kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Interview Kaddor-Abdel-Samad 20. Oktober 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:08

Kein Islam ohne Islamismus

{Weiterlesen: http://www.cicero.de/berliner-republik/streitgespraech-hamed-abdel-samad-vs-lamya-kaddor-kein-islam-ohne-islamismus/58344}

 

 

Wir nehmen nur zwei Ausschnitte des Interviews und kommentieren die Aussagen von Frau Kaddor.

 

 

Kaddor: „Natürlich gibt es diese Auswüchse, und diese zu bekämpfen, ist ein Anliegen aller gesellschaftlichen Akteure. Wir tun uns aber keinen Gefallen, wenn wir die islamophobe Karte spielen und jede Fehlentwicklung dem Islam anlasten. Leider unterscheidest auch du nicht zwischen Islam und Islamismus“.

 

 

 

Frau Kaddor nennt diese Untaten verniedlichend Auswüchse und schiebt sogleich die Verantwortung von islamischen Kräften ab und lastet diese Auswüchse „allen“ gesellschaftlichen Akteuren an.  Weiter kommt das Totschlagsargument der Islamophobie und die anschließende Reinwaschung des Islams. Dann will sie den Islam säuberlich getrennt wissen zwischen Islam und Islamismus.

 

 

 

 

IS, Boko Haram und andere Terrorbanden sind Terrorbanden rein islamischer Natur, weil sie sich in ihrem ganzen Denken und Handeln auf den Koran, die Hadtihen und die Sunna des Propheten berufen. Diese Problematik ist eine rein innerislamische Angelegenheit. Muslimen steht die Aufgabe zu, ihrer Glaubensfanatikerbrüder in Schach zu halten und nicht  anderen nicht muslimischen Akteuren die Verantwortung zuzuschieben. Das ist unzulässig.

Der Islam steht in der Vollverantwortung, dieses innerislamisches Krebsgeschwür zu entfernen. Die Ausrede, dass Mohammed in einer patriarchalischen Gesellschaft seine Lehre zu verkünden hatte, greift überhaupt nicht, denn Gott ist unveränderlich. Wenn er eine letztgültige Lehre grundieren will, hätte Sklaverei in seiner Lehre aufgehoben werden müssen, hätte rechtliche Frauengleichberechtigung Gottes Lehre sein müssen, hätte der Hass gegen Ungläubige keinerlei Rolle spielen dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die behauptete Islamophobie ist angesichts der Millionen Flüchtlinge, der Tausenden jesidischen, kurdischen, christlichen Opfer, ob lebend oder massakriert von Allahkriegern sehr zynisch. Diese Benutzung dieses Kampfbegriffes eines Totschlagsargumentes in Begriffsform ist spätestens seit dem 11.09.01 mittlerweile reichlich unverfroren. Ja, diese Fehlentwicklung im Islam gibt es nicht, weil diese Fehlentwicklung keine Entwicklung ist, sondern die mohammedanische Grundierung. Diese IS-Fehlentwicklung steht nicht am Ende eines langen Weges, sondern diese Fehler, diese satanischen Auswüchse wurden von Allah und Mohammed selbst initiiert und gerechtfertigt im Namen des islamischen Gottes und seines Helfers, nämlich Mohammed.

 

 

 

Kaddor: „Es gibt aber auch einen Ausspruch des Propheten, wonach sich im Dschihad der Muslim gegen einen Nichtmuslim zur Wehr setzen kann. Ich möchte einen solchen Dschihad keineswegs rechtfertigen, aber auf den Unterschied hinweisen“.

Abdel-Samad: Der Islam gibt sich nur so lange friedlich, wie er in der Minderheit ist. In Mekka fand Mohammed freundliche Worte für Juden und Christen, in Medina, mit Staat und Armee im Rücken, rief er dazu auf, die Ungläubigen zu töten. Wer sich nur auf die friedliebenden Passagen im Koran beruft, macht es im Grunde nicht anders als die Fundamentalisten, die zur Begründung ihres Anspruchs nur die Passagen aus Medina gelten lassen.

