kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Brief der Homolobby an Kardinal Marx 10. November 2014

Filed under: Pater Zakaria & co.,Werte für Jugend — Knecht Christi @ 19:50

Homosexualität als Normalität anerkennen – Schwulenverbände wollen Druck auf Bischöfe ausüben

 

 

 

Unter Homosexuellenverbänden kursiert derzeit ein Brief,

mit dem Kardinal Marx aufgefordert werden soll,

für eine Akzeptanz der Homosexualität in der Kirche zu wirken.

 

 

Vatikan/Berlin/München (kath.net/jg): Deutsche Schwulen- und Lesbenverbände wollen offenbar gezielt Druck auf die Bischöfe Deutschlands ausüben. Der Kath.net-Redaktion liegt ein Brief vor, der Berichten zufolge derzeit unter deutschen Homosexuellenverbänden kursiert. In dem Brief wird Kardinal Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) aufgefordert, den Dialog mit Homosexuellen zu suchen, um Vorurteile abzubauen, Diskriminierungen zu beseitigen und einen echten Wandel herbeizuführen. Konkret geht es um die Bischofssynode zur Familie im Rahmen der Neuevangelisierung.

In dem Brief wird kritisiert, dass Passagen des Zwischenberichts, in denen Homosexualität thematisiert wurde, im Abschlussbericht nicht mehr zu finden seien. Da dieser Bericht die Arbeitsgrundlage für die ordentliche Bischofssynode 2015 bilde, sei davon auszugehen, dass die Synode den Umgang mit Homosexuellen nicht thematisieren werde. Für homosexuelle Menschen stelle sich nun die Frage, ob die Kirche sie nicht als die Menschen akzeptieren würde, als die Gott sie geschaffen habe, nämlich als Homosexuelle, heißt es in dem Brief. Vereine und Gruppen, welche die Anliegen des Briefes unterstützen, sollten diesen mit ihrem Logo unterzeichnen. Der Brief soll an Kardinal Marx, Nuntius Erzbischof Nikola Eterovic und das deutsche Sekretariat des heiligen Stuhls versandt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Beginnen wir mit einem logischen Kurzkommentar dieses Artikels:

Schafft Gott Homosexuelle?

 

In der Bibel lesen wir davon nichts. Gott hat auch die Homosexuellen als Mann und Frau geschaffen. Es wäre gut für ihr Wohlbefinden, wenn sie sich danach richten würden.

Nun, so einfach wird es für die Betroffenen nicht sein.

Aber was wollen die Lobbyverbände von der Kirche,

die JESU Gebote zu achten hat?

 

 

 

 

Über die Barmherzigkeit der Pastoral eherne, weil biblische Gesetze für die Familie aushebeln und außer Kraft setzen?

Soll die Kirche Ehebruch gutheißen?

Soll die Kirche Unzucht gutheißen und diese auch noch ihren kirchlichen Segen erteilen?

Soll die Kirche sündhaftes Verhalten segnen?

Wollen die Verbände nun einen katholischen Freibrief für ihr Sexualverhalten bekommen?

 

 

 

Selbst, wenn 95 % der Bevölkerung gleichgeschlechtlich aktiv wäre, kann die Kirche die praktizierte Homosexualität nicht ut heißen.  Die Lobbyverbände haben nicht begriffen, dass Kirche nicht demokratisch abstimmen kann über Lehr- und Grundsatzfragen, die die Bibel vorschreibt, sondern sie hat nach dem Willen Gottes zu fragen. Und nur diese Stimme zählt in ethisch-moralischen Fragen.

Sie kann nicht hingehen wie die Evangelische Kirche, Gleichgeschlechtlichenpartnerschaften segnen.

Soll Gott Sünde mit seinem Segen begleiten?

Soll Gott die vorehelichen Beziehungen mit seinem Segen begleiten?

Soll Gott die geschiedenen Wiederverheirateten mit seinem Segen begleiten entgegen seiner eigenen Gesetze?

