kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pakistans Christen überwinden das Trauma 14. November 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 20:55


Die jüngste Ermordung eines christlichen Ehepaares hat in Pakistan die Angst vor Blasphemieklagen wieder aufkeimen lassen. Die Trauma-Begleitung und das Gebet geben den Christen neue Hoffnung.

Im Dorf Clarkabad, 60 km von Lahore entfernt, hatte Shama, eine 24-jährige Christin, Dokumente und Amulette entsorgt. Diese wurden früher von einem Mitglied ihrer Familie für Zauberrituale verwendet. Jemand bemerkte die Überreste beschriebener Seiten, mutmaßte, dass sie Koranverse enthielten, und verkündete: «Shama hat den Koran verbrannt!» Die schwangere Analphabetin und ihr 26-jähriger Ehemann Shahzad wurden von Fanatikern verprügelt, hinter einem Traktor hergezogen, mit Benzin übergossen und schließlich in den Ofen der Ziegelei geworfen, für die sie arbeiteten. Trotz der Gefahr hatte ihnen der Arbeitgeber verboten, das Gelände zu verlassen. Er hatte ihnen zuvor eine Lohnvorauszahlung gewährt, die Shama und Shahzad nie hätten abzahlen können; damit waren sie zu seinen Sklaven geworden.

 

 

 

 

 

Die Christen, die das Unheil nahen sahen, flohen, mit Ausnahme von Yasmeen, der Schwester von Shama: «Ich habe die Tragödie miterlebt, bis es keine Hoffnung mehr gab; dann bin ich mit meinen Kindern geflohen.» Unterdessen hat Shamas Vater mit Hilfe einer christlichen Organisation Anklage erhoben, aber die Unterdrückung hält weiter an: «Die Bestattung musste um Mitternacht durchgeführt werden, als ob es sich um Diebe handeln würde. Der Gipfel ist jedoch, dass Yasmeen im Polizeibericht überhaupt nicht erwähnt wird, obwohl sie alle Vorfälle bezeugen kann.» Es ist nur ein kleiner Schritt von der Frustration zur Depression: die Verfolgung führt viele pakistanische Christen in diese Spirale. Drohende Blasphemieklagen, eine Angst die durch den Fall von Asia Bibi in jüngster Zeit geschürt wurde, haben tatsächlich eine zerstörerische Wirkung.

 

 

 

Die vollverwaisten Kinder der ermordeten Christen mit ihrem Großvater

 

 

Open Doors bietet den Gewaltopfern in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Trauma-Begleitung an: «Wenn ich besucht werde, fühle ich mich umgeben von Jesus großer Familie», sagt Faryal, eine der Überlebenden des Attentats von Peshawar. Dank der entwickelten Projekte kann Pastor Shaukat* Hunderten von Traumatisierten helfen: «Sie rufen nach Hilfe, verlangen Gerechtigkeit, hoffen auf eine materielle Entschädigung und innere Heilung. Das Gebet ist lebenswichtig, das Wort befreit: wir erleben Gottes Wirken. Nur das Licht von Jesus kann die Finsternis durchdringen, die über diesem Land liegt».

 

 

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