kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

ISIS hält noch eine Amerikanerin fest 17. November 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:01

Obama und IS

Was geschieht mit der US-Geisel?

 

Die Terrororganisation ISIS hat erneut mit einem brutalen Hinrichtungsvideo schockiert – Extremisten köpften syrische Gefangene und den US-Amerikaner Peter Kassig (26), verbreiteten die Bilder von den Bluttaten über die sozialen Netzwerke.

 

In die Trauer mischt sich nun die Angst vor weiteren Enthauptungen – die einzige noch lebende amerikanische ISIS-Geisel ist eine 26-jährige Entwicklungshelferin. Und auch der britische Fotojournalist John Cantlie bleibt in der Gewalt der Extremisten. Die fünf westlichen Geiseln, die in den vergangenen Monaten grauenhaft medienwirksam getötet wurden, stammten aus den USA und Großbritannien. Jenen Ländern, die Lösegeldzahlungen kategorisch ablehnen. Die Familie der jungen Frau in den USA bittet darum, dass weder Name noch Foto veröffentlicht werden. Sie befürchtet, dass eine Bekanntmachung ein unnötiges zusätzliches Risiko wäre. Über die groben Umstände der Geiselnahme wird jedoch berichtet. Die Entwicklungshelferin war wie Peter Kassig in Syrien unterwegs, als sie von Militanten verschleppt wurde. Die junge Frau hatte sich besonders um Waisenkinder in dem Bürgerkriegsland gekümmert.

 

Im August 2013 wurden sie und andere ausländische Kollegen nach US-Medienberichten entführt. Die Mitgefangenen konnten demnach nach Lösegeldzahlungen nach Hause zurückkehren. Die „New York Times“ hat das Schicksal von 23 Geiseln aus zwölf Ländern aufgezeichnet (Stand: 24. Oktober 2014), die seit November 2012 entführt worden waren.

► Wieder freigekommen sind demnach: Der Deutsche Toni N. aus Strausberg in Brandenburg, ein italienischer Entwicklungshelfer, Journalisten und Fotografen aus Dänemark (1), Frankreich (4), Spanien (3), eine fünfköpfige Gruppe von Entwicklungshelfern aus Belgien, Dänemark, der Schweiz, Schweden und Peru.

► Der offenbar britische ISIS-Schlächter mit dem Spitznamen „Jihadi John“ ermordete die US-Journalisten James Foley, Steven Sotloff, die britischen Entwicklungshelfer David Haines und Alan Henning sowie zuletzt den US-amerikanischen Ex-Soldaten und Entwicklungshelfer Peter Kassig. Auch ein russischer Ingenieur wurde umgebracht, ISIS-Kämpfer zeigten Geiseln Bilder der Leiche.

► In Gefangenschaft sind die 26-jährige Amerikanerin, der Brite John Cantlie, der im November 2012 mit seinem Freund und Kollegen Foley verschleppt wurde. Außerdem werden fünf Mitglieder der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ festgehalten. Ihre Herkunftsländer sind nicht bekannt.

 

 

ISIS soll sechs Millionen Dollar für die Freilassung der US-Amerikanerin gefordert haben. Doch die US-Regierung hat eine klare Haltung, zahlt nicht. US-Militärs argumentieren, auf diese Art seien vermutlich viele Entführungen verhindert worden. Experten schließen aber auch nicht aus, dass ISIS inzwischen den größeren Propagandanutzen in der Entführung von Briten und Amerikanern darin sieht, sie vor laufenden Kameras zu ermorden – ein brutales Machtgebaren, das nebenbei noch radikalen Nachwuchs anzieht.  Die ISIS-Terroristen schrecken auch nicht davor zurück, Frauen und Kinder zu töten. Eine westliche weibliche Geisel haben die Fanatiker bisher jedoch nicht ermordet.

 

Und: Der Brite Cantlie wird seit Wochen für Propagandavideos missbraucht, muss die Botschaften der Extremisten verlesen. Niemand weiß, was ISIS plant. Es bleibt die Hoffnung – aber auch die Angst vor dem nächsten Video.

{Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/isis/26-jaehrige-amerikanerin-ist-letzte-us-geisel-von-isis-38598698.bild.html}

 

 

 

 

Die Anwältin Nitsana Darshan-Leitner will die Finanzquellen der Terrorgruppe "ISIS" trockenlegen

 

 

Sie kämpft im Namen des Volkes gegen “ISIS

 

Die berühmteste Anti-Terror-Anwältin der Welt: Nitsana Darshan-Leitner verklagt Banken, die mit Islamisten Geschäfte machen.