 

 

Was also stellen sich diese Verbände vor?

 

 

 

 

 

 

 

Im Kathechismus seht es klar und eindeutig:

 http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P8B.HTM

 

 

 

 

Keuschheit und Homosexualität

 

2357 Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt. Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet [Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10.], hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, „daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind“ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.

 

2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

 

2359 Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft -‚ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.

 

 

 

 

 

Wir heben also noch einmal eine wichtige Stelle hervor:

Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen.

Und der Rest der Verlinkung, der sich mit der Keuschheit beschäftigt, sollten sich alle Katholiken einmal anschauen. Da wird aber mächtig gefehlt.

Wir denken, dass jeder gleichgeschlechtlich veranlagte Mensch, der Katholik sein will, aber durchaus auch Christ,  sich zumindest diese Thesen durchlesen und anhören sollte. Wenn er das tut, wird er erkennen, dass von der Kath. Kirche im Grunde kein Einlenken zu erwarten sein wird. Sollte sich die Kirche gegen den Willen Gottes stellen wollen? Sie würde in dieser Frage unglaubwürdig werden, wenn sie anderes verkünden würde.

Für jeden Christen sollte das Ziel der DREIEINE GOTT sein, den der mit JESUS als den Weg, die Wahrheit und das Leben gehen sollte. Er sollte also darauf hören, was Gott will und nicht was der Mensch will, auch wenn er Christ ist. Die Lobbygruppen der  Schwulen- und Lesbenverbände werden die Bibel nicht umschreiben können und auch die Pastoral nicht ändern können. Selbst wenn die staatlichen Gesetze in Zukunft fast alles erlauben werden, weil sie nicht mehr den Geboten Gottes verpflichtet sein wollen, so ist für bewusst lebende Christen der Weg klar: JESUS in allem.

Mehr kann von der kath. Kirche nicht erwartet werden, insbesondere keine Anerkennung der Gleichgeschlechtlichenehe, der Adoption von Kindern durch Gleichgeschlechtlich Lebende und die Aufweichung des Familienbildes, welche sich die Schwulen- und Lesbenlobby zum Ziel gesetzt hat, weil das Familienbild von Beginn an in der Bibel grundgelegt wurde als Mann, Frau und Kind.

 

Allerdings helfen diese Verbände kräftig mit, dass christliche Restwertvorstellungen vollends unter den Hammer kommen und Christen wieder zu den verfolgten Menschen auch hier in Europa gehören werden, wenn sie z. B. ihre Meinung dieses blogs in Sachen Homosexualität öffentlich  sagen. Dann sind wir wieder bei der Gesinnungsjustiz, die sich zunehmend anbahnt und jeden verfolgt, der die Gesetzgebung eines Landes aus christlicher Sicht kritisiert.

 

 

Schon sind Forderungen laut, dass nicht nur Homoehe vollends gleichgestellt wird und die Adoption von Kindern durch schwule und lesbische Menschen, sondern auch die Geschwisterehe oder die Sodomie straffrei bleibt und warum sollten dann auch nicht Lebensparternerschaften mit mehreren Personen als zweien legalisiert werden. Muslime leben ja bereits hier in solchen, rechtlich unangetastet.

Wir haben keine moralischen Vorstellungen mehr. Die ethische Kraft des Christentums hat bis zur Selbstaufgabe nachgelassen. Den Kirchen ist der Vorwurf zu machen, dass sie  die jesuanische Hervorhebung der Jungfräulichkeit überhaupt nicht mehr in den pastoralen Blick genommen hat. Vorehelicher Geschlechtsverkehr wurde nicht mehr als sündhaft angesehen. Und wenn 100 % Sünden praktizieren, hält man JESUS und seine diesbezüglichen Ansprüche besser unter der Decke.

 

 

 

 

 

 

Der sexuellen Vielfalt mit  Beliebigkeit einhergehend sind keine Grenzen mehr gesetzt. Overton-Fenster lässt grüßen.

