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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Palästinenser rufen heute zum „Tag der Wut“ auf 1. November 2014

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 21:32

 

Die israelischen Sicherheitsbehörden haben dem massiven Druck nachgegeben: Der Tempelberg kann heute von muslimischen Frauen und Männern, die älter als 50 sind, besucht werden. Ursprünglich sollte das Areal nach dem Mordversuch an dem jüdischen Aktivisten Yehuda Glick aus Sicherheitsgründen zwei Tage gesperrt bleiben. Dies führte zu heftigen Protesten der arabischen Nachbarstaaten; Jordanien warf Israel „Terrorismus“ vor. Die Polizei in Jerusalem ist in höchster Alarmbereitschaft: Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Abbas hat den heutigen Freitag zum „Tag der Wut“ erklärt. In einem Aufruf hat die Fatah „ihre Kämpfer und die Masse des palästinensischen Volkes“ um Unterstützung für „die Al Aksa-Moschee im besetzten Jerusalem“ gebeten. Der Freitag sei ein ‚Tag der Wut‘. Es gehe darum, den Widerstand der Palästinenser gegen jeden Angriff auf heilige muslimische Stätten deutlich zu machen. Die Entheiligung der Al Aksa-Moschee sei die Erklärung eines Religionskrieges gegen das palästinensische Volk und die arabischen islamischen Nationen.

 

 

 

 

 

Anschlag auf jüdischen Tempelberg-Aktivisten Yehuda Glick

 

 

 

 

 

Nach Mordversuch: Tempelberg bleibt geschlossen

 

 

 

 

Rabbi Yehuda Glick, der in der Nacht zum Donnerstag von einem palästinensischen Attentäter niedergeschossen worden war, ist noch nicht außer Lebensgefahr. Allerdings habe sich sein Zustand stabilisiert, hieß es aus der Jerusalemer Klinik, in der er mehrfach operiert wurde. Der mutmaßliche Attentäter, der mehrfach wegen Terroraktivitäten vorbestrafte Muataz Hijazi (32), war bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben gekommen. Hijazi hatte rund elf Jahre im Gefängnis verbracht, unter anderem wegen zahlreicher Brandstiftungen in Schulen und jüdischen Wohnhäusern. Er wurde am Donnerstag beerdigt. Auf der offiziellen Facebook-Seite der Fatah-Partei wird er als „heldenhafter Märtyrer von Jerusalem“ gewürdigt. Ein Familienangehöriger von Hijazi erklärte gegenüber israelischen Medien: „Wir sind stolz auf jeden, der einen Siedler umbringt. Der Krieg zwischen Juden und Arabern ist ein Religionskrieg, und ich bin nicht überrascht, dass auf Glick geschossen wurde.“ Der Rabbi hatte sich dafür eingesetzt, dass nicht nur Muslime, sondern auch Juden auf dem Gelände beten dürfen, wo einst der jüdische Tempel stand.

 

 

 

 

 

Streit um den Tempelberg

 

 

 

Während die Palästinenser den getöteten Attentäter als Märtyrer feiern, behauptete seine Familie, er habe mit dem Attentat überhaupt nichts zu tun gehabt. Vielmehr sei er von der israelischen Polizei kaltblütig ermordet worden. Die Schließung des Tempelberges am Donnerstag löste unter Muslimen im Nahen Osten geradezu hysterische Reaktionen aus. Der jordanische Minister für Islamangelegenheiten, Hayel Daoud, sprach von israelischem „Staatsterrorismus“, der den Friedensvertrag mit seinem Land gefährde. Der ägyptische Großmufti Abdel-Karim Allam warf Israel einen Angriff auf muslimische Empfindsamkeit und eine plumpe Verletzung internationaler Vereinbarungen vor. In anderen Nachbarländern machten islamische Kleriker Israel für die Eskalation der Gewalt in Jerusalem verantwortlich. US-Außenminister John Kerry verurteilte das Attentat auf Glick, der auch amerikanischer Staatsbürger ist. Kerry forderte beide Seiten zu extremer Zurückhaltung auf, es dürfe keine provokanten Aktionen und Reden geben. Der historische Status Quo auf dem Tempelberg müsse erhalten werden.

 

 

Währenddessen geht die arabische Gewalt gegen Juden in Jerusalem unvermindert weiter. In Ostjerusalem wurde das Auto eines jüdischen Fahrers von arabischen Jugendlichen mit zahlreichen Steinen beworfen. Der 24-jährige Fahrer konnte zu Fuß fliehen. „Ich danke Gott, dass ich überlebt habe“, erklärte er. Bei Steinwürfen gegen einen Bus wurde eine etwa 70 Jahre alte jüdische Passagierin leicht verletzt. In der Nacht zum Freitag hatten die arabischen Randalierer in Ost-Jerusalem Barrikaden errichtet und Müll in Brand gesetzt. Maskierte Jugendliche griffen mehrfach israelische Polizisten an, die Tränengas einsetzten.

{Quelle: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27837/Default.aspx}

 

3 Responses to “Palästinenser rufen heute zum „Tag der Wut“ auf”

  1. Hat dies auf aloisfranzstefanettinger rebloggt und kommentierte:
    Da haben wir es wieder!lmuslime tolerieren überhaupt keime anderenMeinungen als Ihre!!!Geht etwas nicht sowie sie wollenistes sofirt1Entheiligung.doch was sinddann eieKi4chenschändungen und Kirchenzerstör ungen durch Muslime.die wollen ALLE!!!RECHTE!!!aber wenn es um Kulturgut anderer Religionen *speziell von Christen!) Kennt man KeineToleranz undPflichten.Schon komischwie das Terror pack mit Religionsfremden Dingen und Kulturgütern umgeht.mfg.Alois Fr.St.Ettinger

  2. thomas Says:

    Vor allen Dingen haben die nur soviel Zeit und Kraft ,weil sie Sozialhilfe aus aller Welt bekommen,
    während auf dem Rest des Planeten circa 800 Mliilionen regelmäßig hungern.

  3. anonymous Says:

    Ohne Worte: Der ägyptische Großmufti Abdel-Karim Allam warf Israel einen Angriff auf „muslimische Empfindsamkeit“….


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