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Erdogan-Karikatur ausländerfeindlich und rassistisch – Botschafter einbestellt 5. November 2014

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 00:21

50-Jahre-Tuerken-in-Deutschland

Wegen einer Erdogan-Karikatur in einem deutschen Schulbuch hat die Türkei den deutschen Botschafter einbestellt. Die Karikatur war den Töchtern eines in Deutschland lebenden Türken aufgefallen.

 

Das türkische Außenministerium hat wegen der Verwendung einer Karikatur des heutigen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in einem deutschen Schulbuch Deutschlands Botschafter in der Türkei einbestellt. Ein Außenamtssprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP am Montag, dem Botschafter Eberhard Pohl solle Ankaras Protest übermittelt werden. Das Außenministerium hatte zuvor erklärt, der Abdruck der Zeichnung in einem Schulbuch spiegele wachsenden Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in Deutschland wider. Die Kritik richtet sich gegen eine Karikatur in einem baden-württembergischen Schulbuch für das Fach Gemeinschaftskunde und Wirtschaft in Gymnasien.

 

Die Zeichnung war 2011 in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ erschienen. Sie zeigt unter anderem einen Zähne fletschenden Kettenhund, auf dessen Hütte „Erdogan“ steht. Die Zeichnung der Karikaturisten Greser& Lenz trägt den Titel „Türken in Deutschland – Eine Erfolgsgeschichte“.  Das türkische Außenministerium erklärte, die Karikatur enthalte Beleidigungen gegen Erdogan und die in Deutschland lebenden Türken. In Demokratien sei kein Platz für „Versuche, Hass in der Gesellschaft, Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie anzuheizen“. Die Deutschland-Ausgabe der Zeitung „Hürriyet“ berichtete, die Zeichnung sei den Töchtern eines in Friedrichshafen am Bodensee lebenden Türken aufgefallen.

 

Erdogan hat in der Vergangenheit mehrfach ihm unliebsame Karikaturisten vor Gericht gezerrt. Der für die regierungskritische Zeitung „Cumhuriyet“ arbeitende Musa Kart wurde erst im vergangenen Monat vom Vorwurf der Beleidigung freigesprochen. Karts Fall bewegte Karikaturisten außerhalb der Türkei dazu, erdogankritische Cartoons im Internet unter dem Hashtag #Erdogancaricature auf Twitter zu veröffentlichen. Die EU hat wiederholt die immer noch engen Grenzen der Meinungsfreiheit im Bewerberland Türkei kritisiert und weitere Reformen verlangt.

{Quelle: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/erdogan-karikatur-tuerkei-bestellt-deutschen-botschafter-ein/10928226.html}

 

 

 

 

 

An Erdogans deutscher Hundehütte

Türkei sauer über Karikatur in Schulbuch

 

Der türkische Präsident Erdogan reagiert immer wieder dünnhäutig auf Kritik und hat schon mehrfach Karikaturisten vor Gericht gezerrt. Jetzt fährt er wegen einer Karikatur aus Deutschland schweres diplomatisches Geschütz auf und bestellt den Botschafter ein.

{Weiterlesen: http://www.n-tv.de/politik/Tuerkei-sauer-ueber-Karikatur-in-Schulbuch-article13897216.html}

 

2 Responses to “Erdogan-Karikatur ausländerfeindlich und rassistisch – Botschafter einbestellt”

  1. Karl Says:

    Deutscher Islamist „Deso Dogg“
    Denis Cuspert offenbar in Enthauptungs-Video

    Ein im Internet aufgetauchtes Video zeigt Cuspert gemeinsam mit anderen ISIS-Kämpfern. Es ist nicht zu erkennen, ob der gebürtige Berliner selbst Opfer tötete.

    http://www.bz-berlin.de/berlin/denis-cuspert-offenbar-in-enthauptungs-video

    Der Berliner Radikalislamist Denis Cuspert ist in einem mutmaßlichen Enthauptungsvideo der Terrormiliz Islamischer Staat zu sehen. Ein am Dienstagabend im Internet aufgetauchtes Video zeigt Cuspert gemeinsam mit anderen ISIS-Kämpfern, die mehrere Männer umbringen. In dem Video ist nicht zu sehen, ob Cuspert selbst Opfer tötete. Er hält aber für einen kurzen Augenblick einen abgeschnittenen Kopf in der Hand. Die Echtheit des Films konnte zunächst nicht bestätigt werden.

