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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie geht es Christen in Syrien oder im Gaza-Streifen? 12. November 2014

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 19:12

Für Christen in arabischen Ländern

 

 

Wie geht es Christen in Syrien oder im Gaza-Streifen?

Wie sieht es in anderen Ländern des Mittleren Ostens und Nordafrikas aus?

Um junge Gläubige in diesen Staaten kümmert sich der Internationale Dachverband der Studentenmission (IFES). Ein Mitarbeiter der Organisation, verheiratet mit Agatha Elser, der Tochter des früheren Gomaringer Pfarrers, berichtete jetzt im evangelischen Gemeindehaus darüber. Die frühere Gomaringerin lebt mit ihrem Mann in Frankreich. Alle zwei bis drei Jahre kommen die beiden nach Gomaringen, um die Arbeit von IFES vorzustellen. IFES ist ein weltweiter Dachverband, dem die Studentenmission Deutschland (SMD) angeschlossen ist. IFES arbeitet in 152 Ländern und unterstützt etwa 500 000 Studierende.

 

 

 

Im Untergrund

 

Für arabische Länder ist der Ehemann von Agatha Elser zuständig. Der Muslim konvertierte zum Christentum. Wegen des Glaubenswechsels und seiner heiklen Aufgabe als Regionalleiter von IFES befürchtet er Repressionen und möchte namentlich nicht genannt werden. Mit Marokko begann er. »In diesem Land können Christen ihren Glauben leben«, versicherte der Franzose. Doch würden die Christen überwacht. Deshalb habe sich eine Untergrundkirche entwickelt. »Zu ihr sollte man keinen Kontakt aufnehmen, um sie nicht in Schwierigkeiten zu bringen«. In Algerien gebe es etwa 50 000 Christen mit muslimischem Hintergrund. Die dortige Regierung erkenne den Glauben an.

Problematisch sei Tunesien. Trotz der Proteste und Aufstände habe die IFES die Arbeit dort aufgenommen und betreut in der Zwischenzeit zwei Gruppen. Ein Mitarbeiter einer dieser Gruppen sei unter dem 2011 gestürzten Präsidenten Ben Ali bekennender Christ gewesen und deshalb gefoltert worden. In Syrien seien 5% der Bevölkerung Christen. Eine große Schwierigkeit sei, dass sich die Gläubigen treffen könnten.  In Palästina habe es vor 20 Jahren um die 90% an Christen gegeben. Heute seien es zwischen 5 und 10%. »Viele Christen verlassen das Land«, erklärte er. Das gelte auch für den Gaza-Streifen. Weniger als Tausend Christen würden heute dort leben.

 

 

 

 

Endstation Checkpoint

 

»Im Gaza-Streifen können wir zurzeit nicht arbeiten«, berichtete er. In Palästina sei es ebenfalls fast unmöglich, Zusammenkünfte zu organisieren. »Durch die Checkpoints kommen wir nicht durch«, meinte der Franzose. In Ägypten sind zwischen 15 und 20% der Bevölkerung Christen. Um die 200 Studenten aus zwölf Ländern kamen dort letztes Jahr zu einem großen Regionaltreffen in Alexandria zusammen. Während der Konferenz wurde der Gaza-Streifen bombardiert. »Unter Tränen haben wir für diese Menschen gebetet«, erzählt der Franzose und ergänzte: »Vier Stunden nach den Gebeten gab es einen Waffenstillstand. Es war das Zeichen, dass unsere Gebete erhört wurden«. Für seine christliche Überzeugung ist der Regionalleiter beispielsweise im Libanon, Irak oder Saudi-Arabien im Einsatz und betreut dortige Studierende.

{Quelle: http://www.gea.de/region+reutlingen/tuebingen/fuer+christen+in+arabischen+laendern.3969589.htm}

 

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