kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst Franziskus in der Türkei 28. November 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:58

Papst ruft Muslime zu Verurteilung religiöser Gewalt und Religionsfreiheit auf

 

Christen und Muslime müssen nach Worten von Papst Franziskus gemeinsam gegen Gewalt und Extremismus angehen.

 

Ankara (kath.net/KNA): Christen und Muslime müssen nach Worten von Papst Franziskus gemeinsam gegen Gewalt und Extremismus angehen. «Als religiöse Führer haben wir die Pflicht, all diese Verletzungen der Menschenwürde und der Menschenrechte öffentlich anzuklagen», sagte der Papst bei seinem Besuch der türkischen Religionsbehörde Diyanet am Freitag in Ankara. «Das menschliche Leben, ein Geschenk des Schöpfergottes, besitzt sakralen Charakter».

Dabei bezog sich Franziskus auf die Gewalttaten der Terrormiliz «Islamischer Staat» in Syrien und im Irak. Besonders Christen und Jesiden erlitten dort nur wegen ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit unmenschliche Gewalt; sie würden vertrieben und verfolgt. Die humanitäre Lage sei beängstigend. Gewalt, die Religion als Rechtfertigung missbrauche, verdiene stärkste Verurteilung. Zugleich dankte der Papst dem türkischen Volk für die Aufnahme Hunderttausender Flüchtlinge.

 

Papst Franziskus unterstrich die Gemeinsamkeiten zwischen Islam und Christentum. «Wir, Muslime und Christen, sind Träger unschätzbarer spiritueller Reichtümer, unter denen wir Elemente erkennen, die wir gemeinsam haben, auch wenn sie entsprechend der je eigenen Traditionen gelebt werden: die Anbetung des barmherzigen Gottes, der Bezug auf den Patriarchen Abraham, das Gebet, die Almosen, das Fasten». Solche Gemeinsamkeiten gelte es im interreligiösen Dialog zu erkennen, so der Papst. Erfreut zeigte sich Franziskus über die Zusammenarbeit von Diyanet und dem päpstlichen Dialograt. «Jede Initiative zu einem echten Dialog ist ein Zeichen der Hoffnung für eine Welt, die den Frieden, die Sicherheit und den Aufschwung so sehr nötig hat», sagte er.

Die Rede im WORTLAUT

 {Weiterlesen: http://www.kath.net/news/48487}

 

Papst Franziskus und Türken-Präsident Erdogan bei einem Statement vor der Presse im Präsidentenpalast

Papst fordert von Erdogan mehr Einsatz gegen ISIS

http://www.bild.de/politik/ausland/recep-tayyip-erdogan/hetz-rede-direkt-vor-dem-papst-besuch-38752406.bild.html

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Wir schauen dem Papst in der Türkei mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu,

wenn solche Gesprächsinhalte publik werden.

 

 

Das lachende Auge:

Zu recht fordert er Muslime auf, die Gewalttaten in Syrien und im Irak zu ächten. Und das ist gut so. Wie wir soeben analysiert haben, hat Herr Erdogan wohl weniger Verständnisschwierigkeiten mit den Zielen des IS. Aber trotz allem. Zu diesem Punkt sind wir mit dem Papst konform. Er wird wohl kaum die Türkei selbst anprangern können, obwohl der Umgang der Türkei mit Christen auch nicht gerade vorbildlich. Aber das mag bei solchen Besuchen Usus und Gepflogenheit sein und Gesten der Deeskalation geschuldet zu sein.

 

Das weinende Auge:

Wo, bitte, sind spirituelle Reichtümer im Koran und in der koransichen Lehre?

Wo!? Wir suchen diese spirituellen Reichtümer vergebens. Meint der Papst das 5-malige Zwangsgebet von immer den gleichen Gebeten?

Meint der Papst die koranischen Regeln der Unterdrückung durch den Gott des Islams gegenüber seinen Gläubigen, insbesondere gegenüber den Frauen im Koran?

Von Ungläubigen ganz zu schweigen?

 

 

 

Der türkische Präsident Tayyip Erdogan empfängt Papst Franziskus vor seinem Protzpalast

 

 

Die Aufzählung von äußeren Gemeinsamkeiten mag theologisch eine provisorische Nähe zwischen Christentum und Islam darstellen.

