kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Blut der Märtyrer ist der Same der Christen 26. November 2014

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 21:57

Wir dürfen nicht schweigen„!

 

 

Gottesdienst im Wiener Stephansdom

aus Anlass des „Weltgebetstags für die verfolgten Christen“

 

 

Wien (kath.net/KAP): „Wir dürfen nicht schweigen, wir müssen den Stimmlosen eine Stimme geben“: Dies betonte Msgr. Franz Schlegl bei einem Gottesdienst aus Anlass des „Weltgebetstag für die verfolgten Christen“ am Sonntag im Wiener Stephansdom. Laut dem „Pro-Oriente-Infodienst“ erinnerte er daran, dass die Christen die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe ist und insbesondere in Syrien und im Irak hilflos dem Terror des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) ausgeliefert sein. Ihre Situation komme in dem Schicksal der beiden im April 2013 entführten und seither spurlos verschwundenen orthodoxen Metropoliten von Aleppo zum Ausdruck. Es sei empörend, dass in einer Welt, „in der so viel von Menschenrechten gesprochen wird“, Menschen vor die Wahl gestellt werden, Christus zu verleugnen oder Märtyrer zu werden.

 

 

Schlegl betonte, dass die Verbreitung islamistischer Hassparolen in Österreich unterbunden werden muss. In Österreich habe es bereits einmal in der Zeit des Nationalsozialismus die Verbreitung von Hassparolen mit tödlichen Konsequenzen gegeben. Auch aus dieser historischen Erfahrung heraus müssten „klare Grenzen“ gezogen werden. Aus seiner Tätigkeit im Unterrichtsbereich teilte Schlegl in der Predigt mit, dass ein Wiener Schüler kurdischer Herkunft Todesdrohungen erhalten hat, weil er auf Facebook nach den jüngsten Ausschreitungen der IS-Terroristen geschrieben hatte, er sei als Muslim aufgewachsen, aber das, was der IS als Islam ausgebe, sei nicht sein Islam.

 

Der Gottesdienst im Stephansdom wurde von der österreichischen Sektion von „Christian Solidarity International“ (CSI) mitgestaltet. CSI-Generalsekretär Elmar Kuhn berichtete zu Beginn der Messfeier von dem jüngsten Terroranschlag der somalischen islamistischen Organisation“Harakat al-Shabaab al-Mujahidin“ in Kenia: Die Terroristen überfielen einen Linienbus, dann legten sie allen Passagieren einen arabischen Koran vor, wer ihn nicht lesen konnte und sich dadurch als Christ erwies, wurde sofort erschossen. Der Terroranschlag forderte 28 Opfer.

Kuhn rief dazu auf, sich dem weltweiten Gebetssturm für die verfolgten Christen anzuschließen. Als Zeichen praktischer Solidarität baue CSI-Österreich in Nigeria ein Waisenhaus auf, in dem Kinder unterkommen, deren christliche Eltern vor ihren Augen von islamistischen Terroristen ermordet wurden. Die Messbesucher im Stephansdom sammelten am Sonntag für Weihnachtsgeschenke für diese zu Waisen gemachten Kinder und deren Betreuerinnen.

 

 

Der „Weltgebetstag für die verfolgten Christen“ ist eine Initiative, die ursprünglich aus dem evangelikalen Raum kommt, mittlerweile aber in vielen christlichen Kirchen mitgetragen wird (der frühere vatikanische „Außenminister“, Erzbischof Dominique Mamberti, hatte bereits im Dezember 2011 am Rande einer OSZE-Tagung in der litauischen Hauptstadt Vilnius angeregt, einen „Welttag gegen die Verfolgung und Diskriminierung von Christen“ einzuführen).

Die Evangelische Allianz in Deutschland stellte den Weltgebetstag heuer unter das Motto „We are N“: Damit wurde auf das arabische „N“ für Nazarener Bezug genommen, mit dem „IS“-Terroristen Wohnungen und Häuser von Christen im Irak beschmiert hatten. Mittlerweile ist das arabische „N“ weltweit zu einem Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen geworden.

Msgr. Franz Schlegl/Wien: Das Blut der Märtyrer ist der Same der Christen (Predigt aus dem Jahr 2012)


 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Es erfreut uns, dass nicht nur kleine ökumenisch handelnde Gemeinden wie die in einer Stadt in Westfalen ihre Stimme gegen Christenverfolgung erheben, sondern auch im Stephandom in Wien der Ort ist, wo die Stimmen lauter werden für die Belange verfolgter Christen.

 

https://koptisch.wordpress.com/2014/11/22/gebete-in-allen-gemeinden-fur-verfolgte-chisten-stimme-erheben/

 

 

Selbstverständlich sind alle Stimmen und alle Gebete herzlichst willkommen und auch dringendst erforderlich und notwendig, aber noch immer sind die meisten christlichen Gemeinden noch nicht aufgewacht. Es ist grundfalsch, diese Gebetsaufrufe nur in Zeiten der IS-Terror-Herrschaft zu starten.

