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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Dialog zwischen Islam und Christentum 2. November 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 15:28

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Erzbischof Schick für Fortsetzung des Dialogs mit dem Islam

 

 

 

Klare Forderung an Gesprächspartner nach Distanzierung von Mord, Gewalt, Krieg und Terror im Namen der Religion.

 

Bamberg/Frankfurt am Main (kath.net/ bbk): Auch in diesen Zeiten des brutalen islamistischen Terrors muss der islamisch-christliche Dialog nach Worten des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick fortgesetzt werden. „Wir dürfen und wollen die religiöse Pluralität nicht nur stumpf und unbewusst ertragen, sondern annehmen und gestalten. Wir wollen sie als Quelle des Friedens in versöhnter Verschiedenheit verstehen und nutzen“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Bischofskonferenz am Freitagabend in Frankfurt am Main und fügte hinzu: „Dazu müssen wir bestrebt sein, die Religion der Nachbarn zu begreifen“. Angesichts der weltpolitischen Lage und der Kriege, die im Namen des Islam geführt werden, sei der Dialog derzeit nicht einfach und stocke auch vielerorts. Die Kirche wolle und dürfe sich den Herausforderungen und Aufgaben im christlich-islamischen Dialog aber deswegen nicht entziehen. „Wir fordern aber auch von unseren islamischen Gesprächspartnern die klare Distanzierung von Mord, Gewalt, Krieg, Terror und Verletzung der Menschenrechte namens der Religion“, sagte Schick.

 

 

 

Truth is the new hate speech

 

 

„Der Dialog mit den Muslimen und die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Islam muss fortgesetzt werden“, betonte Schick. Dazu müssten aber auch die Christen lernen, sich selbst im Angesicht des Islam neu und besser zu verstehen. „Das Verstehen der anderen und das Verstehen unserer selbst als Christen gehen Hand in Hand und durchdringen sich gegenseitig.“ Fruchtbarer Dialog setze Gleichberechtigung und auch gleichstarke Partner voraus. „Da haben wir Christen in Deutschland und Europa Nachholbedarf im Wissen und in der religiösen Praxis“, so Schick. Erzbischof Schick sprach am Freitagabend in Frankfurt am Main beim Festakt zur Einrichtung der Stiftungsprofessur „Katholische Theologie im Angesicht des Islam“ sowie zur Einweihung der neuen Geschäftsräume der Christlich-Islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle (CIBEDO) der Deutschen Bischofskonferenz.

 

 

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Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Dialoge sind gut und wichtig. Das vorausgeschickt. Und wir sind auch der Meinung, dass von den Dialogpartnern zu Recht gefordert werden sollte, was Bischof Schick dazu sagt: „„Wir fordern aber auch von unseren islamischen Gesprächspartnern die klare Distanzierung von Mord, Gewalt, Krieg, Terror und Verletzung der Menschenrechte namens der Religion“. Und genau das werden die muslimischen Dialogpartner des Bischofs auch tun. Diese Dialogpartner sind ja auch hier nicht in einem islamischen Land, sondern in einem christlich geprägten Europa, zumindest in Kirchenkreisen. Gesagt werden kann da allerdings viel.

 

 

Es wäre toll, wenn der verehrte Erzbischof einmal mitteilen würde, welche konkreten Ergebnisse diese CIBEDO-Dialoge hervorgebracht hat in islamischen Ländern.  Wir bekommen immer nur in den Nachrichten zu hören, dass Christenverfolgungen, Christendiskriminierungen und Christenmobbing in islamischen Ländern die Regel ist. Denn da gelten scharianische oder andere islamisch geprägte Regeln, die keinen Zweifel daran lassen, dass Christen eine erniedrigte religionsrassistisch minderwertige Menschengruppe ist. Muslime in der Minderheit sind immer für gegenseitige Toleranz und gegenseitiges Verstehen. Damit erreichen sie auch Vorteile der Aktzeptanz und des unhinterfragten Mantras des „Islam ist Frieden“.

Wen aber vertreten die konkreten Dialogpartner der Bischöfe?

