kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Ampelmännchen in Dortmund politkorrekt 1. November 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 12:12

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: SPD und Grüne wollen 50-prozent Ampelfrauen

 

 

 

Eine Quote an der Fußgängerampel: Die Fraktionen von SPD und Grünen in der Bezirksvertretung Innenstadt-West wollen die Hälfte der Ampeln in diesem Teil der Innenstadt mit Ampelfrauen statt Ampelmännchen ausstatten. Jetzt soll die Verwaltung die Frage der Gleichberechtigung prüfen.

 

Rot-Grün in der Bezirksvertretung begründet die gewünschte Quote mit der Gleichberechtigung: „Durch die Gleichstellung von Frau und Mann ist eine teilweise Umrüstung von regulären Ampelmännchen zu ‚Ampelfrauen‘ folgerichtig“, heißt es im Antrag der Fraktionen. Vorteil der „Ampelfrau“ sei auch eine vergrößerte Leuchtfläche, die bei diesem Design entsteht.

 

SPD und Grüne mit Mehrheit

Jetzt soll die Stadtverwaltung klären, welche Kosten auf die Stadt zukommen würden, wenn die Hälfte der Ampeln im Stadtbezirk Innenstadt-West mit Ampelfrauen ausgestattet werden würden. Einschränkend schreiben die Antragsteller: „Der Tausch sollte nur bei notwendigen Reparaturen oder bei Neueinrichtungen von Ampeln eingerichtet werden“. Die Bezirksvertretung wird am Mittwoch über das Thema beraten. SPD und Grüne verfügen dort gemeinsam über zwölf der 19 Sitze – und damit eine komfortable Mehrheit. Nach Angaben der Antragsteller gibt es in Köln und Bremen bereits Ampelfrauen.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Es ist doch noch kein mediales  Sommerloch und der 1. April ist doch auch noch weit weg auf der anderen Seite des Jahres!?

 

 

Wenn es nicht so lachhaft wäre, würden wir solche Artikel nicht bringen und schon gar nicht kommentieren. Aber sei es drum. Abwechslung mit Humor gewürzt,  tut gut.

Politiker der rotgrünen Partei zerbrechen sich allen Ernstes den Kopf über Ampelsymbolik im Zeitalter der Gleichberechtigung, und das unter erschwerten Bedingungen. Offensichtlich ist eine Pleitestadt  wie Dortmund (klar NRW) jenseits von Gut und Böse, dass sich die Stadtverwaltung mit solchen Lächerlichkeiten beschäftigen kann.

 

 

Es gibt in Dortmund keine anderen Probleme.

Keine Asylproblematik

http://www.ruhrnachrichten.de/fl%FCchtlinge+in+dortmund./Bis-zu-700-Menschen-Neuer-Fluechtlings-Ansturm-auf-Erstaufnahme;art2575,2476401

 

 

keine Schuldenproblematik

http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44137-Dortmund~/Kommunen-in-der-Kreide-Jeder-Dortmunder-hat-4335-20-Euro-Schulden;art930,2377094

 

 

 

Allein der Antrag der Rot-Grün-Fraktion enthält bereits eine Diskriminierung von Männern.

Da werden zwei Begrifflichkeiten unterschiedlich ausgesprochen:

Folgerichtigkeit von „Ampelmännchen“ zu „Ampelfrauen“. Hallo?

Folgerichtig wäre gewesen:

„Ampelmännchen“ zu Ampelfrauchen“.

Das wäre mal eine Idee gewesen.

So nicht, liebe genderpolitkorrekten Stadtoberflächlichkeiten.

 

 

 

Irgendwelche Feministinnenvertreterinnen werden sich diese Hohlheiten ausgedacht haben. Aber wenn wir schon dabei sind, könnten wir die Ampelsymbole auch auf Blindenhunde, auf Kinder, auf Lesben und Schwule erweitern. Das würde dann auch ein gerechtes Abbild der Gesellschaft ergeben.  Keinesfalls würde von diesen Straßenverkehrsgenderfeminstinnen  eine Familie von Mann und Frau mit Kind und Hund auf eine solche Ampelfläche passen. Sie hätte zwar die höchste Leuchtkraft, aber sie wäre genderpolitisch ja völlig undurchführbar, schließlich wurde das Familienidealbild  soeben gendergerecht zerlegt.

