kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Verschwörungstheorien gegen die kath. Kirche 22. November 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:47

Kardinal Schönborn im Libanon: Hoffnung nicht aufgeben

Zu mehr Solidarität mit dem Libanon hat Kardinal Christoph Schönborn die Staatengemeinschaft und die Weltkirche aufgerufen. Die derzeitige prekäre Lage des Libanon dürfe nicht hingenommen und Hoffnung auf Besserung nicht aufgegeben werden, betonte der Kardinal im Rahmen eines zweitägigen Besuchs in dem Land im Interview mit Kathpress. Die zahlreichen Syrien- und Irakflüchtlinge, die im Libanon Schutz fanden, stellen das Land vor große Herausforderungen.

 

 

 

Libanon – Niemals die Hoffnung aufgeben
http://bit.ly/LibanonHoffnung
— mit Jean Paul Hage.

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Was in diesem Artikel so steht, steht im krassen Gegensatz zu den Verschwörungstheorien gegen Vatikan, Judentum und Chrislam.

Kardinal Schönborn:

„Müssten freilich alle beteiligten Religionsgemeinschaften auf den Anspruch politischer Alleinbestimmung verzichten und sich als ein Element in einem religiös pluralen Staat einfügen. Und „Der Staat muss plural sein, um den Religionen und auch denen, die keine Religion haben, genügend Lebensraum zu geben“.

Das steht nichts von: „Alle müssen Papst Franziskus folgen“, nur weil er interreligiöse Konferenzen einberuft. Wenn Religionen nicht ständig miteinander im Gespräch bleiben, werden hassvolle Alleinvertretungsansprüche zum  Opium für das Volk, die dann nur noch im Chaos enden. IS treibt es gerade auf die Spitze. Und die Vergangenheit hat auch viele Blutszenen zu bieten.

Die ewigen Verschwörungstheorien, die die Zitierung der Offenbarung als Beweis für alles und jede Katastrophe nehmen, um dann Hass und Streit unter die Menschen zu bringen, um dann Katholiken, die papsttreu sind,  als Verräter und andere Menschen als Verräter Christi dastehen zu lassen, in dem eine „Neue Einheitsreligion“ geführt durch den Papst als Menetekel an die Wand  malen, werden nie enden.

 

 

 

 

 

Mit der Realität haben sie aber nicht das Geringste zu tun.

 

 

Die Menschen der Bibel waren bereits in Endzeitstimmung. Endzeitstimmung ist immer. Endzeitstimmung ist heute besonders stark, weil die Überbevölkerung der Erde sowie die Waffenentwicklung, die die Menschheit vernichten könnte, die Umweltverschmutzung und alle anderen Untergangskatastrophen wie die Zerstörung der Artenvielfalt, weil der Mensch überdimensional Platz auf diesem Planetn braucht, die Überfischung und Verschmutzung der Meere, usw. uns gegenüber stehen, übrigens alles Dinge, die die Menschen erschaffen haben, nicht Gott.

 

 

Glauben Menschen wirklich, dass auch nur ein Muslim, ein Jude, ein Hindu, ein Zoroastrier, ein Buddhist, ein Bahai, ein Jeside, ein Schiit oder ein Sunnit und deren Religionsvertreter im Zuge einer Einheitsreligion ausgerechnet dem verhasstesten Geistlichen der Welt aus evangelikaler, aus muslimischen Sicht, aus der Sicht anderer religiöser und atheistischer Kreise, aus Sicht der Linken, aus Sicht der Edelkapitalisten, nämlich dem Papst aus Rom als neuen „Herrn“ annehmen wollten? Wie realitätsfern ist das denn? Der größte Hass, der dieser Institution „Papst“, also dem Vatikan, entgegengeschleudert wird, stammt aus Teilen des Christentums selbst neben dem Islam, der die Päpste und alle Dreifaltigkeitschristen von Religions wegen als Ungläubige hassen muss.  Immer wieder kommen Papstvernichtungsphantasien aus muslimischen radikalen Kreisen.

 

 

 

 

 

 

Wir können die Verschwörungstheoretiker beruhigen.

Bei dem Hasspotential gegen das Papstamt ist es nicht mit Hunderten interreligiöser Treffen im Vatikan getan, eine Einheitsreligion unter Führung ausgerechnet des Papstes zu bilden.

 

 

Diese Verschwörungstheoretiker, die den Papst als Antichristen darstellen, müssten dann doch im Grunde mit den radiakalen Muslimen paktieren können, die den Papst vernichten wollen und das Papsttum obendrein. Die müssten dann doch eine antivatikanische heilige Allianz bilden, um diesen Antichristen zu beseitigen. Da steckt doch Zusammenarbeitspotential drin ohne Ende. Das ist doch die praktische Konsequenz, die sich aus diesen Verschwörungstheorien ergibt.