 

Ja, es gibt den einen Gott, der barmherzig ist. Der Islamgott ist jedoch nur in seiner Tyrannei barmherzig, bei dem er will. Er schleudert in die Hölle, wen er will. Er schafft sogar Geschöpfe, die für die Hölle bestimmt sind. Der Erlösungsgedanke existiert im Islam nicht. Dieser Gott ist nicht einmal an sein eigenes Wort, an seine eigenen Zusagen gebunden. Dieser Gott ist ein Gott, der Gutes und Böses in sich vereint.

Abraham als gemeinsamer Patriarch:

Abraham wurde vom Islam einseitig vereinnahmt, um Judentum und Christentum zu schwächen, um ihnen Täuschung und Veränderung der Hl. Schriften vorhalten zu können. Der Bezug auf Abraham ist auch nur eine äußere Gemeinsamkeit ohne jeglich tiefere Bedeutung.

 

Das Gebet: Wieder ein Begriff, der auf verschiedene Wurzeln fußt. Zwangsgebete, die zu bestimmten Uhrzeiten gebetet werden müssen, um das Seelenheil zu erlangen, sind Gott ein Gräuel. Gebete zum islamischen Gott wie zu einem Vater sind kaum möglich. Dieser Gott lässt keine Nähe von Menschen zu in seiner gut-bösen Allmacht. Dieser Gott ist unnahbar.

 

DER DREIEINE GOTT ist dagegen wie ein Schöpfervater, der durch JESUS und dem Bindemittel, dem HEILIGEN GEIST in Beziehung zum Menschen getreten ist und nicht nur Worte verkünden ließ, sondern diese Worte auch aus Liebe durch SEINEN SOHN JESUS CHRISTUS ausführen ließ. Das Gebet ist hier wie eine Liebeserklärung, wie eine seelenvolle Hymne zum HERRN. Das Gebet bezieht im Christentum völlig andere Wurzeln. Das Gebet dürfen Christen wie ein Gebet unter Familienmitgliedern gestalten.

 

 

 

Fasten und Almosengeben:

All das wie auch das Gebet sollten aus Liebe zu Gott, nicht aus einem vorgeschriebenen Regelwerk und nicht auf Anordnung geschehen. Diese Liebe hat dieser Gott des Islam aber nicht für seine Gläubigen. Er liebt nur die, die für ihn mit Gut und Blut kämpfen.

 

Ein freundlicher Händedruck: Erdogan und Franzikus vor dem Mega-Palast (1000 Zimmer) in Ankara

 

Wir bleiben dabei und beziehen hier klar Stellung gegen die Tendenz, diese beiden Gottesbilder vereinen oder verschmelzen zu wollen. Diese Tendenz hat der Papst leider Vorschub geleistet. Die beiden Gottesbilder schließen einander aus. Das Gottesbild des Islam mit all seiner Ausgrenzung, seinem Rache- und Hasskonstruktdenken ist eine Beleidigung des DREIEINEN GOTTES.

Wir geben unumwunden zu, dass es theologische Ansätze in der bloßen Begrifflichkeit in zu den Gemeinsamkeiten zwischen Islam und CHristentum gibt. Es sind tatsächlich die Dinge, die der Papst genannt hat.

Aber hier ist wiederum JESUS CHRISTUS der Eckstein, an dem sich die Religionen gerieben haben , reiben und reiben werden.

 

 

 

Ohne JESUS im GOTTESBILD ist der religiösen Anarchie Tür und Tor geöffnet. OHNE JESUS CHRISTUS verliert der wahre Gott seine Unschuld, seine Vollkommenheit im Guten. ER wird durch antichristliche Regularien des Islams verdunkelt und von diesem blasphemisch beleidigt.

Der Islam gehört erst dann zum inneren Kreis der monotheistischen Religionen, wenn deren Gläubigen und deren Religionsführer öffentlich bekennen können, was im Christentum und auch im Judentum keinerlei Schwierigkeiten bereiten würde:

Keine Gewalt im Namen Gottes! Keine Tötung im Namen Gottes! Keine Unterdrückung im Namen Gottes!

 

Papst Franziskus bricht am Freitagmorgen zum Staatsbesuch in die Türkei auf

Der Aufruf des Papstes sowie von jedem Religionsführer, sich von jeglicher der Gewalt zu distanzieren ist somit dringend erforderlich und zwingend notwendig. Die Gewaltaffinität des Islams, verursacht durch Koran, Sunna und Hadithen müssen auf Dauer theologisch eliminiert werden. 

