kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Selige Kopten stiften Frieden und spenden Moslems Essenspakete 8. November 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:04

Kleine Essenspakete zum Fastenbrechen erreichen viele Herzen

 

Es ist noch nicht lange her, dass in Oberägypten Kirchen und Häuser von Christen niedergebrannt wurden.

In dem größten muslimisch-arabischen Land wurden Christen mit Gewalt, Entführungen und sogar Mord eingeschüchtert.

Ist es in einem solchen Umfeld klug, das Evangelium öffentlich zu verkünden?

Wird das nicht noch mehr Ablehnung und Feindseligkeit bewirken?

 

 

 

Vorbereitung der Geschenke

 

Einige Christen in Oberägypten beschlossen, sich nicht von Furcht, sondern von Liebe leiten lassen und starteten deshalb im Juli zum Fastenbrechen eine außergewöhnliche Aktion (während des Fastenmonats Ramadan dürfen Muslime vor Sonnenuntergang keine Nahrung zu sich nehmen). Die Christen bereiteten kleine mit Essen gefüllte Taschen vor, die sie Muslimen auf der Straße überreichten. Darin enthalten war auch ein kurzer Gruß:

Lieber muslimischer Freund, ich grüße dich zum Ramadan. Möge der Segen, die Gnade und Güte unseres Herrn dein Leben bereichern. Die Bibel sagt uns ‚Habt anhaltende Liebe füreinander. Liebt einander von Herzen‘.

Dein christlicher Freund„.

 

 

 

 

 

Liebe öffnet Herzen

Etwa 4.000 solcher ‚Liebespäckchen‘ wurden verteilt. Die Christen waren gespannt: Wie würden sie aufgenommen werden? Die Reaktionen waren zumeist überaus positiv. In den Sozialen Medien wie Facebook und Twitter gab es jedoch auch eine hitzige Debatte über die wahren Motive hinter der Aktion. Daraus erwuchsen viele gute Gelegenheiten für die Christen, Gottes bedingungslose Liebe zu allen Menschen zu bezeugen. Esther berichtet von einer der vielen Begegnungen. An einer Bushaltestelle wurde sie auf eine junge Frau aufmerksam und sprach sie an. Die begann sofort zu weinen und schüttete Esther ihr Herz aus. Sie sei voller Zweifel, ob es Gott wirklich gibt und habe gerade gebetet, Gott möge sich ihr offenbaren. Am Ende des Gesprächs öffnete sie ihr Herz und wollte eine Nachfolgerin Jesu werden. Eine andere junge Frau hatte das Gespräch mitverfolgt und bat daraufhin um eine Bibel, weil sie selbst die Wahrheit erforschen wollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Dieser Artikel bewegte uns.

Während wir uns in Grundsatzdebatten ergehen, gehen in Ägypten Christen auf die Straße und handeln so wie im Artikel beschrieben. Wir hätten den Muslimen nicht zum Ramadan gratulieren können, da wir wissen, vor welchem Hintergrund Ramadan gefeiert wird:

a) Erinnerung an Abraham, dem Gott geboten hat, seinen Sohn zu opfern

und b) Herabsendung des Koran.

 

 

 

Zu a) Muslime glauben, das Ismael anstelle Isaaks hätte geopfert werden sollen. Damit vereinnahmt Mohammed das Judentum und das auf dem Judentum gründende Christentum mit einer Lüge.

Zu b) Die Herabsendung des Koran hat zu blutigen Auseinandersetzungen von Beginn an geführt und führt noch heute zu blutigen Auseinandersetzungen.

 

 

 

Gleichwohl bewundern wir diese Aktion der Christen. Selbst wenn auch nur eine muslimische Seele ihr Herz für den Jesus der Bibel geöffnet werden konnte, so ist diese Aktion jesuanisch gewollt und von IHM getragen.

Dieses Verhalten erinnert uns an die Aktion koptischer Christen und Priester, die öffentlich in den zerstörten Kirchen betend, den Muslimbrüdern, die unsere Kirchen zerstört hatten, verziehen haben. Die Aktion dieser Christen beweist, dass tätige Nächstenliebe auch in kleinen Dingen und Gesten mehr und Besseres bewirken kann als viele Grundsatzdebatten und lange Kommentare. Allerdings herrschen in Ägypten zurzeit für solche Aktionen bessere Bedingungen.

Hätten Christen dies heute in Irak oder in Syrien, in Saudi Arabien getan, wären sie nicht mehr.

 

 

 

Wir danken JESUS für diese Lektion und wir danken den Christen in Ägypten, die auf diese Weise ihre christliche tätige Nächstenliebe  so mutig und liebend dokumentiert haben.

Wir stellen uns die Frage, der wir nicht ausweichen wollen:

Wäre dieses Handeln nicht wichtiger als Islamkritik im Grundsatz?

 

 

 

 

Das Verhalten dieser Christen beweist, dass wir unsere Arbeit auf zwei Ebenen stellen müssen.

 

Ebene 1: Echte Islamkritik ist nie Kritik an Muslimen, die friedlich ihre Religion leben wollen.

