kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Flüchtlinge bedrohen Heimpersonal 24. November 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 09:10

Vor allem Männer aus Nordafrika sorgen in Flüchtlingsheimen zunehmend für Probleme. Betreuer der Neusser Einrichtung haben einen Hilferuf formuliert. Im Landtag fordert die CDU, die Vorgänge nicht weiter zu beschönigen.

 

Der Hilferuf kommt per Mail: „Unsere Gäste aus Nordafrika laufen völlig aus dem Ruder“, schreibt Stephanie Held an ihre Vorgesetzten bei der Bezirksregierung Arnsberg. Ihr Lagebericht aus der Asylbewerberunterkunft in Neuss ist eine Auflistung von Zumutungen für Beschäftigte und Mitbewohner: Alkohol- und Drogenmissbrauch, Bedrohung, Beleidigung, Schlägereien und Sachbeschädigungen bis hin zu total demolierten Zimmereinrichtungen. „Ich bitte um Ihre Hilfe!“, schließt sie fast flehentlich. Der Bericht aus der zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge des Landes in einem ehemaligen Krankenhaus in Neuss macht ein Problem erkennbar, das Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg, auch aus anderen der landesweit 20 Zentralunterkünften kennt. Es gebe unter den Flüchtlingen einige, die „im Umgang problematisch sind“, formuliert Söbbeler vorsichtig. Er kann die Gruppe sogar benennen: „Häufig sind das alleinreisende Männer aus den Staaten Nordafrikas“.

 

 

 

 

 

Diese Personengruppe war gestern auch im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags Thema. Der CDU-Innenexperte Werner Lohn sprach von einer erheblichen Zunahme von Zwischenfällen und „erheblichen Anpassungsproblemen“ von Männern aus Nordafrika. Die Landesregierung, so Lohn, dürfe diese gravierenden Vorgänge „nicht weiter beschönigen“. Innenminister Ralf Jäger (SPD) warnte hingegen vor Pauschalierungen und warb in gewisser Hinsicht um Verständnis. Diese alleinstehenden Männer aus Nordafrika, aber auch einer ganzen Reihe „zusammengebrochener Staaten“, hätten sich vor ihrer Ankunft in Deutschland bereits seit Jahren auf den Straßen verschiedener europäischer Länder durchgeschlagen. Ein Mann aus diesem Personenkreis sorgte vor kurzem für Aufsehen, als er im Lukaskrankenhaus in Neuss nachts erst eine Ärztin und zwei Krankenschwestern mit einer abgebrochenen Flasche bedrohte und später die alarmierte Polizei damit attackierte. Nur ein Schuss ins Bein konnte den psychisch auffälligen Marokkaner stoppen. Zwei Tage später wurde er in das psychiatrische Krankenhaus St.Josef/St.-Alexius in Neuss eingewiesen.

 

 

Situationen wie diese sind kein Einzelfall: Martin Köhne, ärztlicher Direktor des Krankenhauses, schlägt deshalb seinerseits Alarm. Man habe es seit einigen Wochen mit einer wachsenden Zahl von Flüchtlingen mit psychischen Problemen zu tun, schreibt er unter anderem an die Neusser Stadtverwaltung. Darüber müsse man reden. Das meint auch der Neusser Sozialdezernent Stefan Hahn. „Ich fasse den Brief als Hilferuf auf, der berechtigt ist“, sagt er. Hahn will spätestens in der ersten Dezemberwoche zu einem Krisengipfel einladen, bei dem die Probleme auf den Tisch sollen. „Wir werden nicht länger zuschauen“, sagt Hahn. „Da frage ich auch nicht nach Zuständigkeiten“.

 

 

Foto: Zur Info:

 

 

Einen ersten solchen „Gipfel“ hat es schon gegeben. Anfang der Woche kamen dazu auf Initiative der Neusser Polizei der Betreiber European Homecare, Vertreter der Bezirksregierung und des Wachdienstes S.E.T. zusammen. Auch dort spricht man von „unglaublichen Zuständen“, berichtet Frank Berkemeier von der S.E.T.-Geschäftsleitung. Ergebnis: Regelmäßige Konsultationen, verstärkte Eingangskontrollen, stärkere Polizeipräsenz und, so ergänzt Christoph Söbbeler von der Bezirksregierung: „Medikamentenausgabe nur noch in Anwesenheit von Sicherheitspersonal“.

