kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gebete in allen Gemeinden für Verfolgte Chisten: Stimme erheben! 22. November 2014

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 11:30

Schulterschluss der christlichen Gemeinden: Dr. Petra Gosda, Ludger Seibert, Dr. Ludger Kaulig, Volkmar Schuster, Josef Harman, Katrin Naechster und Willi Stroband.

Syrisch-orthodoxe, katholische, evangelische und evangelisch-freikirchliche Christen werden in den Gottesdiensten am kommenden Wochenende alle mit einem Thema konfrontiert:

der Verfolgung von Christen in Syrien und Irak.

 

Die Kirche erhebt ihre Stimme – und will auch mit weiteren Aktionen auf Unrecht und Grausamkeiten aufmerksam machen.

{Weiterlesen: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/1786023-Gebete-in-allen-Gemeindegottesdiensten-Verfolgte-Christen-Die-Stimme-erheben}

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Nicht immer nur meckern. Jetzt ist auch einmal ein ganz großes Lob, eine ganz große Anerkennung und auch ein ganz großer Dank fällig. Eine Gemeinde in Ahlen macht es tatsächlich wahr und vor. Da treffen sich Geistliche verschiedener Konfessionen und beten für verfolgte Christen und starten einen Gottesdienst für dieses Anliegen, und das sonntags.

 

Wir sagen dazu:

Chapeau und danke.

Besser spät als nie!

 

 

 

Vielleicht wird jetzt hier und anderswo der Samen gesät, der hoffentlich wie das Efeu ganze Bäume umrankt, die ganze Christenheit erfassen wird.

 

Wir können uns dem Statement der Geistlichen nur anschließen: Die Geistlichen sind sich einig, dass es weiterer Veranstaltungen bedarf, um diese große Unrecht ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen.  Es ist auch positiv zu werten, dass sie diesen Artikel mit Bild in der örtliche Zeitung haben veröffentlichen lassen, weil so die Resonanz für dieses Anliegen gestärkt wird.

 

 

Genau dieses Bewusstsein der Christen- und Minderheitenverfolgung und -diskriminierung ist einfach nicht in die Seele der meisten Christen eingedrungen.  Die Christenheit hier schläft den Schlaf des Gerechten und vielerorts den Schlaf des „Wohlfühlchristentums“. Durch solche Aktionen – und hoffenlich ist diese Aktion nicht die einzige – werden vorbildhaft messerscharfe Bewusstseinsstränge in die christlichen Mitgeschwister eingepflegt und eingepflanzt.

Die Folge wird sein, dass die Ahlener Christen ein Bewusstseinsgespür der Ernsthaftigkeit über genau diese Problematik, die alle Christen angehen sollte, weil alle Christen mit den Verfolgten und Diskriminierten Glaubensgeschwister empathisch mitempfinden sollten, entwickeln, aus denen hoffentlich diverse Aktionen des Gebetes und der tätigen Nächstenliebe hervorgehen könnten. Diese spezielle   Bewusstseinsebene zu erklimmen, bedeutet: Den eigenen Glauben auf seine individuelle Stärke und Festigkeit hin zu überprüfen.

Jeder wird sich selbst fragen müssen, wie er in Verfolgungssituation reagieren wird, ob er auch in Passionssituationen Standfestigkeit und Bekenntnis zu JESUS CHRISTUS zeigen und bekennen wird. Er wird sich fragen, ob er JESUS bislang genug Raum in seiner Seele gegeben hat und echte JESUS-Prioritäten gesetzt hat.

 

 

 

 

Wir von Kopten ohne Grenzen beten für das Gelingen dieser Aktion und bitten den DREIEINEN Gott, dass ER Christen jeglicher Konfession in allen Städten und Gemeinden im Geiste JESU CHRISTI inspirierend zusammenführen möge,  diese Gebetsaktion  nachzuahmen. Bei aller theologischen Verschiedenheit ist es ein Segen, dass das Gebet über alle Konfessionen hinaus eine Gemeinschaftswirken ermöglicht, allen Christen den Zugang zu dem DREIEINEN GOTT  zu verschaffen.

 

 

 

Diese Aktion ist vom HEILIGEN GEIST erfüllt.

Möge ER sie segnen und gelingen lassen.

 

 

Liebe Leserinnen und Leser, wenn es Ihnen möglich ist, so beten wir für das Gelingen dieser Aktion.

Da wir gemeinsames Gebet in diesem Blog  nicht ermöglichen können, so kann doch Jeder sein Herz öffnen:

Im Namen des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES

wir danken DIR für diese Christen, die das Elend DEINER Kinder

vor DEIN Angesicht tragen und jedes einzelne Schicksal,

auch wenn sie es nicht kennen können,  in DEINE Hände überantworten.

Lass sie nicht müde werden, weiter zu wirken und erwecke in uns den gleichen Geist.

VATER, vergib den Verfolgern und stärke die verfolgten Mitgeschwister

im Glauben an DICH. Lass sie die Kraft finden, auch in tiefstem Elend

zu DIR zu stehen. Gib sie nicht auf und errette sie aus der Hand der Verfolger.

