kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wir vertrauen auf Gott 27. September 2014

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 23:09

Der Chef einer Firma, ein wohlhabender Mann, lädt eines Tages einen Angestellten mit seiner Frau zu sich nach Hause zum Essen ein. Die Frau des Angestellten war etwas verunsichert, überlegte sich dann aber, dass es eine gute Gelegenheit wäre, zu sehen, wie die Reichen so lebten. Das Ehepaar fuhr zum Haus des Chefs. Der Gastgeber bot ihnen einen Cocktail an und erklärte, dass sie das Abendessen in einem Restaurant einnehmen würden. Gemeinsam fuhren sie ins Restaurant. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Restaurant bemerkte der Chef einen Penny auf dem Boden. Er bückte sich und steckte ihn in seine Tasche. Die Frau des Angestellten war etwas verdutzt. Wieso hob ein so wohlhabender Mann einen Penny auf? Während des Essens ließ ihr dieser Gedanke keine Ruhe. Nach dem Essen fuhren sie zum Haus zurück. Ihre Neugier siegte und sie fragte: »Haben Sie etwas Wertvolles in diesem Penny gesehen«?

 

»Nein«, sagte er und lachte. »Ich habe gesehen, dass der Penny mit der Seite nach oben lag, auf der steht ,In God we trust‘ (Wir vertrauen auf Gott). Ich bin ein gottesfürchtiger Mensch. Deshalb habe ich Gott um Hilfe gebeten, als ich ein Problem hatte, und er hat mir geholfen. Ich habe den Penny aufgehoben als Zeichen meines Danks an Gott für seine Hilfe« …

Ich denke an das Volk Israel, das in vielen Situationen wenig Vertrauen zeigte. Und in der Tat: Die Wanderung durch die Wüste war eine einzige Prüfung ihres Vertrauens zum Herrn. Wenn es schwierig wurde – wie haben sie dann gejammert! Sie haben gar Mose angegriffen. Das war keine leichte Situation für ihn, davon bin ich überzeugt. Aber alles Jammern hat nicht weitergeholfen, sondern der Herr musste immer wieder eingreifen und hat darin zu erkennen gegeben, dass sich das Volk Israel hätte bedingungslos auf ihn verlassen können. Und doch war das Vertrauen oftmals so gering.

Ich denke auch an die Jünger, die sich am Wort des Herrn ärgerten, denn sie sollten sein Fleisch essen und sein Blut trinken. Viele wandten sich deshalb von ihm ab. Was war denn der Grund dafür, dass sie sich vom Herrn trennten? Mangelndes Vertrauen! Hätten sie es gehabt, hätten sie sich dem Herrn zugewandt, um Aufschluss gebeten und weiterhin versucht, das zu verstehen, was er offenbarte. Aber es fehlte ihnen dieses Vertrauen; so sind sie ihre eigenen Wege gegangen.

 

 

 

 

 

 

Auch den Emmausjüngern, die ihre eigenen Gedanken und Vorstellungen vom Auftrag Jesu hatten, mangelte es an Vertrauen: „Wir aber hofften, er sei es, der Israel erlösen werde“, so war ihre Rede. Und sie wandten sich dann, hilflos in dieser Situation, weg von Jerusalem, um eigene Wege zu gehen. Nur der Gnade des Herrn ist es zu verdanken, dass sie innehielten und zurückgeführt wurden.

Wer Vertrauen in den Herrn hat, der kann mutig sein, denn er weiß:

Er wird gestützt und hinter ihm steht die gewaltige Kraft Gottes.
Wer Vertrauen hat, der kann auch souverän mit den mancherlei Dingen umgehen, die auf ihn zukommen.

 

 

 

 

 

 

Ich kann niemandem versprechen, dass im Leben alles reibungslos läuft, dass keine Beschwernisse kommen, dass wir jeden Tag nur Glücks genug hätten. Das ist auch nicht das, was der Herr hier mit uns vorhat, sondern er möchte uns bereiten für die Ewigkeit. Und da gilt es, dass wir unser Vertrauen immer wieder neu stärken lassen und auch unter Beweis stellen. Das tun wir, wenn wir selbst in schwierigen Situationen – wenn manches nicht so läuft, wie wir das denken – ruhig und vertrauensvoll reagieren. Wir sind doch in der Hand des Herrn! – Ich weiß, das sagt sich leicht – man muss das erleben.

 

 

Aber es ist eine Sache des Vertrauens. Werfen wir dieses Vertrauen nicht weg! Vertrauen bringt Segen und Hilfe des Herrn.

 

2 Responses to “Wir vertrauen auf Gott”

  1. klotho Says:

    Das Brot welches der Leib Gottes ist und Wein welches das Blut Gottes ist sollte im gesamten Kontext der Lehre Christus verstanden werden. Es ist kein Kannibalismus damit gemeint, sondern es ist eine Segnung der Speise. Das Brot wird sus Getreide hergestellt und der Wein aus Trauben gekeltert. Die Speise ist ein Opfer und Jesus Christus hat sich für uns geopfert um dadurch eine Brückevon zwischen Gott zu uns sterblichen Menschen zu schlagen. Das ist aber das mystische der Begegnung von dem Koenigspriester Melchisedek mit Abraham

  2. robertknoche Says:

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Wenn wir nur Gott vertrauen und nichts tun, wird er uns nicht helfen. Erst wenn wir aktiv werden undi n seinem Sinne handeln, können wir sehr viel ausrichten!


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