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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

6000 Menschen schließen sich Pegida in Dresden an 25. November 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:45

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Der Unmut wächst

 

Tausende Menschen sind in Dresden erneut dem Aufruf des Bündnisses „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, Pegida, gefolgt. Die Polizei schätzte die Zahl der Demonstrationsteilnehmer auf etwa 5.500. Es war die sechste Pegida-Kundgebung an einem Montagabend in Folge in der sächsischen Landeshauptstadt und die bislang größte. Die Zahl der Anhänger steigt stetig an. Zogen anfangs etwa 300 Pegida-Anhänger durch Dresden, waren es am 17. November etwa 4.000 und in dieser Woche bereits 5.500.

 

Kritik an Innenminister Ulbig

 

Wie schon in der Vorwoche haben auch am Montag verschiedene Gruppen zu Gegenprotesten aufgerufen. An denen beteiligten sich nach Polizeiangaben insgesamt mehrere Hundert Menschen. Rund 400 von ihnen fanden sich allein auf dem Theaterplatz vor der Semperoper ein, um wenige Meter von der Pegida-Abschlusskundgebung entfernt gegen Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren. Die Polizei war mit rund 350 Beamten im Einsatz. Zu Zwischenfällen kam es den Angaben zufolge nicht.

 

Die Linke-Abgeordnete Juliane Nagel wirft Sachsens Innenminister Markus Ulbig vor, Pegida zu verharmlosen. Es gehe ihnen um Islamismus nur am Rande, so Nagel. Stattdessen wolle Pegida „das Asylrecht einschränken, Schutzsuchende abschieben und einen starken Staat“. „Der Gipfel der Schamlosigkeit aber ist es, wenn Herr Ulbig den zivilgesellschaftlichen Protest gegen die Pegida-Aufmärsche als ‚die üblichen Antifa-Reflexe‘ abtut.“ Er wischt nach Ansicht von Juliane Nagel damit die Stimmen der Kirchenvertreter und weiterer zivilgesellschaftlicher Gruppen beiseite, die mit Blick auf PEGIDA von „religiös verbrämtem Rassismus“ gesprochen haben.

{Quelle: http://www.mdr.de/sachsen/pegida-demo-dresden102_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html}

Islamkritiker ziehen wieder durch Dresden

 

 

Pegida-Demonstration in Dresden: „Freunde, dies ist ein Zeichen von Angst“ Foto: JF

 

 

 

Der Unmut wächst

 

Neue Begriffe schwirren durch den politischen Raum, neuartige Bewegungen beginnen sich zu regen. Kaum hat man sich an die „HoGeSa“ – „Hooligans gegen Salafisten“ – gewöhnt, die Ende Oktober in Köln und dann vorigen Samstag in Hannover mit mehreren tausend Mann auf die Straße gingen, da wagen in Dresden die „Pegida“, die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, den Schritt an die Öffentlichkeit.

In grenznahen Orten formieren sich Bürgerwehren und üben sich in zivilgesellschaftlicher Verantwortung ein. Weil der Staat keine Anstalten macht, sie und ihr Eigentum vor internationalen Diebesbanden zu schützen, nehmen sie ihre und die Sicherheit des Gemeinwesens in die eigenen Hände. In der Kleinstadt Annaburg in Sachsen-Anhalt gingen 700 Bürger auf die Straße, um gegen die Terrorisierung durch Zigeuner zu protestieren. Die Behörden hatten der 3.000-Seelen-Gemeinde 120 neue „bosnische Mitbürger“ (wie sie der Bürgermeister in seiner servilen Stellungnahme politkorrekt nennt) ungefragt zugewiesen.

 

 

 

Eltern wehren sich auf Kundgebungen gegen die Frühsexualisierung der Kinder und gegen die Subversion des Familienbegriffs in den Schulen. Im Berliner Regierungsviertel protestieren Bürger dagegen, daß die Bundesregierung sich in einen Konflikt mit Rußland hineintreiben läßt. In Erfurt sind am 9. November immerhin 4.000 Demonstranten auf die Straße gegangen, um gegen einen Ministerpräsidenten der Linkspartei und die schleichende Revision der „Wende“ von 1989 die Stimme zu erheben.

