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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Sabatina James mit eindrucksvollem JESUS-Bekenntnis 15. November 2014

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 10:56

Forum am Freitag: Verraten und bedroht – ZDF.de

 

Sie ist eine beeindruckende Persönlichkeit und hat eine außerordentliche Ausstrahlung. Wer sie trifft, glaubt kaum, dass diese Frau Opfer einer Zwangsheirat ist. Die Rede ist von Sabatina James, heute 27 Jahre alt und pakistanischer Herkunft. Sabatina lebte bis zu ihrem zehnten Lebensjahr mit ihrer Familie im pakistanischen Dhedar, als ihr Vater ihre Familie mit ins österreichische Linz nimmt. Sabatina integriert sich schnell in Österreich, lernt die deutsche Sprache und besucht das Gymnasium. Doch ihre konservativen Eltern lehnen ihren Lebensstil ab, der ihnen zu westlich und freizügig erscheint. Unter dem Vorwand, Heimaturlaub zu machen, locken sie ihre Tochter nach Pakistan. Dort wird sie von ihrer Familie genötigt, 17 ihren Cousin zu heiraten. Sabatina James Leidensweg beginnt.Sie habe die Ehre der Familie beschmutzt, werfen ihre Eltern ihr vor und ihre Mutter verprügelt sie vor der Familie. Sie muss eine strenge Koranschule besuchen, wird geschlagen und misshandelt. Sabatinas Schicksal ist kein Einzelfall. Weltweit werden, so rechnet die Unicef, jährlich mehrere Millionen Mädchen zu einer Heirat gezwungen.

 

 

 

Zurück nach Österreich

Alleine in Deutschland sollen jedes Jahr mindestens 1000 Mädchen unter Zwang heiraten, schätzt die Hilfsorganisation Terre des Femmes. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich höher. Damit sind nicht die auch besonders in europäischen Adelsfamilien von den Eltern arrangierten Ehen gemeint, bei denen rechtlich mündige Kinder in relativer Freiheit zustimmen oder ablehnen können. Sabatina James hatte keine Wahl. Sie fügt sich zunächst ihrem Schicksal und verlobt sich mit ihrem Cousin, nur um so die Chance zu haben, zurück nach Österreich zu kommen. Da sie sich weigert, die Heiratsurkunde zu unterschreiben, beginnt der Psychoterror der Eltern. Ihr Vater droht, sich umzubringen und die Mutter weigert sich, ihre Tabletten gegen Bluthochdruck einzunehmen. Sabatina ist verzweifelt und unternimmt sogar einen Selbstmordversuch.Ihr einziger Halt in dieser Zeit ist die Religion, die sie wechselt. Durch einen Freund inspiriert, konvertiert sie zum Christentum. Unterdessen eskaliert der Konflikt mit den Eltern. 2001 droht ihr Vater, sie umzubringen: „Innerhalb von zwei Wochen bist du wieder Muslima, oder du bist tot“. Sabatina sieht keinen Ausweg mehr und flieht nach Deutschland. Zunächst wohnt sie bei Bekannten, doch muss sie seit den Morddrohungen ständig ihren Wohnsitz wechseln. Inzwischen ist sie Teil eines Opferschutzprogramms.

 

 

Engagiert gegen Zwangsehen

 

