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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christlich-orthodoxe Gemeinschaften in Zürich – «Ebenbürtige Partner» 25. September 2014

Filed under: Koptische Kirche im Ausland — Knecht Christi @ 09:31

Zehn christlich-orthodoxe Glaubensgemeinschaften haben sich am Bettag zum «Verband Orthodoxer Kirchen im Kanton Zürich» zusammengeschlossen.

 

 

Bezweckt wird eine bessere Zusammenarbeit untereinander sowie mit der Katholischen und der Reformierten Kirche des Kantons. Das Fernziel sei es aber, als orthodoxe Kirchen die Anerkennung in der Zürcher Kantonsverfassung zu erhalten, teilten die Verbände über die Kommunikationsstelle der katholischen Kirche mit.

 

 

 

 

Mitarbeit am Religionsunterricht

 

Die Ostkirchen wollen sich laut Mitteilung auch aktiv am kirchlichen Leben in Stadt und Kanton Zürich beteiligen und als ebenbürtige Partner ernst genommen werden. Konkret möchten sie in der Seelsorge in Spitälern und Gefängnissen sowie im Religionsunterricht an Schulen mitarbeiten sowie am Gespräch über gesellschaftliche Fragen und Fragen des gemeinsamen Zeugnisses christlicher Kirchen teilnehmen.

Der Vorstand des neugegründeten Verbandes setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Orthodoxen Kirchen von Ägypten, Äthiopien, Armenien, Griechenland, Rumänien, Russland, Serbien und Syrien. Ins Co-Präsidium gewählt wurden Siham Müller von der koptischen Kirche und der griechisch-orthodoxe Zürcher SP-Gemeinderat Kyriakos Papageorgiou.

 

 

 

 

Kanton Zürich: Orthodoxe gründen Dachverband

http://www.kipa-apic.ch/index.php?na=0,0,0,0,d&ki=258847

 

 

 

Lob von Martin Graf

 

Regierungsrat Martin Graf wünschte dem Verband für den Weg zur Anerkennung «einen langen Atem». Graf lobte die Verbandsgründung als historischen Schritt. Synodalratspräsident Benno Schnüriger erinnerte daran, dass auch die Katholiken eine Einwandererkirche seien. Erst 1963 erlangten sie die öffentlichrechtliche Anerkennung. Irene Gysel, Vizepräsidentin des reformierten Kirchenrates, bezeichnete die Verbandsgründung – ungeachtet des September-Datums – als «kleines Pfingstwunder».

Dieses habe sich innerhalb der Orthodoxie über alle sprachlichen, theologischen und kulturellen Verschiedenheiten hinweg ereignet. Orthodoxe Gemeinschaften gibt es im Kanton Zürich seit mehr als achtzig Jahren. Die älteste stammt aus Russland und wurde 1933 gegründet. Die jüngsten sind eine geistliche Heimat für orthodoxe Christen aus Äthiopien und aus Eritrea.

{Quelle: http://www.nzz.ch/zuerich/region/ebenbuertige-partner-1.18388745}

 

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