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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der einstige „Katholik“ köpft jetzt für den IS 22. November 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 10:52

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Die beiden Franzosen, die im jüngsten IS-Video zu sehen sind, haben ähnliche Lebensgeschichten.

 

Nach einer „katholischen“ Erziehung kehrten sie ihren Familien den Rücken.

 

Auf dem Video der Terrororganisation Islamischer Staat (IS), das die Enthauptung des US-Entwicklungshelfers Peter Kassig zeigt, sind zwei Franzosen zu sehen. Gleich nachdem die Aufnahmen im Internet aufgetaucht waren, wusste die Pariser Staatsanwaltschaft, dass es sich bei einem der Täter um Maxime Hauchard handelt. Der 22-jährige Dschihadist ist seit längerem auf dem Radar des französischen Geheimdiensts. Hauchard war im August 2013 nach Syrien gereist, unter dem Vorwand eines humanitären Einsatzes. Seither nennt er sich Abu Abdallah Al-Faransi (Al-Faransi bedeutet auf Arabisch «der Franzose»).

 

 

 

Enttäuscht vom Trainingslager zurück

Aufgewachsen in einer katholischen Familie in einem Vorort von Rouen im Nordwesten Frankreichs, konvertierte Hauchard mit 17 Jahren zum Islam. Der Jugendliche sei im Internet auf Islam-Foren und Propaganda-Websites gestossen, erklärt Staatsanwalt François Molins gegenüber 20minutes.fr. Seine Umkehr sei in der Einsamkeit seines Schlafzimmers passiert. Den Behörden fällt Hauchard erst auf, als er sich einer Salafisten-Gruppierung anschliesst. Kurz darauf habe er seiner Familie gesagt, es sei sein Traum, als Märtyrer zu sterben. Im Oktober 2012 reiste er zum ersten Mal in ein Trainingslager für Islamisten nach Mauretanien. Von seinem sechsmonatigen Aufenthalt kam er jedoch sehr enttäuscht zurück. Es sei «nicht radikal genug» gewesen, soll er gesagt haben. In seiner Heimat Le Bosc-Roger-en-Roumois bei Rouen mag man sich noch an den netten Maxime erinnern. «Er mähte den Rasen und schnitt Holz», erzählt Nachbar René der Nachrichtenagentur AFP. Und wenn er mal eine Party mit seinen Kollegen im Garten machte, dann «immer ohne Vorfälle».

 

 

 

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Mutter warnte Behörden vor eigenem Sohn

Ähnlich liest sich die Geschichte des zweiten Dschihadisten, der auf dem Köpfungsvideo erscheint. Der 21-jährige Mickaël Dos Santos wuchs in Champigny-sur-Marne, einem Pariser Vorort, in einer streng katholischen Familie auf. Die Eltern stammen ursprünglich aus Portugal, Mickaël ist der älteste von drei Brüdern. Wie Maxime Hauchard konvertierte auch Dos Santos im Teenager-Alter zum Islam. Das habe zu einem Konflikt mit seiner Mutter geführt, sagt ein Nachbar zu 20minutes.fr. Sie sei es gewesen, die die Polizei schon früh vor der Radikalisierung ihres Sohnes gewarnt habe. Doch keiner habe sie damals ernst genommen. Dos Santos erscheint in den Akten des Geheimdienstes erst ab Ende 2013, nachdem eine Zelle der Dschihadisten im nahe gelegenen Villiers-sur-Marne entdeckt worden ist. Doch es ist zu spät: Dos Santos ist zu diesem Zeitpunkt bereits in Syrien und trägt den Kampfnamen Abou Uthman.

