kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bist du bereit, nach dem Tod Rechenschaft abzulegen? 12. November 2014

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 22:29

Jona

Es ist dem Menschen bestimmt einmal zu sterben, danach aber das Gericht„.

(Hebräer 9:27)

 

 

Alle Religionen, und vor allem die alten Kulturen wussten davon, dass mit dem Tod nicht „alles aus“ ist. Und  alle Religionen wissen auch, dass wir über unser Leben Rechenschaft geben bzw. die Folgen eines verfehlten Lebens tragen müssen. Es handelt sich hier vermutlich um ein allen Menschen gemeinsames Urwissen. Dass es bei uns viele gibt, die meinen, dass mit dem Tod „alles aus“ ist, ist die Folge einer materialistischen Grundeinstellung, die nur das gelten lässt, was unmittelbar sicht-, mess- und beweisbar ist, wonach dann das ganze Leben ausgerichtet wird. Das bedeutet Zielverfehlung des gesamten Lebens. Die Bibel bezeichnet das als geistliche Blindheit und als Leben in der Finsternis, wovon der Mensch befreit werden soll. Wer hier weiter sieht und vielleicht in Grenzsituationen kommt, für den wird deutlich spürbar, dass das Unsichtbare das Sichtbare bei weitem übersteigt. Was sichtbar ist, ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig, schreibt der Apostel Paulus (1. Korinther 4, 18).

 

 

Unsere Zeit krankt daran, dass man nicht mehr mit dem Unsichtbaren rechnet. Das Unsichtbare lässt sich nicht beweisen, sondern nur mittelbar erfahren. Vordergründig haben wir Menschen durch unsere Geistestätigkeit Teil an einer unsichtbaren Welt. Ideen, Gedanken und Vorstellungen bleiben unsichtbar, haben aber trotzdem Wirkungen. In der Tierforschung hat man herausgefunden, dass der Hund zu Hause genau spürt, wenn das Herrchen in der Stadt den Entschluss fasst, nach Hause zu kommen. Tiere wissen im Voraus, wann ein vom Tier gern gesehener Besuch kommt und zwar auch aus welcher Richtung, was Tierhalter überrascht, die gewohnt sind, dass ein bestimmter Besuch immer nur von da oder  dort kommt. Wenn unser Dackel die Hausschuhe unseres Sohnes an die Haustür trug, wussten wir, dass der Sohn noch heute kommen wird.

 

 

Es gibt also „Informationswege“, die über das Raum-Zeitliche hinausweisen. Nur wer „transzendent“ über das Sichtbare hinausgehend denkt, kann glauben. Deshalb wird auch eine „immanente“ (innerweltliche) Verkündigung beklagt, die nicht mehr mit dem Unsichtbaren und Übernatürlichen rechnet. Die immanente Predigt wird mehr in Richtung „Sozialpredigt“ gehen, während die transzendente Predigt auf das Unsichtbare und damit auf Gott als die ewige Kraftquelle weist, von der uns alles zufließt und mit der wir verbunden bleiben müssen. Das sind dann die Dinge, die erbauen, stärken und weiterführen. Zur unsichtbaren Wirklichkeit gehört auch, dass niemand vor Gott flüchten kann. Auch nicht in den Tod. Wo wir auch hinkämen ist Gott schon da.  Niemand entkommt dem Gericht Gottes. Wer in dieser Welt, trotz übler Taten, ungeschoren davon gekommen ist, wird sich spätestens vor Gott verantworten müssen. Hinsichtlich ungesühnter Verbrechen können wir deshalb „ganz beruhigt“ sein. Die Angst vor dem Sterben ist letztlich Angst vor dem Gericht Gottes, und es gibt schauerliche Geschichten vom Sterben ausgemachter Gottesleugner, die plötzlich genau wussten, wohin die Reise geht.

