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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Amerika hatte nie die Absicht, ISIS zu besiegen 24. November 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:40

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Ein Strom »vereitelter« Terroranschläge hat in der westlichen Welt zuletzt für reichlich Schlagzeilen gesorgt.

 

So schnappte das FBI in Rochester im Bundesstaat New York einen Mann, der angeblich vorhatte, unter Angehörigen des US-Militärs Amok zu laufen.

In Australien fielen mehr als 800 Polizisten über 15 Personen her, die angeblich ISIS angehören und nach Angaben der australischen Regierung vorhatten, wahllos jemanden in aller Öffentlichkeit zu enthaupten.

In Großbritannien wurden vier Personen mit angeblichen Verbindungen zu ISIS verhaftet. Laut Scotland Yard hatten die vier einen Anschlag auf die Queen geplant.

 

 

 

Die Geheimdienste des Westens berichten, dass ISIS nicht nur seinen regionalen Feldzug der Brutalität fortsetzt, der sich vom Libanon über Syrien bis in den Irak erstreckt, die Organisation arbeite zudem auch unermüdlich daran, Angriffe gegen Ziele in den USA, in ganz Europa und sogar in der Pazifikregion durchzuführen.

 

 

 

Politische Meinungsmacher in den USA sagen:

ISIS ist keine Bedrohung und muss auch nicht besiegt werden!

 

 

 

Sieht man sich an, was die angeblich globalen Aktivitäten von ISIS für eine Hysterie auslösen, verblüfft es umso mehr, dass es in den USA politische Meinungsmacher gibt, die behaupten, ISIS sei zwar gefährlich, aber bei Weitem keine so große Bedrohung wie der Iran oder Syrien – genau die beiden Länder also, die allen voran gegen ISIS kämpfen und gegen die internationalen Förderer der Organisation. Damit nicht genug: Amerikanische Meinungsmacher sagen auch, ISIS zu besiegen sei nicht dringend. Vielmehr solle man sich um »Eindämmung« bemühen. Natürlich soll sich diese »Eindämmung« auf Länder begrenzen, in denen die USA einen Regierungswechsel herbeiführen wollen. ISIS dient auf diese Weise als willkommenes Mittel, Zerstörung, Destabilisierung und vielleicht sogar einen Umsturz auszulösen. Sehr beunruhigend ist, dass diese politischen Meinungsmacher von der Brookings Institution stammen, einer bekannten, mit Wirtschaftsgeldern finanzierten Denkfabrik, die seit Jahrzehnten starken Einfluss auf die amerikanische Außenpolitik hat.

 

 

Der »Federal Executive Fellow« Robert Hein von Brookings, Berufssoldat in der US-Marine, hat unter dem Titel »The Big Questions on ISIS« eine Analyse vorgelegt. Darin spielt er die Bedrohung herunter, die ISIS tatsächlich für die USA darstellt, und stellt die These auf, dass der Kampf gegen die Terrororganisation niemals vorüber sein wird. Ohne näher darauf einzugehen, behauptet er: Es gibt andere schwierige Fragen zu noch größeren Bedrohungen in Nahost, etwa, wie man gewährleisten kann, dass der Iran atomwaffenfrei bleibt, und wie man mit dem Assad-Regime in Syrien umgeht. Was dagegen ISIS angeht, haben wir möglicherweise einen guten Weg eingeschlagen„.

 

Es wäre schon interessant gewesen, von Hein eine nähere Erläuterung dieser abschließenden Aussage zu bekommen. Eine extraterritoriale Terroristenarmee, die von einigen der größten und einflussreichsten Nationen der Welt mit Waffen und Geld versorgt wird, derzeit drei Länder verwüstet und angeblich weitere Angriffe auf den Rest des Planeten plant, ist also weniger gefährlich als der Iran und Syrien – Länder, die die USA nicht bedroht haben und die, wie auch die Brookings Institution selbst schreibt, ausdrücklich den Wunsch geäußert haben, eine Konfrontation mit dem Westen zu vermeiden.

 

 

 

ISIS ist also die kleinere Bedrohung – aber für wen?