 

 

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Die Akteure sind politisch heterogen und fügen sich bloß ausnahmsweise in das Links-Rechts-Schema ein!

 

 

Die Akteure sind politisch heterogen, die Aktionen überwiegend spontan und fügen sich bloß ausnahmsweise in das Links-Rechts-Schema ein. Sie konzentrieren sich jeweils auf Einzelfragen, ohne nach größeren Zusammenhängen zu fragen. Sie berühren aber – und darin liegt ihre Brisanz – die zentralen Fragen des Landes: die Fremdbestimmung durch den vormundschaftlichen Staat, durch supranationale Organisationen und ideologische Systeme; die schleichende Landnahme durch die Einwanderung und den zunehmenden Einfluß des Islam; die Umwidmung des Menschen- und Familienbildes durch Lobbygruppen und die Wirtschaft.

Diese Entwicklungen gehen einher mit steigenden Steuerbelastungen, Zensur und Rechtsbeugung, mit Sprachnormierung und Konformitätsdruck. Die Proteste werden in der überregionalen Berichterstattung nur ausnahmsweise registriert. Um so zuverlässiger werden sie auf rechte Einflüsse überprüft, denn der Gesinnungs- ist wichtiger als der Wahrheitsgehalt. Ein objektives Lagebild erhält man erst mit Hilfe des Internets.

 

 

 

 

 

 

In den 1970er und 1980er Jahren gab es die Friedens- und Anti-Atom-Bewegungen, die sich ebenfalls gegen Grundsatzentscheidungen des Staates richteten. Sie hatten es viel leichter, denn sie fanden positiven Widerhall und Unterstützung bei den Kirchen, in den Gewerkschaften, den Medien, in den Kunst- und Wissenschaftsakademien, sogar in den Parteien, die die Regierungen stellten. Das ist heute völlig anders: Der Staat und die großen gesellschaftlichen Institutionen bilden einen kompakten Machtblock, dessen Geschlossenheit den Bürger politisch, ökonomisch und geistig hilflos macht.

„Freunde, dies ist ein Zeichen von Angst, Angst vor einem Volk, welches sich auf die Grundwerte unserer Gesellschaft besinnt“!

 

Um die Hilflosigkeit zu überwinden, muß er sich zuerst aus Abhängigkeiten und Rücksichtnahmen, den geistigen wie den emotionalen, lösen. Auf der vierten Pegida-Kundgebung sagte ihr Initiator Lutz Bachmann, man sei zusammengekommen, um der „Regierung zu zeigen, daß es so nicht weitergeht, daß dem Radikalismus und dem religiösen Fanatismus Einhalt geboten werden muß. Laut Grundgesetz geht die Macht vom Volke aus und genau dieses Volk sind wir! Die Medien überschlagen sich in den Meldungen über unsere Bewegung mit Superlativen des Bösen. Freunde, dies ist ein Zeichen von Angst, Angst vor der Wahrheit, Angst vor Ehrlichkeit und Angst vor einem Volk, welches sich auf die Grundwerte unserer Gesellschaft besinnt und dann auch noch dafür auf die Straße geht! Täglich werden wir mit sinnlosen Meldungen, Nachrichten und Fernsehsendungen bombardiert, welche uns von den wirklichen Problemen in unserer Welt ablenken sollen“.

 

 

 

Bachmann will das Pathos von 1989 auf die Gegenwart übertragen. Natürlich gibt es zwischen damals und heute wesentliche Unterschiede, doch zunehmend – so ist die vom Redner gezogene Parallele zu verstehen – treten Gemeinsamkeiten hervor. Der Staat ist ein Machtinstrument, das sich – wie die Marxisten stets betonten – leicht gegen das Staatsvolk wenden läßt, und die Funktionseliten sind überwiegend Menschen mit Eigeninteressen, die mit denen der Bürger nicht unbedingt deckungsgleich sind. Und oft handeln sie nur als Marionetten. Wenn Wahlen daran nichts zu ändern vermögen, wird es sinnlos, ausschließlich auf Übereinkünfte im institutionellen Rahmen zu setzen. Ab einem bestimmten Punkt genügt sogar der anonyme Unmut in Internetforen nicht mehr und ist die Präsenz im öffentlichen Raum das einzige Mittel, um sich Gehör zu verschaffen.