Dann sollen sich die Verschwörer outen und  doch mit IS zusammentun und das Papsttum samt Inhalt auslöschen mit brutaler Gewalt. Dadurch wir die Weltsituation aber um keinen Deut besser.

 

 

 

 

 

 

Anstatt Christen aus dem ultrakonservativem und aus dem evangelikalen Lager zusammenhalten, bekämpfen sie sich geistlich bis zur geistlichen Vernichtung. Ein Trauerspiel größten Ausmaßes. Ein noch größeres Trauerspiel und eine Beleidigung für unseren HERRN JESUS CHRISTUS.

 

 

Wer den täglichen Predigten dieses Papstes auch nur oberflächlich Aufmerksamkeit schenkt, weiß, dass für diesen Papst JESUS CHRISTUS an erster Stelle steht. Einige Predigtpassagen mögen in anderen Fragen mehrdeutig sein, aber nie ha dieser Papst die Herrschaft JESU angezweifelt. Aber das Gesamtpaket stimmt.  Alles andere ist und bleibt gelogen. Dieser Papst mag Schwächen haben wie jeder ander Mensch auch. Aber er bemüht sich redlich, seine Gläubigen und alle Menschen für JESUS CHRISTUS zu begeistern.

Und er äußert sich sehr häufig über Satan, dem er CHRISTUS als den Sieger gegenüberstellt und er ruft für Solidarität für verfolgte Christen auf. Er hält natürlich auch ganz nach katholischem und orthodoxen und koptischen Brauch die Verehrung der Jungfrau und Gottesmutter Maria in Ehren, mit dem viel evangelische und evangelikale Christen nichts anfangen können, stellt immer wieder CHRISTUS in den Mittelpunkt seiner Predigt, nicht sich selbst. Gerade er als Papst stellt den Dienst der Hirten in den Mittelpunkt seiner Verkündigung. Das wird so mancher Priester der kath. Kirche nur ungern hören.

 

 

 

Und wenn der Papst es schaffen würde, alle Religionen und Menschen hin zu CHRISTUS  zu ziehen und unter CHRISTUS zu versammeln, was JESUS ja gewollt hat,  könnten wir mit einer solchen Einheitsreligion bestens  leben. Wichtig ist nur, dass JESUS CHRISTUS im DREIEINGEN GOTT die Hauptperson als Gott bleibt. Alles andere wäre zweitrangig.

 

 

Was ist bitteschön schlecht daran, als Ziel vorzugeben,  dass Muslime und Christen im täglichen Leben gut miteinander auskommen sollten. Was ist schlecht daran, dass der hinduistische Nachbar mit dem muslimischen Nachbarn und dem christlichen und dem buddhistischen Nachbarn und dem atheistischen Nachbarn gut auskommen sollen.

Bilden die dann eine Weltreligion?

 

 

 

Wer Menschen kennt, weiß, dass es nicht einmal drei Menschenseelen zusammen fertigbringen in  irgendwelchen Problemstellungen und so auch in Sachen Religion eine einheitliche Meinung zu vertreten und da sollen dann Milliarden von Menschen unter einer Religion zwangsgehalten werden.

 

Denn das wäre die Konsequenz der Verschwörungstheoretiker: 

Zwangsreligion ohne JESUS unter Führung des Papstes. Zur Klarstellung: Zwangsreligion mit JESUS macht die Sache um keinen Deut besser.

 

 

 

Es wäre im Gegenteil ein ganz mieser Stil, wenn der Vatikan oder auch andere Christengemeinschaften nicht so handeln würden wie zurzeit der Vatikan. Es müssen Dialoge stattfinden und nicht nur im Vatikan. Wenn diese Dialoge ein gutes Miteinander im Verbleiben der Religionsvielfalt zum Ziel haben, so ist dies sogar überlebensnotwendig. Wenn aber Gläubige anderer Religionen durch solche Treffen zum Christentum hin angezogen werden und sich christlich orientieren, so kann dies hier nicht als Mangel angesehen werden.  Es kann niemand ein Interesse daran haben, das sich Angehörige verschiedener Religionen in kriegerische Auseinandersetzungen verwickeln als die gute Nachbarschaft zu fördern. Das hatten wir schon vor und seit Jahrhunderten und brauchen das nicht mehr. Sollen nur wegen IS alle Dialoge abgebrochen werden? Das Schlimmste, was passieren könnte. Hier geht es doch nicht um die Machtstellung des Papstes außerhalb der Katholischen Kirche.

 

 

 

Die verschwörerischen Scharfmacher säen lediglich Zwietracht und Misstrauen unter Christen. Der Papst steht unter öffentlicher Beobachtung wie kaum ein Zweiter. Jede Predigt des Papstes, die die HERRSCHAFT JESU im Christentum auch nur ansatzweise anzweifeln würde, würde in der christlichen und auch in der katholischen Welt zu Recht Aufschreie nach sich ziehen.