 

Heins Analyse mag bizarr erscheinen, doch im Kern enthält sie eine zwar beunruhigende, aber unstrittige Wahrheit: Wenn Hein mit »die USA« das amerikanische Volk meint, Amerikas Militärangehörige und die Opfer verschiedener inszenierter Attacken, mit deren Hilfe ein militärisches Vorgehen im Ausland gerechtfertigt werden soll, dann stellt ISIS eine Bedrohung dar. Für die Millionen Menschen, die im Nahen Osten oder Nordafrika leben, stellt ISIS zweifelsohne eine Bedrohung dar. Für die Finanziers auf der Wall Street, die vielen korrupten Politiker in Washington, die in der Tasche der Wall Street stecken, oder für politische Meinungsmacher wie Hein selbst, die mit Firmengeldern finanziert werden, ist ISIS dagegen nicht nur eine Bedrohung, sondern auch ein unverzichtbarer Aktivposten.

 

 

Deshalb ist die Zerstörung von ISIS auch nicht oberste Priorität der Wall Street oder Washingtons. Dort ist man vielmehr daran interessiert, die Bedrohung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Hein spricht ganz offen darüber: »Sollten wir ISIS besiegen? Für die absehbare Zukunft besteht die beste Option nicht in einem Sieg, sondern darin, die Aktivitäten der Organisation auf gescheiterte oder nahezu gescheiterte Staaten zu begrenzen. Die Vereinigten Staaten haben nicht den Wunsch, Nationen neu aufzubauen, und solange im Nahen Osten nicht Stabilität herrscht, werden Terrorgruppen dort auch künftig einen sicheren Unterschlupf finden, wenn nicht im Westen des Iraks oder in Afghanistan, dann im Jemen oder in Somalia. Im Nahen Osten und in Afrika herrscht kein Mangel an nicht oder schlecht verwalteten Gebieten. Die derzeitige Strategie –längeres Engagement, Aufbau und Ausbildung örtlicher Milizen, logistische Unterstützung und Luftangriffe auf reale Ziele – könnte tatsächlich die beste Lösung darstellen«.

 

 

 

 

Heins Strategie würde auch dann ausgezeichnet funktionieren, wenn ISIS vorsätzlich als stellvertretende Söldnertruppe erschaffen wurde, die der Westen gegen seine Feinde einsetzt. Viele tun eine derartige Vorstellung unverzüglich als »Verschwörungstheorie« ab, aber sie ist nicht nur plausibel, sondern in der Tat auch belegt. Dass der Westen zum Erreichen seiner außenpolitischen Ziele mit Terroristen und religiösen Extremisten arbeitet, kommt immer wieder vor.

 

Am bekanntesten ist da wohl der Fall Afghanistan. Dort, in den Bergen des Landes, entstand in den 1980er Jahren dank amerikanischer Hilfe al-Qaida überhaupt erst. Noch später, noch im Jahr 2007, deckte der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Seymour Hersh eine Verschwörung auf. Darin ging es darum, mit al-Qaida kooperierende religiöse Extremisten dazu zu nutzen, die Regierung Syriens ins Visier zu nehmen, zu untergraben und zu stürzen. Außerdem sollte ein Stellvertreterkrieg gegen den Iran geführt werden.

 

 

In Hershs Bericht »The Redirection: Is the Administration’s new policy benefitting our enemies in the war on terrorism?« heißt es: »Um den vorwiegend von Schiiten bewohnten Iran zu unterminieren, hat die Regierung Bush beschlossen, ihre Prioritäten für den Nahen Osten neu auszurichten. Im Libanon hat die Regierung mit Saudi-Arabiens sunnitischer Regierung kooperiert und verdeckt daran gearbeitet, die Hisbollah zu schwächen, die vom Iran unterstützte Schiiten-Organisation. Auch an verdeckten Aktivitäten gegen den Iran und dessen Verbündeten Syrien haben sich die USA beteiligt. Eine Nebenwirkung dieser Aktivitäten besteht darin, dass sunnitische Extremistengruppen gestärkt wurden, die den Islam militant interpretieren, Amerika feindselig und al-Qaida freundschaftlich gegenüberstehen« (Hervorhebung von uns).