 

 

 

Sexualpraktiken jeglicher Couleur werden in den Schulen nach dem Willen der Landesregierungen in der 7. Klasse wertneutral vorgestellt. Kinder werden auf diese Weise ihrer Identität beraubt und auch ihrer Persönlichkeit. Sie werden mit solchen Mitteln zum Erwartungsopfer. Der Partner erwartet alle sexuellen Spielchen, obwohl der Wille zur Ausführung bei einem Partner vielleicht nicht vorhanden ist. Er wird nur mitmachen, um den Partner zu halten und wird zusehends in die erpressbare Opferrolle gedrängt. Diese Sexualaufklärung dient nur dem Ziel des Genderwahns und die Feministinnen der entsprechenden Homo-Lobbies haben ihr Gutteil an diesem Chaos beigetragen. Der Sexus ist Gott und der Sex bestimmt die Persönlichkeit, nicht mehr das Geschlecht und Gott hat dem Menschen zu Willen zu sein. SEINE Gebote sind bitteschön dem Wohlergehen des Menschen unterzuordnen. Sollte jemand diesem Meinungsdiktat zuwider handeln, so sollte er das Weite suchen.

 

 

 

Strafbarkeit für homosexuelle Handlungen im Privatbereich hat nicht stattzufinden.

Da muss Eindeutigkeit herrschen.

 

 

Aber die Akzeptanz seitens der Christen und Kirchen von homosexuellen Partnerschaften,

anderen Lebensgemeinschaften und Sexualpraktiken jeglicher Couleur hat für Christen eben Grenzen und die sind mit JESUS im VATER und dem HEILIGEN GEIST nicht zu machen.

Und das muss auch die Kirche klarstellen und nicht herumeiern.

Punktum!

 

 

 

 

Heiliger DREIEINIGER GOTT,

hilf den Christen und Geistlichen, erst für sich selbst

Klarheit im HEILIGEN GEIST zu finden,

um dann den Christen von der Liebe GOTTES berichten zu können.

Lass sie erkennen, dass es richtig ist, dass Menschen sich nach den Geboten Gottes zu richten haben

und nicht umgekehrt.

Lass sie erkennen und verkünden, dass Barmherzigkeit nicht die Erlaubnis zur Grenzenlosigkeit der Sünde ist.

Lass sie erkennen, dass ein Nein auch heilsam sein kann und nicht von Unbarmherzigkeit zeugt.

Lass sie den Mut haben, sich auch gegen das öffentliche Meinungs- und Gesetzesdiktat auszusprechen.

Hilf allen Menschen, die der Sexualiät triebhaft verfallen sind auf die Füße.

Lass sie erkennen, dass dieser Trieb andere Menschen nur als Mittel zum Zweck

braucht und die Liebe durch diesen Trieb zum Zerrbild zerrieben wird.

Lass sie erkennen, dass der übermächtige Trieb sowohl

die Nächstenliebe als auch die Liebe zu den Partnern zerstört.

Erwecke in ihnen den Willen, erfolgreich gegen den

scheinbar übermächtigen Sexualtrieb ankämpfen zu können.
Gib ihnen den Willen und die Kraft dazu, denn, wenn sie es schaffen,

spüren sie die Befreiung des Geistes und der Seele über den abhängig machenden Trieb.

Erlöse sie aus diesen dunklen Abhängigkeiten,

die den Menschen in seiner Seele verkrümmen lassen.

HERR, wir danken Dir für DEINE Klarheit der Lehre in dieser Frage,

die dem  Menschen die Chance gibt, sich über das Tierverhalten erheben zu können. 

HERR, wir danken DIR, dass wir erkennen dürfen,

dass der verantwortungsvolle Umgang mit der Sexualität

in DEINEM Sinne den Gläubigen nicht zum willenlosen Handlanger

seiner eigenen Sexualität werden lässt.