    Das Video wurde von von Aktivisten aus der ostsyrischen Provinz Dair as-Saur verbreitet, die über Verbrechen im syrischen Bürgerkrieg berichten. Die Aktivisten machen keine Angaben darüber, von wann die Aufnahmen stammen und wie sie in ihren Besitz gelangten.

    In dem Video ist zu sehen, wie mindestens ein Mann erschossen und einem weiteren der Kopf abgeschnitten wird. Insgesamt sind drei Tote erkennbar. Cuspert, der in Deutschland als der Berliner Rapper „Deso Dogg” bekannt war, sagt in deutscher Sprache, es habe sich um Gegner des Islamischen Staates gehandelt. „Deshalb haben sie die Todesstrafe bekommen”, sagt Cuspert. Ein weiterer Mann sagt auf Arabisch, es handele sich um Mitglieder des syrischen Al-Schaitat-Stammes.

    Laut Analyse der Verfassungsschützer genießt Cuspert „eine exponierte Stellung als deutschsprachiger Propagandist des Islamischen Staates” (Foto: lof)
    Laut Analyse der Verfassungsschützer genießt Cuspert „eine exponierte Stellung als deutschsprachiger Propagandist des Islamischen Staates” (Foto: dpa)
    Nach Erkenntnissen des Berliner Verfassungsschutzes gehört Cuspert zum engeren Kreis des Islamischen Staats. Der Berliner sei dem ISIS im Irak und in Syrien im April beigetreten, heißt es in einem Dossier über Cuspert, das die Berliner Innenverwaltung im September veröffentlicht hatte. Bei einem Treffen mit hochrangigen ISIS-Chefs soll Cuspert einen Treueschwur auf den ISIS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi geleistet haben, schreibt der Verfassungsschutz.

    Innerhalb der Miliz habe der 39-Jährige, der sich mittlerweile Abu Talha al-Almani nennt, vor allem die Aufgabe, radikalisierte Salafisten in Deutschland zu mobilisieren. In mehreren Videos ruft Cuspert auf Deutsch dazu auf, sich dem ISIS anzuschließen. Laut Analyse der Verfassungsschützer genießt er „eine exponierte Stellung als deutschsprachiger Propagandist des Islamischen Staates”. Das berge „ein erhebliches Mobilisierungsmoment für einschlägig radikalisierte Personen in Deutschland”.

    Cuspert wurde 1975 als Sohn einer Deutschen und eines Ghanaers geboren. Er wuchs in verschiedenen West-Berliner Stadtteilen auf, vor allem aber in Kreuzberg. 2002 begann seine Karriere als Rapper. In seinen Texten verarbeitete „Deso Dogg” persönliche Erfahrungen mit Diskriminierung. Seit 2007 habe er sich als gläubiger Muslim präsentiert. Spätestens Anfang 2010 bestanden laut Verfassungsschutz Kontakte zur Berliner Al-Nur-Moschee. Mitte 2012 sei Cuspert zunächst nach Ägypten ausgereist, ein halbes Jahr später dann weiter Syrien.

  2. HX7 Says:

    Nun ja, er kann halt nicht anders. Kritik ist beim Islam und seinen treuen Anhängern nicht möglich. Was soll man auch bei der intellektuellen Überschaubarkeit dieser Kriegsideologie erwarten. Bei dem kann man nur auf Ebola hoffen.


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