 

 

Wer Hershs Bericht aus dem Jahr 2007 liest, kann wohl kaum bestreiten, dass nicht genau das, und zwar praktisch bis zum letzten i-Tüpfelchen, eingetreten ist. Begonnen hat es mit dem von den USA herbeigeführten »Arabischen Frühling«, weiter ging es mit der Entstehung von »ISIS«, dessen Kampffähigkeiten nur durch immense und aufeinander abgestimmte internationale Bemühungen dermaßen ansteigen konnten.

 

Die Entstehung von ISIS und die scheinbar aufeinander abgestimmten Rechtfertigungen dafür, warum nur so eingeschränkt versucht wird, ISIS »aufzuhalten«, finden sich wieder in Heins Vorschlag, »ISIS zu stoppen, indem man ihn nicht stoppt«.

 

 

 

 

 

Warum Syrien und der Iran

größere »Bedrohungen« sind

 

Ironischerweise war es ein umfangreiches Politikpapier der Brookings Institution, also genau der Denkfabrik, zu der auch Hein gehört, in dem festgestellt wurde, dass der Iran (und damit auch Syrien) nicht nur keinen Krieg mit dem Westen anstrebte, sondern auch bereit war, endlose verdeckte Provokationen über sich ergehen zu lassen, um dem Westen bloß keinen Anlass zu geben, bei seinem Streben nach Weltherrschaft einen Krieg anzuzetteln. Im Bericht »Which Path to Persia?«, den Brookings 2009 veröffentlichte, heißt es: »Mit einer einzigen Ausnahme hat der Iran seit der Revolution von 1978 niemals vorsätzlich versucht, eine militärische Reaktion Amerikas zu provozieren, auch wenn das Land zweifelsohne Dinge getan hat, die eine Reaktion hätten heraufbeschwören können, wenn Washington es auf einen Kampf angelegt hätte«.

 

 

Insofern ist es nicht unmöglich, dass Teheran etwas tut, das eine amerikanische Invasion rechtfertigt. Und wenn Washington eine derartige Provokation hätte herbeiführen wollen, hätte es selbstverständlich Handlungen ergreifen können, die die Wahrscheinlichkeit erhöht hätten, dass Teheran seinerseits provoziert (wiewohl ein zu offensichtliches Vorgehen die Pläne hätte vereiteln können).

 

Allerdings musste es der Iran sein, der den provozierenden Schritt tat, und in dieser Hinsicht zeigte sich der Iran in der Vergangenheit größtenteils zögerlich. Insofern würden die Vereinigten Staaten niemals mit Gewissheit sagen können, wann die erforderliche Provokation des Irans erfolgt. Vielleicht käme sie auch nie. In dem Bericht heißt es weiter: »Es wäre viel eher vorzuziehen, könnten sich die Vereinigten Staaten im Vorfeld von Luftschlägen auf eine Provokation des Irans als Rechtfertigung berufen. Je empörender die Provokation, desto tödlicher natürlich die Luftschläge, und je weniger das Handeln des Irans eine Reaktion auf amerikanische Provokationen wäre, desto besser stünden die Vereinigten Staaten da. Selbstverständlich wäre es für die Vereinigten Staaten sehr schwierig, den Iran zu einer derartigen Provokation zu verleiten, ohne dass der Rest der Welt das Spiel durchschaut. Geschieht das, wäre das Vorhaben untergraben. (Eine Methode, bei denen Erfolgschancen bestünden, wäre es, verdeckt einen Umsturz der Regierung anzustreben und darauf zu hoffen, dass Teheran offen oder zumindest teilweise offen zurückschlägt. Dies könnte dann als nicht provozierte iranische Aggression hingestellt werden)«.

 

 

Der gesamte Bericht ist eine dokumentierte Verschwörung, die das Ziel hat, einen Krieg mit einer Nation zu provozieren und zu rechtfertigen, einer Nation, die aktiv bestrebt ist, einen Krieg zu vermeiden – auch wenn sie im Gegenzug zahllose Erniedrigungen, verdeckte Angriffe, Anschläge, jahrzehntelange Sanktionen und andere terroristische Provokationen ertragen muss.

