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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pippi Langstrumpf-Journalismus: Marsch fürs Leben in den Medien 25. September 2014

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 17:12

Es kam zu Gewalt gegen friedliche Teilnehmer am Marsch für das Leben!

 

Es ist – so könnte man sagen – nicht einmal mehr gerade noch gut gegangen, wenn Menschen angegriffen und verletzt worden sind. Geradezu ein Skandal ist die Beteiligung von Journalisten an der Gewalt – das ist noch mal eine ganz neue Qualität.

Haben Sie in Ihrer Zeitung heute etwas über den Marsch für das Leben am vergangenen Samstag in Berlin gelesen?

Nein?

Warum eigentlich nicht?

Ein paar Überlegungen ist das schon wert, wieso das so ist?

“Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.”, so könnte man das prominente Schweigen mit einem Zitat aus dem Titelsong der Serie umschreiben.

Aber den Qualitätsjournalisten Willkür zu unterstellen?

Geht das?

 

 

 

Wohl ist es so, daß angesichts von Krisen und Kriegen in der Welt, dem 80. Geburtstag der Loren, dem Freigang von Uli Hoeneß und der Tabellenführung des SC Paderborn 07 das Blatt einfach gefüllt war. Print ist eben doch ein paar Beschränkungen unterlegen. Doch auch Onlineportale großer Medien schweigen sich beharrlich aus. Konnte man in den vergangenen Jahren wenigstens aus der Gegendemonstration noch eine Meldung machen, so fällt auch dies jetzt aus. Schwerer Vandalismus gegen die Bundesgeschäftsstelle des BVL am Vorabend, aggressive Störungen des Schweigemarsches, Gewalt gegen Teilnehmer des friedlichen Marsches durch Gegendemonstranten und am Ende auch noch die Störung eines Gottesdienstes machen es schwer, selbst dem dümmsten anzunehmenden Leser oder Zuschauer die Gegendemonstranten als Beispiel für Toleranz zu verkaufen. Eine neue Qualität ist nicht nur durch die massive Gewalt im Vorfeld und während des Marsches erreicht. Mitarbeiter des ZDF haben Berichten zu Folge selbst Hand angelegt und sind gegen den Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe tätlich geworden. Ein Angriff von Mitarbeitern einer öffentlich rechtlichen Medienanstalt auf einen gewählten Volksvertreter ist keine Kleinigkeit. Augenzeugen wollen gesehen haben, daß Lutz van Horst von der Satiresendung “heute show” an den Tätlichkeiten gegen Hüppe beteiligt war. Das ZDF war auf Anfrage zu keiner Stellungnahme bereit. Damit der Vorfall nicht unbeachtet in der Versenkung verschwindet, wird das Thema in Blogs und sozialen Medien weiter verfolgt werden. Daß mit einem solchen Vorfall das Vertrauen in die “Qualitätsmedien” weiter sinkt, dürfte sich von selbst verstehen.

 

 

 

 

 

Gerne und großzügig wird natürlich auch verschwiegen, daß die Gegendemonstranten in diesem Jahr erstmals großzügig mit Geldmitteln ausgestattet waren. Welch eine Art von Desinformationspolitik damit betrieben wurde, hat Bloggerkollege King Bear untersucht. Die Aggressivität und Brutalität der Gegendemonstranten war größer als zuvor. Nun könnte man fragen, ob dies im Sinne von Herrn Gysi war, der eine großzügige Spende aus der Parteikasse für die Gegendemonstranten locker gemacht hat. Auch die Kollegin Lara Katharina Fritzsche, die ihr Preisgeld, das sie für den katholischen Medienpreis von der GKP erhalten hat, den Gegendemonstranten gespendet hat, wird sich fragen lassen müssen, ob die Gewalt gegen friedliche Demonstranten ihrem Verständnis von Toleranz und Meinungsfreiheit entspricht. Klar und unmißverständlich auf der Seite der gewalttätigen Störer hat sich die LINKE aus Thüringen präsentiert, indem das Büro der Landesvorsitzenden Henning-Wellsow an den BVL schrieb: Ihren antifeministischen, antiemanzipatorischen und konservativen Dreck können Sie gerne behalten! Wir verbitten uns für die Zukunft weitere Mails Ihres Verbandes und hoffen inständig, dass Ihnen das Bündnis gegen den Marsch für das Leben am 20.September ordentlich in die Suppe spuckt„.