HEILIGER GEIST, wirke DU in den Seelen der Verfolger,

dass sie den Hass bekämpfen und überwinden lernen.

Schenke ihnen die Gnade der Gewaltlosigkeit,

erwecke in ihnen das längst abgestorbene Gewissen.

Wirke DU in den Seelen der verfolgten, gequälten und geschundenen

Menschen,  unserer Mitgeschwister, aber auch in denen aller verfolgten Menschen.

HERR JESUS CHRISTUS, DU Mittler zwischen Himmel und Erde,

DU weißt, wie schwer die seelischen und physischen Schmerzen zu ertragen sind.

DU hingst am Kreuz in schmerzvoller Pein zwischen Erde und Himmel.

DU kennst DEINE Kinder, die hier  in Not, Elend,

in Angst und Verzweiflung gezwungenermaßen ihr Leben fristen müssen. 

Erscheine ihnen und schenke ihnen die Gnade DEINES Trostes.

HEILIGER DREIEINIGER GOTT, lass DEINEN GEIST auf alle

Christen fallen, die nicht in Not oder Elend leben müssen.

Erwecke in ihnen über die Konfessionen hinaus das tiefe Gefühl des Mitleidens

und des Mitfühlens mit den Seelen und Herzen der Verfolgten, ob Christ, Muslime oder andere Menschen.

Erwecke in ihnen das Mitleiden mit den Hinterbliebenen, den Trauernden und denjenigen, 

die ihre lieben Angehörigen vermissen und nicht wissen, was mit ihren Lieben geschehen ist.

Hilf allen Menschen, die in Flüchtlingslagern überleben lernen müssen, insbesondere den Kindern.

HERR JESUS CHRISTUS, schick ihnen Hilfe durch DEIN gnadenreiches Herz.

Schicke ihnen helfende Hände, die ihnen DEINE Liebe zeigt.

DU bist die Vollkommenheit, Du bist der Friedensfürst

Komm und hilf allen Menschen, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden

durch DICH im VATER und im HEILIGEN GEIST in Ewigkeit.

Amen

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

die Pfingstsequenz  ist angesichts des Leides in aller Welt eine Seelensalbe. Lassen wir nicht nach im Gebet: 

Komm herab, o Heil’ger Geist,
 der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
 komm, der gute Gaben gibt,
 komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
 Gast, der Herz und Sinn erfreut,
 köstlich Labsal in der Not,

In der Unrast schenkst du Ruh,
 hauchst in Hitze Kühlung zu,
 spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
 fülle Herz und Angesicht,
 dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
 kann im Menschen nichts bestehn,
 kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
 Dürrem gieße Leben ein,
 heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
 löse, was in sich erstarrt,
 lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
 das auf deine Hilfe baut,
 deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
 deines Heils Vollendung sehn
 und der Freuden Ewigkeit.

 

7 Responses to “Gebete in allen Gemeinden für Verfolgte Chisten: Stimme erheben!”

  1. Kreationist74 Says:

    Auch hier in Deutschland werden Christen immer mehr verfolgt. Wer sich aufgrund der Jesusnachfolge weigert, am Sexualkundeunterricht teilzunehmen, muss mit drakonischen Strafen rechnen.

    Aber das steht auch in der Bibel so in 2. Tim 3, 12:

    „Alle, die in der Bindung an Jesus Christus ein Leben führen wollen, das Gott gefällt, werden Verfolgungen erleiden.“

  2. Es ist höchste zeit geworden das diese verfolgung von christen +anderen durchdas radikal islamistenmörder schweinepack aufhört+das dagegen etwas gemacht wird aber nicht nur mit beten sondern durchTaten!!!

  3. Andreas Says:

    Ein wirklich lobenswertes Signal – machen wir das nicht hier schon seit drei Jahren vor, wenn auch nur im Internet? Okay, Zankereien u. Grundsatzdebatten hatten wir nicht zu knapp, aber immerhin ehrlich u. schonungslos, auch wenn manche (leider) von Bord gingen! PS: „meckern“ bzw. anklagen tu ich trotzdem – jetzt, nachdem die irakische u. nun syrische Christenheit quasi zerstört wurde rafft man sich endlich zu gemeinsamen Aktionen auf? „Spät, aber doch“ – wem hilfts noch, wenn ich pünktlich zur Beerdigung komme??

  4. HX7 Says:

    Die Gebäude und die äußere Infrastruktur der Christen ist im nahen Osten zerstört. Daraus wird eine starke Untergrundkirche entstehen, die bereits jetzt in den Änfängen steht. So war es im Iran und in Afghanistan. Die Kirche wird niemals im nahen Osten verschwinden! Beten wir noch mehr für unsere verfolgten Geschwister!
    Schlimmer ist die Kirche im Westen. die sich durch Zeitgeistanpassung und Kooperation mit dem Islam selbst zerstört. Man schaue sich nur einmal westliche Theologen an – meist sind es Gotteslästerer. Ich fürchte mehr um das Überleben der Kirche im Westen, weil die Christen meistens nur noch Namenschristen sind. Hoffnungsvoll ist jedoch dieser kleine o. g. Beitrag.