Ebene 2: Sachliche Islamkritik ist nur die dringend notwendige Aufklärung über die Verhaltensweisen gewalttätiger Muslime, die den ideologischen Grundsätzen ihrer Religion folgen, wenn sie auf das Fundament des Korans blicken und nach diesen Fundamenten handeln. Gäbe es die heutigen Terroranschläge, die heutigen Diskriminierungen von Christen, Juden und anderen Minderheiten im islamischen Machtbereich nicht,  wäre unsere Arbeit völlig kontraproduktiv und Hass schürend.

 

 

 

Unsere Aufklärung setzt sich mit dem „Warum“ des Handelns muslimischer Terroristen und ihrer religiösen  Hardlinervorbilder auseinander, deren Aufkommen nicht nur in Ägypten geblüht hat und jetzt in anderen islamischen Ländern wieder so übel erstarkt.

 

Unserer Grunderkenntnis hinsichtlich aller Muslime ist folgende: Sie sind in erster Linie Opfer ihrer eigenen Religion, selbst, wenn sie Täter sind, nichts anderes.

 

 

 

Darum unterstützen wir solche Aktionen, wie sie in Ägypten von Christen durchgeführt wurden. Die Zweifel der muslimischen Frau müssen wir ernst nehmen. Im Artikel heißt es „…Sie sei voller Zweifel, ob es Gott wirklich gibt und habe gerade gebetet, Gott möge sich ihr offenbaren.“ Diese Zweifel eines jeden Glaubens kommen im Menschen immer wieder hoch. Im Islam jedoch finden Muslime in ihrem Gott keinen Halt, weil er keine Nähe zu den eigenen Gläubigen zulässt und sie in ewigem Gehorsam wie Sklaven auf Erden schmoren lässt ohne die Gewissheit auf den islamischen Himmel.

 

 

 

Ja, diese Zweifel ereilen jeden gläubigen Menschen angesichts des Grauens, was Menschen einander antun können, ja, gerade auch insbesondere im Namen dieses Gottes. Und das Leid, welches Menschen nicht nur am eigenen Leib erfahren, sondern auch in den Nachrichten, in den TV-Sendungen und insbesondere an den IS-, Al  Kaida, Boko Haram und dem Staatsterror in islamischen Ländern  gezeigt bekommen,  darf im Islam letztlich nicht erklärt werden. Im Gegenteil: Die Lehre des Islams bezieht das menschliche Leid in sein Ideologiekalkül ein. Diese Lehre produziert und steuert sozusagen die Gewalt im islamischen Sinne, sei es die Vergewaltigung des Geistes in kleinlichen Alltagsregeln, sei es die koranisch legitimierte Gewaltanwendung gegen Frauen und Hass- und Racheanwendung gegen  Ungläubige.

 

 

 

 

Das spüren die Menschen!

 

Dann lernen sie JESUS kennen, der völlig anderes lehrte als der eigene Prophet. Er lehrte, dass die Ehelosigkeit himmelwärts führen kann. Er lehrte die Feindesliebe, völlig undenkbar im Islam. Er lehrt, dass Rache sündhaft ist und Verzeihen immer und immer wieder Größe des Herzens und den Weg GOTTES bedeutet. Er lehrte, dass Buchstabenglaube ein Irrweg wie übertünchte Gräber ist. Erst die Liebe, die Gesetzesbefolgung ausfüllt, ist der richtige Weg. Er lehrte, dass Gebet, welches den Beter selbst pharisäisch vor Gott erhöhen soll gegenüber anderen gesellschaftlich geächteten Menschen (z. B. Zöllner) nicht wirksam ist, weil es von Hochmut und Herablassung getragen ist. Er lehrte, dass das um Vergebung bittende Gebet des Zöllners höherwertig war als das des Pharisäers. Er lehrte und zeigt uns den liebenden Charakter Gottes auf und erlöste seinen Vater vom Image des rächenden Gottes und  erlöste so ganz nebenbei auch alle Menschen von der Sklaverei der Kriecherei vor Göttern und Gott. ER richtete die Menschen auf und machte aus sklavischen Gläubigen Kinder Gottes, denen ein Erbteil am Reiche Gottes geschenkt bekommen können.

 

 

 

Und diese Lehre beglaubigte er mit Tod am Kreuz und der glorreichen Auferstehung. Das bedeutet, dass dieser Sohn Gottes, JESUS und GOTT selbst, sich nicht zu schade war, im Leiden dem Menschennahe zu sein. Gott stieg in den menschlichen Lebensrahmen und Lebenszyklus, welcher erfüllt ist von Geburt, Krankheit und Tod, also Leiden immer mit einschließend und im Kreuz in extremer Form vorbildlich für uns den Tod erleidend,  und zeigte uns so nicht nur seine Solidarität mit dem leidenden Menschen, sondern auch seine Hass überwindende grenzenlose Liebe.

