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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ex-Fortune als Bombenleger im Gefängnis 30. Oktober 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 10:13

Verbindung zu den Gefolgsleuten von Osama bin Laden


Düsseldorf: Ex-Fortuna-Profi Nizar Trabelsi (Foto) und seine Verbindungen zu terroristischen Zellen. Inzwischen gibt es nicht nur offizielle Bestätigungen von den belgischen Behörden, es sickern auch immer mehr Details durch. 1989 war Trabelsi aus Tunesien zur Fortuna gestoßen, konnte sich in der Bundesliga-Mannschaft unter Aleksandar Ristic aber nie richtig durchsetzen und bestritt kein einziges Pflichtspiel. Richtig aufgefallen war der junge Mann immer nur durch eine Marotte – er pappte sich vor jeder Begegnung eine Mini-Kopie des Korans unter die Schienbeinschoner. Aus dem Profi wurde ein mutmaßlicher Terrorist. Am 13. September, zwei Tage nach den Anschlägen in den USA, brach die Polizei sein Appartement in der Nähe von Brüssel auf. Dort fanden die Beamten neben einer Maschinenpistole und Munition auch Aufzeichnungen über chemische Verbindungen – Trabelsi steht unter Verdacht, ein Attentat auf die US-Botschaft in Paris geplant zu haben. Dazu passt auch, dass beim Brüsseler Restaurantbesitzer Abdelkrim, der gemeinsam mit dem Tunesier aufgegriffen wurde, Material zum Bauen von Bomben gefunden wurde.

 

 

Wie nun ermittelt wurde, verbrachte Trabelsi 1996 mehrere Monate in Saudi-Arabien, reiste außerdem mehrfach ins pakistanische Jalalabad, wo er mit Osama bin Ladens Gefolgsleuten in Kontakt gekommen sein soll, sowie nach Afghanistan. Auch in Deutschland wurde er bereits in den Neunzigern polizeilich auffällig. Wegen Drogenbesitzes bekam er 1994 eine Bewährungsstrafe aufgebrummt, nach seiner Rückkehr aus dem Nahen Osten kassierte er eine Geldstrafe wegen illegalen Waffenbesitzes. Über das von der belgischen Polizei sicher gestellte Belastungsmaterial sagte Trabelsi aus, er habe es aus Afghanistan mitgebracht. Was er mit den Sachen vorhatte, darüber schweigt sich der Ex-Fortune aus.

Aus: Express-Online – http://www.express.de/ddorf/2109216.html

 

 

 

Nizar Trabelsi

 

 

Am 22.05.03 schickte Kollege Danyel rum:

 

 

Hatte Trabelsi El-Kaida-Chef Osama bin Laden in Afghanistan getroffen?

 

Ex-Spieler von Fortuna Düsseldorf bei Brüsseler Islamistenprozess

 

 

Brüssel (dto): Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hat in Brüssel der Strafprozess gegen 23 mutmaßliche militante Islamisten begonnen. Unter ihnen ist der frühere Profifußballer Nizar Trabelsi (32), der in Deutschland beim damaligen Bundesligisten Fortuna Düsseldorf unter Vertrag gestanden hatte. Trabelsi war 1989 zu dem Club gekommen, hatte dort aber nicht Fuß fassen können und war nicht zum Einsatz gekommen. Zwölf Angeklagte sollen an der der Vorbereitung des tödlichen Attentats auf den damaligen Führer der afghanischen Nordallianz und Taliban-Gegner Achmed Schah Massud beteiligt gewesen sein. Die Anklage hat einen zweiten Schwerpunkt, den geplanten Sprengstoff- Anschlag auf den US-Militärstützpunkt Kleine-Brogel in der belgischen Provinz Limburg. Dafür muss sich unter anderen Trabelsi verantworten. Eine Verbindung der Angeklagten zu dem internationalen Terrornetzwerk El Kaida wird vermutet, ist aber laut einem Bericht der Brüsseler Tageszeitung „Le Soir“ (Donnerstag) nicht in der Anklage explizit erwähnt. Trabelsi hatte nach eigenen früheren Angaben den El-Kaida-Chef Osama bin Laden in Afghanistan getroffen. Einer der Hauptangeklagten, Tarek Maaroufi (37), sagte zum Auftakt des Prozesses, er habe keinem Terrornetzwerk angehört. Er soll laut Anklage für einen der beiden Massud-Attentäter einen falschen Pass besorgt haben. Die Attentäter hatten sich in Belgien aufgehalten. Einer der Angeklagten verlor im Gerichtssaal die Nerven und attackierte einen anderen Beschuldigten. Der Prozess soll bis Ende Juni dauern.