    • Mia Says:

      ja es ist eine Schande, wie sich die tollen modernen Christen im Westen bei jeder noch so blöden Zeitgeistlosigkeit anbiedern und wie rückgratlos die Glaubensgeschwister im Sumpf zurückgelassen werden. Ich denke wir brauchen den Dämpfer der gewiss kommen wird. Die Überheblichkeit ist übergroß geworden. Manchmal merkt man erst wie gut man es hatte wenn einem alles genommen wird.

    • Andreas Says:

      so gesehen hast du/haben Sie Recht, werte(r?) „HX7-Says“ (ich hoffe, es verbirgt sich kein Alien hinter dem Pseudonym, aber wenn es ein christliches ist, solls mir auch recht sein!). Im Ernst: während die orientalische Christenheit trotz unzähliger Opfer, Gräuel, Not u. Vertreibung doch „nur äusserlich“ beschädigt wurde, so scheint die westliche Christengesellschaft in ihrem Innersten bedroht – was nützen all die prachtvollen Dome, Kathedralen, Klöster u. frisch renovierter barocker Prunk in den Kirchen, wenn kaum noch jemand den Weg dorthin findet?
      Selbst in muslimischen Hinterhof-„Moscheen“, egal wie klein, karg, abgelegen o. gar vom Staat argwöhnisch beobachtet drängelt sich das Pulikum – trotz Arbeit, Arbeitslosigkeit, Familie, Hobby, Konsumsgeilheit, TV, Familie, politischer Einstellung oder „westlichen“ Kultur-Ablenkungen aller Art. Selbst Kriminelle, Asoziale, Psychos, Drogendealer u. Rapgangster schwören auf den Koran, scheuen sich nicht, zumindest gelegentlich eine Moschee zu betreten.
      Unserer Gesellschaft ist hingegen scheints der Faden zum Christentum völlig abgerissen – man KENNT es schlicht nicht mehr, es bedeutet daher auch niemanden mehr etwas?! Die Bibel kennt man vom Hörensagen, die Kirchen werden als Teil der Stradtkulisse wahrgenommen, einige Feiertage u. Bibelstorys sind aus der TV-Welt rudimentär bekannt. Viel mehr ist da bei den meisten nicht mehr präsent, befürchte ich.
      Ich hab Bekannte, die waren seit ihrer Taufe noch nie in der Kirche – und würden sich da auch gar nicht reintrauen, weil das so völlig fremd u. fern für sie ist. Wenn man darauf zu sprechen kommt, flackert allenfalls so eine Art schlechtes Gewissen auf, womit die Lust o. Neugier auf Kirche im gleichen Augenblicke auch schon wieder verlischt
      (+ anschliessender Irritation, Aggression, schlechter Laune u. der Erwartung, aber bitte sofort das Thema zu wechseln!).
      Wer die Heiligen Schriften nicht schon vorher recht gut kennt, findet kaum o. niemals in die Kirche o. zum Christentum, dazu sind Predigt (gekünstelter Tonfall, Ablauf, Liedgut etc), Liturgie u. Symbolik viel zu abstrakt, vielschichtig-komplex u. damit ersteinmal „unverstehbar“ für den Laien. Was also in Kindheit/Jugend an Liturgie-u. Bibelbildung verabsäumt wurde, lässt sich später kaum noch vermitteln – Spontan-Übertritte wie im Islam sind im Christentum undenkbar (gworden!!). Wenn also die Kirche wieder erstarken will, so wäre abseits der Schulangebote das Internet die einzige reale Chance, Neugier zu wecken u. die Lehre wieder AKTIV unters Volk zu bringen. Die Bibel in Buchform mag heutzutage kaum noch jemand in die Hand nehmen, in wohldosierten Portionen (wie z.B. die Zeugen-Jehova-Broschüren) medien-optisch angereichert wohl schon wesentlich eher!
      Natürlich wimmelt das Internet längst von christlichen Einladungs-Angeboten, mal mehr, mal weniger optisch anspruchsvoll o. inhaltlich überzeugend dargereicht – aber die müssen von bereits bekennenden Christen ersteinmal im persönlichen Umfeld geschickt beworben werden! Ohne Mundpropaganda/Mails/Facebook-Empfehlung etc. findet kaum jemand zufällig auf eine christliche Website, schon gar nicht, wenn sie (zu) konservativ, parteipolitisch, möglicherweise ausländerfeindlich u.v.a. zu dogmatisch-konfessionell daherkommt.
      Fischen im trüben Teich will gelernt sein – wer NUR den katholischen (protestantischen) o. orthodoxen Wurm an die Angel hängt, wird unter orientierungslosen Fischschwärmen weniger Beute machen als jemand, der mit großem Netz ans Werk geht …
      – so, dass war wohl mein Wort zum Sonntag, Grüß euch Gott, liebe Leut…


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