Gleichzeitig gründet sie einen Verein, Sabatina e. V., der zwangsverheirateten Mädchen und Frauen in Deutschland hilft. Sabatina lebt derzeit unter Pseudonym im Untergrund und hat ihr Schicksal in einem Buch niedergeschrieben: „Sterben sollst du für Dein Glück – Gefangen zwischen zwei Welten“. Die Liebe zu ihrer Familie, ihrer Heimat und ihrer Kultur indes hat sie nicht verloren. „Ich liebe meinen Vater und meine Brüder immer noch“ erzählt sie uns offen – trotz der Morddrohung. Sabatina vermisst Pakistan, die Musik, die Farben, die Gastfreundschaft, und sie vermisst ihre Eltern. Sie ist keineswegs verbittert, manchmal aber holt sie die Einsamkeit ein. Sie will einfach nur selbstbestimmt leben, ohne Angst, und einen Mann heiraten, den sie liebt. Für diese Freiheit muss sie einen hohen Preis zahlen.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Eine Frau, die wir sehr und aufs Innigste bewundern. Wir kennen sie und wir haben kürzlich einen Artikel über sie kommentiert. Das dort gezeigte Video lässt den Zuschauer und den Zuhörer nicht kalt. Einleitung: Verkauf einer Tochter an alte Männer, zwischendurch die Vorbereitung einer islamischen Imamhochzeit, dann Bilder von getöteten Frauen durch Ehrenmord in Deutschland. Das Video endet mit einer Todesszene, die letzten Worte eines Opfers.  Dazu begleitet von einer Stimme, die dieser starken Frau geschenkt wurde, die an Eindringlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. 

 

https://koptisch.wordpress.com/2014/11/06/sabatina-james-und-ihr-gesangsvideo-gegen-ehrenmorde/

 

 

 

Es folgt eine überschlägige und kurze Inhaltsangabe der schriftlichen Art, die es wert ist, auf diese Weise festgehalten zu werden:

In dem ZDF-Video berichtet sie über ihre Arbeit und die Zielsetzung des Senders Al-Hayat und wie sie von radikalen Muslimen beschimpft wird. Sie teilt der Öffentlichkeit die Hintergründe mit, die diesen Sender durch den leichtfertigen und unverantwortliche Datenverrat  von Youtube, der die Daten des Betreibers an einen Radikalen Islamisten herausgab, obwohl die Warnungen an Youtube, keine Daten aus Lebenserhaltungsgründen (Opferschutzprogramm)  herauszugeben, unbeachtet geblieben sind.

 

 

Die Drohung des Datenempfängers, die Daten des Senders an Al Kaida und den Europäischen Dschihadisten auszuliefern, ist mehr als perfide. Das zeigt aber schon die Ernsthaftigkeit der Behauptung, dass es offensichtlich „europäische Dschihadisten“, die letztlich wohl jederzeit losschlagen können, gibt.

Sie definiert die angeblichen Beleidigungen des Propheten, von dem sie berichtet, nur aus den islamsichen Urquellen zu zitieren und keine Wertung vorzunehmen. Das aber reiche offensichtlich aus, als Beleidigung zu gelten.

 

 

Interessant ist auch zu erfahren, dass hinter dem Sender auch hochqualifizierte Islamwissenschaftlicher stehen, die anonym hinter den Gesichtern von Sabatina James oder Barino Barsoum stehen.

Sie geht auf den arabischen Spruch ein: „Wenn Du Allah beleidigst, kann Dir vergeben werden, wenn Du den Propheten beleidigst, kann Dir nicht vergeben werden, selbst wenn Du um Vergebung bittest“.

 

 

Dann geht sie auf die geringe Zahl von Islamkritikern ein. Es fehle eine öffentliche Debatte darüber, dass der Islam Teil des Problems sei.

Wir lassen Menschenrechtsverletzungen im Namen des Isalms zu, weil wir nicht als rassistisch oder islamophob gelten wollen.

 

 

Auf den Vorhalt des Interviewers, ob sie nicht manchmal wegen ihrer schlimmen Erfahrungen überreagiere und vielleicht zu radikal sei, erwidert sie ihm, dass sie lediglich aus islamischen Schriften zitiere und die Gegenfrage stelle, ob sie einen Propheten als Vorbild haben wolle, der ein kleines Mädchen geheiratet habe und Hunderte von Juden hat köpfen lassen.

 

 

Sie stamme aus Pakistan, einem Land, in der keine Meinungsfreiheit existiert und welches die höchste Ehrenmordrate habe auf Erden und in dem 80 % der Frauen Gewalt erleben müssen. Sie lebe hier und schätzt die Meinungsfreiheit und will nicht, dass diese Freiheit von Islamisten bedrängt wird.

 

 

 

Jetzt folgt ihr Statement über ihr Verhältnis zum Tod und ihr Verhältnis zu JESUS.