 

 

 

 

 

Vom Ergebnis her betrachtet läßt dies keine Frage offen. Wehe unserem Land, wenn politische Extremisten, ganz gleich, ob rechts oder links verortet, jemals wieder politische Macht in unserem Land ergreifen. Es wäre das Ende der Freiheit. Das sollte jedem klar sein, der hier oder dort sein Kreuz auf dem Wahlzettel macht. Über alles dies liest man heute in keiner Zeitung, hörte am Samstag und Sonntag darüber nichts im Radio und sah nichts im Fernsehen. Doch brauchen wir das eigentlich? Ja, wir brauchen das. Eine funktionierende freiheitliche Gesellschaft braucht eine funktionierende freie Presse. Es braucht den öffentlichen Diskurs nicht nur über Fragen des Lebensrechtes für alle geborenen und ungeborenen Menschen. Es braucht den öffentlichen Diskurs über unser Verständnis grundgesetzlich verbriefter Rechte, wie im aktuellen Fall das Recht auf freie Meinungsäußerung, das Recht sich friedlich und ohne Waffen zu versammeln, das Recht auf freie Religionsausübung. Alle diese Rechte sind am vergangenen Samstag in Berlin von gewaltbereiten, intoleranten Gegendemonstranten massiv angegriffen worden. Es kam zu Gewalt gegen friedliche Demonstranten. Es ist – so könnte man sagen – nicht einmal mehr gerade noch gut gegangen, wenn Menschen angegriffen und verletzt worden sind. Ist es für sich genommen schon eine Schande, daß es zum Schutz einer friedlichen Demonstration und eines öffentlichen Gottesdienstes in unserer Hauptstadt eines massiven Polizeieinsatzes bedarf, so ist es umso schlimmer, wenn die große Zahl der Polizeikräfte nicht ausreicht und es im kommenden Jahr wohl noch mehr Polizisten sein müssen, die den Marsch schützen müssen. Geradezu ein Skandal ist die Beteiligung von Journalisten an der Gewalt, das ist noch mal eine ganz neue Qualität, über die noch zu reden sein wird.

 

 

 

 

 

 

Im kommenden Jahr wird am 19. September erneut ein Marsch für das Leben stattfinden. Es bleibt zu hoffen, daß aus dem diesjährigen Marsch Lehren gezogen werden. Es bleibt ferner zu hoffen, daß im kommenden Jahr erneut die Teilnehmerzahl steigt. Es bleibt ferner zu hoffen, daß die Teilnehmerzahl irgendwann so groß ist, daß nicht einmal Pipi Langstrumpf-Journalisten sich noch weiter in Ignoranz üben können. Am Ende bleibt noch die Frage, wie die Mauer des Schweigens durchbrochen werden kann. Blogger berichten darüber. Das ist nicht nichts. Kath.net, idea und andere sind eine feste Größen, wenn es um Berichte über den Marsch geht. Es kommt auf jeden einzelnen an.

Wenn die 5.000 Teilnehmer jeder und jede nur 10 Menschen vom Marsch erzählen, dann wissen schon 55.000 Menschen davon. Und wenn wir in den Sozialen Medien die noch viel zu wenigen Berichte und Meldungen teilen, dann erfahren noch viel mehr Menschen davon. Und was hindert Sie, als Teilnehmer am Marsch für das Leben eigentlich, mal bei der Lokalzeitung nachzufragen, warum sie nicht berichten? Klappern, so sagt der Volksmund, gehört zum Handwerk. Klappern wir also.

{Quelle: http://www.freiewelt.net/pipi-langstrumpf-journalismus-oder-der-marsch-fuer-das-leben-in-den-medien-10042804/}

 

 

 

 

 

 

Parteichefin der Linken brüskiert mit „erbärmlicher“ Mail

 

 

 

 

 

 

Videos vom “Marsch für das Leben 2014″

 

3 Responses to “Pippi Langstrumpf-Journalismus: Marsch fürs Leben in den Medien”

  1. Wendy Says:

    Die Öinkenchefin zeigt mit der Mail dass ihr bisschen Hirn von Fäulnis befallen ist. Sie wird in der Hölle schmoren, in alle Ewigkeit.

  2. thomas Says:

    Un die Mainstreampresse verbreitet weiterhin Lügen. Jetzt soll gar die Mehrheit der Bevölkerung
    für weitere Asylbewerber sein.

    http://www.heute.de/mehrheit-befuerwortet-us-luftangriffe-in-syrien-35176580.html

    Wer das glaubt, wird bestimmt nicht selig. So wird der Untergang weiter beschleunigt.
    Mein Umfragen ergeben ein gegenteiliges Bild.


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