Statistiken zufolge etwa 700 Millionen Frauen, die vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet wurden. Vor allem in Südasien und in Afrika südlich der Sahara sind solche Ehen weit verbreitet. Jede dritte Kinderehe weltweit wird in Indien geschlossen. In Niger sind der UN zufolge 77 Prozent aller Frauen zwischen 20 und 49 Jahren vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet worden. In Bangladesh gibt es die höchste Rate an Mädchen, die vor ihrem 15. Lebensjahr in eine Ehe eintraten.

Die Resolution war von Sambia und Kanada eingebracht worden. Die sambische Vertreterin Christine Kalamwina erklärte, die frühen Ehelichungen seien schädlich unter anderem mit Blick auf Armutsbekämpfung, bessere Bildung, Gleichbehandlung der Geschlechter, Selbstbestimmung, Säuglingssterblichkeit und HIV-Infektionen. Auch seien betroffenen Mädchen oft körperlich und seelisch noch gar nicht bereit für eine Ehe und eine mögliche Schwangerschaft.

{Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Vereinte-Nationen-aechten-kuenftig-Kinderehen-article14014161.html}

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Diese Unehrlichkeit in dieser Resolution oder in diesem Artikel fällt auf: Nie  werden die Ursachen benannt. Wie gut, dass es da noch Indien gibt, dass nicht das „I“-wort, nämlich Islam, fallen musste.  Aber auch der Hinduismus ist religiös kein Kind von Traurigkeit. Neben der Legalisierung der Kinderehe schlägt sich der Hinduismus zusätzlich  noch mit dem Kastenwesen herum,  welches innerhalb dieser Religionsgemeinschaft die Menschen in Klassen einteilt, also noch ärger als im Islam.

 

 

Die islamische Ursache für die Kinderehe bietet bekanntlich der im Islam als vollkommener Mensch angesehene Prophet selbst, als er sich neben vielen anderen Frauen aufgrund göttlicher Sonderlegitimation auch noch ein 9-jähriges Mädchen als Ehefrau zulegte.

Hier soll nicht nur der Islam der Gegenstand unseres Kommentars sein, sondern auch der Hinduismus. Hier enige Auszüge, was die Ehe im Hinduismus betrifft.

http://www.geistigenahrungie Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam ist eine 1990 beschlossene Erklärung der Mitgliedsstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz, welche die Schari’a als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert. Die Erklärung wird als islamisches Gegenstück zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gesehen..org/ftopic10036.html

Neohinduismus aus Wikipedia

 

 Neohinduismus ist der zusammenfassende Begriff für das Bestreben nach Fortschritt auf religiösem, sozialem und politischem Gebiet, das unter den gebildeten Indern seit dem Ende des 19. Jahrhunderts aufkam. Insbesondere verfolgte die Bewegung die Gleichstellung der Inder (den Hindu, Parsen, Moslems usw., im engeren Sinne den Hindu allein) mit der seinerzeit herrschenden Klasse der Briten.

 

Solche Bestrebungen lassen sich bereits weit früher zurückverfolgen, insbesondere sind sie jedoch auf religiösem Gebiet entstanden.

 

 

 Frauenfrage

 Die Hindubewegung setzte mit Erfolg einige Verbesserungen für die Stellung der Frau durch. Zunächst forderte man die obligatorische Zivilehe, die Abschaffung der Kinderehe, die Einführung und Verbreitung des Unterrichts auch für Mädchen (insbesondere in eigenen Mädchenschulen), die Zulassung der Wiederverheiratung von Hindu-Witwen und die Verbesserung der äußerst schlechten sozialen Stellung dieser Witwen.

 

 Am 22. März 1872 wurde tatsächlich ein Gesetz über die fakultative Zivilehe erlassen, der „Native Marriage Act“, das alle vor dem Standesbeamten („registrar“) abgeschlossene Ehen für gültig erklärt, unabhängig von anschließenden religiösen Zeremonien; dies gilt auch für Angehörige unterschiedlicher Religionen und Kasten. Das Mindestalter des Bräutigams lag bei 18, das der Braut bei 14 Jahren. Es verlangt dann aber die schriftliche Zustimmung der Eltern Unmündiger zur Ehe. Bigamie wurde verboten, ebenso wie die Verheiratung von Blutsverwandten bestimmter Grade. Das Gesetz gestattete auch die Wiederverheiratung von Witwen.