 

 

Das alles muss immer wieder gesagt werden. Auch dass wir Sein Gericht nur dann nicht fürchten müssen, wenn wir uns hier auf Erden haben durchrichten und zurechtbringen lassen, das heißt, dass wir von falschen Wegen umgekehrt sind und Gott geglaubt haben. Dazu gehört, dass wir das Erlösungswerk Jesu Christi als für uns geschehen angenommen und fürderhin aus der Vergebung gelebt haben. Das sind ganz reale Dinge, die nichts mit Drohbotschaft, Angstmache zum gewinnen von Gläubigen oder „Opium fürs Volk“ zu tun haben.

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JÖRGEN BAUER

 

5 Responses to “Bist du bereit, nach dem Tod Rechenschaft abzulegen?”

  1. speertraeger Says:

    Sehr lobenswert dieser Artikel. Er spricht mir aus der Seele.
    Und dies beschreibt die Wahrheit.

    Ich hatte vor viele Jahre ein Nahtoderlebnis.
    Erst da habe ich begriffen was Gott von mir erwartet.

    Es ist so wie Sie beschreiben.
    Und ich war im Licht.
    Und dort habe ich die Stimme von Gott vernommen.
    Er hat mir so viele Fragen beantwortet.
    Auch über Jesus.
    Ja er ist am Kreuz gestorben.
    Ja er ist der Sohn Gottes.
    Schön fand ich seine Aussage: Wir alle können am Ende
    Söhne und Töchter Gottes sein.
    Es liegt an uns.“
    Und es wird keiner vom Endgericht verschont.
    Er hat mir eine Kostprobe davon vermittelt.
    Ich habe jetzt richtig Respekt davor.
    Dieses Erlebte war unbeschreiblich schön.

    Vor dieser Erfahrung war ich eine total Kleingläubige.
    Und vom Glauben abgefallen.
    Heute möchte ich Gott nicht mehr missen.

  2. speertraeger Says:

    Hat dies auf speertraeger rebloggt und kommentierte:
    So treffend.Und ganz toller Artikel.

  3. speertraeger Says:

    Sehr lobenswert dieser Artikel. Er spricht mir aus der Seele.
    Und dies beschreibt die Wahrheit.

    Ich hatte vor viele Jahre ein Nahtoderlebnis.
    Erst da habe ich begriffen was Gott von mir erwartet.

    Es ist so wie Sie beschreiben.
    Und ich war im Licht.
    Und dort habe ich die Stimme von Gott vernommen.
    Er hat mir so viele Fragen beantwortet.
    Auch über Jesus.
    Ja er ist am Kreuz gestorben.
    Ja er ist der Sohn Gottes.
    Schön fand ich seine Aussage: Wir alle können am Ende
    Söhne und Töchter Gottes sein.
    Es liegt an uns.“
    Und es wird keiner vom Endgericht verschont.
    Er hat mir eine Kostprobe davon vermittelt.
    Ich habe jetzt richtig Respekt davor.
    Dieses Erlebte war unbeschreiblich schön.

    Vor dieser Erfahrung war ich eine total Kleingläubige.
    Und vom Glauben abgefallen.
    Heute möchte ich Gott nicht mehr missen.

  4. Es ist in1 Zeit der Computer&sozialen Netzwerken nur mehr einigen Wenigen beschieden.sich mit solchen Dingen auszukennen .in den Alten Kulturen von Europa bze.Nordsftikas&.Asiens und bei den indogenen Völkern Nord-Süd&Mittelamerikas sind bzw.waren solche transzendenten Wissensgebiete gang und gebe. Meine Wenigkeit kamntePersönlich 1Vertreter dieser Kultur -der von den alten Spaniern + von der Kath. Kirche aber allerdings nichts!!! wissen wollte.Es war ein direkter Nachkomme der alten Azteken den ich in Wien mehrmals getroffen und mit dem ich einiges an Zeit verbracht habe.da war das transzedenteWissen fast fühlbar. Doch durch Computer und sozialeNetzwerke ging bis auf bei einigen Wenigen &bei Gläubigen Menschen -diesesWissen grösstenteils verloren.mfg.Alos FranzStefsn.Ettinger

  5. Admin Says:

    Hat dies auf Allgemeinmediziner's Blog rebloggt und kommentierte:
    Der Höhepunkt des Lebens ist der Tod


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