kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Salafisten fallen nicht vom Himmel“ 26. November 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 18:22

Hamburg vermietet Wohnung an Hass-Prediger Pierre Vogel

Stadt vermietet Wohnung an Hass-Prediger

 

Salafist Pierre Vogel zieht in Wilhelmsburger Saga-Haus – Hass-Prediger Pierre Vogel (36) geht in das Haus, in dem er jetzt als Untermieter wohnt. Vogel lebt mit seiner Familie von Hartz IV

{Weiterlesen: http://www.bild.de/regional/hamburg/pierre-vogel/stadt-vermietet-wohnung-an-hass-prediger-36968218.bild.html}

 

 

Deutschland und der Islam – wie passt das zusammen„?

Das fragte Frank Plasberg.

„Hart aber fair“ präsentierte sich als grandios moderierte und konfrontative Sendung. Altbischof Huber forderte vom europäischen Islam, „durch die Aufklärung“ zu gehen.

Ein Blick in das Gästebuch machte erschütternd klar: Der Islam hat es nicht leicht in Deutschland, viele Einträge barsten nur so vor Hass, Unverständnis, vor Beleidigungen und Beschimpfungen. Die besonnenen Stimmen blieben in der Unterzahl. Der IS und seine Propaganda, seine barbarische Kriegszüge – all das hat ganze Arbeit geleistet in bundesdeutschen Köpfen: Viele Menschen haben Angst vor radikalen Moslems, vor Salafisten, die in Deutschland Bomben legen könnten. Nein, so meinen viele derer, die sich äußerten, der Islam passt nicht in dieses Land. Das Gästebuch stand unter Strom.

 

 

 

Und die Debatte verlief von Anbeginn an wie mit lodernden Flammen. Alles glühte. Und dazwischen: Frank Plasberg. Er formte das glühende Eisen wie ein kluger Schmied.

Wer saß rund um den Amboss? Wolfgang Huber, ehemaliger Vorsitzender der EKD, Protestant. Aiman Mazyek, der liberale Vorsitzender des Zentralrates der Muslime. Die Kabarettistin Lisa Fitz. Die Turkologin Özlem Nas aus dem Vorstand der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg. Und die Autorin Birgit Kellen, zum Katholizismus übergetretene Protestantin. Lassen wir all das „lassen Sie mich mal ausreden“, all das „Sie waren ja auch lange dran“, all das Ins-Wort-Gefalle das anmutete, als seien in der ersten Halbzeit alle auf Speed, mal weg. Und schälen die Argumente heraus.

 

IS Deutschland

 

 

 

Prävention ist die wichtigste Aufgabe

 

Aiman Mazyek: Liberale Muslime in Deutschland müssen sich nicht vom IS distanzieren, weil sie ihm nie nahe waren. Sie sind Demokraten, ihre Kanzlerin heißt Merkel, sie schätzen die Demokratie. Er mache Katholiken auch nicht mehr für die Kreuzzüge verantwortlich. Die meisten Opfer des IS seien Muslime. Man dürfe nicht auf der „Bananenschale der barbarisch Radikalen des IS ausrutschen“, der Islam sei eine Religion der Barmherzigkeit. Die jungen Männer, die von hier aus radikalisiert in den Dschihad zögen, seien „ Söhne unseres Landes“, deren Radikalisierung ein gesamtgesellschaftliches Problem von Eltern, Schulen, Gemeinden. Dass die meisten muslimische Gemeinden für einen friedlichen Islam stehen, gehe in der medialen Betrachtung unter. 2000 Moscheen hätten am 19. September öffentlich an einem Aktionstag aufgerufen, gegen Unrecht aufzustehen. „Wir alle müssen verhindern, dass junge Menschen sich radikalisieren.“ Prävention sei die wichtige Aufgabe.

