kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Muslimin aus Indonesien findet zu Jesus 2. November 2014

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 20:25

„Sie waren voll Liebe zueinander“ – Maryani sucht die Wahrheit und entdeckt Jesus

 

Maryani lebt in Ost-Java, einem für die christliche Botschaft eher verschlossenen Gebiet im größten muslimischen Land der Welt. Ihre wichtigste Aufgabe sieht die heute 45-jährige Christin darin, in ihrer Heimat Gemeinden zu gründen. Obwohl Maryani in einer muslimischen Familie aufwuchs, erfuhr sie hier wegen ihres Glaubenswechsels keine Ablehnung. Der Grund hierfür lag in einem Erlebnis, das ihr Vater vor vielen Jahren gehabt hatte. Nach einer schweren Augenverletzung, die weder Arzt noch Schamane heilen konnte, hatte er sich an den Gott der Christen gewandt. Sollte Jesus ihn heilen, so würde er mit seiner ganzen Familie ihm nachfolgen. Jesus heilte ihn, der Mann jedoch fürchtete die Nachbarn und blieb Muslim.

 

 

Koran oder Bibel?

Eine christliche Freundin der Familie bat eines Tages Maryanis Vater, die Kinder mit ihr zur Sonntagsschule gehen zu lassen. Der war froh, sein Gelübde so doch noch einigermaßen erfüllen zu können. Für die junge Maryani dagegen begann eine Zerreißprobe. Sie war überzeugte Muslima und unterwies die Kinder in der örtlichen Moschee im Koran. In die Kirche zu gehen war für sie undenkbar. Als ihr Vater sie jedoch unter Druck setzte, gab sie nach. Der freundliche Empfang durch den Pastor war die erste Überraschung. Und obwohl die Kirche einfach und die Versammlung mit nur zehn Christen klein war, fiel Maryani sofort die Liebe zwischen ihnen auf. Wer ist dieser Jesus, dass seine Nachfolger so voller Liebe sind?“, fragte sie sich. In der Schule war sie weiterhin Muslima, am Sonntag aber ging sie zur Kirche. „Bitte zeig mir den richtigen Weg. Ist es der Islam oder der Glaube der Christen?“, betete sie. Es dauerte weitere sechs Jahre, bis ihre Frage beantwortet wurde. Bei einem christlichen Jugendlager sprach ein Leiter über die Dreieinigkeit. In der Moschee hatte sie gelernt, dass Christen zu drei Göttern beten. Nun wurden ihr durch die Bibel die Augen geöffnet. „Ich will dir dienen“, rief sie unter Tränen und öffnete ihr Herz für Jesus.

 

Wie Gott uns formt

Sie begann für die Menschen in ihrem Dorf zu beten. Ihre Berufung, Gemeinden zu gründen, zeichnete sich aber erst zehn Jahre später ab, als sie ein Seminar von Open Doors zum besseren Verständnis des Islam besuchte. Heute bringt sie den Menschen ihres Landes Gottes Wort und Liebe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Hier war die Heilung des Vaters die „irdische“ Initialzündung dafür, dass seine Tochter, die überzeugte Muslima war, zu Jesus fand. Die zweite „Initialzündung“ war der Empfang der Christen in der kleinen Gemeinde. In einer kleinen Gemeinde kann die Liebe unter den Christen noch ursprünglicher sein. Sie führten die Gemeinde schließlich in einem islamischen Land. Das schweißt zusammen. Da ist klares Bekenntnis angesagt, nicht so wie hier in Europa, wo das Bekenntnis zu JESUS zumeist bereits in einer Kaffeerunde mit Taufscheinchristen oder Atheisten oder anderen auf der Strecke bleibt. Selbst ein Teil unserer Priester drückt sich davor, sich in der Öffentlichkeit durch mangelnde priesterliche Kleidung als Priester zu erkennen zu geben.

 

 

Die dritte „Initialzündung“ war das Gelübde des Vaters, der seine Tochter wohl aus Angst vor den Folgen des Brechens des Gelübdes in die Kirche trieb.

 

Und nach sechs Jahren war es soweit, dass diese überzeugte Muslima zu JESUS fand.