 

 

Wenn diese Dialoge allerdings zum Ziel haben, JESUS CHRISTUS aus der christlichen Theologie herauslösen und preisgeben zu wollen, so wären diese Dialoge natürlichrundweg abzulehnen. Da aber bei diesen Treffen auch andere christliche Konfessionsvertreter zugegen sind und der Papst solch Böses planen würde, würden diese Vertreter aufstehen und diesen Kreis höchst empört verlassen. Uns ist noch nie berichtet worden, dass in diesen Dialogen die Herrschaft JESU auch nur angezweifelt worden ist.

 

 

Wer das aber  dem Vatikan unterstellt, JESUS CHRISTUS aus der Theologie des Katholischen Glaubens herauszufiltern oder herauszukatapultieren, um eine Einheitsreligion zu bilden ohne JESUS CHRISTUS im DREIEINEN GOTT um des lieben Friedens willen, weil dann der Papst als antichristlicher Machthaber auf den Weltplan tritt, scheint nicht auf der Höhe der Zeit zu sein und dem kann unterstellt werden, dass er böswillige Unterstellungen vornimmt, die mit der Realität nicht das Geringste zu tun hat.

 

 

Nur weil die Katholische Kirche bereits jetzt „weltumspannend“ agiert, kann ihr beim besten Willen nicht unterstellt werden, dass sie eine Einheitsreligion ohne JESUS CHRISTUS vertritt. Offensichtlich stehen bestimmte religiöse Kreise im Neid zusammen, dass die kath. Kirche es geschafft hat, weltumspannend tätig zu sein und so zumindest äußerlich eine Einheit in JESUS CHRISTUS schafft, die JESUS ja auch wollte. Denn JESUS selbst hat die grobe Hierarchie eingesetzt. Weide meine Lämmer, Weide meine Schafe. Und JESUS beschwor die Einheit unter Christen.

Und was liefern wir ab?

 

 

 

 

 

 

Sollte die katholische Kirche diesen Auftrag im Dienste JESU jemals zugunsten einer Religion, in der JESUS als GOTT keine Rolle mehr spielt, so wäre sie zur Verräterin an JESUS geworden. Heute können wir diese Tendenzen nicht feststellen. Offensichtlich ist der Vatikan die einzige oder eine der wenigen christlichen Organisation auf Erden, die interreligöse Dialoge mit Juden, mit Muslimen, mit Hindus oder anderen Religionen führt. Ihm da zu unterstellen, dass er Dialoge führt um den Preis, JESUS zu verraten, ist unzulässig und moralisch ethisch verwerflich.

 

 

Kritik am Vatikan war und ist immer zulässig, wo sie notwendig und angebracht ist, weil auch im Vatikan nur Menschen arbeiten, die sündig sind genau wie andere Menschen auch. Ja, sie ist auch erforderlich, wenn Missstände vorhanden sind.  Aber den Vatikan heute mit Begriffen wie „Hure Babylon“, die zum Ziel hat, JESUS aus dem christlichen Glauben herauszufiltern,  zu belegen,  ist einfach zumindest zurzeit eine boshafte Unterstellung.

 

 

Wenn interreligiöse Dialoge als solche, ohne die Inhalte zu kennen und zu analysieren, von vornherein abgelehnt werden,  ist auf der unchristlichen Seite. JESUANISCH, also christlich,  ist ein solches Verhalten nicht.

 

 

 

 

An alle Verschwörungstheoretiker: JESUS würde sich freuen, wenn ihm alle Menschen dienen würden. Eine christliche Welteinheitsreligion auf freiwilliger Basis wäre der Traum JESU und auch unserer. Wir könnten an einer solchen Einheitsreligion Gefallen finden. Das schafft nicht einmal der Papst in Rom. Das würde nur der HEILIGE GEIST im VATER und dem SOHN schaffen. Aber schon JESUS hat einen zum Führer seine Jüngerschaft bestimmt. Wir können die Bibel nicht umschreiben. Jede Kirche hat ihr Oberhaupt, der in theologischen Fragen entscheidet. Das wollte JESUS wohl erreichen.

 

One Response to “Verschwörungstheorien gegen die kath. Kirche”

  1. Mia Says:

    sehr schöner Artikel, vielen Dank. Aber die die den Papst hassen wollen! werden ihn auch weiterhin hassen. Und wenn sie das unbedingt wollen, haben sie diese Freiheit. Genauso wie ich die Freiheit habe, ihn dann zu verteidigen, wenns mir zuviel wird. Und obwohl ich es schade finde, finde ich es gleichzeitig gut. So hat jeder seine Freiheit, die er sich selber einteilen kann. Genießen wir die paar Freiheiten, die wir noch haben. Alles andere ist ja schon (EU)Diktatur.


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