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Türkische Hooligans fackeln Dortmund ab – Aufschrei deutscher Politiker? 9. November 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 12:53

Staatsanwaltschaft wirft BVB lasche Einlasskontrollen bei Galatasaray-Spiel vor

Staatsanwaltschaft wirft BVB lasche Einlasskontrollen bei Galatasaray-Spiel vor

 

 

 

 

 

Einen Tag nach den Fan-Krawallen vor dem Champions-League-Spiel zwischen dem BVB und Galatasaray Istanbul zog die Polizei eine erste Bilanz. Insgesamt würden rund 1500 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft macht dem BVB Vorwürfe, nicht ausreichend vorgebeugt zu haben.

 

Die Vorfälle beim Fußball-Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul am Dienstagabend (4:1) haben ein Nachspiel. Auf jeden Fall für einige der insgesamt 700 Fans des türkischen Vereins, die größtenteils in Deutschland wohnhaft sind und deren Personalien aufgenommen wurden, weil sie im Verdacht stehen, Straftaten begangen zu haben. Neben dem massiven Einsatz von Pyrotechnik und dem Zünden von Knallkörpern ermittelt die Staatsanwaltschaft Dortmund wegen des Verdachts der versuchten Tötung, weil eine herausgerissene Sitzschale mit einem Gewicht von 3,6 Kilogramm aus einer Höhe von elf, zwölf Metern geworfen wurde. Darüber hinaus wird in anderen Fällen wegen Landfriedensbruchs, gefährliche Körperverletzung sowie Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz und Versammlungsgesetz ermittelt. Insgesamt wurden bei dem Einsatz 21 Personen festgenommen, inzwischen aber wieder freigelassen, zehn Personen wurden leicht verletzt. Bis das umfangreiche Videomaterial gesichtet und Verfahren eingeleitet werden können, könnten aber Monate vergehen, räumte Dortmunds leitende Staatsanwältin Birgit Cirullies ein.

 

 

 

 

 

 

Staatsanwältin sieht Verbesserungsbedarf bei Einlasskontrollen des BVB

Sie machte auch dem BVB einen Vorwurf: Während die Uefa nach dem Spiel den Einsatz der Ordnungskräfte als gut bewertet hat, sieht Cirullies Verbesserungspotenzial. Man dürfte die präventive Wirkung harter Strafen durch die Justiz nicht überbewerten, für Einlasskontrollen gäbe es aber zu wenig Zeit, um sie gründlich genug durchzuführen: Nach der Räumung des Galatasaray-Fanblocks auf der Nordtribüne fand die Polizei 55 weitere Knallkörper, dazu ein Messer und Schlagringe. “Das sind Gegenstände, die nicht in Körperöffnungen transportiert werden”, sagte Cirullies. Für den BVB hatte zuvor Dr. Christian Hockejos erklärt, dass man trotz 1.000 Ordnungskräften bei der üblichen Personenkontrolle vor den Spielen “nicht zu 100 Prozent verhindern kann, dass so etwas ins Stadion kommt”, weil diese Gegenstände im Körper oder Unterwäsche hereingeschmuggelt würden. Dem Bundesligisten entstand durch die Krawalle ein Sachschaden in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Möglich ist, dass die Uefa eine Geldstrafe verhängen wird, weil der Verein dafür mitverantwortlich ist, wenn Knallkörper ins Stadion geraten und dort gezündet werden. “Diese massive Randale erfordert konsequente Strafverfolgung”, erklärte Gregor Lange Dortmunds Polizeipräsident, “solche Chaoten und Kriminelle, die den Namen Fan nicht verdienen, liefern allen Argumente, die Gästefans von Fußballspielen ausschließen wollen“.

 

 

 

 

Galatasaray-Fans zündeten Pyro-Technik in der Dortmunder City

Bereits vor dem Spiel wurden die Gala-Anhänger auffällig: Nachdem sich rund 800 von ihnen auf dem Dortmunder Friedensplatz versammelt hatten, zündeten einige Unbelehrbare von ihnen Feuerwerkskörper. Beim anschließenden Marsch zum Stadion, an dem laut Polizei in der Spitze 1.400 Personen beteiligt gewesen sein sollen, explodierten erneut Knallkörper. “Schon dort wurden Täter identifiziert”, erklärte Polizei-Einsatzleiter Edzard Freykhoff. Zwei Polizisten wurden dabei verletzt, mehrere Personen wurden in Gewahrsam genommen. Um die Lage nicht eskalieren zu lassen, entschloss sich die Polizei, den Trupp bis zur Strobelallee zu geleiten – “in der Hoffnung, dass alles, was auf dem Weg abgebrannt wird, nicht im Stadion gezündet wird”, so Freykhoff. Seine Einsatzkräfte wären in der Lage gewesen, den Marsch zu stoppen; durch die Vernetzung der Anhänger über soziale Netzwerke im Internet hatte er aber mögliche gewalttätige Auseinandersetzungen mit Dortmunder Krawallmachern befürchtet.

 

 

 

 

 

 

 

Polizei hielt die Randalierer im Stadion-Block fest

Während des Spiels setzten die Anhänger des Klubs vom Bosporus dann verstärkt Böller, Bengalos und Rauchtöpfe ein, begleitet wurde dies durch mehrere körperliche Auseinandersetzungen. Die Polizei griff ein und setzte dabei Pfefferspray sowie Schlagstöcke ein. Durch die Ausschreitungen erwog der tschechische Schiedsrichter Pavel Královec zwischendurch sogar einen Abbruch der Partie. „In dem Moment, wo Shinji die Ecke schlägt, kamen einige Dinge runter”, kommentierte BVB-Nationalspieler Marco Reus die Situation in der 52. Minute, “da bekommt man natürlich Angst, denn es kann ja jeden treffen“. Die Polizei hielt die Randalierer nach dem Abpfiff auf Hinweis der Staatsanwaltschaft in dem Block fest, sodass die heimischen Fans in Ruhe das Stadion verlassen und den Heimweg antreten konnten. Dabei nutzten Dortmunder Anhänger, die bereits als Straftäter in Erscheinung getreten sein sollen und mit Eisenstangen bewaffnet waren, die Situation zu einem Angriff auf die Galatasaray-Kurve. Polizei und Ordner konnten aber eine direkte Auseinandersetzung verhindern.

Die Polizei bittet alle Personen, die im Zusammenhang mit dem Spiel verletzt oder geschädigt worden sind, sich beim Kriminaldauerdienst der Dortmunder Polizei unter 0231/132-7441 zu melden.

{Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/staatsanwaltschaft-wirft-bvb-lasche-einlasskontrollen-bei-galatasaray-spiel-vor-id10005417.html#plx1420829109}

 

 

 

 

 

 

 

Galatasaray-Fans sorgen für Bengalo-Gewitter in Dortmund

 

 

 

One Response to “Türkische Hooligans fackeln Dortmund ab – Aufschrei deutscher Politiker?”

  1. storchenei Says:

    Was heißt da, stärkere Einlasskontrollen. Sperrt die diese Chaoten nachhaltig ein, weist sie aus und fertig ist der Spuk. Solche Sozialdussler wie dieser Staatsanwalt, sind ja direkt eine Aufforderung weiter zu machen.


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