 

 

 

 

 

 

Am 24.06.03 schickte Alfred E. Neumann (DiFo) folgendes aus einer Öllner Gazette ein:

 

Kölner Stadt-Anzeiger – Nr. 143 – Dienstag, 24. Juni 2003 – 3 (Rubrik „Blick“)

„Ich war zu allem entschlossen“

Über Fortuna Düsseldorf hinein in Osama Bin Ladens Terror-Lager:

Die eigenartige Geschichte des Nizar Trabelsi

 

 

 

Der tunesische Fußballprofi steht in Brüssel vor Gericht.

Er bekennt sich schuldig, einen Bombenanschlag für El Kaida in Belgien geplant zu haben.

 

Düsseldorf/Brüssel: Fein säuberlich hat Nizar Trabelsi die Instrumente des Schreckens für sein geplantes Attentat noch einmal ausgebreitet. Die Anleitungen für die Bombe liegen neben dem Bett seiner Brüsseler Wohnung. Der Sprengstoff im Schrank. Die 4,1 Kilogramm schwere Uzi-Maschinenpistole daneben. Alles ist längst vorbereitet für den Tag, an dem der damals 30-jährige Tunesier die Lethargie eines Schläfers abstreifen und den tödlichen Auftrag des Terrorpaten Osama Bin Laden ausführen will. Wie auf einer Einkaufsliste hat er alles auf einem Zettel abgehakt, was er für seinen Anschlag benötigen wird: Zündschnur, Chemikalien, Lagepläne und Koordinationsbücher. Schon bald soll er für die Terrororgamsation El Kaida zuschlagen. Die Bombe im Rucksack. Die Lagepläne in der Tasche. Nur die Maschinenpistole wird er nicht mehr benötigen. Sich und 70 unschuldige Menschen will er in die Luftjägen. „Ich war eine Maschine“, sagt Trabelsi, der in diesen Tagen in Brüssel vor Gericht steht und über seine Gefühle von damals spricht, als er den Anschlag plante. Ein Selbstmordkommando, das erst in letzter Sekunde durch einen Großeinsatz des belgischen Geheimdienstes verhindert werden konnte. Am 10. September 2001 schlugen belgische und französische Ermittler auf Geheiß von Untersuchungsrichter Jeau-Louis Bruguiere zu. Mehrere Wochen hatten sie Trabelsi zuvor observiert.

 

 

Doch obwohl die Razzia den bisher größten Erfolg gegen El Kaida darstellt, ging der spektakuläre Fahndungserfolg unter. 24 Stunden später flogen die Todespiloten in die Twin Towers in New York und brachten eine weitere Maschine zum Absturz auf das Pentagon in Washington. Erst knapp zwei Jahre später in den Brüsseler Prozessen wird das Ausmaß des geplanten Attentats nun bekannt. „Ich hatte mit meinem Leben abgeschlossen. Ich hätte die Basis in die Luft gesprengt“, bekundet Trabelsi vor Gericht. Zwischen 12 Uhr und 13 Uhr hätte er die Bombe gelegt. Ziel war das Offizierskasino der Nato-Basis in Klein Brogel an der belgisch-niederländischen Grenze. Auf dem Gelände einer amerikanischen Luftwaffeneinheit wollte der ehemalige Fußballprofi, der einst für Fortuna Düsseldorf kickte, mit seinen Komplizen die tödliche Mischung explodieren lassen – in unmittelbarer Nähe eines Depots für Atomwaffen. „Ich war zu allem entschlossen“, räumt er rückblickend ein.
Heute ist Trabelsi Hauptangeklagter im Prozess gegen 23 potenzielle Attentäter EI Kaidas, der in diesem Monat in Brüssel geführt.