DU traust uns zu, dass wir die Sexualität beherrschen können durch

unseren starken Willen, den es gilt durch CHRISTUS, unseren HERRN zu stärken.

Für DEIN in uns gesetztes Vertrauen danken wir DIR.

Amen

 

4 Responses to “KoG: Brief der Homolobby an Kardinal Marx”

  1. Karl Says:

    gewittmet an die lesbisch feministischen hetro frau mutter hassenden kommunistischen kinds massen mörder:

  2. Kreationist74 Says:

    Wäre ich Kardinal Marx und wüsste ich, dass dieser Brief von der Homolobby kommt, dann ab in den Schredder damit.

  3. Augustinus Says:

    Knecht Christi ist Schwulenfeindlich, sonst würde er nicht permanent gegen Menschen hetzen. Wie christlich ist denn das?
    Knecht Christi: Das wären Sie auch, wenn Sie ein Christ wären!

  4. Bazillus Says:

    Werter Augustinus,
    ich sehe nicht, dass Knecht Christi schwulenfeindlich ist. Auch ich bin dann schwulenfeindlich. Jesus ist dann schwulenfeindlich, der Gott des AT ist schwulenfeindlich, weil er die Menschen als Mann und Frau erschaffen hat mit dem Auftrag des Wachsens und Vermehrens in engem Zusammenhang. Das NT ist schwulenfeindlich. Die ganze Bibel hat sich gegen gleichgeschlechtliche Menschen verschworen. Wir als Christen haben uns nach den biblischen Grundlagen zu richten. Sollen wir die Bibel umschreiben, weil es gleichgeschlechtliche Menschen gibt? Sollen wir Jesus nun als Schwulen sehen,weil er ehelos geblieben ist? Sollen wir aus Barmherzigkeit biblische Wahrheiten außer Kraft setzen? Dürfen wir das? Dürfen wir die Nächstenliebe, die Jesus uns geboten hat, außer Kraft setzen, weil wir sie für undurchführbar oder zumindest als schwer durchführbar halten, außer Kraft setzen. Sollen wir jetzt den Ehebruch nicht mehr als Sünde ansehen? Jesus sagte zur Ehebrecherin: Geh hin und SÜNDIGE nicht mehr. Dürfen Christen sich ihr Christentum nach Gusto zurechtbiegen, wie es ihnen beliebt?

    Müssen wir jetzt die islamischen Kinderehen oder die Polygamie akzeptieren, weil sie dort praktiziert werden, weil sie dort göttlich gerechtfertigt sind und weil sie den sexuellen Wünschen von Männern und Menschen eher entsprehcen, weil sie tabuloser und antichristlicher sind?

    Ist es christlich, über alle Sünden den Deckmantel der Barmherzigkeit zu schlagen, nur weil es dem Sünder so passt und wir die Sünde nicht mehr als das nennen dürfen, weil es politisch gerade unangesagt ist?

