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Islamischer Terror nur 300 Kilometer von Europa entfernt 20. November 2014

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 09:31

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Islamische Terroristen der Moslembruderschaft haben die Kontrolle in der libyschen Stadt Darna übernommen.

 

 

ISIS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi hatte es in seiner letzten Nachricht angedroht: Er wolle seinen blutigen Feldzug fortführen, auch in Saudi-Arabien, Jemen, Ägypten, Libyen und Algerien einfallen! Was viele für irre Machtfantasien hielten, ist in der libyschen Stadt Darna nun grausame Realität. Während die Terrorgruppe ISIS Experten zufolge an den Fronten in Syrien und dem Irak zunehmend schwächelt, versuchen die Terroristen nun in Libyen Fuß zu fassen – nur 300 Kilometer von der Insel Kreta entfernt. Bis zum griechischen Festland sind es 420 Kilometer.

Der US-Sender CNN und mehrere Nachrichtenagenturen berichten, dass die Extremisten die Küstenstadt Darna, auch Derna genannt, beherrschen. Bereits im Oktober sollen lokale Terroristen in Sprechchören ISIS-Chef al-Bagdadi die Treue geschworen haben. Damit machten die Extremisten Darna zur ersten Stadt außerhalb des Iraks und Syriens, die dem von den Dschihadisten ausgerufenen Kalifat beitrat. Ein ehemaliger libyscher Dschihadist sagte CNN, dass in Darna Zustände wie in der ISIS-Hochburg Rakka (Syrien) herrschen. Die Extremisten sollen das Fußballstadion für öffentliche Exekutionen nutzen, zahlreiche Richter, Journalisten und Offiziere seien unter den Opfern.

 

 

 

 

Einwohner, die wegen Verstößen gegen das islamische Recht der Scharia beschuldigt wurden, wurden ausgepeitscht. Schüler und Schülerinnen werden nun getrennt unterrichtet. Gegner gingen in den Untergrund oder flüchteten, einige wurden ermordet. In Camps nahe der Stadt, so berichtet CNN, würden Dschihadisten aus nordafrikanischen Ländern ausgebildet. Die libysche Stadt Darna liegt rund 1600 Kilometer von den von ISIS kontrollierten Gebieten im Irak und in Syrien entfernt. Das zeigt, wie die radikale Gruppierung örtliche Verhältnisse für ihre Zwecke nutzt.

ISIS nutzte Streitigkeiten verschiedener Extremistengruppen, um schließlich die Macht zu ergreifen. Ein neuer „Emir“ namens Mohammed Abdullah alias Abu al-Baraa al-Asdi leitet nun die Stadt. Er ist ein wenig bekannter jemenitischer Extremist, der von ISIS aus Syrien nach Darna geschickt wurde. Dies berichten örtliche Aktivisten. Befürchtet wird, dass der ISIS-Terror von Darna aus ein Kalifat im Osten Libyens etablieren wird.

 

 

 

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Libysche Luftwaffe bombardiert Islamistenstellung in Bengasi

 

Unterdessen dauern in der ostlibyschen Stadt Bengasi heftige Gefechte zwischen der Armee und islamistischen Milizen an. Die libysche Luftwaffe habe am Dienstag das Innenstadtviertel Al-Sabri bombardiert, meldete die Nachrichtenseite Al-Wasat unter Berufung auf örtliche Zeugen. Bodentruppen hätten sich zudem heftige Gefechte mit Anhängern der islamistischen Ansar al-Scharia geliefert. Erst Anfang November hatte die libysche Armee einen Großangriff auf den Hafen von Bengasi begonnen, um gegen die dort stationierten Islamistenmilizen die Oberhand zu gewinnen. Seit Monaten kämpfen beiden Seiten um die Vorherrschaft in der zweitgrößten Stadt des Landes. Die Islamisten setzen sich aus Milizen zusammen, die in der Rebellion 2011 gegen den Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi gekämpft hatten. Ein Anschluss der Extremisten an ISIS ist jedoch bislang nicht zu befürchten.

 

 

 

Rückschläge in Syrien

 

Überraschend ist nicht, dass ISIS wie in Darna versucht, durch Allianzen mit anderen Terrorgruppen, weiter Macht zu gewinnen. Denn während die Dschihadisten noch vor Wochen Syrien und den Irak mit einem Blitzkrieg überraschten, wächst in den Ländern nun der Widerstand. „Der ‚Islamische Staat‘ hat seine Front überdehnt“, sagte der Islamwissenschaftler Udo Steinbach gegenüber BILD. Der Experte ist sich sicher, dass „die militärische Kraft von ISIS ihren Zenit überschritten hat“. So konnten kurdische Kämpfer mithilfe von Luftschlägen der Internationalen Allianz die Terroristen aus weiten Teilen der seit Wochen umkämpften Stadt Kobane verdrängen. Die syrische Stadt an der Grenze zur Türkei wird als Symbol des Widerstands im Kampf gegen ISIS gesehen. Steinbach: „Mit und in Kobane zeigt sich, dass sich das strategische Gleichgewicht zwischen dem ,Islamischen Staat‘ auf der einen Seite und all seinen Gegnern auf der anderen Seite zu Ungunsten des ,Islamischen Staats‘ verschoben hat“.

{Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/isis/isis-nur-noch-300-kilometer-von-eu-grenze-entfernt-38628902.bild.html}

 

2 Responses to “Islamischer Terror nur 300 Kilometer von Europa entfernt”

  1. speertraeger Says:

    Diese Verbrecher darf man nicht unterschätzen. Warum um „Gottes“ Willen hält sich die USA und Europa so zurück? Mann muss sich vorstellen wie wenige Kilometer die noch von Europa getrennt sind.

  2. te'oma Says:

    Da braucht man sich doch auch nicht wundern, das wir mit islamischen Afrikanern geflutet werden,


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