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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Homo-Presse: Vatikan geht einen Schritt auf Schwule und Lesben zu! 14. Oktober 2014

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 12:15

 

Pope Francis: „A Synod means walking together but also praying together. I ask all the faithful to participate. #praywithus

 

Homosexuelle sind in der katholischen Kirche anormale Außenseiter, die das althergebrachte Familienbild bedrohen – bisher. Der Zwischenbericht einer Tagung im Vatikan schlägt nun aber ganz andere Töne an.

 

 

Die Führung der katholischen Kirche geht einen Schritt auf Schwule und Lesben zu. Homosexuelle könnten die christliche Gemeinschaft bereichern, hieß es in einem Dokument des Vatikans nach einer Tagung von 200 Bischöfen zum Thema Familie. Erstmals wird darin die Frage aufgeworfen, ob die Kirche diese Menschen willkommen heiße und ihnen einen „brüderlichen Platz“ in den Gemeinden anbieten könne, ohne die katholischen Vorstellungen von Ehe und Familie zu verletzen. Bei dem Text handelt es sich allerdings lediglich um einen Zwischenbericht, in dem viele Formulierungen noch sehr vage gehalten sind. Die römisch-katholische Kirche verurteilt homosexuelle Handlungen und lehnt die gleichgeschlechtliche Ehe ab. In dem Dokument gibt es zwar keine Hinweise, dass sie von dieser Haltung abrückt. Doch erstmals ist nun nach der Familien-Synode auch von „positiven Aspekten“ gleichgeschlechtlicher Beziehungen die Rede. Die Formulierungen heben sich deutlich von früheren Erklärungen ab, die unter den Vorgängern von Papst Franziskus veröffentlicht wurden. So nannte Benedikt XVI., als er noch Kardinal Joseph Ratzinger war, Homosexualität eineAnomalie„.

 

Der Vatikan-Experte und Buchautor John Thavis spricht angesichts des neuen Tonfalls von einem „Erdbeben“. Das Dokument zeige, dass Papst Franziskus beim Thema Ehe und Familie die Barmherzigkeit in den Vordergrund rücke. Die Formulierungen lassen vermuten, dass sich unter den Bischöfen gemäßigtere Kräfte durchgesetzt haben. Das Dokument „Relatio post disceptationem – Bericht zum Stand der Diskussion“ ist nach einwöchigen Diskussionen der Bischöfe verfasst worden und wurde in Anwesenheit von Papst Franziskus verlesen. Es bildet die Grundlage für weitere Gespräche in der Synode, die in den kommenden Tagen folgen sollen. Eine weitere Tagung dieser Art ist für 2015 geplant.

{Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Vatikan-geht-auf-Homosexuelle-zu-article13773806.html}

 

 

 

 

 

 

 

Bischöfe beraten über Familie und Ehe

Reizthemen im Vatikan

 

 

Papst Franziskus hat eine zweiwöchige Synode zum Thema Ehe und Familie eröffnet. Erzbischöfe und Kardinäle aus aller Welt sowie einige ausgesuchte Laien sollen bei den Beratungen die kirchliche Lehre mit Blick auf die Realität der modernen Familie und Sexualmoral überprüfen.

Offen soll es zugehen, Konflikt ist erwünscht.

 

 

 

Offen wie selten zuvor wird in der katholischen Kirche diskutiert. Ermöglicht wird dies durch die Offenheit von Papst Franziskus. Vor der Bischofssynode hatte er die Katholiken in aller Welt aufgefordert, ihre Meinung zum Thema Familie kundzutun. Damit holt der Papst die Wirklichkeit in die Kirche zurück, sagt der Vatikan-Experte Marco Politi: „Der Papst will, dass das Kirchenvolk Druck ausüben kann auf die Bischöfe und dass die Bischöfe mehr Mut bekommen, genau das zu sagen, was sie aus ihrem Territorium wissen“.