Einige Prozent der Muslime einer bestimmten Denkart?

 

 

Vertreten die die Salafisten und die Muslimbrüder, die Milli-Görrus-Radikalen oder die ohnehin stumme Masse der Muslime? Friedensdialoge z. B. mit Prof. Khorchide wären letztlich sinnlos, weil gerade dieser ehrenwerte Muslim, einen christianierten barmherzigen Gott predigt, der so im Koran nicht vorkommt. Und die Muslimverbände haben das kapiert wie wir auch und lehnen ihn im Gegensatz zu uns kategorisch ab.  Dialoge mit Salafisten z. B. wären nicht sinnlos, aber das Bedürfnis seitens der Salafisten wird nicht bestehen, weil Salafisten eine vorgefasste Meinung haben, nicht vom Koran abrücken zu dürfen.

 

 

 

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Wir denken, dass die Dialogveranstaltungen mit den falschen Islampartnern geführt werden. Diese brauchen nicht von der Friedlichkeit des Zusammenlebens überzeugt zu werden. Sie sind es schon und sie leben einen friedlichen Islam. Ob sie aber großen Einfluss in ihrer muslimischen Gemeinschaft haben, ist fraglich. Jedenfalls scheint sowohl der Dialog der hiesigen Bischöfe und auch die des Papstes in islamischen Ländern keinerlei Erfolge zu zeitigen. Wir sehen eher massive Verschlechterungen für Christen in islamischen Ländern.

 

 

Vielleicht sollten einmal die Bischöfe die Realitäten einer Wolfsreligion mit der einer Schafsreligion anerkennen und aus dieser Position Dialoge führen. Schafe dienen den Wölfen als Nahrung und werden gefressen. Von Freundschaften zwischen ihnen wird nur im Paradies berichtet. Hier auf Erden werden die Religionswölfe die Religionsschafe nicht auf gleicher Augenhöhe akzeptieren können. Das aber ist das Gebot und eine jegliche Voraussetzung für einen sinnvollen Dialog.  Die erniedrigte Stellung von Christen und Juden und anderen Nichmuslimen gebietet ihnen immerhin das Wort ihres Gottes. Denn das machtvolle Recht des Stärkeren und Herrenmenschenwahns wird immer für Unterschiede sorgen.

 

 

 

 

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Es benötigt eine gesunde Portion islamischen Hasses, der bewirkt, dass Apostasiegesetze und die erniedrigte Stellung von Christen in islamischen Ländern sowohl im Gedankengut und der nichtmuslimfeindlichen Gesetzgebung und Bewusstseinsprägung als auch  in der Realität und hier in Europa aber immerhin dieses krass-beleidigende Gedankengut von islamischen Dialogpartnern koranisch gepflegt werden muss, um die mentale und religiöse Vormachtstellung zu verteidigen, auch wenn sie dies im Dialog mit Bischöfen am grünen Tisch in kultivierter und gepflegter Atmosphäre zuweilen aus taktischen Gründen verschweigen werden.

 

 

Liebe Bischöfe, Euer Wunschtraum eines Chrislams wird nicht gelingen,

solange die Ausgrenzungs- Hass- und Beleidigungsverse der Korans in seiner gültigen Fassung bestehen bleiben.

Das einzige Mittel, liebe Bischöfe, ist, Jesus als Bestandteil der Dreieinigkeit aufzugeben. Dann könnte das gelingen.

Für Eingottchristen hatte selbst der islamische Gott viel übrig.

 

 

 

Aber ist das nicht dann ein Verrat an der Wahrheit, am Glauben und an Gott selbst?

Die Religion des islamischen Nachbarn wird hier sehr gut begriffen, weil wir das Elend der Chrsiten in islamischen Ländern vor Augen haben.

Begreifen dies die Bischöfe in Deutschland auch?

 

 

 

 

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Wir stellen uns gerade vor, wie Christen im Irak getötet, gefoltert und entführt werden und möglicherweise vor Auge haben, dass hier Bischöfe in behaglicher Atmosphäre Dialoge mit Vertretern derselben Religion führen, deren Gläubige diese Christen so grausam und menschenverachtend behandeln.