Sie will die Finanzquellen der Terrorgruppe „ISIS“ trockenlegen

 

Sie könnte „ISIS“ das Fürchten lehren. Die Anwältin Nitsana Darshan-Leitner will die Terrororganisation an deren Schwachstelle treffen: Den Millioneneinnahmen aus dem Ölgeschäft. Sie ist die berühmteste Anti-Terror-Anwältin der Welt. Sie hat die Finanzströme vieler berüchtigter Terrorgruppen getroffen, darunter Hamas und den Palästinensisch-Islamischen-Dschihad. Jetzt hat die Israelin Nitsana Darshan-Leitner mit ihrer Kanzlei „Israel Law Center“ ein neues Ziel: Den Ölhandel der „ISIS“ zu stoppen. „Zurzeit verdient ‚ISIS‘ ungefähr fünf Millionen Dollar am Tag durch Öleinnahmen“, so Darshan-Leitner zu B.Z.. „Damit finanzieren die Terroristen Waffeneinkäufe und den Unterhalt ihrer Mitglieder“. Aus den Ölfeldern, die „ISIS“ in Syrien und dem Irak besetzt hatte, würde weiter gefördert. „Sie haben die lokalen Arbeiter behalten, nur die Aufsicht ausgetauscht“.

 

 

Über Schmuggler und Mittelsmänner wird Rohöl und auch aufbereitetes Öl in die Türkei verkauft – und von dort aus gelangt es dann auch in die EU. Über welche Banken werden die Zahlungen abgewickelt? Darshan-Leitner: „Es sind mehrere Banken aus der Türkei und Katar“. Sobald der Geldfluss nachvollziehbar ist, legt ein Expertenteam die Beweise einem US-Gericht vor. Hat eine solche Klage Aussicht auf Erfolg? Chip Poncy, Ex-Direktor des Office of Terrorist Finance and Financial Crimes des US-Finanzministeriums, sagt B.Z.: „Es gibt zwei Möglichkeiten: Einerseits könnten Opfer von ‚ISIS‘ eine Zivilklage gegen Banken unternehmen, die Geld an die Terroristen gezahlt haben.“ Die andere Möglichkeit: „Banken, die in Handel mit Terroristen verstrickt sind, ob absichtlich oder nicht, können mit Sanktionen belegt werden“. Nach US-Gesetzen dürften diese Banken in den USA nicht mehr handeln.

 

 

Doch wer kauft das Öl überhaupt? B.Z. berichtete bereits im September von einer Warnung der EU-Botschafterin im Irak Jana Hybášková (49). Demnach würden mehrere EU-Staaten das Öl der Terroristen über die Türkei beziehen. Darshan-Leitner kennt das Problem: „Leider ist die Rechtslage in Europa komplizierter als in den USA oder Kanada.“ Ihre Experten bemühen sich, auch in Europa alle zur Rechenschaft zu ziehen, die mit „ISIS“ handeln. Nebenbei arbeitet Darshan-Leitner auch noch an einer Klage gegen den Iran, dessen Internetadressen sie pfänden lassen will. „Der Fall wird momentan in den USA verhandelt“. Ein Kampf gegen „ISIS“, den Iran – wie bewältigt die Mutter von sechs Kindern die Mammutarbeit? Darshan-Leitner lacht: „Mein Mann und ein Kindermädchen unterstützen mich – und am Wochenende widme ich mich ganz meiner Familie“. Was motiviert sie, sich mit Terrorgruppen rund um den Globus anzulegen? „Gerechtigkeit für die Opfer des Terrors. Es ist nicht unser Recht, sondern unserer Pflicht, gegen Terror zu kämpfen“.

{Quelle: http://www.bz-berlin.de/welt/sie-kaempft-im-namen-des-volkes-gegen-isis-Terror}

 

 

2 Responses to “ISIS hält noch eine Amerikanerin fest”

  1. speertraeger Says:

    Hat dies auf speertraeger rebloggt und kommentierte:
    Da kann doch jeder sehen wie wichtig Frauen in Krisenzeiten sind.
    Was Männer sich nicht zu-trauen,schaft eine Frau. Toll.

  2. speertraeger Says:

    Ich finde es geschmacklos wenn Länder und Banken vom Blutgeld der IS sich Vorteile verschaffen.
    Da kann ich nur noch Pfui ausrufen.
    Keiner kann das rechtfertigen.
    Wiieviel Blut klebt daran.
    Jetzt kommt mir gerade so ein Gedanke: Ist es nicht seltsam das nicht wirklich ernsthaft gegen diese
    Meute von IS Kriegsverbrecher vorgegangen wird?
    Wenn doch billig Öl eingekauft werden kann.
    Bohaaa, das regt mich jetzt auf. Wieviel Blut von Menschen daran klebt.
    Haben die denn vor nichts mehr Achtung?


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