kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Christen im Irak unterstützen 24. Oktober 2014

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 18:33

Papst Franziskus fordert Schutz für verfolgte Christen

 

Wir kennen „open doors bereits länger und wir konnten hier so manchen Bericht einstellen und zum Teil kommentieren. Wir schätzen dieses Hilfswerk für Christen in Not, die  ohne Ansehen der Konfession helfen,  sehr. Ohne Betteln geht Christentum nicht. Die Situation erfordert nicht nur das intensive Gebet für die verfolgten Mitgeschwister, sondern auch die finanzielle Hilfe vor Ort. Wenn wir die Chance haben, vor Ort helfen zu können, sollten wir diese durch eine Spende befördern und unterstützen.

Ohne Gebet läuft es nicht, aber ohne Geld und ohne Nahrung, ohne existenzielle Mittel geht es auch nicht. Darum empfehlen wir diesen Spendenaufruf, um nicht nur im Gebet, sondern auch mit materiellen Mitteln, soweit sie dem einzelnen Leser, der einzelnen Leserin möglich sind, zu unterstützen. Auch materielle Hilfe ist ein Glaubenszeugnis nicht von  Kopten, Orthodoxen, Katholiken, Evangelischen oder Evangelikalen, sondern von Christen.

Über diesen Weg der konkreten materiellen Hilfe kann sich die Einheit der Christen beweisen. Jedes Gebet für verfolgte Christen, egal aus welcher Konfession der Beter stammt, ist wichtig und notwendig. Das eine tun und das andere nicht lassen muss jetzt unsere Devise sein.

 

 

Die Vorbehalte gegen Spenden sind uns bekannt.

Kommen diese auch wirklich an?

Wir denken, dass diese Organisation, die offen mit allen Christengemeinden vor Ort zusammenarbeitet und so konkrete Zahlen vorweisen kann, unterstützenswert ist. Wir sind überzeugt, dass diese Geldmittel richtig verwandt und auch beim Menschen, direkt den Flüchtlingen der Flüchtlingslager in Erbil und Dohuk ankommt. Vertrauen und Hoffnung sind die Grundvoraussetzungen im Glauben, um in tätige Nächstenliebe verwandelt zu werden. Beweisen wir es.

 

 

 

 

 

 

Rettende Hilfe für 16.000 Familien im Irak

 

Lokale Open Doors Mitarbeiter berichten von persönlichen Begegnungen

 

 

 

Kurz nach Beginn der IS-Offensive im Nordirak hat Open Doors begonnen, den christlichen Flüchtlingen Nothilfe zu leisten. Dank der großzügigen Unterstützung deutscher Christen und Gemeinden konnte bislang viel erreicht werden, wie der folgende Bericht zeigt.

 

 

Effektive Hilfe durch gute Zusammenarbeit

Hilfslieferung für irakische FlüchtlingeIn enger Zusammenarbeit mit lokalen Kirchengemeinden und Hilfsorganisationen konnte Open Doors bislang 19.728 Essenspakete sowie 8.700 Hygienepakete im Nordirak verteilen (Stand: 1.10.2014). Empfänger der Hilfsgüter waren hauptsächlich christliche Binnenflüchtlinge. Insgesamt wurden dadurch 16.035 Familien unterstützt. Open Doors führt die Soforthilfe gemeinsam mit protestantischen, katholischen und orthodoxen Kirchen sowie mit mehreren Nichtregierungsorganisationen (NGOs) durch. Über 60 Dörfer und Städte wurden so in den vergangenen drei Monaten erreicht, wobei der Großteil der Hilfe in die Städte Erbil und Dohuk mit den dortigen großen Flüchtlingslagern floss.

Kinder beim MalenZusätzlich zu Nahrung und Hygieneartikeln wurden auch hunderte von Matratzen, Decken und Kissen ausgegeben. In einem Lager bei Erbil (Stadtteil Ankawa) wurde ein „kinderfreundlicher Bereich“ eingerichtet, damit die Kinder die Schrecken der Vertreibung vergessen können. Außerdem wurden Trinkwasser, Kühlaggregate, Toiletten, Gaskocher und ein Generator bereitgestellt. 5.625 Familien erhielten Kleidungsgutscheine. Im Blick auf den bevorstehenden Winter wurde in jüngster Zeit auch mit der Anschaffung von Heizöfen begonnen, von denen bislang 739 verteilt wurden.

 

 

 

 

 

 

 

Begegnungen mit den Flüchtlingen

Open Doors Mitarbeiter vor Ort schildern, welchen Notsituationen sie begegnen und warum manche der Flüchtlinge etwa verzweifelt um eine SIM-Karte für ihr Handy betteln. „Ein Vater von 12 Kindern konnte bei der Flucht seine fünf jüngsten Kinder auf einem Hilfstransport unterbringen, musste die übrigen sieben aber alleine zurücklassen. Seit einem Monat hat er keinen Kontakt mehr zu diesen Kindern. Um sie zu finden, ist er nun auf ein Handy angewiesen“. „Ein Mann kam zu uns, dessen zwei Töchter von dem IS entführt wurden. Bis vor ein paar Wochen rief die eine der beiden ihn regelmäßig an und bat ihn, sie aus ihrem ‚Albtraum‘ zu retten. Man stelle sich nur die Szene vor, wie das Mädchen am Telefon weint und ihren Vater anbettelt, der genau weiß, was mit ihr geschieht und doch nichts für sie tun kann „. „Wir hören regelmäßig Berichte von Kindern, die vom Schlaf hochschrecken und schreien ‚Da’ash kommt, Da’ash kommt!‘“ (Da’ash ist der arabische Name des IS)“.

 

 

Christliche Gemeinde droht auszusterben

Mann bei der EssensausgabeNeben der äußerlichen Versorgung der Flüchtlinge ist die Stärkung der Gemeinde im Land das Gebot der Stunde, nachdem in den letzten Jahren bereits hunderttausende Christen den Irak verlassen haben.

Open Doors ruft weiter dazu auf, die Christen im Irak zu unterstützen und für sie zu beten.

{Quelle: https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2014_1/oktober/17102014iq/}

 

 

 

 

 

2 Responses to “KoG: Christen im Irak unterstützen”

  1. storchenei Says:

    Da sehen wir´, wie diese diktatorisch und intoleranten Eroberer unserer Kultur abschaffen wollen. Auf der ganzen Welt morden Moslems im Namen Allahs und sie sind es, die mit ihren antiquierten rassistischen mörderischen Folkloretruppen, zur gelebten brutalen Satire und Rückständigkeit den Beweis erbringen. Anmaßend, rassistisch und mit brutaler krimineller Energie gehen sie auf der ganzen Welt auf Andersgläubige, mit allen erdenklichen Mitteln: Morden, Drohungen, Versklavung, Erpressungen, Schmieren, Lügen, täuschen und tarnen usw. vor und haben, so wie es ausschaut Narrenfreiheit. Wo sind denn die Verantwortlichen Politiker? Bravo Herr Nuhr – wenns ernst wird, werden wir für sie sammeln.


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