kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Großer Schlag gegen Dealer im Görliz-Park 25. November 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 21:39

Dealer im Görlitzer Park in Berlin: Kreuzberg lässt die Hecken kürzen

 

 

 

Im Einsatz gegen die Dealer wird der Görlitzer Park gelichtet:

die Buchenhecken werden runtergekürzt, damit die Drogenverstecke keine mehr sind.

Und die Polizei wurde in der Erde fündig.

 

Bei dem trüben Wetter herrscht offenbar Käufermangel, denn der Drogendealer läuft einer vermeintlichen Kundin anbietend hinterher. Im Görlitzer Park zur Skalitzer Straße hin verschränkt ein Dealerkollege in vorauseilendem Gehorsam die Arme hinterm Kopf, als Polizisten ihn um seine Papiere bitten. Ein paar Fußminuten weiter am Parkeingang Ecke Falckensteinstraße halten gleich zwei Polizeiautos – ein knappes Dutzend Beamte sind im Sondereinsatz für eine Berliner Kuriosität: In Friedrichshain-Kreuzberg finden manchmal eben sogar Baumschnittarbeiten unter Polizeischutz statt.

{Weiterlesen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/dealer-im-goerlitzer-park-in-berlin-kreuzberg-laesst-die-hecken-kuerzen/11025274.html}

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Wenn eine Stadt eine Gartenpflegeaktion startet, so ist das zunächst einmal nicht Thema von KoG. In diesem Fall sieht die Sache ein wenig anders aus. In Berlin scheint es bereits ein großer Schlag gegen Dealerei zu sein, wenn Hecken gekürzt werden und den Dealern das Flair der vordergründigen Geheimniskrämerei entzogen wird. Und jetzt – nachdem das Laubwerk weggeschnitten wurde – wird die Kripo auch in der Erde fündig. Das alles scheint eine neue Erkenntnis für die Verfolgungsbehörden zu sein.

 

 

Nun ist die Drogenszenerie im Görlitzer Park bereits seit einiger Zeit bekannt.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/drogenhandel-im-goerlitzer-park-ein-spalier-aus-dealern-12614165.html

 

 

Ein Kapitel des Artikels setzt sich mit der gescheiterten Drogenpolitik auseinander.

 

 

Anstatt Berlin 2 x täglich Razzien macht, um der Drogendealerei Herr zu werden, werden Hecken geschnitten und sogleich wird man fündig. Nun, hat man zwar das Zeug gefunden, kann es aber niemandem zuordnen, so dass kaum Ermittlungsverfahren gegen konkrete Personen eingeleitet werden dürften. Wie schön. Wieder eine Täterschutzaktion.   Der Görlitzer Park scheint der lebende Beweis dafür zu sein, dass Cannabis eben nicht legalisiert werden sollte, was Grüne gern  bereits seit Jahrzehnten fordern, denn hier dreht sich das Drogenkarussell  mächtig schnell. Nach Cannabis kommt Kokain, nach Kokain, Heroin, danach synthetische Drogen. Der Steigerung scheinen keine Grenzen gesetzt werden zu können, denn das alles ist zu haben im Görlitzer Park, wie schön für die Jugend.

 

 

Aber Dealer frei herumlaufen zu lassen, scheint die Spezialaufgabe der ermittelnden Behörden und der Justiz zu sein. Wenn der Umschlagplatz für Drogen bekannt ist, sollte es doch ein Leichtes sein, Drogendealer festnehmen zu können.  Und wenn dies Schwarzafrikaner oder andere Ausländer sind, sollte es doch wohl nicht lange dauern, diese   mit Einreiseverbot ausgestattet ausweisen zu wollen.

Stattdessen steht in der örtlichen Tageszeitung der große Erfolg durch einen Heckenschnitt. 

Wenn es nicht so traurig wäre, könnten wir darüber lachen.

Der Heckenschnitt als kriminalistischer Maximalerfolg!?

Sieht in Berlin die Kriminalarbeit so aus oder gibt es kaum noch Beamte, die mit Drogenrazzien im Park beschäftigt werden könnten?

Oder setzt die Berliner Polizei jetzt neuerdings auf die Mitarbeiter der Gartenamtes?

Steckt das Geld für evtl. fehlende Polizeikräfte offensichtlich im Rohbau des nimmersatten Flughafens der Stadt der unendlichen Geschichte?

 

 

 

Berlin scheint wirklich  lustig zu sein, arm, aber sexy und offensichtlich drogenpartyverwöhnt.

Kann diese Politik noch lächerlicher, noch peinlicher und noch absurder gestaltet werden als dies in Berlin der Fall ist?  Die Gerhart-Hauptmann-Schule der flüchtlingsbesetzten Art lässt grüßen. Die tanzen den  Politikern schon seit geraumer Zeit auf deren Köpfen herum.

http://www.mrbb.de/dokumente/pressemitteilungen/08042013_PI_Polizeigewalt%20gegen%20Gerhart-Hauptmann-Schule.d-205.pdf

 

 

Solange zieht sich das Tauziehen um die Flüchtlinge in dieser Schule schon hin. Und keine Lösung inSicht.

Wir glauben, dass diese peinliche Berliner Politik kaum  steigerungsfähig sein dürfte.

So wie Bildungspläne Kinder verderben sollen, soll wohl auch Jedermann sich Drogen verschaffen können auf polizeibekannten Umschlagplätzen, die in der Nähe von Kinderspiellplätzen verortet werden und niemand, weder die Ordnungsbehörden, als  auch  die Justiz scheinen an deiner Änderung im Sinne von Verbesserung der Zustände im Görlitzer Park kaum Interesse zu haben, weil sie ihn nicht demonstrativ zeigen.

 

 

Hauptsache, die Täter werden geschützt. Was mit unseren Kindern passiert, interessiert offensichtlich die Stadt- und Landesverwaltung Berlins nicht die Bohne.

Berlin scheint immer weniger eine Reise wert zu sein, wenn es nach der praktischen Politik ginge, nicht kedoch nach den Sehenswürdigkeiten, die tatsächlich eine Reise nach Berlin wert sind. Offensichtlich hat sich die Politik von der Kultur verabschiedet.

 

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