 

Wenn Hein und andere politische Meinungsmacher in den USA davon sprechen, dass der Iran und Syrien »größere Bedrohungen« als ISIS darstellen, dann meinen sie damit nicht eine Bedrohung für die nationale Sicherheit des amerikanischen Volks oder das Staatsgebiet der USA selbst. Sie meinen eine Bedrohung für ihre eigenen hegemonischen Interessen, die weit über Amerikas Grenzen hinausreichen, und für Interessen, die innerhalb der Grenzen von Iran und Syrien selbst liegen.

 

 

Wenn man die trügerische und verbrecherische Sprache entschlüsselt, die politische Meinungsmacher in den USA verwenden, wird die laufende Verschwörung deutlich, bei der ISIS eine zentrale Rolle spielt. ISIS gilt nicht als Bedrohung – und zwar nicht, weil die USA imstande sind, die angeblich durch und durch »antiwestliche« Terrororganisation in den Griff zu bekommen.

 

Es hängt vielmehr damit zusammen, dass die USA ISIS selbst erschaffen haben und die Organisation kontrollieren. Syrien und der Iran stellen zwar keine echte Gefahr für den Westen dar, gelten aber als »Bedrohung« für Amerikas Interessen… genauer gesagt, für die Interessen der Finanzelite auf der Wall Street und ihre Lobbyisten in Washington.

Von Tony Cartalucci – http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/tony-cartalucci/amerika-hatte-nie-die-absicht-isis-zu-besiegen.html

 

7 Responses to “Amerika hatte nie die Absicht, ISIS zu besiegen”

  1. Axel Renneke Says:

    Warum wird das alles so wenig gesehen?

  2. te'oma Says:

    Was anderes habe ich auch nie vermutet und wäre auch nicht besonders logisch.
    Aber wir müßen jetzt vorsichtig sein ,denn das Imperium setzt seine germanischen
    Schmeißfliegen ein.

    http://propagandaschau.wordpress.com/2014/11/24/verfassungsschutz-beobachtet-in-internetblogs-und-foren-auserst-prorussische-positionen/

    Was die US Denkfabrik betrifft ,so geht von dieser mit Sicherheit keine Gefahr aus ,denn das Denken,
    dort eher Glückssache ist ,haben uns die letzten Jahre gezeigt. Aus der Oberschicht rekrutierte
    Beisitzer,US amerikanischer, vom Geldadel gesponserter Privatuniversitäten, sind dressierte
    Auswendiglerner, aber mit Sicherheit keine großen Denker . Aber gerade die Dummen ,welche
    sich für besonders Schlau halten sind die Größte Gefahr für die Menschheit. Diese Spezies
    meint nämlich ihre Pläne wären so gut ,das niemand sie durchschauen würde und versuchen
    diese dann mit ihrer ganzen Einfalt umzusetzen. Sprich, die geistigen Kurzstreckenraketen unter,
    den US Regenten meinen allen ernstes ,ihre millitärischen Fähigkeiten reichen aus ,um die ganze
    Welt zu bedrohen.

    • Andreas Says:

      In West-Berlin (in der BRD auch?) konnte man ja immer neben ARD/ZDF auch DDR-Nachrichten inkl. „Schwarzem Kanal“ sehen, dadurch wurde man recht Propaganda-immun, und zwar gegenüber beiden Seiten! Westberlin war 40-Jahre lang der vielleicht (selbst)kritisch-neutralste Flecken Deutschlands, damit ists leider vorbei?..

  3. te'oma Says:

