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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bekenntnisschulen stehen vor dem Aus 26. September 2014

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 15:29

Abschaffung der Bekenntnisschulen und Wischi-waschi der Beliebigkeit

 

 

Um es vorweg zu sagen: Ich finde nicht gut, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird und bin kein Freund von „Profit durch Ausbeutung und Arbeitsplatzwegrationalisierung“, wozu auch Hungerlöhne und stressige stets steigende Leistungserwartungen im Job gehören. Und obwohl es früher gemütlicher war, ist auch früher nicht „alles besser“ gewesen. Leider erleben wir aber eine ständige Zunahme der Gleichmacherei und Gleichgültigkeit. Ich bin für klare Bekenntnisse! Ich bekenne mich zum Grundgesetz, zur freien Meinungsäußerung, zu Volksabstimmungen, wenn es um so wichtige Fragen wie „Auflösung von Nationalstaaten“, einer neuen Währung oder der Machtfülle in Brüssel geht und auch zum Christentum, wenn es richtig gelebt wird. Ich bekenne mich zum grundsätzlichen Unterschied von Mann und Frau, zur partnerschaftlichen Ehe, zum Respekt vor Andersdenkenden und zu einem freundlichen, kompromissbereiten Miteinander.

 

 

Wer einen begründeten Standpunkt hat, kann immer die Gegenseite anhören. Aber Toleranz für alles ohne festen Standpunkt ist Wischi-waschi und Gleichgültigkeit (dazu gehört auch die Verteufelung mittels Schlagwörtern wie „Populismus“ und das Wegschieben in die rechte Ecke für jede konservative Meinungsäußerung). Mir sind die Menschen nicht gleichgültig. Diese sog. Toleranz für sexuelle Vielfalt, wie sie von der GENDER-Lobby mit Milliarden propagiert wird, damit verbunden die Auflösung vieler Werte (wie z.B. die herkömmliche Ehe und die christlichen Bekenntnisse), mit denen wir seit Jahrzehnten gut und friedlich gelebt haben, ist für mich destruktiv. Deswegen bedauere ich den Verlust von Werten, der auch in der Auflösung von Bekenntnisschulen zu sehen ist. Und ich bedauere Parteien, die ständig bemüht sind, das abzuschaffen, was unseren Mitmenschen noch Halt und Grenzen setzt und zu einem Wischi-waschi der Beliebigkeit führt.

 

Die Toleranz für Gleichmacherei, Gleichgültigkeit und sexuelle Abartigkeiten z.B. ist keine Toleranz, sondern Laissez-faire. Was nützt es, wenn wir km-lange Zäune zum Schutz von Fröschen aufstellen, aber unsere Kinder abtreiben und die Gefahren von sexueller Unmoral, negativen Sexpraktiken, ständigem Partnerwechsel und AIDS etc. mit Plakaten für Kondome bekämpfen wollen (die doch nur 20 % Schutz bieten), statt mit Werbung für Treue und Verbindlichkeit in unserem Verhalten, in unseren Ehen und an unseren Schulen? Ein klares christliches Bekenntnis und Vielfalt in der Schullandschaft statt in der Sexualmoral sind erstrebenswert und nicht die Auflösung bewährten Sozialverhaltens und der Vielfalt von Schulen, wie sie leider (noch?) von den Grünen und Roten betrieben wird. Wie können wir noch wählen, wenn es nur noch die Einheitsschule gibt? Ist das nicht Bevormundung?

 

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