 

 

Auf dem Gelände einer amerikanischen Luftwaffeneinheit sollte die Bombe in einem Kasino explodieren – neben einem Depot für Atomwaffen wird.

 

 

Längst hat er sein Schweigen gebrochen. Und fast scheint es, als wolle er sich angesichts der strengen Richterin das Grauen von der Seele reden. „In der Gefängniszelle habe ich viel nachgedacht“, sagt er. „Ich würde das heute nicht mehr tun. Denn Gewalt ist keine Lösung. Der 11. September war einfach schrecklich“. Bereitwillig und etwas reumütig erzählt er nun von damals. Grausam hört es sich an, dieses Protokoll eines verhinderten Massenmörders. „Ich hatte ein väterliches Verhältnis zu Bin Laden und erwartete nichts mehr vom Leben. Ich wollte nur noch den Muslimen helfen“, erklärt der Hauptangeklagte der Richterin. Bin Laden und El Kaida sah er als seine Berufung an. Sie hatten ihm, so Trabelsi, wieder einen Sinn im Leben gegeben und etwas, woran er, der Entwurzelte, wieder bedingungslos glauben konnte. Immer weiter war er damals in der Gesellschaft abgestürzt. Aus dem einstigen Fußballprofi war in kürzester Zeit ein Rauschgiftdealer und Diamantenhehler geworden. 42 Ermittlungsverfahren und vier Vorverurteilungen lagen gegen ihn alleine in Deutschland vor, bevor er sich entschloss, Märtyrer zu werden. Dabei erwartete Trabelsi einst eine rosige Zukunft in Deutschland. In den 80er Jahren meldete sich der damalige Bundesligist Fortuna Düsseldorf. Der Traum vieler tunesischer Jugendspieler, es in Europa zu einem anerkannten und wohlhabenden Fußball-Star zu bringen, schien damals für ihn in Erfüllung zu gehen. Doch der 19-jährige Stürmer konnte sich nicht unterordnen. Er scheiterte an der Disziplin und Härte im Profikader.

 

 

Zeugwart Alex Spengler erinnert sich:“Nach dem Training hat er sich oft bei mir ausgeweint. Er war die Härte nicht gewohnt.“ Es ging abwärts: Trabelsi landete zunächst auf der Ersatzbank. Er wechselt zum damaligen Zweitligisten SV Wuppertal. Dann zum FC Wüllrath in die Oberliga. Schließlich nach Neuss in die Landesliga. Mit dem sportlichen Abstieg ging der soziale Niedergang einher. Er konsumierte Kokain, lief nur noch unter Drogen auf. Schon längst hatte der Stürmer den Anschluss an sein soziales Umfeld verloren. Er verstieß gegen das Waffengesetz, handelte mit geklauten Diamanten. Zu den Spielen lief er nur nochmit einer Miniausgabe des Korans unter den Schienbeinschonem auf. Der „Glaube“ gewinnt eine übersteigerte Rolle. Zum radikalen Moslem verwandelt sich Trabelsi aber erst mit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan. 1996 verlässt er Deutschland. In Pakistan, der Keimzelle fanatischer Muslime, lässt er sich von den radikalen Ideen inspirieren. Er reist weiter nach Dschalalabad in Afghanistan, wo er Osama Bin Laden auf einem Empfang kennen lernt. Gerne erinnert sich Trabelsi noch heute an die Begegnungen mit Amerikas Staatsfeind Nummer Eins. Die tiefen Falten verschwinden auf seinem kahl geschorenen Kopf, wenn er der Richterin von damals erzählt. „Er war wie ein Vater“, sagt er und lächelt kurz. Tagelang diskutiert er mit dem Anführer der EI Kaida über die Weltpolitik und die Lage der Muslime. Schnell kommt er zur Überzeugung, dass er den „bedingungslosen Kampf‘ für seine Brüder antreten muss. Immer wieder hat er die Bilder vor Augen, die ihm Bin Laden in seiner hermetisch abgeriegelten Villa in Kandahar zeigt. Per Video wird ihm dort vorgeführt, wie israelische Soldaten scheinbar palästinensische Babys erschießen.

