kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kardinal Schönborn: Drogenfalle für die Jugend 31. Oktober 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:31

Ab 6. Minute: Schockierende Bilder von den Wiener Drogen-Hotspots. Süchtige konsumieren Drogen in aller Öffentlichkeit.

 

 

Ich glaubte nicht recht zu hören, als dieser Tage von Vertretern einer Parlamentspartei die Freigabe von Cannabis, von sogenannten „weichen Drogen“, gefordert wurde. Als schmerzlich Betroffener vom Drogentod eines jungen Verwandten kann ich mich nur wundern. Fast immer ist das „Kiffen“, das angeblich so harmlose „Haschen“ der Einstieg in die trostlos-tragische Welt der Drogensucht, aus der herauszukommen nur wenigen gelingt.

 

 

 

 

NEOS fordern Legalisierung von Cannabis

 

 

 

 

 

Es stimmt: nicht jeder, der einmal oder gelegentlich einen „Joint“ raucht, wird deshalb schon drogensüchtig. Experten sagen zwar, dass Cannabis ungefährlicher ist als Alkohol. Aber in der Geschichte der Drogensüchtigen hat es doch meist mit intensivem Haschen begonnen. Der Griff zu härteren und gefährlicheren Drogen ist dann vorprogrammiert. Zwar ist die Zahl der Drogentoten stark zurückgegangen, aber jeder dieser Toten hat eine lange Leidensgeschichte hinter sich.

 

 

 

 

 

Auch stimmt der Hinweis der Experten: Österreichs Einstiegsdrogen Nummer eins sind noch immer Alkohol und Nikotin. Im Land der Discos, Heurigen und Bierzelte wachsen Jugendliche in einer bereits „alkoholisierten Umwelt“ auf. Oft beginnen die Probleme bereits mit 12-14 Jahren. Auslöser sind meist die Probleme in der Familie und in der Schule. Der Griff zur Flasche wird dann zum „Problemlöser“ mit den bekannten, fatalen Folgen.

 

Was tun? Drogenhandel, Drogenkriminalität und Drogenkonsum sind weltweite Probleme. Keiner von uns kann sie global lösen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Zuwendung, Aufmerksamkeit, Zeit füreinander sind die wirksamsten Therapien. Mehr Wärme in der Familie, mehr Geborgenheit, schlicht: mehr Liebe! Dann braucht es keine Freigabe von Drogen. Weil dann Drogen nicht mehr gebraucht werden!

{Quelle: http://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/39693.html}

 

 

 

 

 

 

 

 

Drogenzentrum

 

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s