Eine Vorstellung, die wir lieber nicht vertiefen wollen, aber ganz zu verdrängen sind sie auch nicht. 

 

 

 

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Werte Bischöfe, verlieren Sie das Elend Eurer Mitgeschwister bei Euren Dialogen mit den Islamvertretern nicht aus den Augen, sonst kann sich ein solcher Dialog sehr leicht auch zum Verrat an CHRISTUS und an unseren Glaubensgeschwistern selbst degradieren. Jeglichem Jesusverrat sollten Christen eine klare Abfuhr erteilen. Versöhntheit in Verschiedenheit hört sich gut an, wird aber, je radikaler der Islam wird, sich nicht verwirklichen lassen.

 

 

Beten wir für die Dialogpartner, dass diese ihre Positionen dazu nutzen werden, dem Frieden in islamischen Ländern wieder Raum zu geben.

 

5 Responses to “KoG: Dialog zwischen Islam und Christentum”

  1. Garfield Says:

    Jeder der, der Meinung ist, mit dem Islam einen Dialog führen zu können, hat seinen gesunden Menschenverstand verloren, oder niemals einen besessen!!!!!

    Wieso sollten wir mit dem Islam reden!!!??? Er tut es auch nicht mit uns, sondern TÖTET uns UND DAS GLEICHE SOLLTEN WIR AUCH MIT IHM TUN!!!!!!

    Gewalt ist die einzige Sprache die der Islam versteht, weil es auch die einzige Sprache ist, die er selber spricht! Also entweder stehen wir endlich auf, oder können uns unsere Friedfertigkeit dorthin stecken, wo der Islam sie sowieso sitzen hat, nämlich in seinem Hintern!

    Der Bessere soll gewinnen! Und WIR sind besser und deswegen werden WIR auch gewinnen, aber auch nur, wenn wir endlich aufstehen um zu KÄMPFEN!!!!!

    Herr Gott hilf uns, vor allem, gegen unsere „eigenen“ VOLLIDIOTEN!!!!!

    Jesus Christus ist für unsere Sünden gestorben, aber ganz sicher NICHT, für unsere Feigheit und Dummheit!!!!!

    AMEN!!!

    • Andreas Says:

      Warum werden ständig nur WIR aufgefordert, den Islam zu verstehen?
      Millionen von uns haben sich ausgiebig mit mit Islam/Koran/Scharia u. orientalischer Kultur auseinandergesetzt – und wer voher noch mit offen-unbefangener Neugier den Islam kennenlernen wollte, ist später umso schockierter von dem, was er da zu lesen, sehen u. hören bekommt. WIR HABEN LÄNGST VERSTANDEN – im Gegensatz zu all den Blendern u. Schmeichelschwätzern aus Kirche u. Politik!
      Wer bietet seit Jahrzehnten ständig Dialog an? – etwa die MINDERHEIT der Muslime, die allen Grund hätten, sich näher zu erklären bzw. denen eigentlich zugemutet werden müsste, sich ersteinmal mit UNSElem RER RELIGION, dem CHRISTENTUM bestens vertraut zu machen. Warum erwarten die Millionen Buddhisten, Konfuzianer o. Hinduisten (nebst vielen anderen Klein-Religionen), die in westlichen Ländern leben u. arbeiten nicht, dass wir ihre Religionen gründlich kennenlernen müssten? Warum eigentlich sind diese Weltreligionen/Kulturen den westlichen Politikern u. Kirchenoberen in der Regel völlig egal? Alleine an solchen Fragen sieht die Verlogenheit u. politische Duckmäuserei von Staat u. Kirche! Es ist hoffnungslos, sich dagegen den Mund fusselig zu reden – die, welche informiert sind brauchen nicht noch mehr zu wissen und der riesige Rest denktoten Mitläufer werden den Islam bis zum bitteren Ende verteidigen.
      Da hilft nur noch Rückzug ins Private und der Dinge harren, die da noch so kommen.
      Wer den Kopf zu weit raushängt, den bestraft das Leben – und das betrifft längst nicht nur die Islamkritik. War schon immer so und die Illusion, dass das in einer Demokratie anders liefe, ist wohl DER IRRTUM unserer Generation gewesen. Auch der demokratische Staat ist letztlich ein autoritär-absolutistischer Machtapparat in der Hand relativ weniger – einzig die befristete Amtszeit unterscheidet unser modernes Regime von Kaiser-u. Königshöfen vergangener Jahrhunderte. Die große Masse des Volkes fühlt sich scheinbar nicht o. nicht ausreichend vom Islam o. massiver Zuwanderung aus islamischen Ländern bedroht – das muss man als Kritiker akzeptieren u. hinnehmen!
      Die meisten Deutschen, Österreicher o. Schweizer haben kein größeres Problem mit der weiteren Islamisierung ihrer Gesellschaft, die meisten Christen sehen im „Chrislam“ große Friedenschancen für die Zukunft – auch dagegen lässt sich angehen, solange die überwiegende Mehrheit dies ausdrücklich wünscht. SO sieht die Realität nunmal aus – immerhin leben wir ja auch in apokalyptischen Zeiten?! Worüber als noch aufregen??