    Die Hure Babylon
    1 Dann kam einer der sieben Engel, welche die sieben Schalen trugen, und sagte zu mir: Komm, ich zeige dir das Strafgericht über die große Hure, die an den vielen Gewässern sitzt.1
    2 Denn mit ihr haben die Könige der Erde Unzucht getrieben und vom Wein ihrer Hurerei wurden die Bewohner der Erde betrunken.
    3 Der Geist ergriff mich und der Engel entrückte mich in die Wüste. Dort sah ich eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das über und über mit gotteslästerlichen Namen beschrieben war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.
    4 Die Frau war in Purpur und Scharlach gekleidet und mit Gold, Edelsteinen und Perlen geschmückt. Sie hielt einen goldenen Becher in der Hand, der mit dem abscheulichen Schmutz ihrer Hurerei gefüllt war.
    5 Auf ihrer Stirn stand ein Name, ein geheimnisvoller Name: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und aller Abscheulichkeiten der Erde.
    6 Und ich sah, dass die Frau betrunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Beim Anblick der Frau ergriff mich großes Erstaunen.
    7 Der Engel aber sagte zu mir: Warum bist du erstaunt? Ich will dir das Geheimnis der Frau enthüllen und das Geheimnis des Tieres mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern, auf dem sie sitzt.2
    8 Das Tier, das du gesehen hast, war einmal und ist jetzt nicht; es wird aber aus dem Abgrund heraufsteigen und dann ins Verderben gehen. Staunen werden die Bewohner der Erde, deren Namen seit der Erschaffung der Welt nicht im Buch des Lebens verzeichnet sind. Sie werden bei dem Anblick des Tieres staunen; denn es war einmal und ist jetzt nicht, wird aber wieder da sein.
    9 Hier braucht man Verstand und Kenntnis. Die sieben Köpfe bedeuten die sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Sie bedeuten auch sieben Könige.3
    10 Fünf sind bereits gefallen. Einer ist jetzt da, einer ist noch nicht gekommen; wenn er dann kommt, darf er nur kurze Zeit bleiben.
    11 Das Tier aber, das war und jetzt nicht ist, bedeutet einen achten König und ist doch einer von den sieben und wird ins Verderben gehen.
    12 Die zehn Hörner, die du gesehen hast, bedeuten zehn Könige, die noch nicht zur Herrschaft gekommen sind; sie werden aber königliche Macht für eine einzige Stunde erhalten, zusammen mit dem Tier.4
    13 Sie sind eines Sinnes und übertragen ihre Macht und Gewalt dem Tier.
    14 Sie werden mit dem Lamm Krieg führen, aber das Lamm wird sie besiegen. Denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige. Bei ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Treuen.
    15 Und er sagte zu mir: Du hast die Gewässer gesehen, an denen die Hure sitzt; sie bedeuten Völker und Menschenmassen, Nationen und Sprachen.
    16 Du hast die zehn Hörner und das Tier gesehen; sie werden die Hure hassen, ihr alles wegnehmen, bis sie nackt ist, werden ihr Fleisch fressen und sie im Feuer verbrennen.
    17 Denn Gott lenkt ihr Herz so, dass sie seinen Plan ausführen: Sie sollen einmütig handeln und ihre Herrschaft dem Tier übertragen, bis die Worte Gottes erfüllt sind.
    18 Die Frau aber, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige der Erde.

    Das passt auf die USA und ihre tatsächliche Hauptstadt Babylon New York ,ihr Untergang innerhalb eines
    Tages ,könnte ein russisch chinesischer Atomschlag, auf NEW York sein.