 

 

S.E.T. hatte den Sicherheitsdienst übernommen, nachdem die Betreiberfirma European Homecare auf Verlangen des Innenministers den alten Wachdienst austauschen musste. Grund waren gewaltsame Übergriffe auf Flüchtlinge in anderen Einrichtungen dieses Betreibers. „Wir sind hochsensibilisiert“, sagt Berkemeier – und das hat sich bei dem problematischen Teil der Hausbewohner herumgesprochen. Das Wachpersonal wird täglich provoziert und bedroht, und oft haben die Streithähne dabei die Handy-Kamera schon gezückt. „Wir bekommen zu hören: Fasst du mich an, bist du morgen in der Presse“, sagt Berkemeier. Ähnliche Erfahrungen hat auch der Neusser Arzt Hermann-Josef Verfürth gemacht. Er hält seit zwei Jahren auf Bitten des Kreisgesundheitsamtes Sprechstunden in der Einrichtung ab und übernimmt zudem die Untersuchung der Neuankömmlinge. „Ich helfe gerne den Menschen, die verfolgt werden und schlimme Traumata haben“, betont Verfürth. Aber als ihn 15 Nordafrikaner in der Sprechstunde drangsalierten und Medikamente verlangten, „da hatte ich wirklich Schiss„.

{Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/fluechtlinge-bedrohen-heimpersonal-aid-1.4683936}

 

7 Responses to “Flüchtlinge bedrohen Heimpersonal”

  1. te'oma Says:

    Daran erkennt der denkende Mensch wieder, was für ein Gesindel hier rein gelassen wird.
    Diese latente Dummheit in Deutschland,wird langsam zur Plage.

  2. te'oma Says:

    „Man habe es seit einigen Wochen mit einer wachsenden Zahl von Flüchtlingen mit psychischen Problemen zu tun, schreibt er unter anderem an die Neusser Stadtverwaltung“

    Das ist ihr normaler Charakter und ich glaube ,islamische Ölländer bezahlen die Reise ins Paradies.

  3. te'oma Says:

    Kann das ganze Zufall sein ?

    Subregion Nordafrika:
    Ägypten Ägypten (Hauptstadt Kairo)
    Algerien Algerien (Hauptstadt Algier)
    Libyen Libyen (Hauptstadt Tripolis)
    Marokko Marokko (Hauptstadt Rabat)
    Sudan Sudan1 (Hauptstadt Khartum)
    Südsudan Südsudan2 (Hauptstadt Juba)
    Tunesien Tunesien (Hauptstadt Tunis)
    Westsahara Westsahara3 (Hauptstadt El Aaiun), (auch Demokratische Arabische Republik Sahara)

    Obwohl sich in der nordafrikanischen Kultur wie auch bei den Einwohnern der Großregion sowohl afrikanische als auch mittelöstliche Wurzeln nachweisen lassen, sind die meisten Nordafrikaner entweder arabisch oder berberisch sprechende Moslems. Die christlichen Kopten sind dabei eine Ausnahme und werden zunehmend von der sie umgebenden muslimischen Mehrheit bedrängt. Ein weiterer Hinderungsgrund für kulturellen Austausch in der Region war zudem rassistischer Natur, insbesondere was die Verachtung der Araber, Mauren und Berber für die dunkelhäutigen, früher abschätzig als „negroid“ bezeichneten Völker weiter südlich angeht, die lange nur als Objekte des arabischen und kolonialen Sklavenhandels von Interesse waren.

    Warum kommen eigentlich fast keine christlichen asylanten ?