 

Geschieht das nicht, bleiben wir dabei: Der Islam ist von seiner Wurzel her ein antichristlicher Glaube und ist mit dem Christentum unvereinbar und somit stellt er sich als theologischer Monotheismusglaube außerhalb eines jeden monotheistischen Verständnisses, welches Gott als vollkommenen und im positiven Sinne HEILIGEN GOTT ansieht,  der seine Allmacht nie zum Bösen hin missbraucht, wie dies im Koran leider gängige Lehre ist.

 

 

Die schon fast zwanghafte lediglich auf äußere Begriffsgemeinsamkeiten beruhenden Appelle von christlichen Oberhäuptern wie dem Papst mag eine Wunschvorstellung sein. Wir unterstellen ihm jedenfalls guten Willen. Aber:  Sie ist von  der nicht zu vereinbarenden wahrheits- und identitätstiftenden  Realität so weit entfernt wie die Erde vom Ende des Universums entfernt ist.

 

3 Responses to “Papst Franziskus in der Türkei”

  1. Elena Says:

    1.Joh 2,22-23 : Wer ist der Lügner,wenn nicht der,welcher leugnet,daß Jesus der Christus ist ?
    Das ist der Antichrist,der den Vater und den Sohn leugnet.Wer den Sohn leugnet,der hat auch den Vater nicht.
    Wer den Sohn bekennt,der hat auch den Vater.An unserem Herrn Jesus entscheidet sich der ganze Glaube,er ist der Gradmesser.Doch leider gibt es viele sogenannte Gottesdiener die dem Antichristen in die Hände spielen.
    Nicht jeder der den Namen Jesu im Munde führt meint auch den Jesus der Bibel.Für den einen war er ein Sozialreformer für den anderen hat er gute Reden gehalten,für wieder andere war er bloß ein Mensch.
    Aber nichts von alle dem ist Wahr.Gottes Wort bezeugt über Ihn,in Joh.14,6:Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich!
    Und Gottes Wort ist die Wahrheit.Jeder Mensch,der mit aufrichtigem Herzen zu Gott kommt und ehrlich nach ihm sucht der wird nicht enttäuscht.

  2. Andreas Says:

    Es kann nicht darum gehen, dass wir (im chrislamistischen Umkehrschluss) von allen anderen Religionen ein Jesus-Bekenntnis abverlangen – Akzeptanz u. Toleranz würden schon vollkommen ausreichen. Solange Moslems bei uns oder in ihren Stammländern niemanden auf Grund seines/ihres abweichenden Glaubens o. Nichtglaubens benachteiligen, belästigen oder bedrohen, ist auch der Islam entsprechend zu respektieren – trotz aller berechtigten Kritik an ihm. In einer multikulturellen Weltgesellschaft, wo sich sämtliche Glaubensvorstellungen der Welt überschneiden, ist das gegenseitige Akzeptieren unabdingbare Voraussetzung eines friedlichen Miteinanders. Selbstverständlich hat die islamische Welt hier enormen Aufholbedarf an die Laisser-faire-Standarts einer globalisierten, modernen interkulturellen Welt, die auch vehement von allen Seiten eingefordert werden muss – aber den Islam als Weltreligion von 1,5 Milliarden Muslimen international zu verdammen, zu ächten u. isolieren wäre nicht nur unrealistisch, sondern auch überaus kontraproduktiv. Würden die Abermillionen Muslime von heute auf morgen sich von ihrer Religion abwenden, so würde die Welt womöglich erst recht in Chaos u. Anarchie versinken, die glaubenslos gewordenen Massen ausser rand u. Band geraten. Daher: auch die Islamkritik sollte nicht über ihr eigentliches Anliegen hinausschießen u. mit dem nötigen Augenmaß vorgehen. Alles hat seine Zeit, gut Ding will Weile haben…

  3. Johannes Says:

    Die päpstliche Aufforderung, dass sich der Islam von der Gewalt distanzieren soll, wird ungehört verhallen. Islam ohne Gewalt ist undenkbar. Die „sechste Säule“ des Islam ist der Jihad gegen alle „Ungläubigen“! Würde sich der Islam vom Terror gegen die „Ungläubigen“ abwenden, würde er aufhören zu bestehen. Das wäre allerdings ein Segen für die Menschheit


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s