      • Andreas Says:

        Sorry: ..auch dagegen lässt sich NICHT angehen, solange die überwiegende Mehrheit dies nicht auch ausdrücklich wünscht.

  2. storchenei Says:

    Der Islam gehört verboten, der Koran verbrannt. Wie lange lassen sich diese Träumer noch an der Nase herumführen. Es grenzt schon an Dummheit den Märchen und Lügen eines grausamen Vereins hinterher zu rennen und zu keinem Ziel zu kommen. Wie viele Dialoge wollen denn diese Träumer noch führen, obwohl die grausamen Handlungen und Mordtaten mit einer gezielten Vehemenz zunehmen. Wer sich nicht von diesem Koran distanziert ist mitschuldig an den brutalen Verbrechen an Christen und sogenannten Ungläubigen.

  3. quo vadis Says:

    Pardon, meinen Kommentar habe ich fälschlicherweise zum Beitrag „Pater Gabriel, Ein Griechisch – Orthodxer Priester ….“ vom 02.11.2014 eingestellt. Deshalb hier nochmals an passender Stelle.

    „Der Islam ist antichristlich. Nicht Dialog ist notwendig – der führt zum “Chrislam”. Es ist eine klare christliche Position einzunehmen. Die grundlegenden Unterschiede der Kernaussagen der Bibel zum Koran sollten nicht nur bekannt, sondern auch unverrückbares Glaubensfundament eines Christen sein. Dann würde erkannt werden, dass sich ein ´interreligiöser´ Dialog (mit dem Ziel “Gemeinsamkeiten zu finden und herauszuarbeiten”) von Vornherein verbietet. Gleichwohl sollten wir auf hier friedlich lebende Muslime freundlich und mit Respekt zugehen. Zu bedenken ist jedoch: Viele Muslime sind mit dem Inhalt des Korans nicht unbedingt genauestens vertraut und kennen deshalb nicht (oder aber leugnen gemäß Taqiya) den Teil des Korans, der von Mohammed zur Rechtfertigung seiner begangenen Scheußlichkeiten in Medina als “Anleitung im Umgang mit Ungläubigen” aufgenommen wurde und anstelle der in Mekka entstandener Suren zur verbindlichen Richtschnur gläubiger Kämpfer für Allah gilt. Die Gräueltaten des IS an Christen, Jeziden und Muslimen(!) werden daher in der Öffentlichkeit strikt als nicht konform mit dem Koran erklärt, da der Islam ja generell als “friedliebend” zu gelten hat.
    Auch nicht übersehen werden darf, dass Muslime selbst, besonders Mädchen und Frauen (vergleichbare Stellung wie ein Tier), unter der Ideologie des Islam, der das persönliche Leben bis ins Kleinste strengstens regelt und bestimmt, leiden und für das Evangelium Jesu Christi sehr interessiert und aufgeschlossen sind. Siehe dazu: http://www.nefesch.net/2014/09/einige-gedanken-zur-situation-im-nahen-osten/ .“


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