kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wenn aus leerer Kirche eine christliche Kita wird 13. November 2014

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 21:24

Eine Kirche aufgeben zu müssen, tut immer weh„, sagt Pfarrer Peter Wohs.

 

Im vergangenen Jahr musste er die St.-Bartholomäus-Kirche in der Stadt Neumünster in Schleswig-Holstein schließen. Tränen seien geflossen, als er das Allerheiligste aus der Kirche getragen habe.

Doch es gibt Trost:

Die Kirche kann zu einer christlichen Kita umgebaut werden.

 

 

„Warum spucken die Männer Jesus an?“, fragt Lorena. „Warum haben die Jesus da dran gehangen? Er ist doch kein Verbrecher?“, fragt Pharell gleich hinterher. Die beiden Sechsjährigen lesen gemeinsam mit Beate Hellmann in der Kinderbibel. Die Religionspädagogin holt jeden Vormittag in der katholischen Kindertagesstätte St. Elisabeth in Neumünster Mädchen und Buben zusammen, um den Glauben in ihr Leben zu bringen. „Viele Kinder machen kaum mehr eine Erfahrung mit Gott“, erklärt Hellmann die Notwendigkeit ihrer Arbeit, „in den Familien wird der Glaube nur noch selten gelebt. Eine Kirche von Innen kennen die wenigsten“. Hellmann macht die leidvolle Erfahrung, dass immer weniger Eltern ihre Kinder taufen lassen: „Die Kinder sollen sich selbst entscheiden, wenn sie einmal erwachsen sind. Das hat zur Folge, dass die Kleinen kaum noch Berührungspunkte zu Gott und der Kirche mitbringen.“ Insbesondere die Verantwortlichen eines Kindergartens spüren den Bedeutungsverlust, den der christliche Glaube in der Gesellschaft erfährt.

 

 

 

 

Neue Hoffnung

In der Stadt Neumünster in Schleswig-Holstein ist die katholische Kirche der größte Träger für Kindertagesstätten: 158 Plätze für 0- bis 6-Jährige bietet die Kirchengemeinde St. Wenn aus der leeren Kirche eine christliche Kita wird Neue Hoffnung für die schrumpfende Minderheit der Katholiken im Norden Maria-St. Vicelin an. Bald sollen mit Hilfe des Bonifatiuswerkes 55 weitere hinzukommen. Dabei leben katholische Christen in Neumünster in einer schrumpfenden Diaspora. Mit 5.000 Katholiken unter den 77.000 Einwohnern bilden sie ohnehin nur eine kleine Minderheit in der Stadt. Mit der Kindertagesstätte soll die katholische Gemeinde in die Stadtgesellschaft hineinwirken. „An den Brennpunkten einer Gesellschaft präsent zu sein sowie den Glauben weiterzugeben, beides betrachten wir in St. Maria-St. Vicelin als unsere Kernaufgaben“, sagt Gemeindereferentin Julia Weldemann.

{Quelle: http://www.muenchner-kirchennachrichten.de/meldung/article/wenn-aus-der-leeren-kirche-eine-christlich-kita-wird.html}

 

 

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