 

 

Oder wie Muslime von Christen gefoltert werden.

Trabelsi entschließt sich, seiner schwangeren Frau einen Abschiedsbrief zu schreiben. Auch ihre Tränen halten ihn nicht mehr ab. „Ich war nur noch eine Maschine. Ich hatte keine Gefühle mehr“. Der ewige Absteiger hatte seine Mission gefunden. Mehrmals reiste er noch nach Kandahar zur Residenz Bin Ladens. Mittlerweile war er bereits zu allem entschlossen. Er meldete sich freiwillig als potenzieller Selbstmordattentäter. Doch die Märtyrerliste sei „schon komplett“, habe ihm Bin Laden offenbart. Er meinte wohl die Liste der Todespiloten für den 11. September. Trabelsi wurde schließlich für das geplante Attentat auf der Luftwaffenbasis in Klein Brogel ausersehen. In einem paramilitärischen Trainingslager, so Trabelsi vor Gericht, habe er den Bau von Bomben erlernt. Doch ob das Ziel des Anschlags wirklich Klein Biogel oder nicht doch die US-Botschaft in Paris war, ist noch nicht geklärt. Immerhin hatte Trabelsi bereits einmal gestanden, dass die US-Botschaft sein Ziel war. Heute sagt er, die Behörden hätten ihn zu dieser Aussage gezwungen. So bleibt weiter unsicher, ob er nicht mit einem Hubschrauber nach Paris fliegen wollte. Die nächsten Verhandlungstage werden es zeigen. Mit einem Freispruch rechnet Trabelsi längst nicht mehr. Er hat sich vor Gericht schuldig bekannt. Mit zehn Jahren hat die Staatsanwaltschaft bereits die Höchststrafe gefordert. Dass er sie bekommen wird, steht wohl außer Frage. Vielleicht erzählt er deshalb bereitwillig von damals. Er sieht es wohl als seine letzte Chance an, sich der Öffentlichkeit zu erklären.

 

{Quelle: http://www.altstars.de/autogram/a_trabelsi.htm}

 

2 Responses to “Ex-Fortune als Bombenleger im Gefängnis”

  1. Karl Says:

    https://www.openpetition.de/petition/online/sofortige-abschiebung-auslaendischer-salafisten-islamisten

    Sofortige Abschiebung ausländischer Salafisten / Islamisten

    Wir verlangen die Abschiebung aller politischen und dschihadistischen Salafisten ohne deutsche Staatsbürgerschaft in ihre Heimatländer.

    Der Salafismus lehnt offen die freiheitlich-demokratische Grundordnung ab. Er bekämpft die aufgeklärten und liberalen Werte der europäischen Gesellschaft und vertritt eine faschistoide Kernbotschaft, die sich aus einer extrem engen und buchstabengetreuen Auslegung des Koran zwingend ergibt und in eklatantem Widerspruch zu den unveränderlichen Grundrechtsartikeln des deutschen Grundgesetzes steht. Die salafistische Denkschule bedingt eine Geisteshaltung, die durch Frauenfeindlichkeit, Homophobie, Judenhaß und Intoleranz gegen alle Andersdenkenden geprägt ist. Der politische Salafismus fordert die Einführung der menschenverachtenden Scharia als Rechtssystem und ist bereit, seine Ziele mittels Gewalt durchzusetzen.
    Salafisten und andere radikale Islamisten sind demokratischen Debatten und insbesondere ihren religiösen Überzeugungen widersprechenden, rationalen Argumenten nicht zugänglich. Sie lassen sich – in ihren als absolut empfundenen Ansichten – durch nichts von ihrer Einstellung abbringen. Sie folgen einer religiös motivierten Ideologie und sind überzeugt, im Besitz absoluter Wahrheit zu sein, die sie in den von Allah unveränderlich und zeitlos diktierten Bestimmungen des Korans erkennen und die folglich durch diesseitige Argumente nicht widerlegt werden könne.