Unsere Aufgabe ist es lediglich, diese Liebe zu erkennen und sie durch unser Leben anzunehmen, auch wenn wir immer wieder sündhaft fallen. Erst die bewusste Nichtannahme der Liebe JESU führt ins Verderben. Wer die Göttlichkeit JESU leugnet, kann somit die Größe SEINES Handelns nicht erfassen können und auch die Liebe GOTTES nicht erfassen. Darum ergeht sich der Koran in restriktiven Formeln und Gebote gegen Juden, aus deren Reihen JESUS hervorging und Christen, die JESUS als Bestandteil der Hl. DREIEINIGKEIT anbeten und belastet seine Gläubigen mit diesem Hass und führt sie so vom ewigen Leben eher weg. Wer Hass ins Herz lässt, weil er sich selbst erhöht über andere (Ungläubige), läuft Gefahr, die Fülle des ewigen Lebens zu verlieren. Darum ist muslimische Grundreligion, die der Koran ausweist,  für Christen unannehmbar, weil zutiefst antichristlich.

 

 

 

 

Menschen jedoch sind leicht zu manipulieren. Saudi Arabien verbietet Bibeln in seinem Machtbereich.

Warum wohl?

Weil Muslime JESUS, wie er wirklich in den Evangelien beschrieben wurde, nicht kennenlernen sollen. Sie sollen Jesus als den isa, als den endzeitlichen Rächer, der alle Kreuze, Schweine und Christen tötet und alle Kirchen zerstört, in ihr Glaubensbild eingebunden, betrachten und diese Glaubensvorstellung nicht verlieren.

 

Das müssen Menschen immer und immer wieder wissen. Sie können es nicht fassen, warum islamische Staaten so handeln wie sie handeln und können nicht nachvollziehen, warum islamische Terroristen so handeln wie sie handeln. 

 

 

 

Wenn der DREIEINE GOTT in seiner unvorstellbaren Liebe freiwillig irdisches Leid auf diese Weise erträgt, wieviel mehr dürfen wir uns im Leid von ihm aufgefangen wissen. Dieses Bewusstsein schafft seelische Linderung im eigenen Leid und schenkt Kraft, es zu ertragen und dieses Leiden, sollte es medizinisch oder auf andere Weise unabwendbar sein (das ist die Voraussetzung, nicht die künstliche Leidsuche), kann es in uns sogar schaffen,  dieses für JESUS anzunehmen und dieses für IHN und für das Seelenheil der anderen aufzuopfern und dieses Leid bereits zu irdischen Lebzeiten in einen Sieg zu verwandeln, so wie JESUS den Tod am Kreuz in SEINER Auferstehung in einen Sieg über den Tod verwandelte.  Diese Hoffnung und dieses Geschenk GOTTES versagt der Koran seinen Gläubigen, weil er JESUS in dieser für die Menschen so wertvollen und alles zum Guten verändernden Liebeserlösungstat schlicht leugnet. Der Islam versagt seinen Gläubigen dieses JESUANISCHE Glaubensglück.

 

 

 

Wir Christen sollten frühzeitig in unserem Leben einüben, Leiden, wenn es uns unvorbereitet trifft, bereits im Kleinen für Jesus aufzuopfern, jeden Schmerz, den wir z. B. plötzlich spüren ohne sichtbaren Anlass, versuchen immer JESUS und sein Leiden am Kreuz im Blick zu haben und dieses Leiden wie ein Gebet für andere für JESUS aufzuopfern. Vielen wird es nicht gelingen, aber das Streben danach ist bereits die Grundvoraussetzung für die Bereitschaft.

 

 

Der Autor dieser Zeilen fragt sich gerade selbst, ob er es selbst schaffen könnte, als er diese Leidenszeilen schrieb. Er kann es nicht sagen, aber er versucht es und praktiziert es auch im Kleinen. Aber ob er das große Leid, welches ihn einmal mit Sicherheit ereilen wird, auf diese Weise aufopfernd ertragen kann, wagt er nicht, bejahen zu können.  Geistliches Training auf dem Weg zu JESUS in dieser Weise,  ist allenthalben die beste Methode. Nur JESUS nie aus dem Blick verlieren, ist der beste Ansatz, diese Sichtweise tragen zu können, auch wenn es letztlich nicht ausführbar werden sollte. Zumindest ernsthafte Versuche sollten diese Sache JESU  wert sein. 

 

 

 

 

Danken wir GOTT immer wieder für JESUS und versuchen,

die Menschen für IHN zu gewinnen, so wie die Christen in Ägypten dies uns vorgemacht haben.

GOTT überrascht uns immer wieder.

 

2 Responses to “Selige Kopten stiften Frieden und spenden Moslems Essenspakete”

  1. HX7 Says:

    Von den Kopten können wir Westler lernen:
    1. Was ist christlich-muslimischer Dialog?
    2. Wie verkündet man unter Muslimen die frohe Botschaft?
    3. Wie halte ich am Glauben fest trotz Verfolgung?
    4. Schätze der Orthodoxie

    • Kreationist74 Says:

      Ja, das stimmt. Es ist ein hartes Bibelwort, das aber wahr ist. Es steht in 2. Tim 3, 12:

      „Alle, die in der Bindung an Jesus Christus ein Leben führen wollen, das Gott gefällt, werden Verfolgungen erleiden.“


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