 

 

 Trotz dieses Gesetzes hingen die Hindus weiter an ihrer Sitte, Mädchen bereits im Alter von 8 bis 10 Jahren zu verheiraten

Text und Bilder dieses Beitrages basieren auf dem Artikel Neohinduismus aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

 

Da haben wir somit eine ähnliche Situation wie im Islam. Frauenrechte wurden beschnitten. Patriarchat galt. Es fällt also auf, dass nicht nur der Islam ein mehr als ungerechtes Frauensystem entwickelt hat, sondern auch andere Religionen in anderen Erdteilen.

 

 

Diese Resolution ist natürlich ein guter Anfang, aber es kann nur ein Anfang sein, denn sie hat ja leider keine rechtliche Bindung. Trotzdem danken wir Sambia und Kanada für ihr Engagement in dieser Frage. Der Inhalt dieser Resolution aber wird in Ländern wie Indien und Pakistan, Saudi Arabien oder möglicherweise von den meisten islamschen Staaten  kaum beachtet werden. Eine rechtliche Bindung wäre jedoch das Mindeste, was die UN, soll sie nicht in der Bedeutungslosikeit verschwinden, wenigstens in dieser Frage weltweit erreichen sollte. Dabei muss sie aber die Religionen mit ins Boot holen und da sehen wir die ernsthaften Schwierigkeiten. Muslimsche Staaten haben ihre eigene Menschenrechtserklärung unterzeichnet, mit der sie die Scharia, das göttliche Recht als verbindlich anerkannten. Und die Scharia wendet sich nicht gegen die mohammedanische Kinderheirat, denn alles, was der Prophet getan hat, ist vollkommen. Da Änderungen herbeizuführen ist schwer möglich.

Wie sollen wir uns das vorstellen.

Kinderehe!

Der Staat geht hin und will Bestrafung für eine Tat,

die der Prophet selbst vorgelebt hat?

Wie soll das gehen?

 

 

Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam ist eine 1990 beschlossene Erklärung der Mitgliedsstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz, welche die Schari’a als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert. Die Erklärung wird als islamisches Gegenstück zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gesehen.

Wenn aber die Scharia anerkannt wird, wie soll diese Erklärung ein gleichwertiges Dokument zu der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der UN sein?

Und wie wollen dann die islamischen Staaten die Kinderehe verbieten, wenn Mohammed sie doch vorgelebt hat?

 

 

 

Im letzten Absatz des Bezugsartikels heißt es:

Die Resolution war von Sambia und Kanada eingebracht worden. Die sambische Vertreterin Christine Kalamwina erklärte, die frühen Ehelichungen seien schädlich unter anderem mit Blick auf Armutsbekämpfung, bessere Bildung, Gleichbehandlung der Geschlechter, Selbstbestimmung, Säuglingssterblichkeit und HIV-Infektionen. Auch seien betroffenen Mädchen oft körperlich und seelisch noch gar nicht bereit für eine Ehe und eine mögliche Schwangerschaft.

Der Einschätzung können wir uns vollinhaltlich anschließen. Bemerkenswert ist es, das diese Resolution von Christine Kalamwinaaus Sambia und Kanada eingebracht wurde, jeweils von Ländern  mit christlicher Ausgangskultur. Uns wäre es noch lieber gewesen, wenn sich ein muslimisch geprägtes Land angeschlossen hätte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sambia

 

 

 

 
Kirche in Mansa

 

Die Religion mit den meisten Anhängern ist das Christentum in vielen, auf unterschiedliche Missionstätigkeit zurückgehenden Denominationen (rund 50 %; davon 27 % Protestanten, 26,3 % katholisch, 25 % neuapostolisch). Daneben bestehen zu 24-49 % Naturreligionen in Sambia. Es gibt auch Hindus und 1,1 % Muslime (überwiegend sunnitisch).