    Sofern salafistisches Gedankengut nur als radikale Strömung innerhalb des Islam zutage tritt und hieraus weder Missionstätigkeit noch aggressive Versuche zur Bevormundung Anders- bzw. “Un-“Gläubiger resultieren, mag dies im Rahmen der verfassungsmäßigen Religionsfreiheit noch hingenommen werden. Beispiele für eine solche “gemäßigte” (das heißt hier: lediglich in der Wahl der Methoden friedlicheren) Geisteshaltung sind die auch in Deutschland vereinzelt aktiven Anhänger des Wahabismus. Zwar verfolgen sie in vielem identische, einst sogar noch radikalere, Ziele wie der Salafismus; sie treten im Gegensatz diesem jedoch weder militant noch subversiv in Erscheinung. Allerdings ist der Übergang hin zu extremistischen Kreisen fließend; von einer religiösen Beschäftigung mit strengkonservativen islamistischen Thesen hin zu salafistischen Gruppierungen, die deren Umsetzung im Hier und Jetzt mit allen Mitteln zu verwirklichen trachten, ist es oftmals nicht weit, wie auch von Experten und namhaften Islamwissenschaftlern nachgewiesen wurde.
    Beim Begriff Salafismus selbst muß dabei gleichwohl differenziert werden in sogenannte “Puristen”, also fundamentalistische Theoretiker, die die reine Lehre des Koran auf lediglich religiösem Weg transportieren und für den “wahren Glauben” unter Muslimen eintreten; weiterhin in die Gruppe des politischen Salafismus, der auf politischem Wege (etwa durch Parteien) die Gesellschaftsordnung umzugestalten versucht; und schließlich den dschihadistischen Salafismus, der zum “Heiligen Krieg” gegen alle Ungläubigen aufruft und die Errichtung eines islamischen Gottesstaates mit Gewalt zu erzwingen sucht.

    In Deutschland ist in immer bedrohlicherem Maße zu beobachten, dass die dschihadistischen Salafisten (d.h. jene salafistischen Zirkel, die kompromißlos und gewaltsam agieren) aktiv Gleichgesinnte in der Öffentlichkeit anwerben, dass sie außerhalb der islamischen Gemeinde und deren Instituten (Moscheen, Gebetskreisen, Gemeinden) über öffentliche Demonstrationen, Kundgebungen und als Vereine (“LIES”) getarnte Missionsbewegungen aktiv versuchen, andere Menschen zu beeinflussen oder gar in deren Freiheitsrechten zu beschränken (“Sharia-Polizei”). Sie lassen keinen Zweifel daran, dass sie ihre Glaubensinhalte über die Gültigkeit der staatlichen Gesetze (auch das Grundgesetz) erheben und über die Grundregeln der Gesellschaft, in der sie leben, nicht akzeptieren. Ihre Aktivitäten dürfen hierbei keineswegs als “Aufklärungsarbeit”, etwa durch kostenlose Koran-Verteilaktionen, verharmlost werden; ihr Ziel ist die Abschaffung von Demokratie und Glaubensfreiheit und die Errichtung eines weltumspannenden Gottesstaates. Sofern in der vorliegenden Petition bzw. Ihrer Begründung von gewaltbereiten oder gewalttätigen Salafisten die Rede ist, ist darunter diese letzte, zahlenmäßig bedeutsamste (s.u.) Gruppierung innerhalb der salafistischen Szene zu verstehen.

    Von diesen Salafisten geht eine zunehmende öffentliche Bedrohung aus, wie sich zuletzt bei bei angeblichen “Gegendemonstrationen” gegen jesidische und kurdische Kundgebungen wiederholt zeigte. Der hiesige Salafismus unterstützt unverblümt und explizit die Eroberungen des “Islamischen Staates” zur Errichtung eines “Kalifats”; er verharmlost und rechtfertigt die unzähligen barbarischen Greuel und alltäglichen Menschenrechtsverletzungen durch die verbrecherischen Krieger des IS, deren ausländische Söldner weltweit zuvor durch salafistische Aktivitäten rekrutiert und radikalisiert wurden. Die salafistischen Zielsetzungen sind mit denen des IS weitgehend identisch. Finanziell, personell und ideell gibt es einen regen und wachsenden Strom an Unterstützung für den IS – insbesondere durch deutsche Salafisten.