Kaddor: Da muss ich widersprechen. Mein liberales Verständnis vom Islam geht nicht davon aus, dass ich die alleinige Wahrheit gepachtet habe. Ich werbe für mehr innerislamische Pluralität und muss darum tolerieren, dass es auch fundamentalistische Sichtweisen und Ausübungen gibt.

 

 

Der letzte Satz der Frau Kaddor ist leider nicht hinnehmbar. Sie wirbt für mehr innerislamische Pluralität und „muss tolerieren“??????, dass es auch fundamentalistische Sichtweisen und Ausübungen gibt. Es ist doch zunächst einmal zu eruieren, wie weit der Fundamentalismus im Islam geht, welche Bandbreite der Gewalt im Islam zulässig ist. Wenn dieser Fundamentalismus, auf Mohammed gründend, zu solchen Taten fähig ist, wie der IS und der Prophet selbst begangen haben, so ist diese Art des Fundamentalismus eben nicht hinnehmbar und muss bekämpft werden.  Sie widerspricht den Allgemeinen Menschenrechten. 

 

 

 

Ja, das ist unseres Erachtens genau nicht mehr hinnehmbar und die Crux in einer solchen islamisch-liberalen Denktweise. Wer eine „liberale“ Sichtweise des Islams insbesondere bewerben und damit durchsetzen will, kann und darf keine Morde, kann und darf keine Vergewaltigung, kann und darf keine Enführungen, kann und darf keine Sklavenhaltung tolerieren. Wer diese fundamentalistische Sichtweise im Islam toleriert, gibt diesem Fundamentalismus in seinen Aktionsmechanismen und somit  in seiner Existenz grünes Licht und Berechtigung. Er toleriert dann genau das, was gegen  jede Menschenwürde verstößt. Somit gibt sie dieser Denkweise sogar moralische Unterstützung. Dieses Toleranzverständnis kann gegenüber dem Fundamentalismus im Islam eben nicht mehr geduldet und hingenommen werden. Das ist das Fatale an der Sache.

 

 

 

Wenn sie sich ihrer „Wahrheit der islamischen  Liberalität“ nicht sicher ist oder anders ausgedrückt, wenn sie neben ihrer persönlichen islamischen Wahrheit auch die fundamentalistische Wahrheit gleichberechtigt neben der ihren stehen lässt, die nach ihrer Meinung zu tolerieren ist,  dann gibt sie der islamisch-koranischen Wahrheit der Gewalt und Zwei-Welt-Einteilung in Allahgläubige und Nichtallahgläubige mit all ihren Negativfolgen eine Chance zur  Legitimation dieser Wahrheit.

 

 

Fundamentalistische Sichtweisen können toleriert werden, wenn keine Straftaten und keine Diskriminierungen mit der Ausübung des Fundamentalismus verbunden sind. Sind sie es aber wie im Falle des Islams, darf nicht mehr toleriert, sondern muss strikt aktiv bekämpft werden.

Wir meinen, dass die Argumentationskette des Herrn Abdel Samad die fundiertere und logischere ist. Die Realität hat Frau Kaddor längst überholt.

Beten wir um den HEILIGEN GEIST der Erkenntnis und der Weisheit.

 

One Response to “KoG: Interview Kaddor-Abdel-Samad”

  1. Es wird nie 1Friedlichen Islsm geben.moderate friedfertige Muslime gibt es sicher.Aber-so wie 1neue Mode behaupten plötzlich weniger radikaleMuslime Alka8da isis boko haram al nusra etc.hätte nichts mit dem Islam zu tun.velogener und hinterhältiger geht es nicht mehr.dierad8lsl3n ualten sich nur.an die radikale form des koran.und leider wird die mordbande ier mehr und präpotenter.es witd zeit das die Radilalislamistenmörderschweine gejagt werden wie die Hasen
    vogelfrei s8nd ja sowieso sch9n jach ihren Tertoranschlägen
    Spätestens dann wenn 1von denen auch auf 1grausame Art durch Fremmdeinwirkung zu Tode kommt werden es sich die anderen uberlegen weiter Terror zu verbreiten
    es könnte ja auch.sieerwischen. mfg.A.f.S.E.


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