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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zahlreiche Christen in Pakistan ermordet 19. November 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 15:01

Es war eine schwarze Woche für die christliche Minderheit im muslimischen Pakistan.

 

Alleine in den letzten Tagen wurden drei Christen von fanatischen Moslems brutalst ermordet. Ein Ehepaar wurde in der Provinz Punjab von einem Mob totgeprügelt und anschließend verbrannt, ein anderer Christ wurde von einem Polizeibeamten ermordet.

 

 

 

 

Christen sind „Freiwild“

Die ohnehin rechtlose christliche Minderheit in Pakistan ist dabei ständigen Blasphemievorwürfen radikaler Islamisten ausgesetzt. Kommt auch nur der Verdacht auf, ein Christ habe den Koran geschändet oder den Propheten Mohammed beleidigt, ist dieser quasi vogelfrei und wird anschließend meistens von Fanatikern brutal umgebracht. Dem christlichen Ehepaar erging es ähnlich. Als der Vorwurf laut wurde, die beiden hätten Seiten des Korans verbrannt, wurden sie von einem Mob ermordet und in einer Ziegelbrennerei verbrannt. Sogar die Kinder wollte man ermorden.

Der Christ Tufail Haider wurde gar von einem Polizeibeamten wegen angeblicher Beleidigung des Propheten umgebracht. Der Polizist ermordete Haider mit einer Axt in seiner Gefängniszelle. Dass auch die pakistanische Justiz keine Gnade mit der christlichen Minderheit kennt, beweisen immer wieder die umstrittenen Blasphemie-Gesetze und die stetigen tätlichen Übergriffe von Polizisten auf Christen. Aktuell sitzen aufgrund der Ges7etze mehrere Christen im Todestrakt und sehen ihrer Hinrichtung entgegen.

{Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0016461-Zahlreiche-Christen-Pakistan-ermordet}

 

 

 

 

 

Christliche und muslimische Religionsvertreter fordern Gerechtigkeit für die bei lebendigem Leib verbrannten Eheleute.

 

Zahlreiche hochrangige Vertreter der christlichen und der muslimischen Glaubensgemeinschaft fordern Gerechtigkeit für die wegen Blasphemie bei lebendigem Leib verbrannten christlichen Eheleute Shahzad und Shama.

 

 

 

 

 Die Versammlungsteilnehmer verurteilten einstimmig den Mord und forderten, dass die Schuldigen, einschließlich der muslimischen Religionsführer, die in den Moscheen zum Mord angestiftet hatten, der Justiz übergeben werden. “Die Teilnehmer fordern mit Nachdruck in einem Appell an die Institutionen die Beendigung des Missbrauchs des Blasphemie-Paragraphen: alle, die den Paragraphen missbrauchen sollen mit denselben Strafen verfolgt werden, wie diejenigen, die sich angeblich der Blasphemie schuldig gemacht haben”, so die Teilnehmer der Kundgebung in einem Appell an die Regierung. “In der Vergangenheit hat es Fälle der Massengewalt gegen Christen gegeben. Doch es hat nie Gerechtigkeit gegeben: die Straffreiheit muss umgehend beendet werden.

 In diesem Sinne solle sich der pakistanische Ministerpräsident Sharif dafür einsetzen, “dass die Erziehung zu Frieden und interreligiöser Harmonie in die Lehrpläne des Landes integriert wird”. Wesentlich sei es, dass auch „Imam, die das Gebet in den Moscheen leiten“, in diesem Bereich fortgebildet werden.

 

 

 

 

 Bei dem Treffen wurde auch das Eingreifen der Vereinten Nationen gefordert, die “eine Sonderkommission zum Missbrauch des Blasphemieparagraphen in Pakistan und zur Verfolgung von Christen und anderen religiösen Minderheiten einrichten sollen“. Nach den jüngsten Ereignissen in Kasur, soll eine landesweite Bewegung entstehen, die “auf den Straßen und in Kultstätten den Frieden und die Harmonie fördert, damit künftig keine unschuldigen Menschen wegen ihres Glaubens ermordet werden“.

 

 

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