 

 

Europäischer Islam muss „durch Aufklärung gehen“

 

Wolfgang Huber: So wie die christliche Kirche sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt, so müssen es auch die Muslime mit ihren dunklen Seiten tun: „Wenn es im Keller unverantwortlich und unmenschlich zugeht, muss das Dachgeschoss der Redlichen reagieren“. Das betreffe nicht nur den IS, das betreffe auch Reaktionen auf den türkischen Präsidenten Erdogan, der die Gleichberechtigung der Frauen anzweifle. „Salafisten fallen nicht von Himmel“ sagte er, gleichwohl seien sie nicht repräsentativ für die Mehrheit der Muslime im Lande. Alle, die darüber in Sorge seien, müssten gemeinsam Lösungen finden. Ein europäischer Islam müsse „durch die Aufklärung gehen.“ Ein Kopftuchverbot wie in Frankreich lehnte er ab.

Birgit Kellen: Selbst der Verfassungsschutz kapituliere vor dem radikalen Islam und gebe zu, nicht genug Personal zu haben, potenziell Gewalttätige im Zaum zu halten. In islamische Ländern würden Frauen gesteinigt und nicht als gleichberechtigt anerkannt. Die muslimischen Gemeinden müsste sich fragen lassen, wie es denn komme, dass hier Aufgewachsene zu Terroristen radikalisiert würden. Zwangsehen, Unterdrückung, Steinigungen, Morde – man müsse anzweifeln dürfen, ob alle hier lebenden Muslime auf dem Boden der deutschen Verfassung stünden – und ob sie sich ihr, wie von ihr gefordert, unterwerfen wollten.

 

 

Extreme Einträge ins Gästebuch

 

Özlem Nas: wollte eigentlich in keine Talkshow mehr gehen, in der die Gräben zwischen „Ihr und wir“ weiter vertieft werden. Extremismus von links wie rechts oder Missbrauch der Religionen müssten bekämpft werden, jeder Jugendliche, der dem Extremismus anheimfalle, sei verloren. Zu hören und mit-, nicht übereinander reden sei der Weg. Das Gästebuch mit seinen Einträgen, gab sie zu, mache ihr Angst. Zur ewigen Kopftuchfrage gab sie schlicht zu Protokoll: Ich will den Menschen ins Gesicht sehen können.

 

 

 

Lisa Fitz

Hatte bis drei Uhr morgens im Koran gelesen und befand, angesichts von Judenverfolgung oder Kreuzzügen habe auch das Christentum keinen Grund, die Nase hoch zu tragen. Unterdrückung, das Verbot für Frauen, Auto zu fahren in radikal-islamischen Staaten. Das Verbot, mit ungläubigen Freundschaften zu schließen – als dies nehme sie nicht für den Koran und seine zweifelhaften Auslegungen ein. Allerdings habe sie sich auch längst von der Bibel verabschiedet. Und sonst? Zitate aus dem Gästebuch, wie sie extremer bislang kaum zu hören waren. Keine Frage, bei der Phantasie gefragt ist. Keine Lagerfeuerromantik zum Schluss. Eine gute Entscheidung.

Man war geneigt zu sagen: Shalom!

{Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/medien/–hart-aber-fair–eine-talkshow-auf-speed,10809188,29145404.html}

 

6 Responses to “„Salafisten fallen nicht vom Himmel“”

  1. storchenei Says:

    Zum X Male, der Koran gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Pasta – ansonsten wird dieser unmenschliche Verein mit den Irren Anhänger immer Nachschub bekommen.