Offensichtlich sind alle Länder, in denen die Kinderehe aufgrund religiöser Prägung, nicht erpicht darauf, eine solche Kinderehenverbotsregelung mit rechtlich bindender Auswirkung zu befördern, weil sie genau wissen, dass es in der Bevölkerung wohl kaum vermittelbar und noch weniger durchsetzbar sein wird.

 

Beten wir für die Mädchen und Jungen, die ihr Leben in einer Kinderehe zubringen müssen, die letztlich eine Zwangsehe darstellt.

 

6 Responses to “Kinderehen-Streit: Vereinte Nationen ächten künftig Kinderehen”

  1. gisfie Says:

    Mohammed ist ein Terrorist, Mörder……und kein Prophet

    • storchenei Says:

      Die vereinten Nationen haben wieder eine Alibihandlung erster Güte geliefert. Zu feige ein Verbrechen an Kindern (Zwangsheirat) gleich mit einer saftigen Strafe zu belegen, haben diese Dampflauderer wieder einmal gekniffen. Warum wohl? In den arabischen Ölstaaten feiert der Missbrauch an Kindern fröhliche Urstände. Kinder ab Kindergartenalter werden von Machos (erwachsene Männer, Greisen und sonstigen Irren) zum Beischlaf gezwungen. Diese Täter sind als Kinderschänder zu bezeichen und die Welt kuscht vor dem Öl dieser Dreckskerle.

    • storchenei Says:

      So ist es und die feigen Politiker haben den Koran noch nicht verboten. Dieses grüne Buch kann nur einer im Opiumrausch geschrieben haben, denn es strotzt nur so vor Rassismus und Menschenverachtung. Der Irrsinn pur läßt grüßen..

      • Mia Says:

        Nein, das war was Ärgeres als Opium. Das war der Teufel höchstpersönlich der ihm dieses schreckliche Schwarzbuch diktierte. Mohammed litt unter brutalsten Formen von Epilepsie, wie es eigentlich nur durch Besetzung geschehen kann. Der Mond, das Symbol des Islam steht ebenfalls für den Teufel, er hat seine Zeit in der Dunkelheit und ist das Gegenteil der Sonne welche für Gott steht. Es gibt auch so komische Überlieferungen, dass Mohammed übernatürliche Kräfte hatte und auf einem seltsamen Tier in kürzester Zeit eine große Strecke zurücklegte. Er vermutete sogar selbst einmal, dass die Dschinn ihm einen Streich spielten und ihn an der Nase herumführten. Da hatte er eine größere Krise und eine seiner Frauen überzeugte ihn, dass nicht die Dschinn, sondern tatsächlich Allah zu ihm redete. Da gab es einiges was einem zu denken geben müsste, auch, weshalb hatte er partout keinen Sohn? So viele Kinder aber nicht ein Sohn, er, der Prophet wo doch angeblich Mädchen nix wert sind. Und wenn Allah ihn auserwählt hatte wäre doch ein Sohn für die Nachfolge sehr wichtig gewesen. Und dann natürlich sein Tod. Warum hat der Allah ihn nicht vor dem vergifteten Essen gewarnt? Und vor allem Aisha, eine Frau sorgte für die Verbreitung oder sogar Niederschrift des Korans nach seinem Tod. Wo doch das Wort einer Frau nicht viel gilt. Da ist viel Widerspruch drin. Man müsste mal ein Sachbuch nur mit den Widersprüchen rausgeben, ohne Schimpf und so das müsste ausreichen.

  2. rhendark0007 Says:

    Bei dem hohen Anteil von muslimischen Staaten in der UN, halte ich es für ein Gerücht, dass die Resolution überhaupt zum tragen kommt.

  3. Mia Says:

    ich kann das Bild fast nicht ansehn, das Mädchen tut mir dermaßen leid… das ist so pervers, wie die Frauen klatschen, obwohl sie weinen sollten, da sie wissen was das bedeutet. und der Bub schaut auch nicht grad glücklich drein, ob sie das dann ausbaden kann, wenn der überfordert ist, wahrscheinlich eh Kusin


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