kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

ISIS vor den Toren der Türkei 29. September 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:08

 

Obama-IS 2

Türkei steht Krieg gegen IS bevor

 

Die dubiose Politik der Türkei gegenüber dem „Islamischen Staat“ rächt sich.

Die Radikalen stehen vor den Toren des Nato-Partners im Nahen Osten.

Die türkische Armee könnte gezwungen sein, einen blutigen Krieg zu führen.

 

 

Seit dem Wochenende stehen die Horden des Islamischen Staates (IS) nun erstmals auch vor den Toren des einzigen Nato-Partners im Nahen Osten: an den Grenzen der Türkei. Mehr als 130.000 syrische Kurden haben die IS-Gotteskrieger bereits über die Grenze getrieben – und damit nach den Vertreibungen der Christen, Turkmenen und Jesiden eine weitere Großtragödie ausgelöst unter der Zivilbevölkerung dieser aufgepeitschten Region. Es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis beträchtliche Grenzabschnitte zwischen Syrien und der Türkei komplett unter die Kontrolle der schwarzen Dschihadisten fallen. Spätestens dann dürfte der Führung in Ankara aufgehen, dass sich ihre ambivalente und dubiose Politik gegenüber den sunnitischen Radikalen zu rächen beginnt. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat sich zwar nun auf der Uno-Generalversammlung in New York erstmals so geäußert, dass eine militärische Unterstützung seines Landes im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat denkbar sei. Er werde nach seiner Rückkehr nach Ankara mit der Regierung beraten, wie die Türkei das internationale Vorgehen gegen den IS unterstützen könne – auch militärisch.

 

 

Militäthilfe für Kurden

 

 

 

Die US-Luftangriffe bezeichnete Erdogan als „positiven“ Schritt. Doch das ist eine relativ neue Entwicklung. Lange Zeit weigerte sich der türkische Präsident und damalige Premier Erdogan sogar, die IS-Brigaden öffentlich als Terroristen zu bezeichnen. Stattdessen ließ die Türkei seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien Extremisten jeder Couleur ungehindert über die Grenze – Hauptsache, sie zogen in den Dschihad gegen den verhassten Baschar al-Assad. In der Türkei wurden Kämpfer angeworben und Waffen gekauft. Ganze Güterzüge mit Militärgerät für die radikalen Rebellen rollten von dort nach Syrien. Verwundete Gotteskrieger wurden ohne viele Fragen auf türkischem Boden medizinisch versorgt. Zudem klagen die jetzt vertriebenen syrischen Kurden schon seit langem, dass ihre gut bewaffneten Peiniger von Rückzugsräumen in der Türkei heraus operieren. Ankara wollte auf diese Weise die latenten Unabhängigkeitswünsche der syrischen Minderheit in Schach halten, die rasch auf die eigenen türkischen Kurden überspringen könnten.

 

 

Obama-Is

 

 

 

 

Die Türkei wird in blutige Bodenkämpfe verwickelt werden

 

 

Bei der kürzlich unter Federführung Saudi-Arabiens geschmiedeten Anti-IS-Koalition des Nahen und Mittleren Ostens dagegen hielt sich die Türkei zunächst demonstrativ fern, auch wenn diese Haltung nun offenbar zu bröckeln beginnt. Selbst seine Luftwaffenbasen wollte Erdogan den US-Kampfflugzeugen erstmal nicht für Starts und Landungen zur Verfügung stellen. Nach dem Geiselaustausch von 49 Konsulatsangehörigen in Mossul gegen IS-Gotteskrieger scheinen jedoch auch in der türkischen Führung die Zweifel an dem bisherigen Doppelspiel zu wachsen. Das 75-Millionen-Volk steht durch die jüngste Flüchtlingstragödie und die brutalen IS-Operationen in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem Staatsgebiet nun selbst mit einem Bein im Krieg gegen das „Islamische Kalifat“. Deren Eroberung der Grenze kann Ankaras Führung nicht hinnehmen, auch wenn ihr eine Schwächung der dort operierenden kurdischen Peschmerga durchaus gelegen kommt. Und so wird die Türkei schon bald gezwungen sein, in blutigen Bodengefechten eine Pufferzone freizukämpfen, die gleichzeitig als humanitäre Schutzzone für die neuen Vertriebenen fungieren kann. Die türkische Armee hat im Nordirak jahrelange Erfahrungen mit solchen grenzüberschreitenden Kommandoaktionen. Und die türkischen Soldaten sind die einzigen im Nahen Osten, die es mit den IS-Brigaden aufnehmen können.

{Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/international/gefahr-an-der-grenze-tuerkei-steht-krieg-gegen-is-bevor/10743586.html}

 

2 Responses to “ISIS vor den Toren der Türkei”

  1. Klabautermann Says:

    Das dürfte für den Islambefürworter Erdogan kein Problem sein gegen die Scharia hat er doch bestimmt nichts, oder und in Christenbashing kennt er sich doch aus Armenier, oder?

  2. thomas Says:

    Sind die Amis eigentlich zu blöd ,oder stellen sie sich nur dumm, um letzendlich ihre Ziele umzusetzen ?

    http://www.focus.de/politik/ausland/die-luftschlaege-bringen-wenig-aussteiger-verraet-die-geheimen-strategien-des-is_id_4170835.html


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