  2. rhendark0007 Says:

    Sicher, im Christentum, vom frühen Mittelalter bis hin zum 18ten Jahrhundert waren Frauen dem Mann nicht gleichgestellt.
    Doch besonders die, die nie wirklich gläubige Christen waren und Muslime verweisen häufig auf die Zeit der Kreuzzüge.
    Doch die Kreuzzüge waren keine Kriege, die aus Hass und kranker Ideologie geführt wurden. Ohne den Islam und seine Raubzüge in jüdische und christliche Gebiete, hätte es niemals Kreuzzüge gegeben. Seit Mohammed erkannt hat, dass er nicht durch seiner Hände Arbeit, sondern durch Raubzüge, und durch Angst und der Verbreitung von Schrecken seinen Lebensunterhalt verdienen kann waren Soldaten wie die Kreuzritter von Nöten. In Europa gab es zu dieser Zeit auch ähnliche Lumpen, Halunken und Verbrecher. Diese nannte man Raubritter. Doch Könige, Erzbischöfe und Herzöge, unterhielten Armeen, um diese Verbrecher zu bekämpfen.
    Mohammed war da schlauer als diese Raubritter. Er verpackte sein räuberisches Treiben und seine Untaten wie das abschlachten und vergewaltigen von Menschen in einen Deckmantel einer Religion. Und immer wenn er Lust hatte eine Schandtat zu begehen, behauptete er, er habe eine Offenbarung gehabt.
    Die einzige Offenbarung die er hatte, war die des Teufels. Satan sagte ihm, er könne die Früchte harter Arbeit anderer Menschen auch ohne Arbeit ernten. Er müsse sie nur im Namen eines Glauben überfallen und erschlagen.
    Dies tat er dann auch. Andere arbeitsscheue und perverse Verbrecher wurden bis zum heutigen Tag seine Anhänger.
    Gott hat mit diesem Teufel nicht einmal gesprochen, auch kein Erzengel.
    Heute im 21ten Jahrhundert würde man vor Gericht Mohammed nicht als Prophet seien Schandtaten durchgehen lassen.
    Ein Gutachter würde ihm zwar wegen fehlender Intelligenz geminderte Schuldfähigkeit attestieren, aber man würde ihm eine hochgradige Gefährlichkeit bescheinigen. Somit würde im 21ten Jahrhundert Mohammed wegen seiner Gefährlichkeit für die Allgemeinheit nach §63 für immer in eine forensische Klinik eingewiesen.
    Dass sollte man mit den Salafisten auch tun. Sie sind eine reale Gefahr für die Allgemeinheit.
    Ich habe keinen Hass, aber große Sorgen um die demokratische Zukunft und Sicherheit meiner Kinder und Enkelkinder.

  3. Andreas Says:

    Darf man eigentlich wissen, ob der Herr Harz4-Vogel sich auch redlich um einen Job bemüht, an verplichtenden Kursen teilnimmt u. über keinerlei Nebeneinkünfte aus seinen vielen Vorträgen verfügt? Darf er mit diesem Sozialstatus überhaupt in der Gegend herumreisen, im In-wie Ausland Kampagnen führen?

    • Augustinus Says:

      Der Herr Hartz 4 müssteschon längst auf die Anklagebank sitzen und zwar angeklagt wegen Anstiftung zum Völkermord mit Sven Lau zusammen, oder Standrechtlich erschossen!

    • te'oma Says:

      Er schon und du willst doch nicht das die bösen Deutschen, die äh alle Nazis sind, seine Reisefreiheit einschränken. Einem Biodeutschen wären schon längst ,alle Alg 2 Bezüge gestrichen ,falls er als
      christliche Wanderprediger durch Deutschland zöge.

  4. te'oma Says:

    Staatsmedien behaupten gar ,völlig entgegen der Realität, das die qualifizierte Zuwanderung, Geld in
    die Kasse bringt. Rausgefunden hat diesen Schwachsinn ,die Bertelsmann Stiftung ,dahinter steckt
    eine Milliardärsfamilie ,die unter anderem Eigentümer von RTL und vielen anderen Medien sind.

    http://www.heute.de/studie-zuwanderung-entlastet-deutschen-sozialstaat-36093938.html

    Es fragt sich dann nur , warum viele Kommunen pleite sind und die Städte Schulden machen müßen,
    um die Sozialleistungen zu bezahlen.

    Die Realität sieht ander aus und die Volksverblöder ,lügen,das sich die Balken biegen.

    http://www.zukunftskinder.org/?page_id=8490


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