kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Schandtaten der IS-Terroristen und Leid der irakischen Christen 9. November 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:55

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Christina (3) im Harem eines afghanischen Jihadisten gelandet

 

Der Familie im Alter von nur 3 Jahren entrissen, um die Lust eines alten afghanischen Jihadisten-Führers zu befriedigen. Es ist die  Geschichte von Christina, einem irakischen Mädchen, das am 22. August vor den Augen der  Eltern entführt wurde.

 

„Wir waren in unserem Haus in Marhaba Hall als wir um 9 Uhr morgens am 22. August, einem Freitag, kräftige Schläge an der Tür hörten, erzählt Aida Hanna, die Mutter von Christina. „Als wir öffneten haben wir andere christliche Familien aus unserer Gegend auf Lastwagen steigen gesehen, angetrieben von bärtigen Männern des IS.“ Die Frau weint und beschreibt minutiös den Moment, in dem auch ihre Familie alles verlassen musste und aus ihrer Stadt deportiert wurde. „Ein junger Mann hat uns befohlen sofort unser Gepäck zu nehmen, weil wir den Lastwagen nach Erbil nicht aufhalten dürften. Einmal am Bord fuhren  sie uns zur Ambulanz neben der  Moschee,  wo wir uns einer medizinischen Untersuchung unterziehen mussten.

Dutzende aus  anderen Regionen deportierte Christen  waren im Wartesaal des Gebäudes, bewacht von 8 IS-Männern, darunter ein Alter mit dichtem Bart und in ein afghanisches Gewand gehüllt. An einem bestimmten Punkt kam einer der Männer zu uns, nachdem er mit dem Alten gesprochen hatte, und hat mir meine Tochter aus den Armen genommen und gesagt, dass sie untersucht werden würde, aber gleich darauf hat er sie dem Afghanen übergeben. Ich habe ihn angefleht, mir meine Tochter nicht wegzunehmen wegen ihres so zarten Alters, aber der Jihadist hat mich entfernt und auf das Auto geschoben und ohne ein Wort mit mir zu reden mich von Christina fortgebracht“. Der Vater des Mädchens weinend: „Wir wissen nicht, warum wir unsere Tochter verloren haben, aber das sind keine Menschen, sie haben keine Religion, keine Glauben, keine Ehre“.

 

 

 

 

 

Sprengsätze in die Häuser der Christen deportiert, um sie bei ihrer Rückkehr zu  töten

Ayad, von Beruf Anstreicher, ist der letzte Christ, dem die Flucht aus Tel Keif nach Kurdistan gelang. Tel Keif, eine Stadt mit 40.000 Einwohnern und 12 Kilometer von Mosul entfernt, wurde am 6. August vom IS erobert. In einem Video erzählt Ayad dem Weltkirchenrat wie er sich „von meinen muslimischen Nachbarn“ betrogen fühlt, der „sich innerhalb von einer halben Stunde gegen mich gewandt hatte“, nachdem wir „15 Jahre immer wieder zusammen gegessen und getrunken haben“.

 

Von Muslimen verraten: „Schon vor der Eroberung hat uns der IS Wasser und Elektrizität abgesperrt. Unsere Priester haben beides Christen wie  Muslimen ohne Unterschied  bereitgestellt.  Dann aber haben uns die Muslime verraten: Als sich die Jihadisten näherten, sind sie auf die Straßen geströmt und haben lobpreisende, den ISIS unterstützende Slogan skandiert.“ Vor allem ist Ayad über das Verhalten seines unmittelbaren Nachbarn erschüttert: „15 Jahre lang haben wir Glückwünsche und Beileid bei Hochzeiten bzw. Begräbnissen ausgetauscht. Aber innerhalb einer halben Stunde hat er sich gegen mich und meine Familie gewandt, und mir gesagt, dass ich ein Nazaräer und Ungläubiger sei“.