So löblich es ist, dass sich die Stimmen der Christen mehren, die gegen die Verfolgung anbeten, so  befürchten wir andereseits, dass diese Stimmen des Gebetssturms lediglich in IS-Zeiten sich erheben sollen. Nein, sollte IS irgendwann den Rückzug antreten müssen, so hat sich das Problem der Christen- und der Minderheitenverfolgung einfach nicht geändert. Das Gebet muss eine dauerhafte Einrichtung werden, und zwar solange, wie Christen und andere Minderheiten in islamischen Ländern sowie alle religiösen Menschen in kommunistischen Ländern, insbesondere in Nordkorea,  aufgrund von islamisch scharianischen Bestimmungen Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt sind.

 

 

Wir können nur immer wieder auf die Länderprofile von open doors Deutschland verweisen, die gebündelt Aufschluss über Unrechtsmachenschaften kommunsistischer und islamischer Länder geben.

https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/ 

 

 

Die Leserinnen und Leser werden, wenn sie sich der Mühe unterziehen, diese Länderproflie, die relativ kurz und verständlich gefasst sind, durchzulesen, informiert, in welcher Weise Christen nicht nur Nachteile, sondern auch Diskriminierungen bis hin zu Verfolgungen in Kauf zu nehmen haben.

Wir können nur an alle Christen und Hirten appellieren, dass sie sich nicht nur während der IS-Terror-Herrschaft, die hoffentlich bald bröckelt, für verfolgte Christen und Menschen anderen Glaubens engagieren, sondern dass sie auch nach IS  ihre Stimme weiter erheben für Christen, die vom Islam zum Christentum konvertiert sind und sogar der Verfolgung durch fanatische Familinemitglieder, die sich in ihrer Ehre gekränkt fühlen anheimfallen und für Christen, die ein elendes Glaubensleben in islamischen Ländern führen müssen.

 

 

Denn durch IS, selbst wenn sie hoffentlich bald nicht mehr agieren sollte, sind viele Muslime radikalisiert worden, die dann auf koranischen Hass auf Juden und Christen getrimmt worden sind. IS ist im Grunde nur ein Schmiermittel zur weiteren Grundradikalisierung von Muslimen innerhalb des Islams. Diese Gefahr ist größer als die Menschen gemeinhin annehmen.

 

 

Wir hören mit Freude, dass  auch Muslimen die Taten der IS zu weit gehen und diese ablehnen. Was geschieht? Sie werden verbal von den Radikalinskis, die immer zahlreicher werden, weil sie sich hier ungestört ausbreiten können,  in Grund und Boden beschimpft.

 

 

 

Wir dürfen an dieser Stelle wieder für verfolgte Christen und andere Menschen beten, auch wenn die Gebete sich ähneln.

Die Verfolgung ist auch immer gleich grausam:

Im Namen des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES

bitten wir Dich, DREIEINER GOTT, für die notleidenden Menschen,

die in kommunstischen und in islamischen Ländern nur deshalb

leiden müssen, weil sie an DICH glauben.

Sei DU ein GOTT der Hilfe, der Nähe, der Gnade und Barmherzigkeit

und lass die Menschen dies auch spüren.

Sende ihnen Menschen, die diesen durch religions- oder ideologierassistischen Terror

in die materielle Armut getriebenen Flüchtlingen, Frauen,  Kinder, Alte und Junge selbstlos helfen.

Die Zeit drängt. Der Winter naht. Bitte hab Erbarmen mit allen Menschen,

die der Diskriminierung und der Verfolgung ausgesetzt sind.

DU hast DEINEN SOHN, unseren HERRN JESUS CHRISTUS, in die Hölle

des irdischen Martyriums gesandt, um uns Menschen DEINE unvorstellbare

göttliche Liebe zu zeigen. Wir erfassen diese Liebe nie ganz, aber wir können

sie erahnen.

Führe alle Menschen, die Verfolgung leidenm zu DEINEM SOHN JESUS und

gibt ihnen die Kraft, das  unvorstellbare Leid,

das sie erdulden müssen, wie ein Kreuz auf sich zu nehmen, um DIR nachzufolgen, 

so wie DU, JESUS,  DEIN KREUZ für uns auf DICH genommen hast.

Gib ihnen den Mut, DICH weiterhin standhaft zu bekennen

und lass in ihrem mutigen Bekenntnis

den Samen  DEINER Liebe  in den Herzen der

Verfolger  für DICH wachsen.

Wir bitten DICH durch CHRISTUS unseren Herrn

Amen.

 

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