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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Chaldäische Flüchtlinge erhalten Kirche in Stuttgart 30. November 2014

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 23:24

Die aus dem Irak geflohenen chaldäischen Christen im Großraum Stuttgart erhalten eine eigene Kirche mit Gemeindezentrum.

 

 

Das katholische Bistum Rottenburg-Stuttgart stellt den geschätzt rund 3.000 Christen die 2012 stillgelegte Pauluskirche in Stuttgart-Rohracker zur Verfügung, wie die Diözese am Sonntag mitteilte.

 

 

Der erste Gottesdienst im katholisch-chaldäischen Ritus soll am zweiten Adventssonntag gefeiert werden. Die Diözese wolle damit die chaldäischen Christen unterstützen, nach den bitteren Erfahrungen von Verfolgung und Emigration in Deutschland wieder Heimat zu erleben und ihre Zukunft als eigenständige Kirche zu gestalten, sagte der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst.

Die chaldäisch-katholische Kirche ist seit dem 16. Jahrhundert mit der römisch-katholischen Kirche verbunden und zählt zu den ältesten christlichen Gemeinschaften der Welt. Ihre Wurzeln reichen bis in die Anfänge des Christentums im Vorderen Orient zurück. Die Mehrheit der rund zwei Millionen Chaldäer musste in den vergangenen Jahren aus dem Irak fliehen, zuletzt vor allem vor den Terroristen des „Islamischen Staats“.

{Quelle: http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/news/page_news.php?id=44089}

 

 

Die neue Heimat der chaldäischen Gemeinde: die St. Paulus-Kirche in Rohrbach Foto: Horst Rudel

 

 

Rettungsversuch für Pauluskirche

 

ROHRACKER: Katholische Gemeinde diskutiert Zukunft des Gemeindezentrums – Kita-Erweiterung, Seniorenwohnen und verkleinertes Gotteshaus.

Mitgliederschwund in den Kirchengemeinden führt dazu, dass Gotteshäuser und Gemeindezentren oft unbenutzt sind.

Deswegen überlegt die katholische Kirchengemeinde Rohracker, wie sie die Pauluskirche und die Gebäudeteile besser nutzen könnte. Kirchengemeinderatsmitglied Horst-Dieter Eifler stellte einige Ideen im Bezirksbeirat vor: Die Erweiterung des Kindergartens und die Umnutzung der Gebäude zu Wohnungen könnten dazu beitragen, dass eine verkleinerte Friedhofskirche erhalten bleiben kann.

 

 

Kirche mit Anschluss an Friedhof

 

Als Drittes könnte das umgestaltete Gotteshaus als Beerdigungskirche mit Zugang zum Friedhof dienen, wie es sich die Bezirksbeiräte seit Jahren wünschen. Dementsprechend positiv fielen die ersten Kommentare der Bezirksbeiräte aus. „Die Beerdigungskultur in Rohracker ist momentan unwürdig und wir benötigen Kita-Plätze. Deswegen wäre eine Umgestaltung ein Segen. Die Wohnungen hätten zudem eine schöne Lage“, lobt Bezirksbeirätin Ilse Bodenhöfer-Frey (Freie Wähler). Carmen Mammoser-Walddörfer (SPD), Hans Eisele (CDU) und Eberhard Schweizer (Grüne) hoben vor allem den Mut hervor, solch unkonventionelle Wege zu denken. Sie betonten allerdings, dass die Kirchengemeinde die Entscheidungshoheit besitze. Am Donnerstag, 26. Mai, um 19 Uhr wird im Gemeindezentrum Rohracker über die Pläne diskutiert.

{Quelle: http://www.cannstatter-zeitung.de/lokales/cannstatt/Artikel718091.cfm}

 

4 Responses to “Chaldäische Flüchtlinge erhalten Kirche in Stuttgart”

  1. Augustinus Says:

    Na, das wird ja ein ziemlich bunter Christenhaufen in den nächsten Jahren in Deutschland. Jetzt bräuchten die Muslime noch ein Erweckungserlebnis für Muslime. Leider glaube ich kaum an Wunder!

  2. Ich freue mich für die Christen, daß sie hier eine neue Heimat gefunden haben und nun auch eine Kirche. Bleiben wir weiter im Gebet für unsere Brüder und Schwestern aus aller Welt und bleiben wir weiter im Gebet für die Bekehrung der Moslems. Bei Gott ist nichts unmöglich.

  3. Herrlich, endlich wieder Leben in der Bude!! Nun muss nur noch die Verkündigung stimmen: wendet Euch, liebe Geschwister, an Dr. Lothar Gassmann (der schmale Weg), dann kann beim Gemeindeaufbau nichts schief gehen.


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