    Es sind insbesondere Konvertiten und durch Missionstätigkeit neu hinzugewonnene Mitglieder, die hierbei am radikalsten und rücksichtslosesten agieren, als wollten sie sich in ihrer neuen geistigen Umgebung als besonders rechtgläubig und schonungslos beweisen. Dies betrifft sowohl die aus den Reihen gemäßigt-islamischer Bevölkerungsschichten mit Migrationshintergrund als auch die unter den autochtonen Deutschen neu angeworbenen Personen. Meist handelt es sich um im privat, in der Ausbildung oder beruflich gescheiterte Existenzen, die sich deklassiert oder als Außenseiter fühlen, meist unterdurchschnittlich gebildet sind und somit eine hohe Affinität für die einfachen, strikten Denkschablonen und religiösen Lebensvorschriften des Salafismus aufbringen. Ihr Handeln wird von Insidern als meist extrem gewaltbereit und besonders unkritisch gesehen.

    Unter den aktiven gewaltbereiten Salafisten ist ein hoher Prozentsatz ausländischer Staatsangehöriger, über welche die Vernetzung mit gleichgesinnten Gemeinschaften und Zellen im Ausland betrieben wird.
    Die vorliegende Petition fußt auf der grundsätzlichen Überlegung, der deutsche Staat möge gegen explizit und nachweislich gewaltbereite, kriminelle und politischer Salafisten weitaus konsequenter und härter vorgehen; d.h. solche, die
    – in der Vergangenheit bereits durch einschlägige Straftaten in Erscheinung getreten und rechtskräftigt verurteilt worden sind, insbesondere durch Vorbereitung terroristischer Handlungen, Verstoß gegen das Waffengesetz, körperliche Gewalt gegen Staatsorgane oder zivile Demonstranten;
    – die vorgenannten Delikte im Zuge ihrer salafistischen Missionstätigkeit konkret verüben;
    – Straftaten nach §130 StGB (Volksverhetzung) begehen, zur Unterstützung des IS aufrufen und durch öffentliche Verlautbarungen die im Grundgesetz verankerte freiheitliche Grundordnung der Bundesrepublik negieren oder mißachten.

    Während für deutsche Staatsbürger unter den gewaltbereiten Salafisten hierfür ausschließlich das deutsche Strafrecht Anwendung finden kann, besteht für im Inland lediglich geduldete Salafisten fremder Staatsangehörigkeit prinzipiell die Möglichkeit, sie auszuweisen bzw. ihr Bleiberecht zu widerrufen und sie aus Deutschland abzuschieben. Die Anfang Oktober 2014 durch den Freistaat Bayern verfügte Abschiebung des Salafisten Erhan A. aus Kempten war ein erster richtiger Schritt in diese Richtung; es kann jedoch nicht bei Einzelmaßnahmen mit Symbolcharakter bleiben.
    Zwingend nötig ist eine Abschiebung aller ausländischen Salafisten aus Deutschland, sobald diese nachweislich gewaltbereit, gewalttätig und straffällig werden oder bereits es bereits wurden. Diese Forderung Gegenstand der vorliegenden Petition.
    Hier geduldete Salafisten und das Gastrecht missbrauchen, indem sie ihre Aktivitäten die Sicherheit und Freiheit gefährden, sind in Deutschland nicht willkommen. Es muß gelten: Keine Toleranz gegenüber den Feinden der Toleranz!

    __________________________________________________________________________________

    Bitte mit machen bei der Petition, und unterschreiben! Danke!

    • Andreas Says:

      (schwerer strategischer fehler: der appell ist viiiel zu lang u. umständlich, überdies wiederholt er sich.
      sowas liest sich heutzutage kaum ein mensch durch – und in dieser form zu recht?!)


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