    Werter Augustinus. Sie mögen im Einklang mit staatlichen Moralgesetzen denken, fühlen und handeln, aber eben nicht in diesen Fragen nach den Geboten und Regeln des Christentums. Die Aufforderung Jesu nicht mehr zu sündigen auch im sexuellen Bereich eben am Beispiel der Ehebrecherin, ist gültig für alle Sünder und Sünden. Ob aber das homosexuelle Verhalten sündig ist, soll das jetzt der Mensch bestimmen und nicht Gott? Ist es christliche Nächstenliebe, wenn ich Sünden nicht mehr als das benennen darf, was sie sind? Nein, das wäre keine Nächstenliebe, sondern Missachtung göttlicher Weisung. Die Nächstenliebe des Christentums hat sich nach den Grundsätzen der Bibel und damit Gottes Geboten zu richten. Ich kann nicht aus Nächstenliebe das für gut erachten, was Gott als Sünde deklariert hat. Soweit geht die Nächstenliebe nicht. Diese göttlichen Regeln sind für Christen Richtschnur. Die weltliche Anpassung vieler Priester, die im Gegensatz zu Jesus, jegliches Sozialverhalten als christlich missinterpretieren, dient nicht dem Seelenheil der Menschen, sondern dem Wohlergehen des irdischen Lebens in Sünde der Menschen. Das muss schon ein Unterschied sein. Wenn ich den Ehebruch gutheiße aus sozialem Anspruch heraus, so achte ich die Gebote Gottes nicht. Ich kann den Ehebrechern nicht sagen, dass sie nicht gesündigt haben. Ich kann ihnen helfen, zu der Erkenntnis zu kommen und das aufzuarbeiten und auch sonst sozial igendwie helfen, mit dieser Verdrängung klarzukommen. Aber ich kann nicht hingehen und sagen, Du brauchst Dir um Dein Seelenheil keine Sorge zu machen, weil Du nicht gesündigt hast. Echte Seelsorge hat immer das Leben im Jeseits im Blick. Seelsorge macht sich Sorge um die Seele im Angesicht Gottes oder eben im Angesicht der Gottesferne. Gäbe es die Gottesferne nicht, brauchten wir keine Gesetze, keine 10 Gebote, keinerlei göttliche Weisung und keine Gesetze und könnten leben, morden, wie wir wollten. Wir hätten nur die irdische Strafe zu fürchten, nicht die Gottesferne. Das Recht des Stärkeren würde gelten.

    Das ist doch das Kernproblem für Christen.

    Klar ist, dass Schwule als Menschen genauso geachtet werden, wie andere Menschen auch. Aber müssen wir als Christen akzeptieren, dass sündhaftes Sexualverhalten, welches biblisch als Sünde begründet ist – und nicht, weil wir uns das ausgedacht haben – , als Heldentat oder als nicht sündhaft ansehen? Sehen wir da nicht den Willen des homosexuellen Menschen als göttliche Inspiration und Gottgebotersatz? Oder sollten wir den Willen Gottes der Bibel annehmen? Das “ Ich bin homosexuell und das ist gut so“ des Herrn Wowereit mag publikumswirksam sein. Christlich ist es allemal nicht und ich glaube, werter Augustinus, das wissen Sie auch.

    Wäre Knecht Christi schwulenfeindlich, hätte er nicht den Satz hervorgehoben:
    Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen.

    Das ist das Dilemma, in dem Christen stehen. Die biblischen Vorgaben. Durch Weginterpretieren drücken wir uns vor der Verantwortung, die nicht wir uns auferlegt haben, sondern Gott selbst. Und in diesem Dilemma steht auch die Kirche. Darf die Kirche sündiges Verhalten segnen? Sie handelte gegen biblische Verkündigung und würde dann selbst sündigen, wenn sie dies aus Gründen „barmherziger Pastoral“ täte. DAmit aber würde sie den Pfad des Christentums verlassen, ob uns das recht ist oder nicht. Nicht wir machen Gesetze, sondern Gott hat sie uns als Richtschnur mitgegeben, und zwar nicht der Gott des Islams, sondern der Gott, den wir in Jesus Christus anbeten. Sollen wir seine Gebote, weil Menschen so schwach sind, missachten? Da liegt des Pudels Kern und in nichts anderem.

    Da sehen wir ja selbst bei irdischen Gesetzen das Dilemma. Sollen wir den Diebstahlsparagrafen streichen, weil es so viele Diebe gibt? Sollen wir den Mordparagrafen streichen, weil es so viele Mörder gibt? Diese Beispiele sind natürlich auch Gottes Gebot. Natürlich nicht. Und so ist es auch von Gott gewollt. Von Gott gewollt, nicht von Menschen gewollt.

    Dass Genderlobbies und andere Lobbies die Grundsätze des Christentums aushöhlen wollen, die der Schaffung der Beliebigkeit der Sexualmoral als Ziel vorgeben, ist allgemein bekannt.