    Die Ankündigung von Babylons Sturz
    1 Danach sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel herabsteigen; er hatte große Macht und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit.1
    2 Und er rief mit gewaltiger Stimme: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große! Zur Wohnung von Dämonen ist sie geworden, zur Behausung aller unreinen Geister und zum Schlupfwinkel aller unreinen und abscheulichen Vögel.
    3 Denn vom Zornwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben. Durch die Fülle ihres Wohlstands sind die Kaufleute der Erde reich geworden.
    4 Dann hörte ich eine andere Stimme vom Himmel her rufen: Verlass die Stadt, mein Volk, damit du nicht mitschuldig wirst an ihren Sünden und von ihren Plagen mitgetroffen wirst.
    5 Denn ihre Sünden haben sich bis zum Himmel aufgetürmt und Gott hat ihre Schandtaten nicht vergessen.
    6 Zahlt ihr mit gleicher Münze heim, gebt ihr doppelt zurück, was sie getan hat. Mischt ihr den Becher, den sie gemischt hat, doppelt so stark.
    7 Im gleichen Maß, wie sie in Prunk und Luxus lebte, lasst sie Qual und Trauer erfahren. Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin, ich bin keine Witwe und werde keine Trauer kennen.
    8 Deshalb werden an einem einzigen Tag die Plagen über sie kommen, die für sie bestimmt sind: Tod, Trauer und Hunger. Und sie wird im Feuer verbrennen; denn stark ist der Herr, der Gott, der sie gerichtet hat.2
    Die Klage über den Untergang Babylons
    9 3
    10 Sie bleiben in der Ferne stehen aus Angst vor ihrer Qual und sagen: Wehe! Wehe, du große Stadt Babylon, du mächtige Stadt! In einer einzigen Stunde ist das Gericht über dich gekommen.
    11 Auch die Kaufleute der Erde weinen und klagen um sie, weil niemand mehr ihre Ware kauft:
    12 Gold und Silber, Edelsteine und Perlen, feines Leinen, Purpur, Seide und Scharlach, wohlriechende Hölzer aller Art und alle möglichen Geräte aus Elfenbein, kostbarem Edelholz, Bronze, Eisen und Marmor;
    13 auch Zimt und Balsam, Räucherwerk, Salböl und Weihrauch, Wein und Öl, feinstes Mehl und Weizen, Rinder und Schafe, Pferde und Wagen und sogar Menschen mit Leib und Seele.
    14 Auch die Früchte, nach denen dein Herz begehrte, sind dir genommen. Und alles, was prächtig und glänzend war, hast du verloren; nie mehr wird man es finden.
    15 Die Kaufleute, die durch den Handel mit dieser Stadt reich geworden sind, werden aus Angst vor ihrer Qual in der Ferne stehen und sie werden weinen und klagen:
    16 Wehe! Wehe, du große Stadt, bekleidet mit feinem Leinen, mit Purpur und Scharlach, geschmückt mit Gold, Edelsteinen und Perlen.
    17 In einer einzigen Stunde ist dieser ganze Reichtum dahin. Alle Kapitäne und Schiffsreisenden, die Matrosen und alle, die ihren Unterhalt auf See verdienen, machten schon in der Ferne Halt,
    18 als sie den Rauch der brennenden Stadt sahen, und sie riefen: Wer konnte sich mit der großen Stadt messen?
    19 Und sie streuten sich Staub auf den Kopf, sie schrien, weinten und klagten: Wehe! Wehe, du große Stadt, die mit ihren Schätzen alle reich gemacht hat, die Schiffe auf dem Meer haben. In einer einzigen Stunde ist sie verwüstet worden.
    20 Freu dich über ihren Untergang, du Himmel – und auch ihr, Heilige, Apostel und Propheten, freut euch! Denn Gott hat euch an ihr gerächt.
    21 Dann hob ein gewaltiger Engel einen Stein auf, so groß wie ein Mühlstein; er warf ihn ins Meer und rief: So wird Babylon, die große Stadt, mit Wucht hinabgeworfen werden und man wird sie nicht mehr finden.4
    22 Die Musik von Harfenspielern und Sängern, von Flötenspielern und Trompetern hört man nicht mehr in dir. Einen kundigen Handwerker gibt es nicht mehr in dir. Das Geräusch des Mühlsteins hört man nicht mehr in dir.
    23 Das Licht der Lampe scheint nicht mehr in dir. Die Stimme von Braut und Bräutigam hört man nicht mehr in dir. Deine Kaufleute waren die Großen der Erde, deine Zauberei verführte alle Völker.
    24 Aber in ihr war das Blut von Propheten und Heiligen und von allen, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind.
    Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

    • Andreas Says:

      könnte sich aber auch auf Rom bezogen haben – oder Konstantinopel? Wohl kaum eine Stadt wie Rom ist schon so oft untergegangen, wurde überfallen, bekriegt, eingeäschert, ausgeplündert, ausgehungert – und immer wieder ist dieses alte „Babylon“ neu auferstanden…Wie kommt es, dass unsere christlichen Kirchen aller Konfessionen nirgendwo eine drohende Apokalypse ausmachen, nichteinmal in Nahost – lügen sie denn ALLE?

      • te'oma Says:

        Über diese Kirchen brauchen wir wohl nicht lange zu reden , im übrigen wird auch von einem
        endzeitlichen Abfall im Christentum gesprochen. Zu diesem Zeitpunkt, üben Rom und Istanbul
        nicht diese Machfülle aus ,die zum endzeitlichen Babylon der Offenbarung passen würde.


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