 

Kreuze zerstört: „Als die Terroristen in unserem Ort eingedrungen sind und die meisten Christen in die Flucht getrieben haben, haben sie sich sofort gegen die Kirchen gewandet, die Kreuze entfernt und zerstört, weil sie Zeichen der Ungläubigen seien. Sie haben sie durch die Flagge des Kalifats ersetzt, auf der steht: ‚Es gibt keinen Gott außer Allah’.  Dann haben sie die chaldäische Kirche in ihren Gerichtssaal, die syrische in ihr Hauptquartier und das Schwesternkloster in den Gemeindesaal verwandelt.

 

 

 

Folter und Schläge

Ayad ist der letzte Christ, dem die Flucht gelang „ohne Schuhe, auf nackten Füssen“, aber er kennt noch welche, die in Tel Keif geblieben sind: „4 Familien konnten nicht fliehen. Einer ist ein alter Mann von 70 Jahren, der niemanden hat und behindert ist. Wir haben gehört, dass sie ihn gefoltert und geschlagen haben, weil er es  ablehnte, sich zum Islam zu bekehren“.

Wunsch nach Rückkehr: Alle in Kurdistan haben nur den einen Wunsch, in ihre eigenen Häuser zurückzukehren, möglichst „vor dem Winter“. „Ich will nach Hause zurückkehren, auch wenn ich nur Wasser und Brot zum Essen habe. Mein Sohn geht in die 2. Volksschulklasse und will zurück in die Schule. Wir bitten Gott, dass er uns Geduld gibt und uns die kurdischen Kämpfer und die internationalen Mächte helfen, unsere Dörfer zu befreien. Wir wollen nur zurückkehren, auch wenn alles zerstört ist, auch wenn wir am Boden schlafen müssen“.

Sprengsätze in den Häusern:  Leider ist das nicht so einfach: „Viele Häuser des Dorfes wurden zerstört, andere niedergebrannt oder in die Luft gesprengt. Wir haben erfahren, dass ein Mann versuchte in sein Haus zurückzukehren und dieses in die Luft ging, als er die Tür öffnete. Wenn sich der IS aus eroberten Dörfer zurückzieht, deponiert er Sprengsätze in den Häusern, damit die Leute getötet werden, wenn sie zurückkehren. Aber wir wollen trotzdem zurückkehren. Bald wird der Winter kommen:

wo sollen wird dann hingehen“?

 

Was haben wir den Muslimen denn Böses getan?

Ayad vertraut jetzt nur auf die Kurden, „die einzigen, die uns mit Respekt und Würde aufgenommen und uns einen Platz zum Leben gegeben haben.“ Die Versprechen der Amerikaner lassen ihn völlig kalt: „Wir wollen wirkliche Garantien, wir wollen internationalen Schutz.“ Ayad hat alles verloren,  nur Fragen ohne Antworten sind ihm geblieben:  „Sie berauben die Christen, ermorden die Christen und sie respektieren uns nicht. Warum? Zeigt mein Gesicht in diesem Video, lasst die Welt erfahren, wer wir sind und was unsere Geschichte ist“.

 

 

 

Irakischer Christ gefoltert und ermordet, weil er sich  nicht zum Islam bekehrte!

 

In Bartalah, einem mehrheitlich von syrischen Christen bewohnten Städtchen in der Niniveebene, die seit 8. August von den IS-Jihadisten besetzt ist, haben sie einen Christen gefoltert und ermordet, der zu  einer kleinen Gruppe gehörte, die nach Ankunft der Jihadisten beschlossen hatte, in ihren eigenen Häusern zu blieben. Nach Aussagen eines Zeugen war Salem Matti Kourki (43),  der Märtyrer – wie ihn der Patriarch bezeichnete – am 1. September den Folgen von Folter und Schlägen erlegen, die er erlitten hatte, nachdem er es ablehnte, sich zum Islam zu bekehren. 3 Wochen lang hatte er sich  in  seinem Haus verkrochen und  von den Vorräten gelebt, die er in seiner Speisekammer angesammelt hatte.  Am 1. September, nachdem Essen und Wasser ausgegangen waren, hat er nach langer Zeit das Haus verlassen, um sich Nahrungsmittel zu beschafften.