    Die Folgen ,werden auch Deutschland erreichen !

    http://www.welt.de/politik/ausland/article134601941/In-Italien-entlaedt-sich-die-Wut-der-Armen.html

  4. te'oma Says:

    Und wer unter diesen Umständen immer noch meint ,er lebt in einer Demokrtie,der soll sich mal Fragen
    wie realistisch die Gedanken ,in dem heutigen Europa sind. Nicht putin und Russland ,oder China,
    sind der( eingeredete) Feind ,des Normalbürgers , sondern die Eigentümer des westlichen Finanzsystems,
    oder möchte Jemand verarmt werden , die Schulden der Banken bezahlen ,oder von kriminällen Zugewanderten vergewaltigt und überfallen werden ?

    http://www.pravda-tv.com/2014/05/die-grose-plunderung-europa-auf-dem-weg-zur-feudal-herrschaft/

  5. Andreas Says:

    – mit zwei, drei Monaten Unterbringungskosten (+Versorgung, ärztl. Leistungen/Medizin u.v.m.) könnten sie in Afrika auch mit einer Großfamilie ein behagliches Leben führen – oder irgendein Buisiness auf die Beine stellen!!
    Man sollte mal den realen Lebensalltag in den oft liederlichen, völlig überfüllten Asylantenheimen abfilmen: Null Privatsphäre, Langeweile u. Trostlosigkeit, gesellschaftliche Isolation u. Perspektivlosigkeit – und ständige Bange um eine mögliche Abschiebung. Keine Aussicht auf eigene Wohnung, auf einen vernünftig bezahlten Job oder Familiengründung. Sein Taschengeld muss man sich ebenso wie zuvor in den Ghettos afrikan. Großstädte mit Drogen u. Kleinkriminalität aufbessern, um nicht wie ein „Assi“ rüberzukommen. Sexuelle Bedürfnisse müssen dauerhaft unterdrückt werden, selbst ein gelegentlicher Bordellbesuch ist nicht leistbar (sorry, werte Leserin!).
    Diese Realität, (in anderen EU-Ländern ist die Situation oft noch viel entwürdigender), sollte täglich über afrikanische/nahöstliche Bildschirme flackern – das dürfte die Lust am Auswandern erheblich eintrüben!!

    • Andreas Says:

      Europa ist für die Einheimischen ein AUSWANDERUNGS-Kontinent: Ukrainer ziehen nach Polen, Polen nach Deutschland, England u. Österreich, Portugiesen, Griechen u. Spanier „flüchten“ nach Mitteleuropa, Deutsche wandern in die Schweiz, nach Österreich u. in alle Welt, Rumänen, Serben u. Kroaten überfluten die restliche EU – und alle glauben u. hoffen, woanders endlich bessere Lebensperspektiven zu ergattern, endlich existenziell gesichert zu sein. Ein Wanderzirkus, der sich immer schneller dreht u.immer mehr Menschen entwurzelt u. in der Ferne oft ebenfalls scheitern lässt.
      Millionen Familien sind auseinandergerissen, überall veröden ländliche Gebiete, während die Städte aus allen Nähten platzen. DAS alles ist schon für viele EU-Bürger eine Zumutung, für nicht wenige ein blanker Alptraum – wie kann man da noch den EU-Bürgern, aber auch den Millionen Migranten vortäuschen, sie würden hier jemals existenziell einen Fuß auf den Boden bekommen geschweige denn von der Arbeitswelt benötigt werden – u. das ohne beste Sprachkenntnisse, gefragter Berufsqualifikation u. Referenzen?? Warum wohl sind selbst hundertausende hochspezialisierte Akademiker oft ohne Chancen, müssen sich international nach Jobs umsehen, sind über 50jährige Arbeitslose kaum noch vermittelbar, trotz jahrzehntelanger Berufserfahrung?
      Völlig absurd, diese Situation: für uns UND für die Flüchtlinge!!

  6. Erich Foltyn Says:

    Strache von der FPÖ in Österreich ist etwas zu radikal und wird dadurch von den anderen Parteien abgelehnt, was dazu führt, dass er wenig erreicht. Und die anderen Parteien machen aber gar nichts und weigern sich etwas zu machen. Und man sollte schon einen steten Anpassungsdruck ausüben, weil die unter Mühen aufgebaute Zivilisation ist nicht dazu da, daß man sie zerstört. Und man muss die Hirne beeinflussen, es geht leider nichts von selbst.


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