Eine lange Zeit, die sie zu JESUS finden ließ.

 

 

 

Der Anfang war JESUS, das Alpha, der ihren Vater heilte, das Ende war die Konversion zum Christentum, am Ende stand also JESUS als das Omega. Wir würden sagen, dass diese Frau das „christliche“ Alphabet des „A“ über viele Buchstaben hinweg, somit über viele Gottesdienste, über viele Zuneigungsbezeugungen und Liebesbeweise hin bis zum Ziel, dem „Z“ in JESUS CHRISTUS, unseren HERRN erlernt hat und IHN fand. Dazu bedurfte es sensiblen und stetige Zustimmung aus dieser christlichen Gemeinschaft. Nur so hat sie die Liebe JESU nicht nur als SEINE Lehre, sondern auch als Alltag in dieser Gemeinde erfahren.

 

 

 

Wir haben in diesem Beispiel allen Grund zur Freude, allen Grund zum Dank und es beweist wieder einmal, dass jesuanische Liebe, von Menschen in Christengemeinden vorgelebt, wichtig und wohl der einzige Weg ist, dass Muslime zu JESUS finden. Danken wir dem DREIEINEN GOTT, dass er uns diese Frau geschenkt hat, die jetzt überzeugt ist von JESUS und seiner Botschaft der Liebe.

 

 

Auch wenn wir den Islam als Religionsideologie in seinen ausgrenzenden Teilen kritisieren und strikt ablehnen, sollten wir uns immer der Lehre JESU vergegenwärtigen, den muslimischen Nachbarn in christlicher Weise zu begegnen. Und darum ist Dialog mit Muslimen aus christlicher Verantwortung ein unbedingtes Muss, aber eben immer auf gleicher Augenhöhe und verbunden mit dem Anspruch, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen.

 

 

 

Islamkritik ist da fruchtbar und wichtig, wo der Gegenstand dieser Kritik zu Mord, Totschlag, Scharia, Apostasiegesetze und Ausgrenzung und Diskriminierung jeglicher Art im Namen Allahs führt. Die Kritik hat bei den Kindern Gottes, die Muslime eben genauso sind wie wir, innezuhalten  ein unbedingtes STOPP zu erfahren, die hier friedlich der Ausübung ihrer Religion nachgehen. Wir dürfen die Gräueltaten von Muslimen, an Muslimen und Nichtmuslimen hart kritisieren, aber immer in dem Bewusstsein, dass Teile des Korans eben diese Muslime leiten und sie Opfer dieses desolaten Gottesbildes sind.

 

 

Friedliche Muslime in einen Topf mit radikalen Muslimen zu werfen, ist Sünde, ja sogar Sünde wider den Heiligen Geist. Differenzierung tut not und prägt das Gefühl für Recht und Unrecht, für Unwahrheit und Wahrheit.

 

 

 

Bitten wir den HEILIGEN GEIST im DREIEINEN GOTT für uns selbst, dass uns  die Unterscheidung und Differenzierung in dieser schweren Zeit der vielen Wege, die in die Irre führen, erkennen und gelingen wird.  Seien wir, jeder von uns ein Salomon, der richterliche Sprüche nach Gottes Willen ausgerichtet hat.

JESU Lehre bindet uns in der Gottes- und Nächstenliebe.

IHM dürfen wir nachfolgen.

 

2 Responses to “Muslimin aus Indonesien findet zu Jesus”

  1. Kreationist74 Says:

    Dass David gegen Goliath siegen kann, erweist sich an Ost-Timor. Es war 25 Jahre lang indonesisch besetzt und die Bevölkerung ist durch den islamischen Terror teilweise sogar zurückgegangen.

    Aber die Osttimoresen haben sich nicht einschüchtern lassen und irgendwann konnten die Massaker dort nicht mehr verborgen bleiben. Das Land konnte nicht einmal islamisiert werden, sondern der Anteil der Katholiken wuchs von 30% im Jahr 1975 auf über 90 % heute.

    Hier ist ein Link: http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/05/24/osttimor-sieg-des-counterjihad/

    Somit hat Gott auch da seine schützende Hand darüber. Da können die Leute machen, was sie wollen.


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