 

Er ist jedoch an  den Kontrollposten des IS vor der Kirche der Jungfrau Maria geraten, direkt im Zentrum der Stadt, und  wurde sofort verhaftet. Die Jihadisten versuchten ihn mit Gewalt zum Islam zu bekehren, was er entschieden ablehnte. Daraufhin haben ihn die  Fundamentalisten geschlagen und zu Tode gefoltert, um ihn dann auf der Straße liegen zu lassen.  Sein Leichnam wurde einige Stundens später von einigen Arabern der Stadt entdeckt, die ihn bargen und begruben.  Am 5. September fand in der syrisch-orthodoxen Kirche Qom El Nour in Ankawa, dem christlichen Vorort von Erbil im irakischen Kurdistan, ein Begräbnisgottesdienst für ihn statt.

 

 

 

 

Bekehre dich zum Islam oder du wirst geköpft

 

Khiria Al-Kas  Isaac: „Ich bin als Christin geboren und wenn ich deswegen sterben muss, ziehe es vor als Christin zu sterben.“ So hat Khiria Al-Kas Isaac (54), irakische Christin aus Qaraqosh und dem IS nach Kurdistan entkommen, den Islamisten geantwortet, die sie einsperrten, schlugen und ein Schwert an ihre Gurgel hielten,  um sie zur Konversion zum Islam zu zwingen. Ankunft der Jihadisten: Die Frau und ihr Ehemann Mufeed Wadee‘ Tobiya fanden sich am Morgen des 7. August in einer Stadt wieder, die von den Jihadisten erobert wurde. Sehr bald fingen die  Jihadisten an, sie zu bedrohen: „Bekehre Dich zum Islam oder du wirst geköpft“. Gemeinsam mit 46 anderen Frauen weigerte sie sich und wurde von ihrer Familie getrennt und 10 Tage lang eingesperrt.

 

 

Geschlagen und bedroht

Während dieser Inhaftierung wurden die Frauen wiederholt vor allen anderen geschlagen, damit die Leiden einer, alle anderen zur Konversion „überzeugten“  „Ich habe ihnen sofort geantwortet, dass ich es vorziehe als Christin zu sterben, und habe dann das Evangelium des Hl. Matthäus zitiert (10,33): Jesu sagte: ‚Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater, der im Himmel ist, verleugnen’;“ Während der Schläge, „weinten alle, aber alle lehnten es  ab, sich zu bekehren“.

 

Glücklich eine Märtyrerin zu sein: Eines Tages sagte ein Terrorist, der sie schlug, zu Khiria: „Bekehre Dich oder ich werde Dir noch Schlimmeres antun.“ Sie aber hat ihm geantwortet: „Ich bin eine alte und kranke Frau. Ich habe keine Tochter und keinen Sohn, die die Zahl der Muslime erhöhen und euch nachfolgen könnten, welchen Vorteil habt ihr wenn ich mich bekehre“? Ich erhielt keine Antwort. Aber am letzten Tag „hat mir ein Terrorist vor allen anderen ein Schwert an die Gurgel gehalten  und gesagt: ‚Bekehre dich oder Du wirst geköpft.’ Ich habe ihm geantwortet: ‚Ich werde glücklich sein, eine Märtyrerin zu sein’“.

 

Vollständig ausgeplündert:Nach dem sie zum x-ten Mal Zeugnis für ihren Glauben abgelegt hatte,   beraubte man Khiria aller ihre Habseligkeiten, einschließlich des Geldes, das sie für eine Nierenoperation beiseitegelegt hatte, und ließ sie frei. Am 4. September wurde ihr die Flucht erlaubt und so konnte sie die anderen geflohenen Christen in Ankawa erreichen, gemeinsam  mit ihrem Ehemann sowie 2 weiteren Frauen. Am folgenden Tag wurden weitere 14 Personen freigelassen. Was mit den anderen Christen geschehen ist, ist unklar.

 

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