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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Holländer ruft bei FAZ an: „Nein, keine Satire“! 16. Oktober 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 22:45

 

 

 

Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen am Rande mitbekommen, dass ein neuer Sachbuchbestseller in Deutschland aus Gründen der politischen Korrektheit totgeschwiegen werden soll.

Ein Niederländer hat nun – politisch völlig unkorrekt – bei einem der in dem Buch Gekaufte Journalisten entblößten Unternehmen (der FAZ) angerufen und als Journalist um eine Stellungnahme gebeten.

Was dann passierte, dürfte in die Geschichte eingehen – der Niederländer hat ein Band mitlaufen lassen und es jetzt veröffentlicht.

 

 

 

In der deutschen Medienlandschaft herrscht offenkundig immer noch Schockstarre, seitdem Gekaufte Journalisten erschienen ist. Da werden Blogbeiträge von Nutzern zensiert. Und Journalisten, die über das Buch berichten wollen, müssen mit ihrer Entlassung rechnen. Zeitgleich ist der Medienandrang aus dem Ausland beim Autor kaum vorstellbar: Spanische Medien berichten groß über den deutschen Bestseller, auch die Italiener sind vom Inhalt begeistert, die Russen lassen Filmbeiträge über das Buch in ihren Hauptnachrichtensendungen laufen und auch die Amerikaner machen den Verkaufserfolg des deutschen Buches (»Blockbuster«) zum Top-Thema. Aus Schweden, den USA, Russland, Dänemark, Neuseeland und den Niederlanden liegen Anfragen für die Übersetzungsrechte vor.

 

Es ist eines der ganz großen Medienthemen dieses Jahres. Nur deutsche Medienjournalisten und Medien schauen krampfhaft weg. Diese skurrile Lage hat ein niederländischer Journalist nun zum Anlass dafür genommen, einfach einmal bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung anzurufen und offiziell um eine Stellungnahme zu bitten.

Er wollte ganz einfach wissen: Stimmen die in dem Buch erhobenen Vorwürfe?

Sind FAZ-Mitarbeiter mitunter wirklich so korrupt?

Oder leidet der Autor vielleicht an einer unheilbaren schweren Geisteskrankheit und hat das alles nur gut erfunden?

Der Niederländer hat ein Band mitlaufen lassen. Hören Sie, was dann passierte – Satire ist nichts dagegen …

 

 

 

 

 

 

 

 

Redaktionshinweis:

 

Anstelle der Grafik war in einer früheren Fassung des Artikels ein Youtube-Beitrag eines niederländischen Journalisten mit einem Audiomitschnitt eines längeren Telefonates des Journalisten mit der FAZ eingebettet. Der wollte hören, welche Position die FAZ zum Buch von Ulfkotte »Gekaufte Journalisten« einnimmt, wo auch Journalisten der FAZ (Ulfkotte nimmt sich selbst nicht aus) kritisch angegangen werden. Im Verlauf des Telefonats wird der Journalist, der sich als solcher zu erkennen gibt, immer wieder von verschiedenen Mitarbeiterinnen der FAZ weiterverbunden, um zum Schluss als offizielle Stellungnahme der FAZ zu erfahren, dass die FAZ das Buch nicht kommentieren möchte.

 

Wir wurden jetzt von der FAZ und vier Mitarbeiterinnen mit Anwaltsschreiben vom 13.10.2014 aufgefordert, den Mitschnitt aus diesem Artikel unverzüglich zu entfernen. Wir haben dem Schreiben entnommen, dass eine Einwilligung der Mitarbeiter für eine Veröffentlichung offenbar nicht vorlag und auch die Ansicht der FAZ zur Kenntnis genommen, dass der Hinweis des Journalisten am Ende des Mitschnitts auf die Aufzeichnung keine Einwilligung begründen könne. Auch wenn uns die Beeinträchtigung der Mitarbeiterinnen marginal erscheint gegenüber dem informativen Bild, das die FAZ in ihrer Reaktion auf die gewichtigen Vorwürfe abgibt, möchten wir dem Wunsch der Mitarbeiterinnen entsprechen. Um die kann und darf es nicht gehen.

 

 

 

Ihr Nachruf ist gefragt

Die FAZ reagiert also mit »kein Kommentar zum Buch« in einer Weise, die wir als Realsatire empfinden und mit anwaltlichen Abmahnschreiben. Wir meinen: Die Pressefreiheit stirbt. Sie sollte wenigstens einen ordentlichen Nachruf erhalten. 

Haben Sie einen?

Was halten Sie vom Umgang der Presse mit der Presse?

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/anruf-eines-niederlaenders-bei-der-faz-nein-das-ist-keine-satire-sondern-echt-.html

 

One Response to “Holländer ruft bei FAZ an: „Nein, keine Satire“!”

  1. ThomasD Says:

    Bravo, Herr Ulfkotte! Endlich steht mal jemand auf, der Teil des lügenden Systems war, um den Menschen die Wahrheit über den so genannten „Qualitätsjournalismus“ zu sagen. Wenn man des Englischen mächtig ist, konnte man bereits in der Vergangenheit anhand unabhängiger Webseiten erkennen, wie hier deutsche, so genannte „Journalisten“, die Wahrheit verdrehen, Fakten unterschlagen und die Leute auf gut deutsch manipulieren und verarschen.
    Wir brauchen mehr Menschen wie Sie, Herr Ulfkotte, um den Menschen endlich die WAHRHEIT zu sagen.
    Die Lohnschreiber und Maulhuren der gleichgeschalteten Medien gehören allesamt gefeuert!


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