 

 

Wenn wir Angela Merkelchen  als Hosenanzügchen auf die Ampel bannen, so bringt das garantiert nicht mehr Leuchtkraft, denn Frauchen müssten dann ja völlig politinkorrekt mit Zöpfchen und Kleidchen aus den 50er Jahren verunziert werden, wenn die Leuchtkraft erhöht werden soll. Das scheint ein genderpolitischer Rohrkrepierer zu werden.

 

 

Die wenigen Kommentatoren dieses verlinkten Artikels sind dann auch sehr kreativ in Sachen Unterricht für Feministinnen bei der Stadt Dortmund.

 

 

In der Welt treiben gerade Kriege, Mord und Totschlag ihr Unwesen. In Dortmund dagegen scheint die Welt noch heil und völlig in Ordnung. Wir dürfen getrost mit dem Kopf schütteln. Hier dürfen wir auch sagen: Herr, lass Hirn vom Himmel fallen, u. a. auch auf diese Stadtvertreter/innen, die offensichtlich scharf auf Boni sind, den sie  vielleicht bekommen  für jeden „Verbesserungsvorschlag“, sei er noch so unsinnig.

 

 

 

Wir haben da einmal herzlich gelacht.

Danke Dortmund!

Gern einmal wieder.

 

3 Responses to “KoG: Ampelmännchen in Dortmund politkorrekt”

  1. NoISIS Says:

    Die umgerüsteten Ampeln sollten direkt noch pink angestrichen werden. Graue Masten wirken viel zu männlich.
    Die Ampelschaltung müsste auch noch frauenfreundlicher programmiert werden.
    Bei rot bleibe stehen, bei grün kannst Du „gehen“. Leute die im Rollstuhl sitzen fühlen sich immer noch diskriminiert.
    Und was ist mit Hundebesitzern? Eine Person mit Hund habe ich als Ampellogo noch nicht gesehen. Tiere so zu diskriminieren, unverschämt.
    Die Ampeln an Fahrradwegen darf man auch nicht vergessen umzurüsten. Statt Herrenfahrrad gehört da ein Damenfahrrad drauf.

    Ironie off.

  2. Augustinus Says:

    Natürlich gibt es wichtigere Probleme, aber wir dürfen uns von den Konflikten, die anderswo passieren, und deren Folgen wir, warumauch immer schultern müssen, wir dürfen uns nicht die Freude am Leben nehmen lassen. Ampelmännchen / Weibchen sind eine willkommene Abwechslung in dieser grausamen Zeit. Wir müssen Vorbilder für Menschenrechte sein, und die Frauenrechte gehören dazu, und dürfen sich durchaus auch an den Ampeln manifestieren. Denn auch Muslime müssen auf die Ampel achten! Dann schauen sie auf das Objekt, daß sie ständig unterdrücken. Es ist wie Drakula und das Kreuz. Lustig!!!!

  3. wga Says:

    Dann sollen die weiter machen, gleich die Fußgängerwegzeichen auch zur Hälfte mit Männern ausstatten. Bei einem ähnlichen Anliegen wurden dann unter Willy Brandt die Fußgängerwegezeichen verweiblicht.
    Oder weshalb müssen die Ampeln rot-grün sein, lasst doch andere Parteien ran, und warum muss grün bei Gehen leuchten, wenn Grün dran ist, dann bedeutet das doch immer Stillstand, bei rot auch, dann sollen sie sich teilen, die Hälfte der Ampeln muss bei Stehen grün leuchten, die andere Hälfte bei Rot.

    Besser wäre es, eine geschlossene Klinik einzurichten, mit einer Kindergartenfahrschule, ausgestattet mit deren Ampeln. Einmal im Monat würde man die Politiker dann dort besuchen, oder besser täglich, mit Eintritt, das würde die öffentlichen Kassen entlasten. Allerdings würden wegen des Konkurrenzpotentials die Zoo-Lanndschaften einen Besucherschwund erleiden.


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