 

 

 

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Die Mama erkennt den köpfenden Sohn im Video

 

Bei einer Hausdurchsuchung, die der Geheimdienst in seinem Zimmer durchführt, finden die Beamten einen Abschiedsbrief, den Dos Santos für seine Mutter hinterlassen hatte. Der Zeitung «Le Parisien» liegt der kurze Text vor: «Ich liebe dich, Mama. Vielleicht habe ich es dir zu wenig gezeigt, aber ich liebe dich sehr. Und Papa auch. Danke für alles, was ihr für mich getan habt. Ich werde euch nie vergessen. Konvertiere zum Islam, Mama, und du wirst das Glück finden. Konvertiere zum Islam und du wirst das Paradies entdecken! Küsse»! Bürgermeister Dominique Adenot ist schockiert. «Es gibt nicht einmal eine Moschee in Champigny-sur-Marne. Ich kann nicht verstehen, wie ein junger Mensch aus unserem Land zu solchen Taten fähig ist».

Es war schliesslich seine Mutter, die den vermummten Kämpfer auf dem Enthauptungsvideo als ihren Sohn Mickaël identifizierte. Aus Frankreich kommen die meisten europäischen IS-Kämpfer in Syrien und im Irak. Derzeit sollen sich rund 375 französische Dschihadisten in beiden Ländern aufhalten. Insgesamt sollen sich rund 3000 Europäer der islamistischen Miliz angeschlossen haben.

{Quelle: http://www.20min.ch/ausland/dossier/syrien/story/Der-einstige-Katholik-koepft-jetzt-fuer-den-IS-12472748}

 

6 Responses to “Der einstige „Katholik“ köpft jetzt für den IS”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Traurig, siehe Stalinswerk in der Ukraine und nach nur 80 Jahren die Wiederholung mit der EU und NATO! Glück, Auf, meine Heimat!

  2. Dies ist einer der Gründe warum ich nich5 verstehen kann das die katholischeKirche vor den muslimen so duckmausert stattaufzuwachen und sich rigoros vom islam in jeder Firm distanziert.!!!

    • Andreas Says:

      tja, würde sie es tun, müsste auch die Gesellschaft, der Staat zwangsläufig mitziehen, denn die Kirche wird von ihnen finanziert u. akzeptiert – was bei dem hohen Stand von Passivchristen, Atheisten-u. Fremdgläubigen keine Selbstverständlichkeit mehr ist!
      Das würde konkret bedeuten, dass z.B. schon morgen alle Muslime, die im öffentlichen u. privaten Arbeitsverhältnis stehen, streiken u. sonstwie das öffentliche Leben zum erliegen brächten, Kindergärten u. Schulen müssten wohl bei dem aktuellem Migrantenstand schliessen, von allgemeinen Tumulten, Übergriffen u. internationalen Protesten o. Sanktionen (v.a. aus der islamischen Welt) mal ganz abgesehen.
      Die „offizielle“ Amtskirchen-Christenheit kann das Rad nicht mehr rumdrehen, dazu hat sie viel zu wenig Einfluss, Mittel u.v.a. bekennende Christen hinter sich – und in dieser Sache einen Papst gegen sich, muss man bedauerlicherweise hinzufügen…

      • Sie werden schon noch merkenwohin sie.mit diesen
        m kurs kommen-meiner meinungnach ims out +auf’sAbstellgleis.die musln übrttennen uns in längsten 15-20 jahren.gottseidank werfe ich das nivht mehr erleben müssen!!!! Mfg.Alois

    • Kreationist74 Says:

      Das Land in Asien mit den höchsten Katholikenanteil ist Osttimor. Indonesien hatte es 27 Jahre lang, von 1975 bis 2002, besetzt und die Bevölkerung durch viele Massaker dezimiert. Trotz allem erhöhte sich dort der Katholkenanteil von 30 % im Jahre 1975 auf 95 % im Jahr 2002. Das ist in Asien bislang der Rekord.

      Hier ist die traurige Geschichte von Ost-Timor während der indonesischen Besetzung:

      http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/05/24/osttimor-sieg-des-counterjihad/

  3. speertraeger Says:

    Hat dies auf speertraeger rebloggt und kommentierte:
    unfassbar…


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