    Das Christentum bietet da auch sehr große Angriffsfläche: a) Freiwilligkeit im Glauben ist immer leicht manipulier- und angreifbar, b) Liebesgebot, welches ja über allen moralsich-ethischen Grundsätzen zu stehen hat und damit alles zu aktzeptieren hat, was WIR Jesus/Gott quasi abnötigen,weil es uns so passt und unseren Vorstellungen enspricht, c) Erpressung, christliche Grundsätze mittels political correctness-Meinungsdiktat aufzugeben.

    Gott kann sich nicht erpressen lassen, denn Gott hat Regeln vorgegeben, weil er unser Schöpfer ist und uns als sein Ebenbild und als Menschen, die Würde haben, erschaffen hat. Wir dürfen ihm folgen und nicht umgekehrt. Gottes Freude ist groß über 1 Sünder, der bereut und umkehrt als über 99 Gerechte. Das sollte christlicher Ansporn sein und nicht Appeasement, die Sünden zu Gutem umfunktionieren wollen. Und dass wir Kinder in diesen Sumpf mit hineinziehen, zeugt da mehr von Verantwortungslosigkeit als von Liebe. Würden wir Kinder lieben, wären Gottes Gebote einzuhalten, nicht die von Menschen.

    Und diese Kritik müssen sich nun einmal gleichgeschlechtlich denkende, fühlende und handelnde Menschen gefallen lassen, ob sie wollen oder nicht. Aber Kritik ist ja sofort unchristlich. Da wird sofort die Opferrolle gesucht. Das aber ist auch nicht christlich. Stellen Sie sich doch den christlichen Vorgaben. Gott gibt die Vorgaben, nicht Knecht Christi. Lobbies sind die neuen Götter, die die absolute Meinungshoheit vorgeben, die alle nachzuplappern und nachzufühlen und nach zu denken haben. Mitnichten. Christen könne Lobbies der moralsichen Art nicht als Gesetzesgeber anerkennen, sondern Christen haben sich an das Wort Gottes, welches die Bibel vorgibt, zu halten.

    Die Rosinenpickerei von christlichen Grundsätzen ist schon merkwürdig. Die Bibel gibt es halt nur im Paket, nicht in einzelnen Versen, die dem Leser gefallen oder nicht. Wir dürfen interpretieren. Aber was als Sünde deklariert ist, ist nun einmal vorgegeben. Damit müssen wie alle leben. Meinen Sie, werter Augustinus, die Ehe ist immer ein Zuckerschlecken. Da kann auch aus christliche biblischer Sicht nicht einfach auseinandergegangen werden. Da haben wir schon Verantwortung übernommen in guten wie in schlechten Zeiten. Das ist hart, aber eben auch nicht zu ändern, wenn wir Gottes Gebote ernst nehmen wollen.

    Ich denke, das wollte Knecht Christi zum Ausdruck bringen. Da wird dann gleich von Hetze gesprochen. Bitte! Hetze sieht wahrlich anders aus. Wahrheit kann eben auch schmerzlich sein.
    Das alte christliche Prinzip: Liebe den Sünder und hasse die Sünde, scheint ein gutes Prinzip zu sein.

    Ihnen dürfte das alles bekannt sein, da Sie als Trappist gedient haben. Aber warum dann solche Angriffe? Sollen christlich denkende Blogs jetzt keine Kritik mehr üben? Alles, was ich in aller Demut geschrieben habe, wissen Sie und sie werden das alles gewogen und möglicherweise für schlecht befunden haben, weil Sie selbst betroffen sind. Aber darum kann ich als Christ die Grundsätze biblischer Vorgaben insbesondere denen des NT nicht einfach beiseite schieben. Muten Sie uns Christen das wirklich zu und betrachten alle die aus christlicher Verantwortung anderer Meinung sind der Hetze?

    Wenn Sie die Bibel nach Ihrem Gusto auslegen können, so ist das durchaus subjektiv legitim. Aber verwehren Sie doch bitte anderen nicht, das gleiche zu tun.


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