 

Wenn das kein Grund zum öffentlichen Protest sein soll – was dann?

 

Der wachsende Unmut, aus dem sich die Beherztheit der Protestierer speist, ist nicht aus Abstraktionen abgeleitet. Der Reallohnverlust und die Erdrosselung durch die Steuerschraube sind real. Die Verflüssigung der Ersparnisse und Altersversorgung durch die Politik der Europäischen Zentralbank sind es auch. Das gleiche gilt für die Ausländerkriminalität, die man als solche nicht einmal benennen darf.

Die Meldungen über den islamistischen Terror tun ihr Übriges, um Gewißheiten schwinden zu lassen und Politiker, Journalisten und akademische Experten der Unwahrheit und der Fehlprognose zu überführen. Sogar die Zivil- beziehungsweise Holocaustreligion zerbröselt. Als salafistische Demonstranten kürzlich „Juden ins Gas“ riefen, übten Behörden und Medien sich in Beschwichtigungen. Was die Zivilgesellschaft gewöhnlich als ihr Allerheiligstes herausstellt, erwies sich schlagartig als disponible Größe zur Machtausübung und zur exklusiven Disziplinierung der indigenen Bevölkerung.

 

 

Das wirft die Frage auf, was die nächsten Etappenziele sind und welche Güter der Staat sonst noch für verhandelbar hält. Eine Antwort gibt er mit der Duldung der ungesteuerten Zuwanderung, die in ihrer Wirkung ein definitiver Angriff auf die Heimat und die private Lebenswelt ist.

Wenn das kein Grund zum öffentlichen Protest sein soll – was dann?

{Quelle: http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2014/sonntag-der-unmut-waechst/}

 

2 Responses to “6000 Menschen schließen sich Pegida in Dresden an”

  1. Ullrich Says:

    Ein paar statistische Daten und Fakten zum Fortschreiten der Islamisierung in Deutschland:

    in Deutschland gibt es bereits über 3000 Moscheen und es kommen immer mehr monatlich hinzu!

    Siehe z.B. die geplante Riesenmoschee ZiM in München… übrigens haben über 80.000 Münchner dagegen unterschrieben..! (aber München wird von den bekannten Einwandererparteien regiert.. Der SPD Stadtrat hat die Unterschriften mit Antrag auf Volksentscheid einfach für „nicht zulässig“ erklärt).

    In der Türkei jedoch gibt es keine Einzige Christliche Kirche! (zu beachten ist, das über 2000 Moscheen in Deutschland türkisch sind)!

    Und es darf auch keine Kirche gebaut werden, kein Priesterseminar zur Ausbildung abgehalten, od. gar gegründet werden und um eine Christliche Predigt für Aramäer zu halten, sollte man als Christlicher Pfarrer besser ein Diplomatenpass besitzen!

    Da fällt mir jetzt doch noch ein einziges, 2000 Jahre altes Kloster in der Türkei ein:
    Mor Gabriel, Aramäisch, der Stamm von Jesus Christus (600 Jahre vor Gründung des Islam durch Mohammed da) und UNESCO Weltkulturerbe… und auch dieses einzige Kloster wird von der Erdogan Regierung drangsalisiert..!
    (uralte sich seit 2000 Jahren in Kirchenbesitz befindliche Ländereien beschlagnahmt durch die Erdogan Regierung..).

    Dies sind Daten der Statistischen Landesämter und Mitteilungen des Auswärtigen Amtes und EU Behörden (betreffend Mor Gabriel Problematik).

  2. Augustinus Says:

    Im Osten sind die Bürger ja noch sozusagen „Kampferprobt“!
    Im Westen sind die Leute weichgespült. Da wird wohl noch nichts kommen, nis der erste „Kopf“ rollt.
    Unser Land reagiert eben nur all zu oft erst dann, wenn „das Kind im Brunnen gefallen ist“!


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