 

 

Sie führt aus, dass sie das Leben liebe, aber den Tod nicht fürchte. Sie hänge nicht am Leben. Sie ist überzeugt, dass ihr Leben einen Sinn hat. Ihr Ziel ist JESUS CHRISTUS. Sie glaube an ein Weiterleben nach dem Tode und eines Tages werde sie vor dem ewigen Richter stehen. Da wird es nicht darauf ankommen, hier ein schönes Leben gelebt zu haben. Es wird darauf ankommen, was sie aus ihrem Leben gemacht habe. Sie will dienen. Sie hilft den muslimischen Frauen, die der Zwangsehe entgehen wollen.

 

Und sie diene auch dem deutschen Staat,

weil sie Dinge ausspreche, die sich andere nicht trauen.

 

 

Dann geht sie auf den Skandal um Youtube ein.

Ihr starkes öffentliches Bekenntnis im Deutschen Fernsehen zu JESUS CHRISTUS ist unseres Erachtens ein wertvolles Vorbildbekenntnis, welches hierzulande nicht mehr häufig zu hören ist. Diese Frau ist somit nicht nur eine starke bekennende Christin, sondern auch eine mehr als mutige Frau, der letztlich nur unzureichend Hilfe durch die deutschen Behörden, die sie nicht rund um die Uhr bewachen und schützen können, vorhanden ist.

 

 

Wir sind dankbar und froh, dass es solche Frauen wie Sabaina James gibt. Aus ihrer bitteren Lebenserfahrung konvertiert sie zum Christentum, nimmt diese Erfahrungen mit und setzt sie tatkräftig in Hilfe um. Nebenbei ist sie eine der mutigsten Islamkritikerin, die wir haben und eine JESUS-Begeisterte, von denen es wohl nicht allzuviele in dieser Konstellation gibt.

 

 

Bitten wir JESUS, dass ER dafür sorge, dass ihre wertvolle, schöne und mutige bekennende Stimme nicht auf gewaltsame Weise verstummen möge.

Dank an JESUS für diese mutige Frau!

Dank aber auch Sabatina James!

 

5 Responses to “KoG: Sabatina James mit eindrucksvollem JESUS-Bekenntnis”

  1. thomas Says:

    Das ist wohl die personifizierte Traumfrau für jeden bibeltreuen Single , zwischen 25 und 40.

  2. ThomasD Says:

    Auch ich schließe mich dem Wunsch an, daß Gott diese mutige Frau segnen und weiterhin beschützen möge! Es sind wohl in der Mehrzahl Frauen, die den Mut aufbringen, gegen den Satanskult (Islam) zu protestieren; so auch in Washington, wo in einer Episcopal Kirche eine einzige, mutige Frau gegen die Anbetung Satans aufgestanden ist, um kurz darauf aus der Kirche hinaus geworfen zu werden. Immer mehr biedern sich so genannte „Christen“ diesem Satanskult aus falsch verstandener „Toleranz“ an. Es ist einfach nur erbärmlich und widerwärtig, wie der christliche Glaube und Jesus Christus verraten wird. Offenbar wissen sie (wieder einmal) nicht, was sie tun …

  3. Kreationist74 Says:

    Preis dem Herrn für diese Frau. Sie braucht auch unser Gebet, dass sie mutig weitermachen kann. Das ist das Wichtigste, was jeder von uns tun kann.

  4. Johannes Says:

    Ich schließe mich Kreationist an! Bleibt aber die Frage, warum Sabatina von den Kirchenleitern der EKD gemieden wird. Warum darf sie nicht auf Kirchentagen auftreten? Warum wird sie nicht von den so genannten christlichen Parteien eingeladen, um dort über ihre Erfahrungen und ihre Kenntnis über die Ideologie des Schreckens zu berichten? Warum legt der Verfassungsschutz so wenig Wert auf ihre Kenntnisse? Warum schweigen die Medien und kritisieren vor allem die Kritiker des Islam?

    Warum werden der Islam und seine mörderische Kampfschrift Koran nicht verboten????


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