 

 

 

 

 

 

Verbot der Verhütung wird nicht beachtet

 

Die Ergebnisse der Umfrage unter Deutschlands Katholiken sind kaum überraschend. Das Verbot künstlicher Verhütung wird von der großen Mehrheit der Katholiken nicht beachtet. Dass Katholiken, die zum zweiten Mal heiraten, von der Kommunion ausgeschlossen sind, können die meisten Katholiken nicht nachvollziehen. Auch nicht der deutsche Kardinal Walter Kasper: „Gott lässt keinen endgültig fallen, wenn er ihn braucht. Auch die Kirche kann einen Menschen nicht fallen lassen, wenn er in einer schwierigen Situation ist, wenn er versucht, mit einem zweiten Partner in einer zivilen Ehe zu leben.“ Wenn dies auf christliche Weise geschehe, solle nach einer Zeit der Begleitung und der Buße die Zulassung zur Kommunion im Einzelfall möglich sein, meint Kasper. Diese Position vertrat Kasper vor einer Kardinalsversammlung in Rom bereits öffentlich, im Auftrag des Papstes.

 

 

 

Offener Streit zwischen Konservativen und Reformern

 

Bei der Bischofssynode werden Kaspers Vorschläge und die Ergebnisse der weltweiten Umfrage Gegenstand der Diskussion sein. Widerspruch gab es schon vorher. Kardinal Gerhard Ludwig Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, sieht die katholische Lehre in Gefahr. Wenn auch Katholiken in zweiter Ehe künftig zur Kommunion gehen können, werde die Unauflöslichkeit der Ehe in Frage gestellt: „Sakramente dürfen Menschen nicht disziplinieren. Sie sind aber auch kein Trostpflaster, die eine schwierige Situation einfach so überspielen können“.

Unmittelbar vor der Synode erschien ein Buch, in dem Müllers bereits vor langer Zeit formulierte Position noch einmal veröffentlicht wurde, und zwar als bewusste Antithese zu Kasper. Auch der „Finanzminister“ des Vatikan, Kardinal George Pell, sprach sich gegen eine Öffnung der Kirche aus. In Rom herrscht in diesen Tagen ein Klima, das Zeitzeugen an das Zweite Vatikanische Konzil vor 50 Jahren erinnert. Auch damals gab es offenen Streit zwischen Konservativen und Reformern. Dieser offen ausgetragene Konflikt ist vom Papst gewünscht und gewollt, sagt Journalist Marco Politi: „Es ist gut, dass sich die Gegner zeigen, dass Kardinal Müller sagt, was er denkt, dass es Kardinal Pell tut. Natürlich will der Papst, dass nun in der Synode auch die reformfreudigen Bischöfe zu Wort kommen“.

 

 

 

 

 

 

„Wer bin ich, über sie zu urteilen“?

 

Die meisten Beobachter zweifeln nicht daran, dass Franziskus mit dieser Synode die große Kluft zwischen katholischer Wirklichkeit und Lehre überwinden will. Angesprochen auf homosexuelle Katholiken sagte er den mittlerweile berühmten Satz: „Wer bin ich, über sie zu urteilen“? Neu ernannte Bischöfe warnte Franziskus vor kurzem vor der Versuchung, das Kirchenvolk ihren Vorstellungen und Wünschen anpassen zu wollen. „Liebt die Menschen, die Gott Euch anvertraut hat, auch wenn sie große Sünden begangen haben. Werdet nicht müde, zum Herrn zu gehen, um Verzeihung und einen Neuanfang zu erhalten“.

 

 

 

 

 

 

Nicht in Stein gemeißelt

 

Zwei mal habe er sich mit dem Papst getroffen, sagt Kardinal Walter Kasper, um sein Positionspapier abzustimmen. Franziskus würdigte den Vortrag Kaspers im Anschluss ausdrücklich. „Die katholische Lehre ist kein ideologisches System, das in Stein gemeißelt ist. Sie ist ein lebendiges Evangelium, das sich entwickeln, das konkret werden muss und das vor allem zum Heil und Wohl der Menschen ausgelegt werden muss. Die entscheidenden Fragen sind damit noch nicht beantwortet. Franziskus will eine ergebnisoffene Synode, in der es anders als bisher mehr Freiraum für echte Diskussion geben wird. Es gibt keine Denkverbote und am Ende wird sich wohl auch der Papst der Mehrheitsmeinung anschließen.

{Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/bischossynode-rom-101.html}

 

One Response to “Homo-Presse: Vatikan geht einen Schritt auf Schwule und Lesben zu!”

  1. Augustinus Says:

    Immerhin ein Anfang. Meine Meinung kennt Ihr ja dazu!


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